エピソード

  • Folge 210 – 3 Alufässchen voll Abwasser
    2026/03/20

    Willkommen zu Folge 210! Beverly Hills lässt grüßen, aber anstatt Glamour gibt es heute bei uns den absoluten geschmacklichen Tiefpunkt. Wir haben uns für die Wissenschaft (und zu eurem Schutz) geopfert und begehen einen folgenschweren Fehler: Eine reine Dosen-Folge. Drei “Alufässchen” treten an, um unsere Geschmacksknospen zu foltern, aber bevor wir leiden, klären wir die wirklich wichtigen Fragen. Warum sehen Dosen eigentlich aus wie Fässer? Hatte George Washington wirklich ein Holzgebiss? Und woher kommt eigentlich der Begriff “Kanzler”?

    Auf dem Tisch stehen heute drei Hochkaräter der gepflegten Tankstellen- und Discounter-Kultur: Der 5,0 Original Whisky Cola, der Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola und der George Washington Whiskey & Cola Zero. Wer hier auf versteckte Schätze hofft, wird bitter enttäuscht. Das Tasting wird zum absoluten Desaster.

    Unsere Assoziationen reichen von gammligen Trauben und verwittertem Kirschholz über medizinische Noten und geriebene Fußnägel bis hin zu purem Abwasser. Auch die Alu-Dose macht es nicht besser, und Hendrik verzweifelt an der großen Dosen-Verschwörung. Am Ende müssen wir eine drastische Entscheidung treffen: In diesem Wettbewerb bleibt Platz 1 heute einfach komplett unbesetzt!

    Viel Spaß beim Zuhören und: Bitte nicht nachmachen!

    Unsere Alufässchen des Grauens

    • 5,0 Original Whisky Cola (10 %)
    • George Washington Whiskey & Cola Zero (10 %)
    • Samuel Joe’s Tennessee Whiskey & Cola (10 %)

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    25 分
  • Folge 209 – Das Bebra im Land, wo M&H fließt
    2026/03/13
    Willkommen zu Folge 209! Endlich reisen wir mal wieder in ein neues Whisky-Land: Es geht nach Israel zur M&H (Milk & Honey) Destillerie in Tel Aviv. Bevor wir uns aber an die Gläser wagen, müssen erst einmal Silvis leere Gesprächssilos aufgefüllt werden. Zum Glück hat Hendrik eine ganze Wagenladung israelischer Fun-Facts dabei: Wir lernen, warum wir unsere Kirschtomaten eigentlich der Universität Jerusalem verdanken und warum man sich in Be’er Sheva vor Schach-Großmeistern kaum retten kann. Unser erster Kandidat ist der M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains. Dieser Whisky durfte in der Höhenluft und Feuchtigkeit der Jerusalemer Berge reifen – und das riecht man! Aus dem Glas weht uns direkt ein ganzer Nadelwald entgegen, der uns kurz an Kiefern-Weichspüler denken lässt. Doch auf der Zunge wandern wir direkt ins Tal, wo Milch und Honig fließen: Eine unglaublich weiche Süße, Kiefernhonig und Mirabelle kaschieren die 55,4 % Alkohol perfekt. Ein klarer Favorit für Silvi! Runde zwei bringt uns den M&H Art & Craft (Chocolate Porter Beer Cask Finish). Doch bevor wir trinken, wirft das kunstvolle Etikett Fragen auf: Ist das ein Bulle? Eine Zelle? Oder doch ein “Bebra” (die seltene Kreuzung aus Bulle und Zebra)? Im Glas erwartet uns dann ein echter Doppelhügel an Aromen. Der erste bierige und leicht klebstoffartige Geruch lässt uns noch zögern, doch auf der Zunge explodiert der Whisky förmlich: Vollmilchschokolade, dunkles Bier und eine verrückte Brausepulver-Note sorgen für absolute Begeisterung bei Christian und Hendrik. Sagt “L’Chaim!”, macht euch auf den Doppelhügel gefasst und viel Spaß mit der Folge! Unsere flüssigen Probanden aus Tel Aviv M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains (55,4 %)M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask (52,2 %) M&H Apex Terroir Jerusalem Mountains Aroma mediterrane Pflanzen (Thymian, Salbei)grüner ApfelBirneMineralischleicht erdige NotenVanillehelle Eiche Geschmack fruchtig-frischZitroneApfeletwas AprikoseKräuterwürzeleichte mineralische Trockenheit Abgang mittellangklar und frischZitrus und Kräuterdezente Eichenwürzeleicht pfeffrig M&H Art & Craft Chocolate Porter Cask Aroma malzige SüßeSchokoladen- und Kakaoanklängendunkles Bieraromageröstetes GetreideKaffeeleicht nussigein Hauch von Trockenfrüchten Geschmack cremige Schokoladennotendunkle MilchschokoladeKaffeesüß-malzigToffee und HonigEicheMuskatleichte Pfeffrigkeit Abgang mittellangSchokoladenbitterkeitmalzig-süße Restnotenleichte TrockenheitKakao im Nachhall Der Beitrag Folge 209 – Das Bebra im Land, wo M&H fließt erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    33 分
  • Folge 208 – Isländisches Maggi-Kraut, Ricola und der Wald-Witz
    2026/03/06
    Willkommen zu Folge 208! Die Gästeliste war lang (oder wir haben sie einfach ignoriert), aber heute haben wir endlich mal wieder Besuch am Mikrofon. Ein Freund von uns, namentlich “Dennis”, hat sich zu uns verirrt und ist natürlich nicht mit leeren Händen aufgetaucht. Es geht auf die Insel aus Feuer und Eis: Wir reisen nach Island zur Eimverk Destillerie und widmen uns der Marke Flóki. Bevor wir aber überhaupt ans Trinken denken, lernen wir eine wichtige Lektion für den nächsten Urlaub: Auf Island kann man zwar so gut wie alles mit Karte zahlen, aber nehmt euch in Acht vor dem unbestechlichen Busfahrer in Reykjavik! Der besteht eisern auf isländische Kronen in bar. Im ersten Glas landet der Flóki Icelandic Young Malt mit einem Beer Barrel Finish. Angeblich haben die Isländer ja einen massiven Craft-Beer- und Mango-Fetisch, aber im Glas wird es stattdessen extrem deftig. Die Nase wird von einer wuchtigen Getreidenote überrollt, die uns zielsicher in die Gewürzecke treibt. Liebstöckel! Oder für die kulinarischen Banausen unter uns: Wir haben feinstes Maggi-Kraut im Glas (zumindest findet Silvi das). Geschmacklich bleibt es kräuterig, leicht bitter und meilenweit entfernt von einer klassischen Vanillesüße. Runde zwei bringt den Flóki Icelandic Single Malt mit einem Birch Finish auf den Tisch. Moment mal, Birke? Auf Island? Das bringt uns unweigerlich zu der großen philosophischen Frage der Folge: Was macht man, wenn man sich auf Island im Wald verläuft? Man steht auf. Die Wikinger haben die Insel einst radikal abgeholzt, sodass Bäume dort heute eher die Größe von motivierten Büschen haben. Dem Whisky schadet das isländische Holz aber nicht im Geringsten: Stattdessen entdecken wir ein völlig unerwartetes Tasting-Erlebnis: Irgendwo zwischen intensivem Kräutertee, feinen Gewürzen und einer charmanten Erinnerung an Schweizer Kräuterbonbons entfaltet sich ein Tropfen, der aus der klassischen Whisky-Reihe tanzt und am Tisch garantiert für spannenden Diskussionsstoff sorgt. Geldkarten bereithalten (außer für den Bus), Kräuterbonbons auspacken und viel Spaß mit der Folge! Heute auf dem isländischen Speiseplan Flóki Icelandic Young Malt (Beer Barrel Finish)Flóki Icelandic Single Malt (Birch Finish) Flóki Icelandic Young Malt (Beer Barrel Finish) Aroma wuchtige GetreidenoteLiebstöckel (Maggi-Kraut)frisches Grasgetrocknete Tannennadelnsüßes Malzbier Geschmack viele KräuterBaumharz und Eichenwürzecremige Schokoladesehr leichte Bitterkeitfernab von klassischer Vanillesüße Abgang sanfte RöstaromenSchokolade und süßes MalzKaffeebohnen Flóki Icelandic Single Malt (Birch Finish) Aroma floral mit frischen Noten von Zitrusintensiver KräuterteeBienenwachs und NadelholzHeu Geschmack Ricola-Kräuterbonbonswürzig-nussigHonig und Pfefferwürzige Eiche Abgang lang und anhaltendRöstnuancensüßer Kaffeeholzige Bitterkeit Der Beitrag Folge 208 – Isländisches Maggi-Kraut, Ricola und der Wald-Witz erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    35 分
  • Folge 207 – Mitgebracht & aufgemacht (aus Japan)
    2026/02/27
    Willkommen zu Folge 207! Heute verbinden wir das Gestern mit dem Morgen und die alte Whisky-Welt mit der neuen. Es wird fast schon philosophisch – zumindest so lange, bis wir darüber debattieren, ob man für Whisky aus Elefantendung wirklich auf eine Safari nach Namibia gehen sollte. Wir bleiben lieber bei Dingen, die einfacher zu finden sind: Es ist die große Mitbringsel-Folge, und wir haben zwei ganz besondere Flaschen aus Japan auf dem Tisch. Unser erster Kandidat ist der Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) von der Kiuchi Brewing and Distilling. Ein japanischer Single Malt, dessen farbliche Einordnung uns direkt in eine hochkomplexe landwirtschaftliche Debatte stürzt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Heu und Stroh? Im Glas sorgt der Mix aus Bourbon-, Sherry-, Wein- und Rumfässern dann für weitere Verwirrung. Während Christian den Rum sucht, schmeckt Hendrik plötzlich Eisen. Ein milder Einstieg, der das japanische Geschmacksprofil definitiv erweitert. Nachdem wir unsere Gaumen fachmännisch mit rechtsrheinischem Kölner Leitungswasser (dem wahren Jungbrunnen) neutralisiert haben, kommen wir zu Silvis Geburtstagsgeschenk: Ein GlenAllachie 12 Jahre in Fassstärke, den Christian direkt aus Osaka mitgebracht hat. Die Farbe? Tiefes Mahagoni – oder, wie Silvi es liebevoll nennt: wie ein Stiefel, den man frisch aus dem Rhein geangelt hat. Diese wuchtige Sherry-Bombe entfacht eine wilde Diskussion über dunkle Schokolade, schokolierte Kaffeebohnen und die romantische Idee, seinem Whisky-Glas für den Abend am Kamin einen kleinen Pullover zu stricken. Schnappt euch ein Glas, trennt das Heu vom Stroh und genießt die Folge! Heute im Glas Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask)GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish) Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) Aroma Hell fruchtighonigsüßes MalzEin Hauch ZitruszesteVanillecremeFeine florale Noten Geschmack Weich und ausgewogenBirnenkompottgoldene Rosinenkaramellisierte Nüssegetrocknete Aprikosenleichtes Toffee Abgang MittellangSanfte Eicheanhaltender Fruchtsüßton GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish) Aroma Dunkle Trockenfrüchten wie Feigen, Datteln und RosinenTiefe Oloroso‑NussigkeitSüße von Melasse und BackpflaumenNoten von dunkler Schokolade,Ein Hauch Espresso Geschmack Vollmundig und üppigSticky Toffee Puddingschwarze Kirschenreichhaltiger Kakaosaftige RosinenTabakblatt Abgang LangAnhaltende dunkle FrüchteSherryfüllebittersüße Schokolade Der Beitrag Folge 207 – Mitgebracht & aufgemacht (aus Japan) erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    31 分
  • Folge 206 – Glencadam: Ein kaltes Zuhause mit Apfelmus auf Leder
    2026/02/20
    Endlich geht es mal wieder nach Schottland! Hendrik hat sich zur Feier des Tages hinter zwei Whisky-Geschenkdosen (die Christian mitgebracht hat) verschanzt und packt direkt eine Geschichtsstunde aus, die sich gewaschen hat. Heute sind wir zu Gast bei Glencadam. Ein cooler Name (der laut Hendriks wilder Übersetzungskette übrigens von “cold home”, also dem kalten Zuhause, abstammt), aber brennt die Destille auch ordentlich was ab? Wir klären, warum ein findiger Kaufmann 1825 eine Brennerei gründet, nur um sie nach dem Bau der Infrastruktur direkt wieder zu verscherbeln. Das Ganze bringt uns zurück zum Excise Act von 1823 und der verzweifelten Eindämmung der Schwarzbrennerei. Außerdem feiert ein alter Bekannter sein Comeback: Charles Doig, der Erfinder der Pagodendächer. Und ja, wir reden von den markanten Abzügen auf der Brennerei, nicht von asiatischen Zierbauten in Nachbars Vorgarten. Wir staunen über eine Destille, die auch heute noch mit Zettel und Stift statt mit Großrechnern arbeitet, einen einfachen Erdboden zur Feuchtigkeitsregulierung im Lagerhaus nutzt und einst den Lieblingswhisky für König Edward VII. lieferte. Warum man den Namen hierzulande trotzdem kaum kennt, verrät der Blick in die jüngere, von Schließungen geprägte Geschichte. Im Tasting-Teil wird es dann farbenfroh. Wir vergleichen zwei Small Batch Abfüllungen, die beide unkompliziert mit 46 Prozent und ohne Farbstoff oder Kühlfiltration auskommen. Der Kandidat aus der grünen Dose bringt uns dabei völlig neue sensorische Bilder in den Kopf. Denn mal ehrlich: Wer serviert schon ein frisches Stück Leder, das großzügig mit Apfelmus bestrichen wurde? Dazu gibt es ein Mundgefühl, das uns die Geschmacksknospen geradezu trockenlegt. Das Gegenstück aus der roten Dose erinnert optisch hingegen verdächtig an einen naturtrüben Kräutertee. Ob das Ganze geschmacklich abholt oder ob hier hauptsächlich der Alkohol das Kommando übernimmt, klären wir in dieser Folge. Am Ende bewahrheitet sich wohl die wichtigste Regel im Straßenverkehr: Bei Grün sollst du trinken, bei Rot sollst du aufhören. Heute im Glas Glencadam Reserva de Porto Branco (White Port Cask Finish)Glencadam Reserva de Porto Tawny (Tawny Port Cask Finish) Glencadam Reserva de Porto Branco Aroma helle Trauben, Birne und ein Hauch QuitteHonig, Vanille und feines Gebäckflorale Noten (Blüten, etwas Wiesenkräuter)helle Steinfrucht (Pfirsich/Aprikose), eher zartleichte Eiche, frisch und zurückhaltend Geschmack cremig-weich, mit Vanille und heller Süßeweißer Port bringt Traube/Most und einen fruchtigen SchimmerBirne, Pfirsich, dazu eine Spur Zitruszestemilde Gewürze (weißer Pfeffer, etwas Muskat)zum Ende hin etwas nussig (Mandeln), ohne schwer zu wirken Abgang mittellang, sauber und fruchtbetonthelle Süße klingt nach (Honig/Vanille)feine Trockenheit von der Eicheleichte Würze bleibt auf der Zungeam Schluss ein frischer, „heller“ Fruchtnachhall Glencadam Reserva de Porto Tawny Aroma rote Beeren und dunklere Frucht (Kirsche, Pflaume)Rosinen, Feigen und ein Hauch Dattelnnussig-warm (Walnuss, Haselnuss)Karamell/Toffee, leicht sirupartigwürzige Eiche mit etwas Kakao Geschmack deutlich portiger: Trockenfrüchte, Pflaumenmus, Feigekaramellige Süße, dazu eine Spur dunkle Schokoladenussige Noten (Walnuss) geben TiefeGewürze werden präsenter (Zimt, etwas Nelke)Eiche sorgt für Struktur und eine leichte Tannin-Kante Abgang eher lang und wärmendTrockenfrüchte und Kakao bleiben am längstenwürzige Eiche, leicht trocknendzum Ende hin etwas herber, mit nussigem Nachhalleine dezente „weinige“ Note bleibt am Gaumen hängen Der Beitrag Folge 206 – Glencadam: Ein kaltes Zuhause mit Apfelmus auf Leder erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    32 分
  • Folge 205 – Whisky aus Reagenzgläsern?
    2026/02/06
    Es wird wieder amerikanisch, es wird weizig und vor allem wird es optisch verwirrend. Haben wir da Whisky auf dem Tisch oder bereiten wir uns auf den Chemieunterricht vor? Hendrik und Silvi haben aus Louisville Mitbringsel eingeschmuggelt, die verdächtig nach Reagenzgläsern aussehen – oder wie man es wohl edel nennt: Flacons aus Frankreich. Wir starten den Bunsenbrenner für den Bernheim Original. Ein Wheat Whisky, dessen Firmengeschichte aus mehr Bränden, Steuerstreitigkeiten und Abrissbirnen besteht als eine Staffel Dallas. Während Hendrik referiert, warum Heaven Hill plötzlich Bernheim ist, plant Silvi bereits das Abendessen: Aufgrund der deutlichen Paprikanote eignet sich dieser Tropfen anscheinend hervorragend für das nächste Chili con Carne. Danach wird es kriminell mit dem Larceny. Wir entlarven den Mythos um John E. Fitzgerald. Spoiler: Er war kein genialer Master Distiller, sondern ein durstiger Steuerbeamter mit einem Schlüssel zu den besten Fässern im Lagerhaus. Ein Whisky, benannt nach Diebstahl, der uns mit Noten von Kirschbonbons (die, die keiner wollte, oder doch?) in tiefste Kindheitserinnerungen stürzt und farblich an Prinzessin Peach erinnert. Außerdem erfüllen wir unseren Bildungsauftrag und klären endlich, warum Reagenzgläser unten rund sind. Das Labor-Lineup Bernheim Original Kentucky Straight Wheat WhiskeyLarceny Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey Bernheim Original Kentucky Straight Wheat Whiskey Aroma warmes Getreide, leicht „biskuitig“ (wie helle Kekse)Vanille und ein Schuss HonigToffee / Karamell, eher weich als schwerdezente Fruchtnoten (helle Beeren, ein Hauch Steinobst)trockenes Holz, sanft geröstete Eiche Geschmack cremig-süß, mit Vanille-Karamell als Grundtonweizige Brotkruste / helles Toast, mild und rundToffee, etwas Ahornsirup-Anklangleichte Würze (Zimt, ganz zart Muskat)fruchtige Nuance im Hintergrund (hell, nicht „saftig“) Abgang mittellang, warm und angenehmgeröstete Eiche wird präsenter, ohne bitter zu werdensüße Noten klingen nach (Honig/Toffee)feine Gewürzwärme bleibt am Gaumenam Ende etwas trockener, „holziger“ Ausklang Larceny Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey Aroma viel Süße direkt vorneweg: Honig und KaramellButterscotch / „Butterbonbon“-Vibefrisches Toastbrot bzw. helle BackwarenVanille und ein Hauch Orangenschaleleichte Eiche, sanft geröstet Geschmack butterig-weich, fast wie KaramellsauceHonig, Toffee, Vanille – klar dessertigdezente Würze (Zimt/Backgewürz), eher mildleichte Nussigkeit (geröstete Mandeln)Eiche hält das Ganze zusammen, ohne zu dominieren Abgang eher lang und „smooth“, mit anhaltender SüßeKaramell & Honig bleiben am längstenzum Ende hin etwas würziger (Backgewürz, minimal Pfeffer)sanfte Eiche/trockene Holznoten kommen nachwarmes, leicht süß-salziges Finale (ohne scharf zu werden) Der Beitrag Folge 205 – Whisky aus Reagenzgläsern? erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    31 分
  • Folge 204 – Don’t drink and Schwein
    2026/01/30
    Es wird tierisch, es wird historisch und vor allem wird es grundsätzlich. Heute klären wir nicht nur, was wir im Glas haben, sondern auch, warum auf der Flasche ein Keiler abgebildet ist, der aussieht, als hätte er eine harte Nacht hinter sich. Handelt es sich dabei um ein mythisches Wachschwein, das im Jahr 1330 durch lautes Grunzen eine ganze Burg vor den fiesen Plesserittern rettete, oder doch nur um einen zukünftigen Rollmops? Während Christian die Gelegenheit nutzt, um den Podcast kurzzeitig in ein Seminar über preußische Reformen, den Wiener Kongress und Napoleons wahre Körpergröße zu verwandeln, widmen wir uns den bunten Flaschen aus Niedersachsen. Wir haben Blau und Orange auf dem Tisch – zum Glück betrifft das nur die Etiketten und nicht den Whisky, sonst wären wir schnell beim Schlumpf-Schnaps. Im Tasting sorgt der Triple Malt für gespaltene Lager. Da er in Craft-Beer-Fässern lag, riecht er verdächtig nach Hopfenkaltschale, was Silvi zu dem wohl philosophischsten Satz des Abends hinreißen lässt: Jedes Bier ist eigentlich nur ein vergeudeter Whisky. Der Straight Wheat muss danach versuchen, mit Portwein-Noten die Ehre der Distille zu retten, während wir uns streiten, welche Farbe Johannisbeeren eigentlich haben sollten. Schnappt euch ein Glas, lasst den Mexikaner im Schrank stehen und lernt, warum man Hartholz nach kleinen Franzosen benennt. Das Keiler-Lineup Hardenberg Club Triple Malt WhiskyHardenberg Club Straight Wheat Whisky HARDENBERG Club Whiskey Straight Wheat Whiskey I Wheat Whiskey I Whiskey aus Deutschland I 42,5% vol. I 0,7 l* Preis: € 24,99 (€ 24.990,00 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Feine floralen NotenLeichte ZitrusanklängeSubtile Sahnearomen Geschmack Sehr weich und geschmeidigSüße Getreidenotenmilder HonignoteVanillepuddingSehr sanft Abgang Leichter, kurzer AbgangZarte SüßeMilde Getreidenoten HARDENBERG Club Triple Malt Whiskey I Malt Whiskey I Whiskey aus Deutschland I 42,5% vol. I 0,7 l* Preis: € 17,21 (€ 24,59 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Weiche MalzsüßeHauch HonigLeicht getoastete EicheVanilleDezente TrockenfrüchteAprikoseGeröstete Nüsse Geschmack Ausgewogener MalzcharakterCremige TexturKaramellleichter ToffeeMuskat und weißer PfefferDezente Fruchtigkeit Abgang Mittellanger AbgangAnhaltende MalzsüßeLeichte Eichen­trockenheitZarte GewürzeEin warmer, runder Nachhall Der Beitrag Folge 204 – Don’t drink and Schwein erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    32 分
  • Folge 203 – Glen-zender Start ins neue Jahr
    2026/01/23
    Wir sind wieder da – und die gute Nachricht vorweg: Diesmal hustet niemand ins Mikrofon. Ganz anders als beim Start ins letzte Jahr, wo wir erst mal wochenlang flachlagen, begrüßen wir das Jahr 2026 diesmal gesund und munter. Eigentlich wäre es laut chinesischem Horoskop das Jahr des Feuerpferdes, aber wir bleiben lieber in Schottland und widmen uns dem Tier mit dem Geweih. Zum Auftakt lassen wir es “piano” angehen. Keine wilden Experimente, keine Limonaden-Eskapaden, sondern ein klassisches Vertical Tasting einer der bekanntesten Brennereien der Welt: Glenfiddich. Wir haben uns das Core-Range-Paket geschnappt und stellen uns drei Fragen: Kann der 12-Jährige als Standard mehr als nur Supermarkt-Regal? Hält der 15-Jährige mit seinem berühmten Solera-Verfahren wirklich das, was das Marketing verspricht, oder öffnet das bei Christian nur alte Wunden? Und schmeckt man beim 18-Jährigen tatsächlich die Reife oder nur das Holz? Aber wie das bei uns so ist, bleiben wir nicht lange beim Whisky. Der 18-Jährige im Glas sorgt für einen massiven Nostalgie-Flashback. Wir kramen tief in unseren Erinnerungen und beichten, wie wir unsere eigenen 18. Geburtstage verbracht haben. Die Spanne reicht dabei von brav löffelbaren Eisbechern mit der Mama bis hin zu fragwürdigen “Fanta-Xuxu”-Mischungen und einem engen Kontakt mit einer Fußbodenheizung. Außerdem diskutieren wir über Whisky-Salami, warum man in Köln beim Rum-Tasting das Nasenloch wechseln muss und ob es tatsächlich einen Whisky gibt, der offiziell nach Eiscreme schmecken soll. Schnappt euch ein Glas, lehnt euch zurück und startet mit uns in ein hoffentlich glänzendes (oder glen-zendes) neues Jahr. Das Hirschgehege Glenfiddich Our Original Twelve (12 Jahre)Glenfiddich Our Solera Fifteen (15 Jahre)Glenfiddich Our Small Batch Eighteen (18 Jahre) Glenfiddich 12 Jahre Single Malt Scotch Whisky mit Geschenkverpackung* Preis: € 31,90 (€ 45,57 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Frische Birne und grüner ApfelMalzige Süße mit einem Hauch HonigLeichte florale NotenDezente Eiche im Hintergrund Geschmack Weiche FruchtigkeitSüßes Malz und VanilleEin Hauch ZitrusfrischeLeichte Eichenwürze Abgang Mittellang und mildSanfte SüßeLeicht trockenDezente Frucht Glenfiddich 15 Jahre Single Malt Scotch Whisky Solera mit Geschenkverpackung, 70cl – ein sensationelles Whisky-Geschenk* Preis: € 41,49 (€ 59,27 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Warme HonigsüßeReife Früchte wie Rosinen und PflaumenGewürze wie Zimt und MuskatTieferer Eichencharakter durch das Solera-Verfahren Geschmack Cremige VanilleKomplexe Süße aus Honig und TrockenfrüchtenWürzige Noten (Zimt, Nelke)Leichte Sherry-Anklänge Abgang Würzig-süßWarm und längerLeichte HolznotenSanfte Trockenheit mit Sherry-Nuancen Glenfiddich 18 Jahre Single Malt Scotch Whisky mit Geschenkverpackung, 70cl - in Ex-Bourbon- & Oloroso Sherry-Fässern gereift für hochwertigen Genuss* Preis: € 69,90 (€ 99,86 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Toffee und KaramellDunkle Früchte wie Feigen und DattelnEiche und etwas LederNussige Noten
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    37 分