エピソード

  • Tand, Tand / Ist das Gebilde von Menschenhand
    2026/04/30

    Am 28. Dezember 1879 stürzte der Mittelteil der erst im Jahr zuvor fertiggestellten Brücke über den schottischen Firth of Tay mitsamt eines Personenzugs auf seinem Weg von Edinburgh nach Dundee in den Fjord. Dieses Unglück verarbeitet Theodor Fontane in seiner Ballade „Die Brück‘ am Tay“, die nur wenige Tage später entstand. Sie spiegelt den Widerstreit zwischen der menschengemachten Technik und den Kräften der Natur.

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    48 分
  • Das letzte Gold verfallener Sterne
    2026/03/31

    Alle niedersächsischen 12. Klässler:innen kennen Elis aus E.T.A. Hoffmanns „Die Bergwerke zu Falun“. Aber von welcher historischen Person wurde Elis inspiriert und wie beeinflusste wiederum Hoffmanns Figur Georg Trakl bei seinem Gedicht „An den Knaben Elis“? Diesen Fragen gehen wir heute in unserer Folge über den Untergang der Poesie nach.

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    1 時間 4 分
  • Beil und Scheit und Würgerluft
    2026/03/01

    Der SPD-Reichstagsabgeordnete Hermann Tempel musste vor den Nazis ins Exil flüchten, stellte sich nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die Niederlande jedoch selbst, als die Gestapo auf der Suche nach ihm seinen ehemaligen Vermieter ins Visier nahm. Während seiner Haft im Strafgefängnis Wolfenbüttel schrieb er sein Gedicht „Unter dem Beil“, das neben Tempels Biographie Gegenstand unserer heutigen Folge sein wird. Wenn ihr mehr über das Strafgefängnis Wolfenbüttel erfahren möchtet, besucht die Ausstellung der @gedenkstaettewolfenbuettel – eine sehr lohnenswerte, interessante und vielseitige Ausstellung!

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    1 時間 10 分
  • Zum Erhabenen muss man geboren sein
    2026/01/31

    Die heutige Folge widmet sich dem einzig bekannten Gedicht Albert Einsteins „Zu Spinozas Ethik“, in dem er sich mit dem Hauptwerk des bedeutenden Philosophen des 17. Jahrhunderts auseinandersetzt. Die beiden verbindet ein streng deterministisches Weltbild und ein personaler Gottesbegriff.

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    43 分
  • Die meisten Menschen haben einen Schnupfen
    2025/12/31

    Wie wir im Januar 2024 begonnen haben, so setzen wir unseren Podcast dieses Jahr fort: Mit einem Gedicht des Expressionismus. Jakob van Hoddis‘ „Weltende“ entstand 1910 unter dem Eindruck der Hysterie, welche die Annäherung des Halleyschen Kometen an die Erde auslöste.

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    52 分
  • Aus ihren Liebesbanden/War keine Rettung mehr
    2025/11/30

    Wie letztes Jahr zur Weihnachtszeit steht heute eine Ballade im Vordergrund. Clemens Brentanos „Zu Bacharach am Rheine“ erzählt die Geschichte einer von ihm ureigen erfundenen Figur, der Lore Lay. Mit seinem Gedicht schuf er eine neue Mythologie, die Ovids „Metamorphosen“ mit dem sagenumwobenen Rheinfelsen und romantischer Poetologie verbindet.

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    1 時間 7 分
  • Weit wallt und wogt der Hader
    2025/10/31

    Auf einen expliziten Hörerwunsch sprechen wir heute zum dritten Mal über ein Gedicht, das im Kontext des Ersten Weltkriegs entstand. Walter Flex’ „Wildgänse rauschen durch die Nacht“ ist eine Mischung aus Volkslied, protestantischem Kirchenlied und naturmagischer Ballade, das in der Vertonung Robert Götz’ bekannt wurde. Das Gedicht steht zu Beginn der Novelle „Der Wanderer zwischen beiden Welten“, in der Flex den Tod seines Kameraden Ernst Wurche literarisch verarbeitet.

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    1 時間 15 分
  • Wie Sterne in der Nacht
    2025/09/30

    Heute ist eine ganz besonders emotionale Folge. In ihrem Mittelpunkt steht Joseph Wulf, Holocaust-Überlebender, Historiker und auch Autor des heutigen Gedichts „Zunenshtraln“, das Hoffnung inmitten des Elendes von Auschwitz vermittelt.

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    1 時間