エピソード

  • Zum Erhabenen muss man geboren sein
    2025/12/31

    Die heutige Folge widmet sich dem einzig bekannten Gedicht Albert Einsteins „Zu Spinozas Ethik“, in dem er sich mit dem Hauptwerk des bedeutenden Philosophen des 17. Jahrhunderts auseinandersetzt. Die beiden verbindet ein streng deterministisches Weltbild und ein personaler Gottesbegriff.

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    43 分
  • Die meisten Menschen haben einen Schnupfen
    2025/12/31

    Wie wir im Januar 2024 begonnen haben, so setzen wir unseren Podcast dieses Jahr fort: Mit einem Gedicht des Expressionismus. Jakob van Hoddis‘ „Weltende“ entstand 1910 unter dem Eindruck der Hysterie, welche die Annäherung des Halleyschen Kometen an die Erde auslöste.

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    52 分
  • Aus ihren Liebesbanden/War keine Rettung mehr
    2025/10/31

    Wie letztes Jahr zur Weihnachtszeit steht heute eine Ballade im Vordergrund. Clemens Brentanos „Zu Bacharach am Rheine“ erzählt die Geschichte einer von ihm ureigen erfundenen Figur, der Lore Lay. Mit seinem Gedicht schuf er eine neue Mythologie, die Ovids „Metamorphosen“ mit dem sagenumwobenen Rheinfelsen und romantischer Poetologie verbindet.

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    1 時間 7 分
  • Weit wallt und wogt der Hader
    2025/10/31

    Auf einen expliziten Hörerwunsch sprechen wir heute zum dritten Mal über ein Gedicht, das im Kontext des Ersten Weltkriegs entstand. Walter Flex’ „Wildgänse rauschen durch die Nacht“ ist eine Mischung aus Volkslied, protestantischem Kirchenlied und naturmagischer Ballade, das in der Vertonung Robert Götz’ bekannt wurde. Das Gedicht steht zu Beginn der Novelle „Der Wanderer zwischen beiden Welten“, in der Flex den Tod seines Kameraden Ernst Wurche literarisch verarbeitet.

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    1 時間 15 分
  • Wie Sterne in der Nacht
    2025/09/30

    Heute ist eine ganz besonders emotionale Folge. In ihrem Mittelpunkt steht Joseph Wulf, Holocaust-Überlebender, Historiker und auch Autor des heutigen Gedichts „Zunenshtraln“, das Hoffnung inmitten des Elendes von Auschwitz vermittelt.

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    1 時間
  • Lösest endlich auch einmal/Meine Seele ganz
    2025/08/31

    Nun ist es endlich so weit, wir kommen zu DEM deutschen Dichter, Johann Wolfgang Goethe, und seinem Gedicht „An den Mond“. Wir beleuchten seinen Entstehungskontext, seine verschiedenen Fassungen und auch „An den Mond / nach meiner Manier“ von Charlotte von Stein, zu der Goethe eine ganz besondere Beziehung verband. Mehr dazu in unserer Folge.

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    56 分
  • Ich packe meinen Optimismus ein
    2025/07/31

    Mascha Kalékos „Auf einen Café-Tisch gekritzelt“ ist ein Gedicht, das heute noch genauso geschrieben werden könnte. In dieser Folge beleuchten wir die Geschichten des berühmten Romanischen Cafés, dem zweiten Zuhause vieler Literat:innen der Weimarer Republik, sowie das Ende einer Großstadtliebe an eben jenem Ort.

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    45 分
  • Deutschland, wir weben dein Leichentuch
    2025/07/01

    Heinrich Heines Gedicht „Die schlesischen Weber“ ist das bekannteste einer Vielzahl von Weber-Gedichten, die als Reaktion auf den Aufstand im Eulengebirge am 4. und 5. Juni 1844 entstanden. Es deutet die Ereignisse in Anlehnung an Marx als gezielten Klassenkampf des Proletariats.

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    46 分