• Summer Break Best Of: Q1 Board Meeting und bereits deutlich hinter den Zielen - EP 162 | Björn W. Schäfer
    2026/07/12

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    Board Meeting in vier Wochen. Die Pipeline-Coverage sieht beruhigend aus: 1,8 Mio. bei einem Ziel von 600k contracted ARR. 3x Coverage – sollte reichen. Die Antwort verwandelt 600k Ziel in 360k Realität. Ein 240k cARR-Gap, mitten in der wichtigsten Boardmeeting-Saison des Jahres.

    In dieser Summer Break Best Of-Folge (Original: Episode 138) zeigt dir Björn W. Schäfer, warum so viele Gründer:innen auf Pipeline Coverage statt auf Pipeline-Realität schauen – und was Frühindikatoren und ein knallharter Re-Priorisierungs-Plan mit deinem Forecast machen. Keine Theorie, sondern die drei konkreten Schritte, mit denen ich Gründer:innen durch genau dieses Szenario begleitet habe – inklusive der drei Fragen, die du dir noch heute stellen solltest.


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  • Sales-Kultur: Vom Zufallsprodukt zum Performance-Element - EP 161 | Björn W. Schäfer
    2026/07/05

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    Saleskultur ist in den meisten Startups ein Zufallsprodukt – geprägt durch die Persönlichkeit der Gründerin, die ersten Reps, die frühen Gewohnheiten. Selten hat jemand gefragt: Ist das die Kultur, die wir wollen? Und ist das die Kultur, die weiteres Wachstum trägt? In dieser Folge zeigt Björn W. Schäfer, wie man den Status quo diagnostiziert – toxisch, gesund oder bereits performant – was beim Übergabemoment an Commercial Leadership strukturell schiefgeht und warum eine starke Saleskultur kein Soft-Thema ist, sondern ein Frühindikator, der dokumentiert, was die Zahlen erst Monate später zeigen.

    Drei konkrete Bausteine für den Übergabemoment: eine Kulturanalyse vor dem Onboarding, explizite Verhaltenserwartungen statt Werteposter und der/die Gründer:in als sichtbarer Kulturanker – mit Präsenz ohne Kontrolle. Und wer das konsequent umsetzt, gewinnt damit nicht nur Performance. Er gewinnt Talente, die er sonst nicht bekäme, und schützt sich vor dem teuersten Verlust, den ein Vertriebsteam kennt: dass die besten Reps gehen.

    Key Takeaways

    • Saleskultur entsteht immer – ob aktiv gestaltet oder nicht. Was belohnt wird, prägt das Verhalten. Nicht das, was auf der Karriereseite steht.
    • Der Übergabemoment von Gründerin zu Commercial Leadership ist einer der kulturell gefährlichsten Momente im Unternehmenswachstum – und wird fast immer unterschätzt.
    • Drei Bausteine für diesen Übergang: Kulturanalyse vor dem Onboarding, explizite Verhaltenserwartungen für konkrete Situationen, Gründer:in als Kulturanker mit klarer Verantwortungsabgabe.
    • Kultur ist ein Lead-Indikator. Kündigende Top-Performer, beschönigte Pipeline, zähe Meetings – das sind keine Zufälle, sondern kulturelle Warnsignale, lange bevor die Zahlen es zeigen.
    • Eine performante Saleskultur ist Retention-Strategie, Recruiting-Vorteil und Kundensignal gleichzeitig – und damit einer der günstigsten Wachstumshebel, die es gibt.

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    13 分
  • Wie Sales Leader und CROs zum echten Partner für Finance und Investoren werden: Pipeline Management Beyond Claude Code - EP 160 | Björn W. Schäfer
    2026/06/28

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    Auf dem Revenue Royale Event in Berlin stellte Björn W. Schäfer einer Runde aus Sales und Commercial Leaders eine einfache Frage: Wie viele von euch fühlen sich von Finance und Investoren beim Thema Forecast wirklich als vertrauenswürdiger Partner wahrgenommen? Die Antwort ist eindeutig – und sie hat nichts mit fehlenden KI-Tools zu tun.

    Das eigentliche Problem ist Übersetzung. Sales spricht in Deals, Finance spricht in Szenarien. Sales sagt „Q3 sieht gut aus", Finance fragt nach Untergrenze, Obergrenze und Begründung der Range. Solange Sales keine Brücke baut, bleibt Finance skeptisch – egal wie gut das CRM gepflegt ist, egal wie viele Gesprächszusammenfassungen Claude Code oder ChatGPT produzieren. KI löst das Übersetzungsproblem nicht. Es macht es sichtbarer.

    In dieser Folge zeigt Björn, was Finance und Investoren wirklich brauchen – und es sind genau drei Dinge. Erstens: einen verlässlichen Revenue-Ausblick mit Begründung – kein Punktforecast, sondern eine Range mit Rationale aus historischen Pipeline-Daten. Commit, Best Case, Pipeline. Zweitens: Deal-Level-Transparenz auf Basis echter Signale – nicht Stage-Namen aus dem CRM, sondern individuelle Abschlusswahrscheinlichkeiten, die Sales Leader auch erklären können. Drittens: proaktive Abstimmung mit dem Business Plan – nicht quartalsweise, sondern laufend. Der/ die Sales Leader, der/die Finance anruft bevor Finance fragt, baut Vertrauen auf. Der/ die, den Finance anrufen muss, verliert es.

    Key Takeaways

    • Das Vertrauensproblem zwischen Sales und Finance ist kein Datenproblem – es ist ein Übersetzungsproblem. Mehr CRM-Pflege und mehr KI-Tools lösen es nicht.
    • Finance braucht drei Dinge: einen begründeten Revenue-Ausblick mit Range, Deal-Level-Transparenz auf Basis echter Signale und kontinuierliche Reconciliation mit dem Business Plan.
    • Ein Forecast ohne Rationale klingt wie Optimismus. Mit Rationale klingt er wie Führung. Finance respektiert Klarheit mehr als gute Zahlen.
    • Stage-Namen sind Lag-Indikatoren. Individuelle Abschlusswahrscheinlichkeiten – berechnet aus letzter Interaktion, Days in Stage, Aktivitätsmuster – sind Lead-Indikatoren. Das ist der Unterschied, den Finance sieht.
    • Proaktive Abstimmung ist keine Tugend, sondern Strategie. Wer das schwierige Gespräch selbst anstößt, bevor der andere es tut, behält das Narrativ.


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  • Warum mehr Speed dein Wachstum bremst: Die Flywheel Formel (Force - Friction) x Speed - EP 160 | Björn W. Schäfer
    2026/06/21

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    Das klassische Muster für Wachstum: zusätzliches Marketingbudget, neue Prospecting-Software, mehr Ressourcen über mehrere Monate.

    Und beschleunigt sich nichts.

    Björn's erste Frage an die Geschäftsführerin: Hast du dir angeschaut, wo bei euch Friktionen entstehen – also wo Reibung den Fortschritt bremst? Die Antwort ist fast immer dieselbe: Friktionen wurden nie systematisch diagnostiziert.

    Das ist der Kern dieser Folge. Der klassische Instinkt bei zu langsamem Wachstum ist Force – mehr Kraft, mehr Aktivitäten, mehr Leute. Das Problem: Force ohne Friktionsreduktion läuft wie ein Motor mit Handbremse. Du gibst mehr Gas, aber die Bremse ist noch drin. Schlimmer noch: Je mehr Force du draufpackst, desto mehr egalisiert sich der Effekt, wenn die Friktionen gleichzeitig steigen.

    Björn W. Schäfer zeigt die Flywheel-Formel aus seinem Buch Funky Flywheels: (Force − Friction) × Speed.

    Force ist alles, was du aktiv ins System steckst – Menschen, Budget, Aktivitäten, Prozesse. Friction ist das, was deinen Flow verlangsamt: fehlende Handoffs zwischen Marketing, Sales und Customer Success, generisches Messaging ohne klare Zugkraft, unabgestimmte Value Propositions, die CS hinten aufräumen darf. Speed ist nicht das Aktivitätsniveau, sondern Reaktionszeit und Entscheidungsrhythmus – wie schnell ein qualifizierter Lead in den Prozess kommt, wie schnell nach dem Discovery Call die Demo folgt, wie schnell der Kunde echten Mehrwert erlebt. Und Speed multipliziert die Differenz. Ein schnelles System mit hoher Friktion wird durch Geschwindigkeit allein nicht besser – die Mathematik ist eindeutig.

    Key Takeaways

    • Wachstumsprobleme sind selten Force-Probleme. Sie sind fast immer Friktionsprobleme. Erst die Reibung diagnostizieren und eliminieren – dann so viel Kraft draufpacken wie gewünscht.
    • Die Formel (Force − Friction) × Speed ist ein Diagnosewerkzeug, kein Motivationskonzept. Sie zeigt, warum zusätzliche Ressourcen ohne Friktionsreduktion keine Beschleunigung erzeugen.
    • Friktionen entstehen intern: fehlende Handoffs zwischen Marketing, Sales und CS, generisches Messaging, unabgestimmte Value Propositions und zu breite ICP-Definitionen.
    • Speed ist Reaktionszeit und Entscheidungsrhythmus – nicht Aktivitätsniveau. Klare SLAs zwischen Marketing und Sales, kurze Zeiträume zwischen Discovery und Demo, schnelles Onboarding mit messbarem Impact.
    • Drei Fragen zur Diagnose: Wo entlang der Customer Journey ist die höchste Friktion? Was ist die intern am einfachsten eliminierbare Reibungsquelle? Was würde sich messbar ändern, wenn diese Friktion weg wäre?

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    8 分
  • Der gefährlichste Satz im Discovery-Call: „Wir machen das auf jeden Fall!“ - EP 158 | Björn W. Schäfer
    2026/06/14

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    Minute 18 im Discovery Call. Der Prospekt sagt: „Das klingt definitiv interessant, genau das, was wir suchen." Die Rep nickt, leuchtet innerlich auf – und wechselt direkt Richtung Demo. Björn hört zu und denkt: Das Signal trügt.

    Ein schnelles „definitiv ja" ist kein Kaufsignal. Es bedeutet, dass du den oberflächlichen Schmerz getroffen hast – aber nicht den echten. Operativer Schmerz allein kauft keine Software. Kaufentscheidungen passieren dort, wo der Schmerz für Budgetverantwortliche übersetzbar und messbar ist – und wo Nicht-Handeln teurer ist als Handeln.

    In dieser Folge zeigt Björn W. Schäfer, warum Dringlichkeit drei Ebenen hat und warum die meisten Discovery Calls auf Ebene eins stecken bleiben.

    • Ebene eins: der operative Schmerz – etwas nervt, kostet Zeit, ist umständlich.
    • Ebene zwei: der messbare Business Impact – konkrete Zahlen in Euro, Stunden oder Ressourcen, die ein Gespräch mit Budgetverantwortlichen überhaupt erst möglich machen.
    • Ebene drei: die strategische Initiative – das Thema ist in der Unternehmensagenda verankert, Budget ist vorhanden, Management Attention ist gesichert. Nur wer diese Leiter systematisch durcharbeitet, landet bei Deals, die auch geschlossen werden.

    Dazu gibt es eine klare Konsequenz für den Demo-Prozess: Kein Demo-Termin ohne zumindest grob skizzierbaren Business Impact. Kein bürokratischer Standard – sondern Schutz vor Zeit-Investitionen in Calls, die strukturell keine Abschlusschance haben.

    Key Takeaways

    • „Definitiv ja" in Minute 18 ist ein Warnsignal, kein Kaufsignal. Es zeigt, dass der operative Schmerz getroffen wurde – aber noch keine Discovery-Tiefe erreicht ist.
    • Dringlichkeit hat drei Ebenen: operativer Schmerz, messbarer Business Impact, strategische Initiative. Die meisten Reps bleiben auf Ebene eins stecken.
    • Ab einem Dealvolumen von 5.000–10.000 Euro läuft fast kein Budget ohne Zustimmung von Budgetverantwortlichen. Ohne Impact-Qualifizierung endet der Deal mit Ghosting oder „kein Budget".
    • Drei Fragen, die den Prospekt helfen, den eigenen Schmerz zu quantifizieren: Was kostet dich dieses Problem konkret? Was passiert in sechs Monaten, wenn der Status quo bleibt? Was bedeutet das für die Person, die über Budget entscheidet?
    • Kein Demo-Termin ohne Business Impact. Wer das als Standard einführt, schützt sich vor Demo Calls, die strukturell nie zu einem Deal führen.

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  • Eigenschaften der Top 1%-Founder und was die Forschung sagt - EP 157 | Olaf Ringelband
    2026/06/07

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    „The Six Traits that Define Top 1% Founders" von Chris Tottman gingen viral auf Linkedin - GRIT, Discipline, Self-Belief, Execution, Leadership, Vision and Purpos. In dieser Folge diskutiert Björn W. Schäfer das Modell zusammen mit Olaf Ringelband, der seit fast 35 Jahren Executive Assessments macht – also das, was nach dem Headhunter kommt. Er sitzt in Hamburg, lehrt an der Uni, ist Small-Scale Business Angel und der Experte für die Diagnose von Top-Führungskräften. Jemand mit Meinung und Daten.

    Das Ergebnis: Tottmans Rahmen dient als Orientierung - für Investoren wie für Gründerinnen in der Selbstanalyse. Aber der Psychologe sieht Lücken in der Taxonomie: GRIT und Discipline landen im gleichen Cluster der Big Five, nämlich Gewissenhaftigkeit. Execution ist streng genommen keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern eine operative Kompetenz. Und Leadership ist so komplex, dass es eigene Episoden verdient – Kommunikationsfähigkeit, Peacetime versus Wartime, psychologische Sicherheit als Kulturfundament. Alles landet unter demselben Label.

    Was Tottman’s Framework ganz fehlt: Intelligenz - aus Olafs Sicht der wichtigste Prädiktor für Erfolg überhaupt, belegt durch Jahrzehnte Forschungsdaten - und Selbstreflexionsfähigkeit. Letztere zeigt sich nicht im Gründen selbst, sondern in dem Moment, wo jemand erkennt, dass das, was ihn bis hierher gebracht hat, ihn nicht weiterträgt. „What brought you here won't bring you any further." Das klingt abstrakt, bis Björn seine eigene Geschichte erzählt.

    Key Takeaways

    • GRIT und Discipline sind kein eigenständiges Dimensionenpaar – sie gehören im Big-Five-Modell zum selben Cluster (Gewissenhaftigkeit) und hätten als ein Begriff abgehandelt werden können.
    • Execution ist weniger Persönlichkeitseigenschaft als operative Kompetenz. Inhaltlich stimmt Olaf Todman trotzdem zu: Die Qualität des Lernloops entscheidet – nicht die Idee.
    • Intelligenz fehlt im Modell vollständig, ist aber der stärksten Prediktor für Berufserfolg – und bei Gründern, die am Anfang oft auf sich allein gestellt sind, besonders relevant.
    • Selbstreflexionsfähigkeit ist die zweite fehlende Dimension. Sie entscheidet, ob jemand rechtzeitig erkennt, dass sich die Anforderungen an die eigene Person geändert haben – und ob er darauf reagieren kann.
    • Leadership ist nicht statisch. Extraversion hilft, ist aber kein Schicksal. „Acting out of character" funktioniert – und Führung ist zu großen Teilen Handwerk, das man lernen kann.
    • Psychologische Sicherheit hängt weniger von der Persönlichkeitszusammensetzung eines Teams ab als vom Kommunikationsprozess.



    Link zum Artikel: www.the-founders-corner.com/p/the-six-traits-that-define-top-1

    Link zu Olaf Ringelband: https://www.linkedin.com/in/olaf-ringelband-347ab62


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    30 分
  • Qualifizierte Pipeline: der wichtigste Frühindikator für Wachstum - EP 156 | Björn W. Schäfer
    2026/05/31

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    Wenn Gründerinnen und Revenue-Leader nach ihrer wichtigsten Wachstumskennzahl gefragt werden, kommt fast immer dieselbe Antwort: Leads.

    MQLs, SQLs, SALs – immer Leads. Das Problem: Leads sind eine Aktivitätskennzahl, kein Wachstumsindikator. Du kannst 200 Leads im Monat generieren und trotzdem im Wachstum stagnieren – und merkst es erst zwei, drei, vier Monate später an sinkender Win Rate und steigendem Sales Cycle.

    In dieser Folge zeigt Björn W. Schäfer, warum der monatliche Zuwachs von qualifizierter Pipeline der verlässlichste Frühindikator ist, der dir heute sagt, wie sich dein Neukundenwachstum in Zukunft entwickelt. Qualifizierte Pipeline hat dabei eine klare Definition: Der Account entspricht deinem ICP anhand messbarer Kriterien, und du kannst für jeden Deal sowohl „Why Change" als auch „Why Now" konkret beantworten. Alles andere ist keine Pipeline – das ist Beschäftigung.

    Dazu kommt der ICP-Share als Frühwarnsystem: Wenn weniger als 80 Prozent deiner Pipeline wirklich ICP-konform sind, arbeitet dein Team an den falschen Deals – mit direkten Konsequenzen für Effizienz, Onboarding und Net Revenue Retention. Und schließlich die Fokussegmentierung: Nicht irgendwie mehr Pipeline, sondern qualifizierte Pipeline in den Segmenten, in denen du strategisch wachsen willst – abgestimmt mit Produktroadmap und CS-Kapazität.

    Das gilt für Früphasengründer mit zwei Reps genauso wie für CROs mit 30-köpfigen Teams.

    Key Takeaways

    • Leads sind Vergangenheit. Der monatliche Zuwachs qualifizierter Pipeline ist der einzige echte Frühindikator für Neukundenwachstum – und gehört in jedes Board Meeting.
    • Qualifizierte Pipeline braucht eine klare Definition: ICP-Kriterien plus beantwortbares „Why Change" und „Why Now" für jeden einzelnen Deal.
    • Ein ICP-Share unter 80 Prozent ist ein Steuerungsproblem – kein Vertriebsproblem. Die Lösung liegt auf Führungsebene, nicht im nächsten Sales-Training.
    • Fokussegmente sind keine Marketing-Übung, sondern die operative Schnittstelle zwischen ICP, Produktroadmap und Go-to-Market-Exekution.
    • Wer diesen Zuwachs nicht monatlich trackt, wechselt nie vom reaktiven ins proaktive Performance-System.

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  • 7 Skills, die Top-AEs unterscheiden - und wie skalierbares Enablement aussieht - EP 155 | Björn W. Schäfer
    2026/05/24

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    Mark Roberge hat in "The Sales Acceleration Formula" datenbasiert bewiesen, welche sieben Skills Top-AEs von Durchschnittlichen trennen - und dass ein mittelmäßiger Rep mit dem richtigen System einen talentierten Rep ohne System langfristig schlägt.

    Das Buch ist bereits zehn Jahre alt. Was sich seitdem grundlegend verändert hat: Diese sieben Skills lassen sich heute in Echtzeit beobachten, bewerten und skalierbar trainieren — durch systematische Transkriptanalyse, ohne L&D-Team und ohne externes Coaching-Budget.

    In dieser Episode geht Björn W. Schäfer alle sieben Skills durch — von Coachability und Curiosity über Process Discipline und Business Acumen bis hin zu Stakeholder Navigation, Resilience und Mutual Action Plans. Für jeden Skill zeigt er konkret, was du im Call-Transkript siehst, wenn der Skill vorhanden ist — und was du siehst, wenn er fehlt. Das ist kein Kompetenz-Modell für HR-Dokumente. Das ist ein Beobachtungsraster für den wöchentlichen Coaching-Loop.

    Der entscheidende Unterschied zu klassischem Sales-Training: Der Coaching-Loop läuft nicht quartalsweise, nicht nach verlorenen Deals, sondern jede Woche — mit dem Material, das im Stack bereits vorhanden ist. Lead-Indikatoren wie Discovery-zu-Demo-Conversion und Next-Step-Qualität zeigen Entwicklung, lange bevor die Win Rate es tut.

    Key Takeaways

    • Die sieben Skills nach Roberge - Coachability, Curiosity, Process Discipline, Business Acumen, Stakeholder Navigation, Resilience und Mutual Action Plans - sind beobachtbare Verhaltensweisen, keine abstrakten Eigenschaften
    • Für jeden Skill gibt es konkrete Transkript-Marker: Was siehst du, wenn der Skill da ist - und was siehst du, wenn er fehlt?
    • Ein systematischer Loop braucht zwei Dinge: ein klares Bewertungsraster und einen festen Platz im regelmäßigen Enablement-Rhythm
    • Der teuerste Coaching-Fehler ist falsches Timing - wer erst nach dem Win-Rate-Einbruch anfängt, ist Monate zu spät
    • Reps bewerten ihre eigenen Calls — Selbstreflexion ist nicht optional, sie ist die Voraussetzung für Coachability

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