• #13 Über Geld redet man nicht, oder doch? – Zwischen Merch-Maschinerie und Ticketabzocke
    2026/10/22

    Über Geld redet man nicht. Oder vielleicht gerade deshalb?

    Von immer neuen Vinyl-Varianten und Merch-Drops über dynamische Ticketpreise bis hin zum Schwarzmarkt: Wie viel Geschäft steckt eigentlich in unserer Fanliebe? Und wer verdient daran, wenn wir für unsere Lieblingsbands immer tiefer in die Tasche greifen?

    Ich spreche über fragwürdige Verkaufsstrategien, überteuerte Tickets, die Verantwortung von Resale-Plattformen und darüber, warum neben den großen Acts auch kleine Bands und Clubs nicht vergessen werden dürfen. Zum Glück gibt es auch Ideen, wie Konzerte für mehr Menschen bezahlbar bleiben können.

    Denn Fanliebe ist unbezahlbar. Aber muss deshalb gleich alles unbezahlbar sein?

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    1 時間 1 分
  • FOMO-Deluxe - Zwischen Hype und Herzschmerz
    2026/10/18

    Fünf Shows. Hollywood Bowl. My Chemical Romance. Und ich bin nicht dabei.

    Während My Chemical Romance im Oktober fünfmal die Bühne des Hollywood Bowl erobern, sitze ich hier, versuche meinen Hype irgendwie in den Griff zu bekommen, plane gedanklich schon meine viel zu frühen Livestream-Schichten und schwanke zwischen absoluter Vorfreude und akutem Konzert-Herzschmerz.

    Ich musste einfach über diese fünf Shows reden. Über alles, was sie für Fans so besonders macht, über mögliche Überraschungen und Theorien und natürlich über die Tatsache, dass ich das alles nur aus der Ferne miterleben werde.

    Keine große Analyse, kein ausgefeiltes Konzept. Einfach meine Gedanken, ganz viel MCR-Liebe und noch mehr FOMO-Deluxe.

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    26 分
  • #12 Mehr als Musik - Zwischen Meme und Meaning
    2026/10/14

    Was passiert, wenn ein Song für uns etwas ganz anderes bedeutet als ursprünglich gedacht?

    Von Wake Me Up When September Ends als jährlichem Meme über die queeren Interpretationen von Mama bis hin zu YMCA als kultureller Hymne: Wir sprechen darüber, wem die Bedeutung eines Songs eigentlich gehört. Darf man in Musik seine ganz eigene Geschichte finden? Und wo liegt der Unterschied zwischen persönlicher Interpretation und der ursprünglichen Intention eines Künstlers?

    Eine Folge über Musik, Gefühle und die Frage, ob ein Song irgendwann ein Eigenleben entwickelt.

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    23 分
  • #11 Ein Monat im Leben eines Fangirls - Zwischen Vernunft und Wahnsinn
    2026/10/03

    Was passiert eigentlich im Monat eines Fangirls, wenn grad keine große Tour ansteht?


    Es geht um My Chemical Romance, Taylor Swift, Hi! Spencer und mehr. Es geht um Jubiläums-Vinyls, unerwartete Konzertankündigungen und noch unerwartetere Song-Veröffentlichungen. Und es geht natürlich darum, wie rational oder irrational manche Entscheidungen sein können.

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    40 分
  • #10 Gerard Way, I Love you so much
    2026/09/23

    In dieser Folge geht es um parasoziale Beziehungen, Fan-Sein, Musik, Social Media und die Frage, warum gerade weibliche Fans mit ihrem emotionalen Fanverhalten so schnell als irrational oder peinlich abgestempelt werden.

    Dabei geht es natürlich auch um meine ganz persönlichen Erfahrungen: MCR, diesen einen Gerard-Blick und die Frage, warum manche Künstler und ihre Musik einen so großen Platz im eigenen Leben bekommen können.

    Ich beziehe mich auf verschiedene Studien und Forschung aus Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Fan Studies, um dem Thema wirklich gerecht zu werden, müsste ich das jedoch selber studieren. Ich bin selbst keine Forscherin und erhebe deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit – ich hoffe aber, dass ich die Erkenntnisse einigermaßen richtig und verständlich wiedergegeben habe.

    Mein persönliches Fazit: Gefühle müssen nicht gegenseitig sein, um echt zu sein. Und vielleicht darf ein Künstler ein Ankerpunkt sein, solange er nicht zum Lebensmittelpunkt wird.

    Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss kurz überprüfen, ob Gerard Way inzwischen von unserer Hochzeit weiß.

    -------------------Quellen bzw. weiterführende Literatur

    Horton, D. & Wohl, R. R. (1956):
    Mass Communication and Para-Social Interaction: Observations on Intimacy at a Distance.
    Psychiatry, 19(3), 215–229.
    https://doi.org/10.1080/00332747.1956.11023049

    Dibble, J. L., Hartmann, T. & Rosaen, S. F. (2016):
    Parasocial Interaction and Parasocial Relationship: Conceptual Clarification and a Critical Assessment of Measures.
    Human Communication Research, 42(1), 21–44.
    https://doi.org/10.1111/hcre.12063

    Krause, A. E., North, A. C. & Heritage, B. (2018):
    Musician interaction via social networking sites: Celebrity attitudes, attachment, and their correlates.
    Music & Science, 1.
    https://doi.org/10.1177/2059204318762923

    Hoffner, C. A. & Bond, B. J. (2022):
    Parasocial relationships, social media, & well-being.
    Current Opinion in Psychology, 45, 101306.
    https://doi.org/10.1016/j.copsyc.2022.101306

    Gleason, T. R., Theran, S. A. & Newberg, E. M. (2017):
    Parasocial Interactions and Relationships in Early Adolescence.
    Frontiers in Psychology, 8, 255.
    https://doi.org/10.3389/fpsyg.2017.00255

    Cole, T. & Leets, L. (1999):
    Attachment Styles and Intimate Television Viewing: Insecurely Forming Relationships in a Parasocial Way.
    Journal of Social and Personal Relationships, 16(4), 495–511.
    https://doi.org/10.1177/0265407599164005

    Rubin, A. M., Perse, E. M. & Powell, R. A. (1985):
    Loneliness, Parasocial Interaction, and Local Television News Viewing.
    Human Communication Research, 12(2), 155–180.
    https://doi.org/10.1111/j.1468-2958.1985.tb00071.x

    Gerrard, Y. (2022):
    Groupies, Fangirls and Shippers: The Endurance of a Gender Stereotype.
    American Behavioral Scientist, 66(8).
    https://doi.org/10.1177/00027642211042284

    Rohr, J. (2017):
    Yeah yeah yeah: The sixties screamscape of Beatlemania.
    Journal of Popular Music Studies, 29(2).
    https://doi.org/10.1111/jpms.12213

    McCutcheon, L. E., Lange, R. & Houran, J. (2002):
    Conceptualization and measurement of celebrity worship.
    British Journal of Psychology, 93, 67–87.
    https://doi.org/10.1348/000712602162454

    Bröning, S., Pistoll, D. & Degen, J. L. (2026):
    Parasoziale Beziehungen und ihre Wirkmechanismen – Implikationen für zwischenmenschliche Intimität und das Selbst.
    Die Psychotherapie, 71, 336–341.
    https://doi.org/10.1007/s00278-026-00858-w

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    41 分
  • #9 Achtung! Konzertpolizei - Zwischen Eskalation und Etikette
    2026/09/17

    🚨 ACHTUNG! Die Konzertpolizei ist im Einsatz. 🚨

    Darf ich mitsingen? Filmen? Tanzen? Rauchen? Mein Shirt ausziehen? Und was zum Teufel ist eigentlich mit Leuten, die mitten im Konzert nach Hause gehen?!

    In dieser Folge geht’s um die Dos and Don’ts beim Konzertbesuch. Zwischen völlig legitimer Eskalation und „Alter, denk doch auch mal an die anderen“.

    Kurz gesagt: Hab Spaß. Sing laut. Tanz. Spring. Aber sei kein Arsch.

    Die Konzertpolizei ermittelt. Und sie hat einiges zu beanstanden.

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    50 分
  • #8 Bist du ein echter Fan? – Zwischen Fanprüfung und erster Reihe
    2026/09/10

    „Nenn doch mal drei Songs!“ – Glückwunsch, du hast soeben die Fanprüfung erreicht.

    Aber wer entscheidet eigentlich, ob du ein echter Fan bist?

    Musst du jedes Album besitzen? Jeden Song kennen? Seit 20 Jahren dabei sein? 50 Konzerte besucht haben? Alle B-Seiten kennen? Und was ist mit denen, die erst seit gestern Fan sind – oder sich einfach nicht alles leisten können?

    In dieser Folge geht es um Gatekeeping, Fan-Hierarchien und die seltsame Idee, dass Fan-Sein irgendwie eine Leistung sein könnte. Um Konzertzahlen, Spotify-Statistiken, erste Reihen und die Frage, wann aus „Ich bin oft hier“ plötzlich „Ich habe hier mehr Rechte als du“ wird.

    Denn ja: Auch ich spiele dieses Spiel mit. Ich habe 171 Montreal-Konzerte auf dem Konto, führe Excel-Listen über meine Konzertbesuche und freue mich natürlich, wenn Bands mich wiedererkennen. Mir wurden sogar schon Plätze freigehalten und Gästelisten angeboten.

    Bin ich deshalb ein „besserer“ Fan? Oder sagt eine Zahl am Ende einfach nur aus, wie oft ich irgendwo war?

    Und was ist mit Geld, Zeit, Alter oder ganz normalen Lebensumständen? Kann jemand überhaupt genauso viel in Fan-Sein investieren, wenn er sich Tickets, Reisen oder Merch gar nicht leisten kann?

    Eine Folge über echte Fans, Fanprüfungen, erste Reihen, Privilegien und die Frage, wer eigentlich das Recht hat, zu entscheiden, wer dazugehört.

    Denn vielleicht ist die wichtigste Frage gar nicht: Bist du ein echter Fan?

    Sondern: Wer hat beschlossen, dass du das beweisen musst?

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    39 分
  • #7 Warum muss immer einer gewinnen? – Zwischen Lieblingsbands und Schubladen
    2026/09/02

    Ich habe ein Problem mit Rankings. Mit „Wer ist besser?“, „Was ist die beste Band?“ und vor allem mit der Frage: „Wer ist eigentlich deine Lieblingsband?“

    Denn wie soll ich mich bitte für eine entscheiden?

    Blöd nur, dass ich in dieser Folge genau das trotzdem mache. Ich sortiere Bands in Schubladen, stelle sie einander gegenüber, erkläre, welche gerade besonders wichtig sind - und wenn alle Stricke reißen, habe ich natürlich doch eine Antwort parat. Ganz konsequent bin ich also nicht.

    Außerdem geht es um die seltsame Angewohnheit, Musik ständig in Gewinner und Verlierer einzuteilen: Rock gegen Pop, Mainstream gegen Indie, echte Musiker gegen DJs und Lieblingsband gegen … na ja, alle anderen.

    Ein kleiner Fangirl-Quickie über Musikgeschmack, Lieblingsbands und die Erkenntnis, dass man gleichzeitig zwei Dinge ziemlich überzeugend vertreten kann, die sich eigentlich widersprechen.

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    29 分