エピソード

  • 09. Ein zweites Leben: Alinas Weg mit einer neuen Lunge
    2026/08/29

    Mit 15 Jahren merkt Alina im Sportunterricht, dass etwas nicht stimmt. Schon beim Aufwärmen bekommt sie kaum noch Luft. Was zunächst nach Belastungsasthma aussieht, entpuppt sich als seltene und unheilbare Erkrankung: pulmonale arterielle Hypertonie.

    Vier Jahre später verschlechtert sich ihr Zustand dramatisch. Medikamente reichen nicht mehr aus. Die Ärzte stellen die damals 19-Jährige vor eine Entscheidung, die größer kaum sein könnte: Lungentransplantation – oder die Aussicht, nicht mehr lange zu leben.


    Alinas erste Reaktion: Nein.


    Erst eine Frage ihrer Therapeutin verändert ihre Perspektive:

    Wie würde dein Leben aussehen, wenn du dich transplantieren lässt – und wie, wenn du es nicht tust?

    Alina entscheidet sich für das Leben.


    In dieser Folge erzählt sie uns von der Zeit auf der Warteliste, dem nächtlichen Anruf, dass eine passende Spenderlunge gefunden wurde, der Transplantation und ihren ersten Schritten mit einer neuen Lunge. Sie spricht darüber, wie es ist, mit 19 Jahren die eigene Beerdigung zu planen – und diese Pläne später zu vernichten.

    Heute ist Alina 29, studiert Medizin, lebt mit der Lunge eines Organspenders und erwartet gemeinsam mit ihrem Verlobten Maurice ihr erstes Kind.

    Wir sprechen mit ihr über Organspende, Dankbarkeit und die Frage, was ein zweites Leben eigentlich mit einem Menschen macht. Aber auch über Angst, Entscheidungen, einen vererbbaren Gendefekt und den Mut, trotz aller Risiken an den eigenen Wünschen festzuhalten.


    Eine Folge über Medizin – vor allem aber über das Leben.

    Und über einen Satz, der nach diesem Gespräch hängen bleibt:

    „Ich darf jeden Tag einen Tag länger leben.“

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    1 時間 20 分
  • Folge 8 (7b). 6.500 Kilometer für den guten Zweck
    2026/07/14

    In dieser Folge von „Fett bewegt“ sprechen Micha und Ina mit Dominik Singer über seine außergewöhnliche Laufexpedition von Senegal nach Osterode von dem Anthony schon in der letzten Folge berichtet hat. Die rund 6.500 Kilometer lange Reise führte durch sieben Länder auf zwei Kontinenten und hatte ein klares Ziel: Spenden für Kinderprojekte zu sammeln und auf die Themen Bildung, Gesundheit, Bewegung und Frieden aufmerksam zu machen.


    Dominik erzählt, wie die Idee zu diesem Projekt entstand, welche organisatorischen Herausforderungen zu bewältigen waren und warum Teamgeist der Schlüssel zum Erfolg war. Besonders bewegend waren die Begegnungen mit den Menschen entlang der Strecke und der emotionale Zieleinlauf in Osterode.


    Außerdem spricht er über prägende Erlebnisse unterwegs, die Entstehung eines Films und eines Buches über die Expedition sowie das neue Schulprojekt, das Kinder zu mehr Bewegung und gesellschaftlichem Engagement motivieren soll.


    Ein inspirierendes Gespräch über Mut, Ausdauer, Gemeinschaft und die Überzeugung, dass jeder Schritt etwas bewegen kann.


    Links:

    ⁠anthonyhoryna.de⁠

    ⁠praxis-am-westertor.de⁠

    ⁠strukturraum.de⁠


    bei Instagram:

    ⁠www.instagram.com/6500kmfuerdengutenzweck⁠

    ⁠www.instagram.com/michi_nix_1971⁠


    Podcastaufnahme und Fotos

    ⁠dietrichkuehne.com⁠



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    1 時間 37 分
  • 07. 6.500 Kilometer, die bewegen
    2026/06/09

    Was treibt Menschen dazu an, 6.500 Kilometer zu laufen?

    In dieser Folge ist Anthony Horyna zu Gast – Lauftherapeut und Teil des Projekts „6500KM – Laufen für Frieden, Bildung und Kinder“. Gemeinsam mit seinen Kollegen lief er vom Senegal bis nach Osterode und machte dabei auf zwei besondere Projekte aufmerksam: das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter Göttingen sowie die Elhadj Diouf Foundation im Senegal.


    Anthony berichtet von den Herausforderungen einer solchen Reise, von unvergesslichen Begegnungen und davon, was es bedeutet, über mehr als 50 Tage hinweg jeden Morgen aufzustehen und weiterzulaufen. Dabei sprechen wir auch über sein Bedürfnis nach Menschenruhe und darüber, wie sich ein solches Abenteuer auf Körper und Geist auswirkt.


    Ein bewegendes Gespräch über Ausdauer, Teamgeist, Menschlichkeit und die Kraft des Sports, Menschen miteinander zu verbinden.


    Und wer nach dieser Folge noch mehr über die Hintergründe dieses außergewöhnlichen Projekts erfahren möchte, darf sich schon jetzt auf die nächste Episode freuen: Dann ist mit Dominik Singer der Initiator des Laufs bei uns zu Gast.


    Mehr über Anthony:

    www.anthonyhoryna.de


    Das Projekt:

    6500KM – Laufen für Frieden, Bildung und Kinder

    www.instagram.com/6500kmfuerdengutenzweck


    Mehr über die unterstützten Projekte:

    •⁠ ⁠Sternenlichter Göttingen – Kinder- und Jugendhospiz: www.sternenlichter-goettingen.de

    •⁠ ⁠Elhadj Diouf Foundation: www.elhadj-diouf-foundation.de

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    1 時間 29 分
  • 06. „Eins auf die Fresse – Ist Gewalt eine Entscheidung?“
    2026/04/23

    Keiner sagt ab.

    Keiner sagt ehrlich, was Sache ist.

    Stattdessen: Funkstille.

    Folge 6 beginnt genau da – bei einer simplen, aber unbequemen Frage:

    Haben wir verlernt, miteinander zu reden?

    Ob geplatzte Termine oder Begegnungen im echten Leben – klare Worte werden seltener. Nicht, weil wir es nicht könnten. Sondern weil wir es nicht mehr tun.


    Micha teilt seine Erfahrungen seines selbstorganisiertes Schwimmtrainingslager auf der „Insel der Schönen und Reichen“. Kein Alltag, keine Ablenkung – nur Fokus, Training und die Überzeugung:

    Wenn du wirklich willst, geht mehr.

    Was passiert, wenn du dich ein paar Tage lang nur mit dir selbst konfrontierst?


    Und dann geht es ins Eingemachte:

    Was passiert in dir, kurz bevor du die Kontrolle verlierst?

    Wie entsteht Gewalt überhaupt?

    Und die Frage, die hängen bleibt: Ist Gewalt eine Entscheidung?


    Eine Folge, die nicht beschönigt – sondern genau da hinschaut, wo es unbequem wird.


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    1 時間 9 分
  • 05. Wenn das Leben endlich ist: Klarheit im Umgang mit Tod und Sterben
    2026/02/27

    In Folge 5 sprechen wir mit Ilona, die sich ehrenamtlich im Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Göttingen engagiert. Sie begleitet Kinder, Jugendliche und ihre Familien – nicht im Sterben, sondern im Leben. Und genau das macht den Unterschied.


    Was bedeutet es, Familien zu unterstützen, die wissen, dass die Zeit begrenzt ist?

    Wie kommt man zu so einer Aufgabe – und warum bleibt man?


    Wir sprechen offen darüber, was unsere Gesellschaft über Tod und Sterben denkt – oder eben nicht denkt. Warum fällt es uns so schwer, darüber zu reden? Warum tun wir so, als würde es uns nicht betreffen, obwohl wir alle wissen: Wir kommen hier nicht lebend raus.


    Besonders berührend: der Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen.

    Kinder begegnen dem Tod oft direkter, ehrlicher, manchmal sogar klarer. Erwachsene hingegen weichen oft aus. Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuhören. Sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen – nicht düster, sondern bewusst.


    Denn Klarheit über das Ende kann dem Leben eine andere Tiefe geben.

    Eine Folge über Mut, Menschlichkeit und die Frage:

    Was verändert sich, wenn wir anfangen, offener über das Unausweichliche zu sprechen?


    Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Göttingen

    https://www.dkhv.de/kinder-und-jugendhospizdienste/goettingen/


    Anhören. Nachdenken. Gespräch beginnen.


    #LebenUndTod

    #Kinderhospiz

    #Hospizarbeit

    #Ehrenamt

    #Endlichkeit

    #Tabuthema

    #Gesellschaft

    #BewusstLeben

    #MutZumGespräch

    #fettbewegt

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    1 時間 17 分
  • 04. Selbstoptimierung bis zur Erschöpfungsdepression
    2026/01/28

    In dieser Folge sprechen wir darüber, was Selbstoptimierung mit unserem Selbstbild und Selbstwert macht. Wie aus dem Wunsch, sich zu verbessern, Zweifel entstehen. Wie ständiges Vergleichen uns von uns selbst entfernt – und warum Social Media diesen Druck verstärkt hat.

    Wir werfen auch einen Blick zurück: Wie haben wir Trends vor Social Media erlebt? Was war anders, als Vergleiche nicht permanent verfügbar waren? Und warum fühlt sich der Anspruch an uns selbst heute oft so viel schwerer an?

    Unser Gast Markus, Friseurmeister, gibt ehrliche Einblicke in seinen Berufsalltag. Er erzählt von Menschen, die sich selbst nicht mehr genügen, die sich im Spiegel verlieren und einem Optimierungsdruck folgen, der bei manchen in einer Erschöpfungsdepression endet.

    Eine Folge, die keine schnellen Antworten liefert – sondern Fragen stellt:

    Was macht dieser Druck mit uns?

    Und was brauchen wir vielleicht wirklich?

    Hört rein. Einordnung statt Anleitung.

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    1 時間 3 分
  • 03. Komplex. Nicht kompliziert. Oder doch?
    2025/12/22

    In dieser Folge nähern wir uns einem Thema, das oft als der schönste Tag im Leben bezeichnet wird – und schauen genauer hin. Was steckt hinter den Bildern, Erwartungen und gesellschaftlichen Zwängen? Was passiert, wenn Hoffnungen enttäuscht werden, Annahmen ungeprüft bleiben und Verantwortung in der Partnerschaft unterschiedlich verstanden wird?

    Wir sprechen über Perspektivwechsel, über das Anderssein des Gegenübers und darüber, wie herausfordernd es sein kann, dieses Anderssein wirklich zu akzeptieren. Über Vermutungen, die sich einschleichen. Über Erwartungen, die nie ausgesprochen werden. Und über eine Fähigkeit, die einfacher klingt, als sie ist: zuhören.


    Außerdem stellen wir uns die Frage:

    - Ist es besser, sich früh im Leben zu finden – oder erst in einem fortgeschrittenen Alter?

    - Welche Erfahrungen bringen unterschiedliche Lebensphasen mit sich, und wie prägen sie Beziehungen, Entscheidungen und Erwartungen?


    Diese Folge ist kein einfacher Weg, aber ein ehrlicher. Komplex – nicht unbedingt kompliziert.


    Ausblick & Einladung:

    In der nächsten Folge möchten wir eine weitere Perspektive einladen. Wenn du dich angesprochen fühlst und Lust hast, mit uns über Veränderung, persönliche Entwicklungen und Perspektivwechsel zu sprechen, dann melde dich gerne bei uns. Ob eigene Erfahrungen, neue Sichtweisen oder Fragen, die dich bewegen – wir sind offen für den Austausch.


    Sprich uns an oder schreibe uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf dich.


    Hört rein, denkt mit – und vielleicht auch ein bisschen um.


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    1 時間 6 分
  • 02. Muss es erst krachen?
    2025/10/27

    Warum ist Veränderung so verdammt schwer?

    Wir wissen doch alle, dass Alkohol ein legales Gift ist, Zucker nicht glücklich macht und Bewegung guttut – und trotzdem greifen wir zum Wein, zur Nutella und lassen das Yoga ausfallen. Michael erzählt, warum es bei ihm erst den sprichwörtlichen Knall gebraucht hat – ein Professor am Gartenzaun, eine Nahtoderfahrung – bevor sich wirklich was verändert hat. Ernährung, Arbeit, Ehe, Routinen – alles auf dem Prüfstand. Ina erklärt, warum unser Kopf lieber am Alten festhält, welche Glaubenssätze uns bremsen und was hilft, wenn Motivation keine Lust mehr hat. Eine ehrliche Folge über Ausreden, Aha-Momente und die Frage, ob es wirklich erst krachen muss, damit Bewegung reinkommt – in den Körper, in den Kopf und ins Leben.

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    1 時間 11 分