エピソード

  • 128 I Hantelgeschäft
    2026/06/29

    Heute wird’s sportlich bei Einfall im Recht!

    Zum einen ist die Klägerin im neuen Fall die Betreiberin eines Fitnessstudios, zum anderen widmet sich diese Folge einem bei Examenskandidaten nicht allzu beliebten Thema, dem Handels- und Gesellschaftsrecht.

    Genauer gesagt besprechen Nour el Houda Moussaoui und Sefqan Bendes welche Ansprüche eine GmbH gegen eine Vertragspartnerin hat, die trotz Absetzung des Geschäftsführers weiterhin Geschäfte mit besagtem Geschäftsführer gemacht hat. Dieser hatte sich hier doch von der Bank, bei welcher die GmbH ihre Geschäftskonten hat, von diesen Geschäftskonten Geld auf sein privates Konto auszahlen lassen.

    Ob und wie die GmbH sich ihr Geld zurückholen kann, erfahrt ihr in der neuen Folge von Einfall im Recht!


    Nach dem Beschluss: OLG Oldenburg, Urt. v. 04.02.2010 – 8 U 121/09

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    30 分
  • 127 I Willst du mein angetrauter Oberbesitzer werden?
    2026/06/17

    Romantischer wird eine Hochzeit wohl kaum!!
    Unsere Parteien heirateten am 22.02.2022 auf einer Insel – und unter Palmen, während die Frau ganz in Weiß gekleidet auf einer Schaukel saß, kniete der Mann nieder und übergab, selbst auch ganz in Weiß, Kfz-Kennzeichen zu einem Audi, den er davor erworben hatte.

    Aber wer ist denn nun eigentlich Eigentümer? Ist diese malerische Szene nur ein Antrag zur Gebrauchsüberlassung oder hat die Ehefrau tatsächlich Eigentum erworben? Und was passiert, wenn sich die beiden dann auch noch trennen?

    Wie sich die Frage, ob es sich um einen Haushaltsgegenstand handelt, in diesem Fall auswirkt und ob die Frau den Audi herausverlangen kann, erfahrt ihr hier in der neuen (und letzten) Folge von Einfall im Recht mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer.

    Nach dem Beschluss: OLG Nürnberg, Beschluss v. 14.04.2026 – 11 UF 940/25

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    37 分
  • 126 I Vergraben, versteckt, verloren?
    2026/06/01

    Wenn man bei der Arbeit auf eine Kunststoffbox voller Bargeld stößt, ist das vermutlich schon ein ziemlich außergewöhnlicher Tag. Wenn danach noch weitere Boxen voller Goldmünzen auftauchen und plötzlich über 500.000 € im Raum stehen, wird’s endgültig absurd.

    Genau das passiert Gärtner G bei Arbeiten auf einem Friedhof. Für ihn ist schnell klar: Wer den Schatz findet, dem gehört er doch auch irgendwie … oder zumindest steht ihm Finderlohn zu. Die Stadt sieht das allerdings ganz anders.

    Warum selbst vergrabene Goldmünzen nicht automatisch ein Schatzfund sind, weshalb sogar ein Dieb Besitzer seiner versteckten Beute bleiben kann und wieso der Finder am Ende komplett leer ausgeht, besprechen Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald in dieser Folge von Einfall im Recht.


    Nach dem Beschluss: OLG Oldenburg, Beschluss vom 7.10.2020, Az. 1 W 17/20

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    32 分
  • 125 I Tierbiss und Koi-Herpes!
    2026/05/18

    Koi-Herpesvirus im Gartenteich, ein abgebrannter Gebrauchtwagen und mittendrin die große Frage des Kaufrechts: Wer muss eigentlich beweisen, dass ein Mangel schon bei Übergabe vorlag?

    In Folge 125 von Einfall im Recht besprechen Sefqan Bendes und Nour El Houda Moussaoui zwei aktuelle Entscheidungen des OLG Brandenburg und BGH, die zeigen, wie kompliziert die Beweislastumkehr nach § 477 BGB in der Praxis werden kann. Besonders spannend: Gilt die Vermutung zugunsten von Verbrauchern auch dann, wenn mehrere Ursachen möglich sind? Und warum wird das beim Tierkauf plötzlich zum echten Problem?

    Zwischen infizierten Kois, latentem Virusbefall und einem mysteriösen Fahrzeugbrand geht es um Verbraucherschutz, Gewährleistungsrecht und die Grenzen richterlicher Vermutungen.

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    29 分
  • 124 I Ferrari verspätet, Grrr…
    2026/05/04

    Über viele Dinge im Leben kann man sich ärgern – wenige von uns werden aber wohl schon einmal die Erfahrung gemacht haben, auf einen bestellten und schon angezahlten Ferrari warten zu müssen.

    Das ist aber unserem Kläger im heutigen Fall passiert. Er hatte 2020 einen Kaufvertrag geschlossen und wartete seit dem auf die Lieferung seines Ferrari. Nach zwei Jahren hatte dann auch unser geduldiger Kläger genug und erklärte seinen Rücktritt.

    Das wies der Verkäufer aber zurück, denn wenn er sich so die WhatsApp-Nachrichten anschaue, dann gehe aus diesen ganz klar hervor, dass der Kläger einer Fristverlängerung der Lieferung zugestimmt hatte. Und das auch mit explizitem Verweis auf die verwendeten Emojis – Grrr…

    Wie sich Emojis im juristischen Kontext auslegen lassen und worauf ihr dabei achten müsst, erfahrt ihr in dieser Folge von Einfall im Recht mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer.


    Nach dem Urteil: OLG München, Endurteil v. 11.11.2024 – 19 U 200/24 e


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    42 分
  • 123 I KI, Quatsch und Paragraphen
    2026/04/20

    In der neuen Folge von Einfall im Recht wird’s ein bisschen absurd: Was passiert, wenn eine KI selbstbewusst Unsinn erzählt und dabei echten Schaden anrichtet? Und vor allem: Wer muss dafür geradestehen – die Maschine oder die Menschen dahinter?

    Nour El Houda Moussaoui und Sefqan Bendes schauen sich zwei Fälle an, in denen falsche KI-Aussagen für ordentlich Ärger sorgen – vom politisch aktivistischen Verein bis zum mittelständischen Unternehmen, dessen Ruf plötzlich auf wackligen Beinen steht.

    Eine Folge über smarte Technik, dumme Fehler und die ziemlich menschliche Frage nach Verantwortung im digitalen Zeitalter.

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    25 分
  • 122 I Keine Angst vor der DriSchaLi!
    2026/04/06

    F arbeitet fast ein Jahrzehnt lang für B, teilweise 60 bis 80 Stunden pro Woche und das für gerade einmal 1.000 € im Monat. Als B irgendwann einfach aufhört zu zahlen verlangt F ihr Geld zurück: stolze 22.000 €. Eigentlich eine klare Sache, oder?

    Nicht ganz. Denn B kontert, F habe nach Vertragsende einfach die Büroräume weiter genutzt und dadurch sei ein Schaden entstanden. Allerdings nicht bei ihm selbst, sondern bei „seiner“ GmbH. Und genau hier wird’s examensrelevant: Kann man fremde Schäden einfach „mitnehmen“? Willkommen bei der DriSchaLi!

    Leon Wardelmann und Rojda Sonnenwald klären in dieser Folge: Was steckt hinter der Drittschadensliquidation, kann man mit einem fremden Schaden überhaupt aufrechnen und warum entscheidet am Ende ein eher unscheinbares Aufrechnungsverbot den ganzen Fall?

    Nach dem Fall BGH, Urteil vom 11.9.2025, Az. III ZR 274/23

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    35 分
  • 121 I wenn der Junior in Papas Play Store zuschlägt
    2026/03/23

    Da überlässt man als fürsorglicher Vater im Rahmen der „allgemeinen Medienerziehung“ dem Sohn das Tablet samt Zugang zum Nutzerkonto für den Play Store und 20 Monate später fällt dann auf, dass 33.748 € vom Konto weg sind.

    Genau das ist dem Kläger in unserer neuen Folge von Einfall im Recht passiert. Er möchte jetzt aber das Geld zurück haben – und zwar, wie er sagt, weil er die Einkäufe des Sohnes nie gebilligt oder genehmigt hatte. Hinzu kommt, dass unser Junior gerade eben erst sieben Jahre alt geworden ist.

    Wie in Fällen von Einkäufen digitaler Inhalte mit der Stellvertretung umzugehen ist, was es eigentlich mit dem Handeln unter fremdem Namen auf sich hat, und wie sich in solchen Fällen die Minderjährigkeit des Sohnes niederschlägt, erfahrt ihr in dieser Folge mit Klara Dresselhaus und Anna Patzer.


    Nach dem Urteil: LG Karlsruhe Urteil vom 24.9.2025 – 2 O 64/23

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    32 分