エピソード

  • Kontrolle und (Über-)Verantwortung abgeben: Loslassen ist leichter gesagt als getan und wie es trotzdem gelingt
    2026/07/10

    Kontrolle und Verantwortung abgeben, „Einfach loslassen." Klingt so einfach. Ist es aber nicht. Und genau darum geht es in dieser Folge.

    Im Finale unserer Mini-Serie über Kontrolle und (Über-)Verantwortung schauen wir ehrlich hin: Warum fühlt sich Loslassen so falsch an? Warum meldet sich sofort das schlechte Gewissen, wenn wir aufhören, für alle mitzudenken, obwohl wir längst wissen, dass wir es eigentlich nicht müssten?

    Wir sprechen darüber, warum unser Nervensystem Kontrollverlust wie eine echte Bedrohung behandelt, warum Einsicht allein selten etwas verändert, und warum Loslassen nicht bedeutet, gleichgültig oder kalt zu werden.

    Außerdem: Was ist eigentlich der erste und ehrlichste Schritt und was hat das mit Achtsamkeit, mit unseren eigenen Wünschen und damit zu tun, wie wir unser Leben wirklich leben wollen?


    Diese Folge ist kein Versprechen, dass danach alles sofort leichter wird. Aber sie zeigt einen sinnvollen und liebevollen Anfang.

    Mehr Infos auf http://die-psychologinnen.de/
    Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel

    Musik von ComaStudio

    Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind

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    45 分
  • Warum du dich für die Gefühle anderer verantwortlich fühlst, es aber nicht bist.
    2026/06/27

    Kennst du das? Du passt auf, was du sagst, damit sich niemand verletzt fühlt. Du stimmst zu, da ein »Nein« nur zu Konflikten führen würde. Du übernimmst den Stress einer anderen Person, als wäre es dein eigener.

    In dieser zweiten Folge unserer Mini-Serie schauen wir uns an, was passiert, wenn das Kontrollbedürfnis sich nach außen richtet: auf die Gefühle anderer Menschen. Wir sprechen darüber, warum wir glauben, den emotionalen Zustand unseres Gegenübers zu kennen und steuern zu können. Und warum das eine Illusion ist.

    Wir gehen der Frage nach, was Empathie von emotionalem Verschmelzen unterscheidet, wo die Grenze zwischen echtem Mitgefühl und Überverantwortung liegt und wie Kindheitserfahrungen, soziale Prägung und unser Nervensystem dazu beitragen, dass wir uns für die Gefühlswelt anderer zuständig fühlen.

    Das ist kein Vorwurf. Vielleicht war es für uns lange ein sehr wirksamer Schutzmechanismus. Aber es ist anstrengend. Und es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

    Am Ende der Folge gibt's wieder ein Reflexionstool für den Alltag: eine Frage, die dir helfen kann zu unterscheiden, was wirklich deine Verantwortung ist und was nicht.

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    35 分
  • Kontrollbedürfnis und Kontrollillusion: Über die Sehnsucht, alles im Griff zu haben.
    2026/06/13

    Kennst du das? Du planst den Urlaub bis ins letzte Detail, machst dir vorab Sorgen über Dinge, die noch gar nicht passiert sind, oder findest es richtig schwer, etwas abzugeben, weil "die anderen es ja eh falsch machen"?

    In dieser ersten Folge unserer neuen Mini-Serie sprechen wir über etwas, das jeder kennt: das Bedürfnis nach Kontrolle. Wir schauen uns an, warum unser Gehirn ständig versucht, Unsicherheit zu vermeiden, und warum das früher mal überlebenswichtig war, uns heute aber oft mehr stresst als hilft.

    Wir sprechen über die berühmten Experimente von Ellen Langer zur "Illusion of Control", über Julian Rotters Konzept des Locus of Control und darüber, woher dieses Kontrollbedürfnis eigentlich kommt, manchmal aus der Kindheit, manchmal einfach aus dem, wie unser Nervensystem auf Stress reagiert.

    Am Ende gibt's ein kleines Reflexionstool für den Alltag, mit dem du checken kannst: Versuche ich hier etwas zu kontrollieren, das in meinem Einflussbereich liegt, oder mache ich mir das Leben gerade unnötig schwer?

    Diese Folge ist kein Vorwurf und keine Diagnose. Wenn du dich wiederfindest: Das ist kein Zeichen, dass etwas mit dir nicht stimmt. Aber Achtsamkeit und ein Bewusstwerdung ist der erste Schritt, uns das leben leichter zu machen.

    In Folge 2 werden wir uns dann anschauen, was passiert, wenn dieses Kontrollbedürfnis sich nach außen richtet, und wir Verantwortung für die Gedanken und Gefühle anderer Menschen übernehmen.

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    42 分
  • Faszination KI. Warum KI menschliche Begegnung nicht ersetzen kann.
    2026/05/29

    KI kann viel: Sie kann sortieren, zusammenfassen, Fragen beantworten, manchmal sogar erstaunlich zugewandt wirken.

    Aber kann sie auch echte Begegnung ersetzen?

    In der dritten und letzten Folge unserer KI-Serie sprechen wir darüber, was Menschen in Coaching und Therapie einer KI noch voraus haben: Präsenz, Resonanz, Stille, Beziehung und die feine Fähigkeit, sich auf ein Gegenüber einzuschwingen.

    Denn ein gutes Gespräch besteht nicht nur aus klugen Antworten. Es lebt auch davon, dass jemand wirklich da ist. Dass Pausen ausgehalten werden. Dass Zwischentöne wahrgenommen werden. Dass ein Mensch nicht nur bestätigt, sondern auch behutsam spiegelt, nachfragt oder einen neuen Impuls setzt.

    Wir sprechen über therapeutische Allianz, interpersonelle Synchronie und darüber, warum unser Bedürfnis nach Verbindung nicht nur psychologisch, sondern auch biologisch verankert ist.

    Und natürlich geht es auch darum, wo KI hilfreich sein kann, und wo wir vorsichtig bleiben sollten, besonders wenn es um psychische Krisen, Datenschutz und sehr persönliche Themen geht.

    Eine Folge über KI, Mental Health und die Frage, warum menschliche Begegnung manchmal unbequemer ist als ein Chatbot – aber auch tiefer wirken kann.

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    34 分
  • KI als Therapeut*in? Zwischen niedrigschwelliger Hilfe, gefährlicher Bestätigung und dem Wert echter Beziehung.
    2026/05/15

    KI ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug für Texte, Recherchen oder Alltagsfragen. Viele Menschen nutzen ChatGPT & Co. inzwischen auch dann, wenn sie innerlich belastet sind: bei Stress, Ängsten, Beziehungskonflikten, Einsamkeit oder dem Bedürfnis, einfach einmal verstanden zu werden.

    Eine KI ist rund um die Uhr verfügbar. Sie urteilt nicht. Sie antwortet schnell, oft freundlich und scheinbar empathisch. Das kann entlastend sein — vor allem, wenn gerade kein Mensch erreichbar ist oder die Hürde, sich jemandem anzuvertrauen, sehr hoch erscheint.

    Gleichzeitig ist ein Sprachmodell keine Therapeutin und kein Coach. Es erkennt Krisen nicht zuverlässig, kann problematische Ratschläge geben und neigt dazu, unsere Sichtweise zu bestätigen. Gerade das fühlt sich oft gut an — kann aber gefährlich werden, wenn wir eigentlich Widerspruch, Einordnung oder eine echte Perspektivänderung bräuchten.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, was KI im Bereich Mental Health leisten kann, wo sie sinnvoll unterstützen könnte — und warum echte Veränderung mehr braucht als eine verständnisvoll klingende Antwort.

    Denn Therapie und Coaching bestehen nicht nur aus Sprache. Sie leben von Beziehung, Resonanz, Reibung, Erfahrung und dem feinen Wahrnehmen dessen, was zwischen Menschen geschieht.

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    39 分
  • Faszination KI. Warum wir uns täuschen lassen: Wie unser Gehirn KI vermenschlicht.
    2026/05/01

    KI kann faszinierend sein. Sie antwortet schnell, klingt erstaunlich menschlich und trifft oft genau den Ton, den wir gerade brauchen. Genau das macht sie so verlockend als Sparringspartner im Alltag.

    Gleichzeitig lohnt sich ein wacher Blick: Je mehr wir Denken und Entscheiden an eine Maschine abgeben, desto eher wird unsere eigene Urteilsfähigkeit schwächer. Wir prüfen seltener, wägen weniger ab und durchdringen die Dinge weniger tief.

    Dazu kommt eine weitere Falle: Wir Menschen suchen ohnehin Bestätigung. Wenn KI zustimmend formuliert, unsere Perspektive spiegelt und selten wirklich widerspricht, wird aus einer Vermutung schnell eine Gewissheit. Das fühlt sich gut an, kann aber dazu führen, dass wir Fehler übersehen, uns in falscher Sicherheit wiegen und Entscheidungen auf einer plausiblen, aber ungesicherten Grundlage treffen.

    In dieser Folge schauen wir genau auf diese Spannung zwischen Faszination und Risiko.

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    Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com) und Katja Tressel (kontakt@katjatressel.de)

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    45 分
  • ADHS Symptome im Alltag meistern – Strategien nutzen und eigene Stärken entfalten
    2026/04/17

    Was hilft wirklich, wenn das Gehirn einfach anders funktioniert und was kannst du dir ab sofort sparen?

    Im Finale unserer ADHS-Serie geht es endlich ans Eingemachte: konkrete Strategien für den Alltag. Keine Ratschläge à la „mehr Disziplin aufbauen" — sondern Ansätze, die wirklich zum ADHS-Gehirn passen.

    Julia und Katja sprechen darüber, wie man Aufgaben so verkleinert, dass das Anfangen aufhört, eine Hürde zu sein, wie Belohnungssysteme und visuelle Zeitstruktur helfen können, wenn Motivation und Zeitgefühl streiken, was Body Doubling ist und warum andere Menschen manchmal das beste Produktivitätswerkzeug sind, wie man Emotionen reguliert, und warum das bei ADHS eine besondere Rolle spielt, und wie Bewegung, aktive Erholung und bewusstes Auftanken aussehen kann, wenn „einfach mal entspannen" nicht funktioniert.

    Genauso wichtig wie die Strategien: der Blick auf die Stärken. Kreativität, schnelle Reaktionsfähigkeit, Hyperfokus, Denken in Mustern — das sind keine netten Trostpflaster, sondern echte Fähigkeiten, die im richtigen Umfeld aufblühen.

    Diese Folge ist für alle, die aufgehört haben wollen, sich für ihr Gehirn zu entschuldigen, und anfangen wollen zu verstehen, was es wirklich braucht.

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    Wir sind Psychologinnen, aber kein Ersatz für professionelle Unterstützung. Bei großem Leidensdruck empfehlen wir, spezialisierte Fachleute aufzusuchen. ADHS Deutschland (adhs-deutschland.de) ist eine gute erste Anlaufstelle.

    Keywords/Tags: ADHS Strategien Alltag, ADHS Erwachsene Tipps, Prokrastination ADHS, Body Doubling, Emotionsregulation ADHS, Neurodiversität Stärken, Pomodoro Technik, ADHS Selbstkritik, Was ist los im Kopf Podcast

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    57 分
  • ADHS bei Frauen, Kompensation, späte Diagnose und typische Lebensmuster
    2026/04/10

    Warum werden Frauen mit ADHS so oft zu spät, oder gar nicht, diagnostiziert? In dieser Folge tauchen wir als Psychologinnen tiefer in das Thema ein und schauen uns an, warum sich ADHS bei Mädchen und Frauen oft ganz anders zeigt als das klassische Bild, das die meisten kennen.

    Wir begleiten Elsa, 38, eine fiktive, aber erschreckend vertraute Figur. Als Kind ruhig, angepasst und unauffällig. Als Erwachsene hochfunktional nach außen, erschöpft nach innen. Bis das Leben mit Kind, Job und Mental Load das Kartenhaus zum Einsturz bringt.

    In dieser Folge sprechen wir über:

    • Wie sich ADHS bei Frauen typischerweise zeigt und warum es so lange unsichtbar bleibt
    • Warum Masking, Perfektionismus und Überanpassung so oft die eigentliche Ursache verdecken
    • Fehldiagnosen: Wenn Burnout, Depression oder Angststörung diagnostiziert wird, aber ADHS dahintersteckt
    • Rejection Sensitive Dysphoria, die kaum bekannte, aber tiefgreifende Empfindlichkeit gegenüber Kritik
    • Den Zusammenhang zwischen Hormonen, Zyklus und ADHS-Symptomen und warum die Forschung hier noch weit hinterherhinkt
    • Was es bedeutet, anzuerkennen, wie viel Kraft das alles schon immer gekostet hat

    Diese Folge richtet sich an alle, die sich in diesen Beschreibungen wiederfinden, egal ob mit Diagnose oder einfach mit dem Gefühl: Kein Wunder, dass ich so erschöpft bin.

    Teil 3 folgt: Konkrete Strategien, wie ihr euer Umfeld, eure Arbeitsweise und euren Umgang mit euch selbst so gestalten könnt, dass das Leben ein bisschen leichter wird.

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    Wir sind Psychologinnen, aber kein Ersatz für professionelle Unterstützung. Bei großem Leidensdruck: sprecht mit Fachleuten, die sich wirklich auskennen. ADHS Deutschland (adhs-deutschland.de) ist eine gute erste Anlaufstelle.

    Keywords/Tags: ADHS Frauen, ADHS Erwachsene, Spätdiagnose ADHS, Masking ADHS, Mental Load, Burnout Frauen, Rejection Sensitive Dysphoria, ADHS Hormone, Neurodiversität, Was ist los im Kopf Podcast

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    37 分