エピソード

  • Psychische Flexibilität: Zwei Werkzeuge für schwierige Gedanken und festgefahrene Situationen.
    2026/08/22

    Manchmal drehen wir uns gedanklich im Kreis. Oder wir wissen eigentlich, dass ein Gespräch ansteht und schieben es trotzdem immer weiter vor uns her.

    Wir stellen euch in dieser Folge zwei Werkzeuge vor, die euch dabei helfen können, festgefahrene Situationen genauer anzuschauen: Was ist mir eigentlich wichtig? Welche Gedanken und Gefühle tauchen auf? Was tue ich, wenn es unangenehm wird? Und warum glaube ich eigentlich, das mir Grübeln weiterhilft?

    Wenn ihr gleich mitmachen wollt, schnappt euch einen Zettel und einen Stift, euer Lieblingsgetränk und macht es euch gemütlich. Wir führen euch Schritt für Schritt durch zwei typische Alltagssituationen, in denen wir oft um eine Lösung kreisen und zeigen, wie ihr euch selbst auf die Spur kommen könnt.

    Dabei geht nicht darum, unangenehme Gedanken oder Gefühle einfach loszuwerden, sondern darum, sie bewusst wahrzunehmen und Klarheit darüber zu bekommen, wie ihr mit ihnen umgehen wollt.

    Musik von ComaStudio

    Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind

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    23 分
  • Psychische Flexibilität: Warum wir in Gedankenschleifen hängen bleiben und wie wir aussteigen können
    2026/08/07

    Manchmal beginnt es mit einem einzigen Gedanken: War das Gespräch gerade komisch? Zwei Stunden später gehen wir immer noch jedes Wort durch.

    In dieser Folge schauen wir uns an, was die Metakognitive Therapie über Sorgen, Grübeln und Gedankenschleifen sagt. Dabei geht es weniger darum, was wir denken, sondern darum, wie wir mit unseren Gedanken umgehen und welche Überzeugungen wir über unser eigenes Denken haben. Wir unterscheiden Problemlösen, Sorgen und Grübeln und fragen, warum sich Weiterdenken oft so vernünftig oder sogar hilfreich anfühlt.

    Zum Schluss stellen wir zwei Möglichkeiten vor, mit denen ihr ausprobieren könnt, eure Aufmerksamkeit bewusster zu lenken und aus Gedankenschleifen auszusteigen.

    Musik von ComaStudio

    Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind

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    42 分
  • Psychische Flexibilität: Nach den eigenen Werten handeln, auch wenn es sich unangenehm anfühlt.
    2026/07/24

    Was passiert, wenn wir unangenehmen Gefühlen immer wieder ausweichen? Kurzfristig entlastet Vermeidung. langfristig kann sie unseren Handlungsspielraum verkleinern.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, was psychische Flexibilität bedeutet und welche Ideen aus der Acceptance- und Commitment-Therapie (ACT) auch im Alltag hilfreich sein können: Gefühle wahrnehmen, Gedanken nicht automatisch für die Wahrheit halten, eigene Werte klären und trotz Unbehagen bewusst handeln.

    Zum Schluss gibt es eine einfache Übung zum Mitmachen, mit der ihr Vermeidungsmuster und Handlungen für eine konkrete Situation sichtbar machen könnt, die sich an euren Werten orientieren.

    Mehr Infos auf http://die-psychologinnen.de/
    Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel

    Musik von ComaStudio

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    36 分
  • Kontrolle und (Über-)Verantwortung abgeben: Loslassen ist leichter gesagt als getan und wie es trotzdem gelingt
    2026/07/10

    Kontrolle und Verantwortung abgeben, „Einfach loslassen." Klingt so einfach. Ist es aber nicht. Und genau darum geht es in dieser Folge.

    Im Finale unserer Mini-Serie über Kontrolle und (Über-)Verantwortung schauen wir ehrlich hin: Warum fühlt sich Loslassen so falsch an? Warum meldet sich sofort das schlechte Gewissen, wenn wir aufhören, für alle mitzudenken, obwohl wir längst wissen, dass wir es eigentlich nicht müssten?

    Wir sprechen darüber, warum unser Nervensystem Kontrollverlust wie eine echte Bedrohung behandelt, warum Einsicht allein selten etwas verändert, und warum Loslassen nicht bedeutet, gleichgültig oder kalt zu werden.

    Außerdem: Was ist eigentlich der erste und ehrlichste Schritt und was hat das mit Achtsamkeit, mit unseren eigenen Wünschen und damit zu tun, wie wir unser Leben wirklich leben wollen?


    Diese Folge ist kein Versprechen, dass danach alles sofort leichter wird. Aber sie zeigt einen sinnvollen und liebevollen Anfang.

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    45 分
  • Warum du dich für die Gefühle anderer verantwortlich fühlst, es aber nicht bist.
    2026/06/27

    Kennst du das? Du passt auf, was du sagst, damit sich niemand verletzt fühlt. Du stimmst zu, da ein »Nein« nur zu Konflikten führen würde. Du übernimmst den Stress einer anderen Person, als wäre es dein eigener.

    In dieser zweiten Folge unserer Mini-Serie schauen wir uns an, was passiert, wenn das Kontrollbedürfnis sich nach außen richtet: auf die Gefühle anderer Menschen. Wir sprechen darüber, warum wir glauben, den emotionalen Zustand unseres Gegenübers zu kennen und steuern zu können. Und warum das eine Illusion ist.

    Wir gehen der Frage nach, was Empathie von emotionalem Verschmelzen unterscheidet, wo die Grenze zwischen echtem Mitgefühl und Überverantwortung liegt und wie Kindheitserfahrungen, soziale Prägung und unser Nervensystem dazu beitragen, dass wir uns für die Gefühlswelt anderer zuständig fühlen.

    Das ist kein Vorwurf. Vielleicht war es für uns lange ein sehr wirksamer Schutzmechanismus. Aber es ist anstrengend. Und es lohnt sich, genauer hinzuschauen.

    Am Ende der Folge gibt's wieder ein Reflexionstool für den Alltag: eine Frage, die dir helfen kann zu unterscheiden, was wirklich deine Verantwortung ist und was nicht.

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    Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel

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    35 分
  • Kontrollbedürfnis und Kontrollillusion: Über die Sehnsucht, alles im Griff zu haben.
    2026/06/13

    Kennst du das? Du planst den Urlaub bis ins letzte Detail, machst dir vorab Sorgen über Dinge, die noch gar nicht passiert sind, oder findest es richtig schwer, etwas abzugeben, weil "die anderen es ja eh falsch machen"?

    In dieser ersten Folge unserer neuen Mini-Serie sprechen wir über etwas, das jeder kennt: das Bedürfnis nach Kontrolle. Wir schauen uns an, warum unser Gehirn ständig versucht, Unsicherheit zu vermeiden, und warum das früher mal überlebenswichtig war, uns heute aber oft mehr stresst als hilft.

    Wir sprechen über die berühmten Experimente von Ellen Langer zur "Illusion of Control", über Julian Rotters Konzept des Locus of Control und darüber, woher dieses Kontrollbedürfnis eigentlich kommt, manchmal aus der Kindheit, manchmal einfach aus dem, wie unser Nervensystem auf Stress reagiert.

    Am Ende gibt's ein kleines Reflexionstool für den Alltag, mit dem du checken kannst: Versuche ich hier etwas zu kontrollieren, das in meinem Einflussbereich liegt, oder mache ich mir das Leben gerade unnötig schwer?

    Diese Folge ist kein Vorwurf und keine Diagnose. Wenn du dich wiederfindest: Das ist kein Zeichen, dass etwas mit dir nicht stimmt. Aber Achtsamkeit und ein Bewusstwerdung ist der erste Schritt, uns das leben leichter zu machen.

    In Folge 2 werden wir uns dann anschauen, was passiert, wenn dieses Kontrollbedürfnis sich nach außen richtet, und wir Verantwortung für die Gedanken und Gefühle anderer Menschen übernehmen.

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    42 分
  • Faszination KI. Warum KI menschliche Begegnung nicht ersetzen kann.
    2026/05/29

    KI kann viel: Sie kann sortieren, zusammenfassen, Fragen beantworten, manchmal sogar erstaunlich zugewandt wirken.

    Aber kann sie auch echte Begegnung ersetzen?

    In der dritten und letzten Folge unserer KI-Serie sprechen wir darüber, was Menschen in Coaching und Therapie einer KI noch voraus haben: Präsenz, Resonanz, Stille, Beziehung und die feine Fähigkeit, sich auf ein Gegenüber einzuschwingen.

    Denn ein gutes Gespräch besteht nicht nur aus klugen Antworten. Es lebt auch davon, dass jemand wirklich da ist. Dass Pausen ausgehalten werden. Dass Zwischentöne wahrgenommen werden. Dass ein Mensch nicht nur bestätigt, sondern auch behutsam spiegelt, nachfragt oder einen neuen Impuls setzt.

    Wir sprechen über therapeutische Allianz, interpersonelle Synchronie und darüber, warum unser Bedürfnis nach Verbindung nicht nur psychologisch, sondern auch biologisch verankert ist.

    Und natürlich geht es auch darum, wo KI hilfreich sein kann, und wo wir vorsichtig bleiben sollten, besonders wenn es um psychische Krisen, Datenschutz und sehr persönliche Themen geht.

    Eine Folge über KI, Mental Health und die Frage, warum menschliche Begegnung manchmal unbequemer ist als ein Chatbot – aber auch tiefer wirken kann.

    Musik von ComaStudio

    Coverphoto mit ChatGPT generiert.

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    34 分
  • KI als Therapeut*in? Zwischen niedrigschwelliger Hilfe, gefährlicher Bestätigung und dem Wert echter Beziehung.
    2026/05/15

    KI ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug für Texte, Recherchen oder Alltagsfragen. Viele Menschen nutzen ChatGPT & Co. inzwischen auch dann, wenn sie innerlich belastet sind: bei Stress, Ängsten, Beziehungskonflikten, Einsamkeit oder dem Bedürfnis, einfach einmal verstanden zu werden.

    Eine KI ist rund um die Uhr verfügbar. Sie urteilt nicht. Sie antwortet schnell, oft freundlich und scheinbar empathisch. Das kann entlastend sein — vor allem, wenn gerade kein Mensch erreichbar ist oder die Hürde, sich jemandem anzuvertrauen, sehr hoch erscheint.

    Gleichzeitig ist ein Sprachmodell keine Therapeutin und kein Coach. Es erkennt Krisen nicht zuverlässig, kann problematische Ratschläge geben und neigt dazu, unsere Sichtweise zu bestätigen. Gerade das fühlt sich oft gut an — kann aber gefährlich werden, wenn wir eigentlich Widerspruch, Einordnung oder eine echte Perspektivänderung bräuchten.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, was KI im Bereich Mental Health leisten kann, wo sie sinnvoll unterstützen könnte — und warum echte Veränderung mehr braucht als eine verständnisvoll klingende Antwort.

    Denn Therapie und Coaching bestehen nicht nur aus Sprache. Sie leben von Beziehung, Resonanz, Reibung, Erfahrung und dem feinen Wahrnehmen dessen, was zwischen Menschen geschieht.

    Musik von ComaStudio

    Coverphoto mit ChatGPT generiert

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    39 分