Was hilft wirklich, wenn das Gehirn einfach anders funktioniert und was kannst du dir ab sofort sparen?
Im Finale unserer ADHS-Serie geht es endlich ans Eingemachte: konkrete Strategien für den Alltag. Keine Ratschläge à la „mehr Disziplin aufbauen" — sondern Ansätze, die wirklich zum ADHS-Gehirn passen.
Julia und Katja sprechen darüber, wie man Aufgaben so verkleinert, dass das Anfangen aufhört, eine Hürde zu sein, wie Belohnungssysteme und visuelle Zeitstruktur helfen können, wenn Motivation und Zeitgefühl streiken, was Body Doubling ist und warum andere Menschen manchmal das beste Produktivitätswerkzeug sind, wie man Emotionen reguliert, und warum das bei ADHS eine besondere Rolle spielt, und wie Bewegung, aktive Erholung und bewusstes Auftanken aussehen kann, wenn „einfach mal entspannen" nicht funktioniert.
Genauso wichtig wie die Strategien: der Blick auf die Stärken. Kreativität, schnelle Reaktionsfähigkeit, Hyperfokus, Denken in Mustern — das sind keine netten Trostpflaster, sondern echte Fähigkeiten, die im richtigen Umfeld aufblühen.
Diese Folge ist für alle, die aufgehört haben wollen, sich für ihr Gehirn zu entschuldigen, und anfangen wollen zu verstehen, was es wirklich braucht.
Mehr Infos auf http://die-psychologinnen.de/
Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel
Musik von ComaStudio
Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind
Wir sind Psychologinnen, aber kein Ersatz für professionelle Unterstützung. Bei großem Leidensdruck empfehlen wir, spezialisierte Fachleute aufzusuchen. ADHS Deutschland (adhs-deutschland.de) ist eine gute erste Anlaufstelle.
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