Warum du dich für die Gefühle anderer verantwortlich fühlst, es aber nicht bist.
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Kennst du das? Du passt auf, was du sagst, damit sich niemand verletzt fühlt. Du stimmst zu, da ein »Nein« nur zu Konflikten führen würde. Du übernimmst den Stress einer anderen Person, als wäre es dein eigener.
In dieser zweiten Folge unserer Mini-Serie schauen wir uns an, was passiert, wenn das Kontrollbedürfnis sich nach außen richtet: auf die Gefühle anderer Menschen. Wir sprechen darüber, warum wir glauben, den emotionalen Zustand unseres Gegenübers zu kennen und steuern zu können. Und warum das eine Illusion ist.
Wir gehen der Frage nach, was Empathie von emotionalem Verschmelzen unterscheidet, wo die Grenze zwischen echtem Mitgefühl und Überverantwortung liegt und wie Kindheitserfahrungen, soziale Prägung und unser Nervensystem dazu beitragen, dass wir uns für die Gefühlswelt anderer zuständig fühlen.
Das ist kein Vorwurf. Vielleicht war es für uns lange ein sehr wirksamer Schutzmechanismus. Aber es ist anstrengend. Und es lohnt sich, genauer hinzuschauen.
Am Ende der Folge gibt's wieder ein Reflexionstool für den Alltag: eine Frage, die dir helfen kann zu unterscheiden, was wirklich deine Verantwortung ist und was nicht.
Mehr Infos auf http://die-psychologinnen.de/
Hosts: Julia Pouly https://www.juliapouly.com und Katja Tressel
Musik von ComaStudio
Coverphoto von Julia Pouly @lens_ofthemind
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