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KI als Therapeut*in? Zwischen niedrigschwelliger Hilfe, gefährlicher Bestätigung und dem Wert echter Beziehung.

KI als Therapeut*in? Zwischen niedrigschwelliger Hilfe, gefährlicher Bestätigung und dem Wert echter Beziehung.

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KI ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug für Texte, Recherchen oder Alltagsfragen. Viele Menschen nutzen ChatGPT & Co. inzwischen auch dann, wenn sie innerlich belastet sind: bei Stress, Ängsten, Beziehungskonflikten, Einsamkeit oder dem Bedürfnis, einfach einmal verstanden zu werden.

Eine KI ist rund um die Uhr verfügbar. Sie urteilt nicht. Sie antwortet schnell, oft freundlich und scheinbar empathisch. Das kann entlastend sein — vor allem, wenn gerade kein Mensch erreichbar ist oder die Hürde, sich jemandem anzuvertrauen, sehr hoch erscheint.

Gleichzeitig ist ein Sprachmodell keine Therapeutin und kein Coach. Es erkennt Krisen nicht zuverlässig, kann problematische Ratschläge geben und neigt dazu, unsere Sichtweise zu bestätigen. Gerade das fühlt sich oft gut an — kann aber gefährlich werden, wenn wir eigentlich Widerspruch, Einordnung oder eine echte Perspektivänderung bräuchten.

In dieser Folge sprechen wir darüber, was KI im Bereich Mental Health leisten kann, wo sie sinnvoll unterstützen könnte — und warum echte Veränderung mehr braucht als eine verständnisvoll klingende Antwort.

Denn Therapie und Coaching bestehen nicht nur aus Sprache. Sie leben von Beziehung, Resonanz, Reibung, Erfahrung und dem feinen Wahrnehmen dessen, was zwischen Menschen geschieht.

Musik von ComaStudio

Coverphoto mit ChatGPT generiert

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