『Data Navigator』のカバーアート

Data Navigator

Data Navigator

著者: Dr. Martin Schirmbacher Dr. Hubertus von Roenne
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10月19日まで。※適用条件あり
Der EU Data Act verändert die Rahmenbedingungen für den Zugang zu und den Umgang mit Daten in der gesamten EU. Er betrifft Unternehmen nahezu aller Branchen – vom Hersteller vernetzter Produkte und Cloud-Dienstleistern zu deren Nutzern. Der Data Act schafft die Grundlage für datengetriebene Geschäftsmodelle. Dieser Podcast beleuchtet Chancen und Compliance Temen, die sich aus dem Data Act ergeben.Dr. Martin Schirmbacher, Dr. Hubertus von Roenne 政治・政府 経済学
エピソード
  • Wie das Handwerk vom Data Act profitiert
    2026/10/12
    In der 50. Folge des Data Navigator Podcast geht es ins Handwerk. Martin Schirmbacher und Hubertus von Roenne sprechen mit Dr. Fabian Schnabel, der beim Fachverband Tischler NRW die Beratungsstelle für Innovation und Technologie leitet und die Digitalisierungsdebatten in Brüssel seit Jahren aus Sicht des Handwerks begleitet. Am Beispiel einer Hotelsanierung, an der mehrere Tischlereien gemeinsam arbeiten, zeigt Fabian, wie Daten in der Werkstatt zwischen CAD, CAM, ERP und den CNC-Maschinen verschiedener Hersteller fließen und wo sie steckenbleiben. Fehlende Interoperabilität und Vendor-Lock-in spürt nahezu jeder Betrieb, ohne die Hebel des Data Act zu kennen. Zugleich hilft der Data Act nur begrenzt, weil viele relevante Daten in Software und nicht in vernetzten Produkten liegen. Weitere Themen sind der Digitale Produktpass, der für Möbel kommt und bei Einzelanfertigungen unverhältnismäßigen Aufwand verursachen kann, Standards wie ECLASS und IDM, die Rolle der Innungen als Bündler der Interessen kleiner Betriebe und die Frage, was der Digital Omnibus für offene Schnittstellen bringen müsste.
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    57 分
  • Ein Jahr Data Act - Warum fließen so wenig Daten?
    2026/09/28
    Ein Jahr nach Wirksamwerden des Data Act ziehen wir Bilanz und gehen der Frage nach, warum trotz der neuen Ansprüche noch immer so wenig Daten fließen. Ausgangspunkt ist ein Rückblick auf unsere Predictionfolge vom 12. September 2025 und unser Aufsatz im aktuellen PinG-Heft. Der Befund fällt nüchtern aus: Der Markt wartet ab, eine belastbare Durchsetzung fehlt bislang vollständig. Es gibt kein Bußgeld, kein Urteil, keine bekannte Abmahnung. Mit dem Digital Omnibus ist zudem eine Entwicklung hinzugekommen, die vor einem Jahr so niemand kommen sah. Im Hauptteil ordnen Hubertus von Roenne und Martin Schirmbacher ein, warum so zurückhaltend geteilt wird. Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse erweisen sich bei Lichte betrachtet als stumpfe Schwerter; real bremsen andere Faktoren, allen voran ein Mehrwertversprechen, das vor der eigentlichen Innovation zwangsläufig vage bleibt, dazu fehlende Standards, fehlende Datenkompetenz und ein Wert-Risiko-Kalkül, das sich in vielen Unternehmen bislang nicht zu Gunsten des Teilens auflöst. Wir hinterfragen auch unsere These vom Vorjahr, wonach Bewusstseinsarbeit durch Berater allein das Problem lösen werde. Im Ausblick geht es um die Rolle der Bundesnetzagentur zwischen Enabler und Durchsetzer, um Datenschutzbeauftragte als mögliche Enabler statt Bremser und um den Stand des Digital Omnibus, insbesondere beim Direktzugang. Als Aufhänger dient die seit dem 12. September 2026 geltende Access-by-Design-Pflicht. Den Abschluss bilden drei Prognosen für das zweite Jahr Data Act.
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    1 時間
  • Agrardaten veredeln - Data Act im Digital Farming
    2026/09/14
    In Folge 48 des Data Navigator Podcast sprechen Martin Schirmbacher und Hubertus von Roenne mit Martin Wietkamp, Senior Counsel bei Bayer, über den Data Act in einem Konzern, der beim Datenteilen auf beiden Seiten des Tisches sitzt. Martin Wietkamp begleitet das Digital-Farming-Geschäft von Bayer seit dessen Aufbau im Jahr 2014, verantwortet heute die Region Europa, Naher Osten und Afrika und betreut zusätzlich als IT-Rechtsleiter die Einkaufsverträge des Konzerns. Der Einstieg führt in die Vertragspraxis: In den Standardbedingungen der Cloud- und Softwareanbieter wird der Data Act nach seiner Beobachtung oft nur verkürzt abgebildet – beim Wechsel des Anbieters soll der Kunde die Inputdaten zurückbekommen, die Outputdaten und die digitalen Vermögenswerte aber nicht. Anschließend spannt er den Bogen über zehn Jahre Agrardatenrecht, insbesondere über den EU Code of Conduct on Agricultural Data Sharing von 2018, der aus seiner Sicht zeigte, dass in der Landwirtschaft gerade kein Marktversagen vorliegt. Umso mehr hat ihn der erste, rein horizontale Data-Act-Entwurf überrascht. Konkret wird es bei den Rollen: Bayer ist großer Nutzer vernetzter Produkte, von der Fabrikanlage bis zum Laborgerät, und zugleich u.a. Hersteller zweier kleiner vernetzter Produkte im Digital Farming: der MagicTrap, einer digitalen Gelbschale mit Kamera und Bilderkennung, und dem FieldView Drive. Beide gewähren den Landwirten bereits direkten Zugang. Das ist letztlich auch Geschäftsmodell der Angebote und Herausgabeverlangen sind deshalb bislang nicht auf seinem Schreibtisch gelandet. Beim Thema Geschäftsgeheimnisse arbeitet er mit einem Sprayer-Beispiel, das später in Positionspapiere von CropLife Europe eingegangen ist: Rohbild und Sensordaten gehören dem Landwirt, Umwandlungssoftware und Ausgabedaten nicht. Zum Schluss geht es um den Gesetzgeber. Sein Befund ist deutlich: Zu viele Definitionen sind unklar, zu viele Leitentscheidungen faktisch an die Gerichte ausgelagert. Ganz oben auf seiner Wunschliste steht ein einheitliches horizontales EU-Datengesetz mit allgemeinem Teil und getrennten Teilen für personenbezogene und nicht personenbezogene Daten. Man wird ja noch wüünschen dürfen...
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    55 分
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