『DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen』のカバーアート

DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen

DER TUT WAS Podcast - was Hunde sichtbar machen

著者: Jule Rettberg
無料で聴く

DER TUT WAS Podcast – was Hunde sichtbar machen ist für Menschen, die ihren Hund lieben, aber ihn nicht immer verstehen. Jule Rettberg spricht über Hunde als Sozialpartner, über Bedürfnisse, Grenzen, Überforderung, Beziehung, Alltag und das, was Verhalten sichtbar macht. Kein Sitz-Platz-Fuß-Podcast, keine schnellen 5 Tipps, kein „Der Hund muss funktionieren“. Sondern ehrliche Gedanken, Geschichten aus der Hundeschule und neue Blickwinkel auf Mensch und Hund.Jule Rettberg
エピソード
  • #13 Wann braucht dein Hund Hilfe – und wann solltest du dich raushalten?
    2026/09/08

    Wann solltest du deinem Hund helfen – und wann ist es besser, ihn etwas selbst lösen zu lassen?

    Darauf gibt es keine pauschale Antwort.

    Denn manchmal braucht dein Hund die Möglichkeit, auszuprobieren, Fehler zu machen und selbst eine Lösung zu finden. Genau daraus können Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und echte Lernprozesse entstehen.

    Und manchmal versucht dein Hund längst, dir zu sagen: „Ich kann das gerade nicht. Hilf mir.“ Nur bekommen wir Menschen diese Kommunikation nicht immer mit.

    In dieser Folge geht es darum, warum wir in Lernsituationen häufig zu früh eingreifen – und in schwierigen Alltagssituationen oft viel zu spät.

    Ich erzähle dir unter anderem von einer Hundebegegnung, bei der vermeintlich schlechte Leinenführigkeit eigentlich Kommunikation war, von Futterbeuteln, die auch mal zu schwer versteckt sein dürfen, und von Ashoka, der mich wegen drei heruntergefallener Maiswaffeln um Hilfe gebeten hat.

    Die wichtigste Frage ist nicht: „Soll ich meinem Hund helfen oder nicht?“

    Sondern: Was ist das hier gerade für eine Situation – eine Lernchance oder ein Moment, in dem mein Hund meine Unterstützung braucht?


    Kapitelmarken

    00:00 Wann helfen – wann selbst lösen lassen?
    00:30 Lernumfeld oder Alltagssituation?
    01:18 Warum Fehler Helfer sind
    03:40 Beispiel: Sitz, Bleib und Futterbeutel
    05:09 Wann Hilfe beim Lernen sinnvoll wird
    06:25 Warum wir im Alltag oft zu spät helfen
    08:13 Was macht das mit der Beziehung?
    09:45 Ashoka und die Maiswaffeln
    12:38 Was du aus der Folge mitnehmen solltest
    14:34 Wenn Hunde gelernt haben, nach Hilfe zu fragen

    続きを読む 一部表示
    15 分
  • #12 Warum der Futterbeutel so krass geil ist
    2026/09/01

    Wie krass genial ein Futterbeutel eigentlich ist, wurde mir bei einer ziemlich simplen Waldrunde mit Shoki nochmal bewusst.

    Denn während wir eigentlich einfach gemeinsam Spaß hatten, brauchten wir plötzlich all das, was Hunde oft jahrelang einzeln „trainieren“:

    Sitzen und warten.
    Distanz aushalten.
    Impulskontrolle.
    Rückruf.
    Frustrationstoleranz.
    Orientierung.
    Freigabe.
    Selbstständiges Arbeiten.
    Ressourcen abgeben.
    Und immer wieder miteinander kommunizieren.

    Nur war nichts davon Selbstzweck.

    All diese Fähigkeiten waren Teil einer echten gemeinsamen Aufgabe: unserer Ersatzjagd.

    In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um Futterbeutel. Es geht um die Frage, was nach dem Erlernen der Grundlagen eigentlich kommen sollte.

    Warum lassen wir erwachsene Hunde immer wieder das ABC schreiben, obwohl sie längst komplexere Aufgaben lösen könnten?

    Ich spreche darüber,

    • warum Futterbeutelarbeit für mich kein klassisches Belohnungssystem ist,
    • wie aus einzelnen Übungen sinnvolle Absprachen werden,
    • warum Management und Verantwortung Voraussetzung für Freiheit sind,
    • was Selbstwirksamkeit gerade auch für ältere Hunde bedeuten kann,
    • warum Ersatzjagd natürliche Bedürfnisse aufgreift,
    • weshalb ein Hund den Futterbeutel nicht apportieren muss, damit die Arbeit wertvoll ist,
    • was das freiwillige Abgeben einer Ressource mit Kooperation und Rollenklarheit zu tun haben kann,
    • warum Fehler für Entwicklung notwendig sind,
    • und warum ich mir wünsche, dass Mensch und Hund draußen nicht einfach nur dieselbe Strecke laufen, sondern wirklich gemeinsam unterwegs sind.

    Und ganz nebenbei erzähle ich auch, warum meine eigenen Aufgaben eher simpel sind und ich ziemlich froh bin, dass Elli und Annett mit dem Dummy Adventure an deutlich kreativeren Herausforderungen arbeiten.

    Vielleicht fragst du dich nach dieser Folge beim nächsten Spaziergang nicht mehr nur:

    „Was muss mein Hund heute üben?“

    Sondern:

    „Was könnten wir heute gemeinsam erleben?“



    Kapitel / Timestamps

    00:00 Warum der Futterbeutel so krass genial ist
    00:28 Was ist eigentlich ein Futterbeutel?
    01:16 Mit Shoki im Wald: Unsere Ersatzjagd beginnt
    02:55 Wie viel „Training“ plötzlich nebenbei passiert
    03:29 Futterbeutel verstecken – und erstmal weitergehen
    05:13 Erst Verantwortung übernehmen, dann loslassen
    06:21 Management: Was kann mein Hund wirklich leisten?
    07:31 Blickkontakt, Freigabe und Verantwortung übergeben
    08:19 Suchen, finden und freiwillig abgeben
    09:35 Selbstwirksamkeit – gerade auch für einen alten Hund
    10:51 Die Beute wird gefressen
    11:25 Wie komplex eine simple Futterbeutelrunde eigentlich ist
    13:55 Warum wir mit erwachsenen Hunden nicht ständig das ABC üben sollten
    17:25 Bei Shoki geht es nicht mehr um Erziehung, sondern Beziehung
    19:59 Warum Ersatzjagd so viel mehr ist als Beschäftigung
    22:52 Der Hund muss den Futterbeutel nicht apportieren
    24:18 Was passiert, wenn der Hund seine Beute freiwillig abgibt?
    27:59 Warum die Fütterung die Ersatzjagd abschließt
    29:31 Gehen wir wirklich gemeinsam mit unserem Hund spazieren?
    30:55 Outro

    続きを読む 一部表示
    32 分
  • #11 Trockenfutter: Was auf der Verpackung wirklich steht – und was nicht
    2026/08/25

    Trockenfutter kaufen, Sack umdrehen, Rückseite lesen, fertig – so einfach ist es leider nicht. Jule spricht mit Futter-Dennis darüber, warum Zutatenlisten, Prozentangaben und Nährstofftabellen auf Verpackungen oft weniger verraten, als man denkt: von versteckten Kohlenhydraten über schwankende Zusatzstoffgehalte bis zu der Frage, warum ein teures Futter nicht automatisch das bessere ist. Es geht nicht darum, Trockenfutter schlechtzureden – Jule und Dennis füttern es selbst –, sondern darum, wie du als Halter:in eine informierte statt eine gefühlte Entscheidung triffst. Und warum echte Sicherheit am Ende weniger mit Marketing und mehr mit unabhängigen Messwerten zu tun hat.


    Futterdennis-Kurs jetzt buchen


    00:00 – Intro & Rückblick auf die letzte Folge
    01:04 – "Ich lese doch die Rückseite" – der Alltagsglaube ans Etikett
    02:09 – Wie wenig die Verpackung wirklich über Qualität verrät
    04:04 – Zutatenliste & Splitting: Wenn Kohlenhydrate sich hinter Fleisch verstecken
    09:08 – Zusatzstoffe, Chargenschwankungen & die Kupfer-Warnung
    16:07 – Bioverfügbarkeit: Warum nicht jede Kupferverbindung gleich wirkt
    20:14 – Monoprotein-Etiketten & Stiftung Warentest als Maßstab
    23:29 – Allergien: Ausschlussdiät statt Bluttest
    25:48 – Der naturalistische Fehlschluss: Warum "natürlich" nicht automatisch besser ist
    28:05 – Omega-3 ist nicht gleich Omega-3
    30:09 – Der Preis-Mythos: Warum teuer nicht hochwertig heißt
    33:26 – Die Grenzen der Stiftung Warentest selbst
    36:45 – Wenn Hunde sich holen, was ihnen fehlt
    38:51 – Wie Jule & Dennis ihre eigenen Hunde füttern
    44:29 – Drei Kernfragen für den Futterkauf
    48:54 – Der neue Kurs & Abschluss

    続きを読む 一部表示
    52 分
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
まだレビューはありません