『#12 Warum der Futterbeutel so krass geil ist』のカバーアート

#12 Warum der Futterbeutel so krass geil ist

#12 Warum der Futterbeutel so krass geil ist

無料で聴く

ポッドキャストの詳細を見る

Wie krass genial ein Futterbeutel eigentlich ist, wurde mir bei einer ziemlich simplen Waldrunde mit Shoki nochmal bewusst.

Denn während wir eigentlich einfach gemeinsam Spaß hatten, brauchten wir plötzlich all das, was Hunde oft jahrelang einzeln „trainieren“:

Sitzen und warten.
Distanz aushalten.
Impulskontrolle.
Rückruf.
Frustrationstoleranz.
Orientierung.
Freigabe.
Selbstständiges Arbeiten.
Ressourcen abgeben.
Und immer wieder miteinander kommunizieren.

Nur war nichts davon Selbstzweck.

All diese Fähigkeiten waren Teil einer echten gemeinsamen Aufgabe: unserer Ersatzjagd.

In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um Futterbeutel. Es geht um die Frage, was nach dem Erlernen der Grundlagen eigentlich kommen sollte.

Warum lassen wir erwachsene Hunde immer wieder das ABC schreiben, obwohl sie längst komplexere Aufgaben lösen könnten?

Ich spreche darüber,

  • warum Futterbeutelarbeit für mich kein klassisches Belohnungssystem ist,
  • wie aus einzelnen Übungen sinnvolle Absprachen werden,
  • warum Management und Verantwortung Voraussetzung für Freiheit sind,
  • was Selbstwirksamkeit gerade auch für ältere Hunde bedeuten kann,
  • warum Ersatzjagd natürliche Bedürfnisse aufgreift,
  • weshalb ein Hund den Futterbeutel nicht apportieren muss, damit die Arbeit wertvoll ist,
  • was das freiwillige Abgeben einer Ressource mit Kooperation und Rollenklarheit zu tun haben kann,
  • warum Fehler für Entwicklung notwendig sind,
  • und warum ich mir wünsche, dass Mensch und Hund draußen nicht einfach nur dieselbe Strecke laufen, sondern wirklich gemeinsam unterwegs sind.

Und ganz nebenbei erzähle ich auch, warum meine eigenen Aufgaben eher simpel sind und ich ziemlich froh bin, dass Elli und Annett mit dem Dummy Adventure an deutlich kreativeren Herausforderungen arbeiten.

Vielleicht fragst du dich nach dieser Folge beim nächsten Spaziergang nicht mehr nur:

„Was muss mein Hund heute üben?“

Sondern:

„Was könnten wir heute gemeinsam erleben?“



Kapitel / Timestamps

00:00 Warum der Futterbeutel so krass genial ist
00:28 Was ist eigentlich ein Futterbeutel?
01:16 Mit Shoki im Wald: Unsere Ersatzjagd beginnt
02:55 Wie viel „Training“ plötzlich nebenbei passiert
03:29 Futterbeutel verstecken – und erstmal weitergehen
05:13 Erst Verantwortung übernehmen, dann loslassen
06:21 Management: Was kann mein Hund wirklich leisten?
07:31 Blickkontakt, Freigabe und Verantwortung übergeben
08:19 Suchen, finden und freiwillig abgeben
09:35 Selbstwirksamkeit – gerade auch für einen alten Hund
10:51 Die Beute wird gefressen
11:25 Wie komplex eine simple Futterbeutelrunde eigentlich ist
13:55 Warum wir mit erwachsenen Hunden nicht ständig das ABC üben sollten
17:25 Bei Shoki geht es nicht mehr um Erziehung, sondern Beziehung
19:59 Warum Ersatzjagd so viel mehr ist als Beschäftigung
22:52 Der Hund muss den Futterbeutel nicht apportieren
24:18 Was passiert, wenn der Hund seine Beute freiwillig abgibt?
27:59 Warum die Fütterung die Ersatzjagd abschließt
29:31 Gehen wir wirklich gemeinsam mit unserem Hund spazieren?
30:55 Outro

adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
まだレビューはありません