『Chlorgesänge』のカバーアート

Chlorgesänge

Chlorgesänge

著者: Ute Zill Martina Schrey
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Wir sind Schwimmerinnen. Wir waren beide mal im Schwimmverein, aber das ist lange her. Bis vor kurzem schwammen wir so wie die meisten – ab und zu, wenn es gerade passt. Doch dann entdeckten wir die Jahreskarte der Berliner Bäderbetriebe – und stellten fest: Berlin hat ja über 60 Schwimmbäder! Schnell stand fest: Die durchschwimmen wir alle! Und zwar in einem Jahr. Gesagt, getan. Was uns beim Bahnen ziehen durch den Kopf geht und warum wir meinen, dass schwimmen nicht nur überlebenswichtig, sondern ein großartiges Abenteuer ist – darum geht es hier!Ute Zill, Martina Schrey ウォータースポーツ 水泳・ダイビング
エピソード
  • Folge 157: Blaue Glücksorte
    2026/05/27

    Diesmal treffen wir uns mit Steffi Memmert-Lunau am Schlachtensee - einer der blauen Glücksorte, die sie in ihrem gleichnamigen Buch beschrieben hat. Darin geht es um lauter Berliner Highlights am Wasser - nicht nur für Schwimmer:innen. Schon der Ort, an dem wir sitzen, ist besonders: Das Café am Bootsverleih ist ein sehr romantischer Ort, besonders in der Abendsonne. Schade nur, dass die bisherigen Betreiber aufgehört haben. Jetzt wird es von der Fischerhütte ein paar hundert Meter weiter mit betrieben, Boote kann man sich aber immer noch ausleihen und es gibt auch zu essen und zu trinken.

    Während wir da so sitzen, philosophieren wir über die vielen Orte am Wasser, die Berlin zu bieten hat, von der Dahme im Osten bis hin zu kleinen und größeren Seen wie dem Lietzensee Nähe Kudamm, dem Amerika-See im Botanischen Garten oder auch dem Teufelssee in Grunewald.

    Wir kommen ins Schwärmen über den Mauerradweg entlang der Havel und hören mit leichtem Gruseln die Geschichte des Plötzensees: Dort, wo der See samt Strandbad heute liegt, soll sich nämlich einst ein Dorf befunden haben, dessen Gutsherr sehr hartherzig zu seinen Tagelöhnern war. Ein Geist forderte soziale Gerechtigkeit, weil aber nichts passierte, flutete er das ganze Dorf und alles ging unter, einschließlich Rittergut und Kirche. Angeblich sei auch heute noch in Vollmondnächten ihr Glockengeläut zu hören - wer das nicht glaubt, muss es einfach mal ausprobieren!

    Wo viel Wasser ist, sind auch viele Inseln, hier sei nur die Pfaueninsel und die Insel der Jugend erwähnt und ja - auch die Altstadt von Köpenick ist eine Insel und überall von herrlichen Gewässern umgeben. Hier kann man rudern, fischen, schwimmen, tauchen - hat auch Steffi alles schon mal ausprobiert. Ohnehin schlägt ihr Schwimmerinnenherz vor allem für öffentliche Gewässer, das sei schon als Kind so gewesen, erzählt sie uns.

    Zum Schwimmen in der Spree war sie allerdings noch nicht, aber an der Schloßbrücke in Mitte lohnt sich auch einfach mal genaueres Hinschauen: Für das dekorative Geländer wählte Karl Friedrich Schinkel nämlich Delfine und Pferde mit Fischschwänzen aus. Ist uns noch gar nicht aufgefallen, werden wir aber auf jeden Fall demnächst mal drauf achten.

    Und so kann man sich herrlich vertiefen in Erzählungen über die Atmosphäre am Wasser, eine von uns gibt noch zum besten, dass es die Frühlingsstimmung am Landwehrkanal war, die sie vor knapp vierzig Jahren bewogen hat, Berlin nach einem harten Winter nicht fluchtartig wieder zu verlassen. Derweil schaukeln die Boote leise auf dem Schlachtensee und wir sind sicher - mit diesem Buch finden wir noch viele weitere herrliche Orte am Wasser und können es nur empfehlen!

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    31 分
  • Folge 156: Bahnen ziehen mit Ute und Martina - die schönste Freibadsaison beginnt
    2026/05/20

    Wir sind so aufgeregt! Endlich öffnet ein Freibad nach dem nächsten und wir haben die ersten Bahnen unter freiem Himmel auch schon gezogen. In Berlin waren das am ersten Mai-Wochenende noch 25.000 weitere Badegäste und es hat sehr viel Lust auf mehr gemacht. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr wieder Ausweis- und Videokontrollen an den Kassen und am Eingang und mittlerweile ist auch gerichtlich bestätigt, dass das rechtens ist.

    Da loben wir doch die Initiative Respekt Pommes, die eher auf Überzeugung als auf Kontrolle setzt: „Versalze anderen nicht die Stimmung“, heißt es da beispielsweise bei der Kampagne, die von der Abteilung Bäder der Niederrhein Energie und Wasser GmbH ins Leben gerufen wurde, oder auch: „Gierige Blicke sind nur bei Pommes okay“. Immerhin 121 Schwimmbäder bundesweit sind schon dabei, unter anderem auch das Blu in Potsdam. Großstädte wie Hamburg, Berlin oder München tun sich damit allerdings noch schwer - dabei wäre es einen Versuch doch wirklich mal wert.

    Mit dem beginnenden Sommer haben wir auch unseren Spieltrieb entdeckt - es gibt nämlich tatsächlich eine Puppe, die schwimmen können soll. Wir konnten nicht anders und haben es flugs mal ausprobiert: Badewanne voll Wasser, Puppe rein - es war eine Riesengaudi! Und es funktioniert tatsächlich. Andere leben ihren Spieltrieb lieber im Verein richtig professionell aus - mit Stone Skimmung, besser bekannt als: Wir titschen Steine übers Wasser. In Berlin kann man das im Verein THC Franziskaner FC machen und die kriegen jetzt sogar Trainingszeit im Kreuzberger Prinzenbad - natürlich erst nach Badeschluss. Denn so ein 75-Meter-Nichtschwimmerbecken eignet sich offenbar ganz vorzüglich dafür. Das müssen wir uns unbedingt auch mal anschauen!

    Andernorts kann man über unsere freudige Aufregung übrigens nur müde lächeln - im westfälischen Oelde wurde das Freibad bereits Mitte März eröffnet, und zwar mit einer Wassertemperatur von 26 Grad. Der Grund: Die Abwärme der nahe gelegenen Biogasanlage eines Landwirts kann für die Wassererwärmung genutzt werden, es fallen also keine zusätzlichen Stromkosten an. Bis Ende Oktober ist das Bad geöffnet - sowas hätten wir auch gern!

    Egal - wir genießen jetzt erstmal das, was wir haben. Am Pfingstwochenende werden die nächsten Freibäder geöffnet. Und dann nehmen wir die Puppe mit - mal sehen, wer schneller ist!











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    31 分
  • Folge 155: Die Ozeanschwimmerin
    2026/05/13

    Wir tauchen ab in die Welt der Fantasie - und in einen Roman über eine Frau, die alle sieben Meerengen der Ocean´s Seven bezwingen will. Aber nicht etwa, weil sie so wahnsinnig ehrgeizig ist, sondern weil sie so versucht, über den Tod ihres Mannes und ihres Sohnes hinwegzukommen. „Die Ozeanschwimmerin“, so der Titel des Buches, das am 13. Mai im Goldmann-Verlag erscheint, und wir haben mit der Autorin gesprochen: Charlotte Tarnowski, die eigentlich Carin Müller heißt, aber unter verschiedenen Pseudonymen bereits über vierzig Romane veröffentlicht hat.

    Das Interessante - Carin ist gar keine richtige Schwimmerin, jedenfalls nicht, wenn es darum geht, selber ins Wasser abzutauchen. Aber die Geschichten von André Wiersig, der als erster Deutscher die Ocean`s Seven gemeistert hat, haben sie so in den Bann geschlagen, dass sie sie unbedingt auch literarisch verarbeiten musste. Wir finden: Das ist ihr sehr gut gelungen! Ein wunderbares Buch für den Urlaub am Strand und anderswo - egal, ob man nun selber schwimmt oder eben nicht.












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    34 分
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