エピソード

  • Folge 55 - Learning from Experts: Peer-Learning ohne Budget (Gast Shakil Awan)
    2026/10/11

    WORUM GEHT'S?

    Keine Ausschreibung, kein Budget, kein Auftrag: Ende 2017 startet Shakil Awan in der Telekom eine Liste mit Ansprechpersonen. Heute ist daraus LEX geworden, eine Plattform, auf der Mitarbeitende anderen Mitarbeitenden ihr Wissen zeigen. Mit Gast Shakil Awan klären Marc und Michael, warum das funktioniert, wo es hakt und wie Unternehmen ohne Konzernbudget damit anfangen.


    DARUM GEHT'S IN DIESER FOLGE

    • Graswurzel statt Programm: LEX wächst aus einer Ansprechpartnerliste im Intranet zu tausenden Sessions. Laut Telekom (Stand Dezember 2020) rund 18.000 Mitglieder und über 4.000 Sessions.
    • Der Mut zum Kapern: Auf dem IT Motion Day wird aus einer Kurzvorstellung eine Session, und die Kolleginnen und Kollegen sagen: Mach mal.
    • Qualität regelt der Schwarm: Wer Sessions anbietet, merkt an der Resonanz selbst, was trägt.
    • Interne Experten sprechen die Sprache des Hauses und bleiben nach der Session ansprechbar. Marc nutzte LEX selbst als Testplattform für sein KI-Einsteigerformat.
    • Offene Baustellen: Lernzeit, Freiraum, Rechtfertigungsdruck und Abhängigkeit von Freiwilligen.


    ZENTRALE LEARNINGS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE

    1. Erst im Haus suchen: Das Wissen ist oft schon da. Interne Sessions sind schneller am Start als jeder Einkauf und kosten die Teilnehmenden nichts.
    2. Lernzeit ist Arbeitszeit: Wer Wissen teilt, braucht Rückendeckung und Freiraum. Verankert das Teilen in den Zielen, sonst bleibt es ein Hobby neben dem Job.
    3. Klein starten, im Team: Eine Yoga-Session pro Woche reicht als Anfang. Holt Betriebsrat, Führung und einen Sponsor früh ins Boot.


    WEITERFÜHRENDE LINKS

    • Kontaktdaten Shakil Awan
    • Telekom Newsroom, Erfolgsgeschichte von LEX
    • Wenger-Trayner, Introduction to Communities of Practice


    KAPITEL

    (00:00) Begrüßung und Gast

    (01:30) Was LEX ist und wie es startete

    (03:23) Start ohne Auftrag: die gekaperte Session

    (08:17) Wachstum in Zahlen

    (10:53) Interne Experten statt Einkauf

    (18:01) Qualitätssicherung durch den Schwarm

    (19:50) LEX neben dem offiziellen Lernen

    (21:33) Testballon und Rechnung

    (24:44) Was nicht klappt: Lernzeit und Freiraum

    (31:32) Die ersten Schritte zum eigenen LEX

    (32:58) Verabschiedung


    FÜR WEN IST DIE FOLGE?

    Für Geschäftsführung, HR, Personalentwicklung und Führungskräfte im Mittelstand, die Wissen im Unternehmen sichtbar machen wollen, ohne ein Trainingsbudget aufzubauen.

    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    37 分
  • Folge 54 - bleibt KI wirklich für immer?
    2026/09/27

    Claude & ChatGPT sind massiv subventioniert. Was passiert, wenn die Preise drastisch steigen? Marc & Michael im Tacheles-Talk.


    Worum geht's? Dein KI-Abo kostet dich 20 Euro im Monat – und liefert laut Analysen Rechenleistung im Wert von mehreren Hundert bis Tausenden Dollar. Anthropic, OpenAI & Co. verbrennen dabei jährlich Milliarden, Bain rechnet branchenweit mit einer Lücke von 800 Milliarden Dollar bis 2030. Marc bringt die Frage mit, die ihm seit der Digital X keine Ruhe lässt: Was passiert mit Unternehmen, wenn diese Subvention endet und der Spaß plötzlich das Vierzigfache kostet? Michael hält dagegen: Die eigentliche Frage ist nicht, ob wir bereit sind, ohne KI zu leben, sondern ob wir es überhaupt noch könnten. Ein Tacheles-Gespräch über Abhängigkeit, Marktmacht und digitale Souveränität.


    Darum geht's in dieser Folge:

    • Warum KI-Anbieter wie Anthropic und OpenAI Milliarden verbrennen und wer am Ende die Zeche zahlt
    • Parallelen zu Cloud Computing und fossilen Energien: Was AWS-Zahlen und die Tankrabatt-Analogie über KI-Abhängigkeit verraten
    • Digitale Souveränität: Warum Abhängigkeit von US-Anbietern mehr als nur ein Kostenrisiko ist
    • Die einzige Alternative zur KI, wenn die Subvention wegfällt: der Mensch


    Zentrale Learnings:

    1. Plant den Preis-Schock ein. Aktuelle KI-Preise sind stark subventioniert. Wer KI tief in Prozesse einbaut, sollte finanziellen Puffer für künftige Preissprünge schaffen, statt sich auf heutige Konditionen zu verlassen.
    2. Das Kostenargument gegen Mitarbeitende kippt. "KI ist günstiger als der Mensch" gilt nur, solange sie subventioniert ist. Ohne Subvention ist es meist wirtschaftlicher, Menschen mit KI auszustatten statt sie durch KI zu ersetzen.
    3. Digitale Souveränität gehört auf die Agenda. Wer geschäftskritische Prozesse an wenige außereuropäische Anbieter bindet, sollte diese Abhängigkeiten heute kartieren, nicht erst, wenn jemand den Stecker zieht.


    Weiterführende Links:

    • Bain & Company, 6th Annual Global Technology Report: 800-Milliarden-Dollar-Lücke bis 2030
    • Digital X 2026: Wie es um Deutschlands KI-Infrastruktur steht (Rodrigo Diehl, Telekom)
    • Tom's Guide: Warum ein 200-Dollar-KI-Abo laut SemiAnalysis eigentlich Tausende wert ist


    Kapitelmarken (Laufzeit 43:00, skaliert auf Transkript-Anteile):

    • (00:00) Begrüßung & Rückblick aufs Live-Event
    • (01:18) Die KI-Kosten-Bombe: Milliardenverluste & das 8.000-Dollar-Rechenbeispiel
    • (09:39) Wer profitiert wirklich? Nvidia, der Anthropic-Börsengang und Investorendruck
    • (11:25) Die fossile Analogie: Steuert die Wirtschaft auf einen Kollaps zu?
    • (17:02) Die Tankrabatt-Analogie: Was, wenn der Liter KI 100 Euro kostet
    • (19:10) KI als Machtinstrument: digitale Souveränität und geopolitische Abhängigkeit
    • (23:02) Ist KI ein Sonderfall? Vergleich mit Medikamenten, Solar und Auto
    • (30:19) Praxisbeispiel: Preismodelle in der eigenen Firma bei der Entwicklung von Alice
    • (34:25) Cloud Computing als Blaupause: die AWS-Zahlen
    • (38:01) Fazit: die 3 Takeaways
    • (40:37) Ausblick & Verabschiedung

    Hinweis: Zeitstempel sind proportional zum Transkript-Textanteil auf 43:00 skaliert, nicht per Audio-Timestamp gemessen. Bitte gegen das tatsächliche Audio verifizieren.


    Zielgruppe: Geschäftsführer, IT-Verantwortliche und Entscheider im Mittelstand, die KI strategisch in ihre Prozesse integrieren und sich vor künftigen Kostensprüngen absichern wollen.

    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    42 分
  • Folge 53 - IT-Forensik - Von dummen Tätern und Transformationsforensik (Live mit Martin Wundram)
    2026/09/13
    Erster Livepodcast der Passioneers auf der Digital X-Change 2026
    Worum geht's?

    Ein offenes Verzeichnis im Netz, und der IT-Forensiker liest live beim Täter mit. In dieser Live-Aufzeichnung von der Digital Exchange in Gummersbach zeigt IT-Sachverständiger Martin Wundram, wie echte Cyberangriffe ablaufen und an welchen simplen Fehlern sie oft scheitern. Wir spannen den Bogen von der klassischen IT-Sicherheit zur „Transformationsforensik" – und klären, warum wir bei Change-Projekten den Ist-Zustand oft genauso akribisch untersuchen müssen wie einen digitalen Tatort.


    Darum geht's in dieser Folge:
    • Wie Cyberkriminelle arbeiten und an welchen simplen Fehlern (offene Verzeichnisse, Directory Listing) ihre Angriffe scheitern
    • Warum bei Sicherheitsvorfällen Geschwindigkeit kritisch ist und wie Incident Response als "digitale Feuerwehr" funktioniert
    • Wie KI die Schlagzahl für Angreifer und Verteidiger gleichermaßen erhöht – vom Hugging-Face-Angriff bis zu Prompt-Injection per E-Mail
    • Welche Parallelen zwischen IT-Forensik und der ehrlichen Analyse festgefahrener Transformationsprojekte bestehen

    Zentrale Learnings:
    1. Eigene Neugier hat Grenzen – wer bei einem Vorfall selbst ermittelt, hinterlässt Spuren, kann Täter aufmerksam machen oder wichtige Beweise unbrauchbar machen. Sauberes forensisches Handwerk ist Profisache.
    2. Schutzbedarf vor dem Ernstfall klären – wer nie definiert hat, wie wichtig ihm welche Daten sind (Backup, Cloud), steht ohne Handlungsfähigkeit da, wenn es brennt.
    3. Wandel braucht einen ehrlichen Status quo – Transformationsprojekte scheitern an beschönigten Annahmen. Transformationsforensik deckt den echten Ist-Zustand auf, bevor neue Strukturen gebaut werden.

    Weiterführende Links:
    • BKA Bundeslagebild Cybercrime 2025
    • BSI Basiskurs Digitaler Ersthelfer
    • Anthropic: Disrupting an AI-orchestrated cyber espionage campaign

    Kapitelmarken

    (thematisch geschätzt auf 48 Min. Gesamtlänge, bitte gegen Audio verifizieren)


    • (00:00) Begrüßung zur Live-Folge von der Digital Exchange
    • (02:30) Martins Intro: Tatort vs. Realität der IT-Forensik
    • (07:00) Geschwindigkeit vs. Sorgfalt: Incident Response als digitale Feuerwehr
    • (10:00) Grenze zwischen IT-Sicherheit und Forensik
    • (13:00) KI-Agenten-Angriff auf Hugging Face
    • (18:00) Der Fall: Phishing-Seite mit offenem Directory Listing
    • (26:00) Publikumsfrage: Eigene Spuren beim Ermitteln
    • (30:00) Prompt-Injection per E-Mail und neue Angriffsklassen
    • (34:00) Transformationsforensik: Soll-Ist-Abgleich in Unternehmen
    • (39:00) Aufklärungsquoten In- vs. Ausland
    • (44:00) Drei zentrale Learnings

    Zielgruppe

    Geschäftsführer im Mittelstand, CIOs, IT-Verantwortliche und Führungskräfte, die digitale Transformationen steuern.

    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    47 分
  • Folge 52 - Gemeinwohlökonomie (Gast Jan Koltermann)
    2026/08/30
    Wie Klarheit statt Prognose Unternehmen zukunftsfähig macht:


    WORUM GEHT'S?

    Steigende Kosten, Fachkräftemangel, KI-Beschleunigung, geopolitische Unsicherheit: Die Instinktreaktion vieler Unternehmen lautet "genauer planen, schneller reagieren". Jan Koltermann, seit 20 Jahren zwischen Innovationsberatung und Nachhaltigkeit unterwegs, hält dagegen: Niemand kann die Zukunft vorhersagen, also braucht es keine bessere Prognose, sondern Klarheit über die eigenen Werte und Entscheidungskriterien. Im Gespräch mit Michael und Marc erklärt er, warum Gemeinwohlökonomie (GWÖ) für ihn kein Ökotanz ist, sondern ein Organisationsentwicklungstool, das genauso ernst genommen werden sollte wie die Finanzbilanz.

    DARUM GEHT'S IN DIESER FOLGE:

    - Warum Zukunftsfähigkeit nicht von Prognosefähigkeit abhängt, sondern von Klarheit im Wertesystem

    - Gemeinwohlökonomie entmystifiziert: kein Konzept zum 100%-Nachmachen, sondern ein Orientierungsrahmen, den man sich wie eine Bilanz zunutze macht

    - Gesellschaftspolitische Verantwortung von Unternehmen am Beispiel KI-getriebenem Arbeitsplatzabbau und regional verankertem Mittelstand

    - Sonnentor als Praxisbeispiel: Lieferketten-Risikomanagement und ein Unterstützungsfonds für Teebauern als gelebte Resilienz

    ZENTRALE LEARNINGS FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE:

    1. Ersetze den Anspruch "die Zukunft vorhersagen" durch "wissen, wofür ich stehe". Klare Werte ermöglichen schnelle Entscheidungen, weil sich viele Optionen von selbst ausschließen.

    2. Echte Innovation beginnt nicht bei der Technologie, sondern bei der Frage, ob ein reales Problem gelöst wird. Neue Geschäftsmodelle, Kooperationsformen und Unternehmenskultur zählen genauso als Innovation wie neue Tools.

    3. Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg sind kein Gegensatz. Wer Lieferketten-Risiken wie Sonnentor systematisch bewertet, baut damit zugleich strategische Resilienz auf.

    WEITERFÜHRENDE LINKS:

    - Gemeinwohl-Ökonomie im Überblick (Wikipedia, Grundlagen & Gemeinwohl-Bilanz)

    - McKinsey: Vom Schock zur Chance: Zehn Trends für die Organisationen von morgen

    KAPITELMARKEN (thematisch geschätzt):

    (00:00) Begrüßung und Vorstellung von Jan Koltermann

    (02:30) Jans Impuls: Zukunftsfähiges Unternehmertum in unsicheren Zeiten

    (08:00) Was macht ein Unternehmen wirklich zukunftsfähig?

    (13:00) Gemeinwohlökonomie erklärt: Mehr als Waldorf-Ökonomie

    (20:00) GWÖ als Organisationsentwicklungstool statt Nachhaltigkeitsbericht

    (25:30) Gesellschaftspolitische Verantwortung: KI, Arbeitsplätze und Regionalität

    (32:00) Strategic Foresight und Szenarioplanung im GWÖ-Kontext

    (37:00) Praxisbeispiel Sonnentor: Lieferketten-Resilienz und Teebauern-Fonds

    (41:30) Takeaways: Klarheit, Innovation, Nachhaltigkeit

    (43:00) Ausblick auf die Live-Folge bei der Digital X Change in Gummersbach

    ZIELGRUPPE:

    Geschäftsführer:innen und Führungskräfte im deutschen Mittelstand, die ihr Unternehmen strategisch krisenfest aufstellen wollen, sowie alle, die einen unaufgeregten, praxisnahen Einstieg in Gemeinwohlökonomie suchen.


    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    44 分
  • Folge 51 - Digitale Transformation im Mittelstand
    2026/08/16
    Umfrage-Ergebnisse zur digitalen Transformation im Mittelstand: Warum "Weiterentwicklung" statt "Sparen" der bessere Ansatz ist.



    Worum geht's?

    Sommerfolge, Umfrage-Ergebnisse, ein heißes Thema: Marc und Michael präsentieren die Auswertung ihres Realitätschecks zur digitalen Transformation im deutschen Mittelstand. Über 50 Entscheider haben anonym Klartext gesprochen – und das Ergebnis passt zu einem alten Reflex: "Transformation" heißt für die meisten vor allem Kostenreduktion. Der Kunde? Kommt in den Antworten fast zuletzt vor.



    Darum geht's in dieser Folge
    • Zentrale Ergebnisse der Passioneers-Umfrage: größter Veränderungsbedarf liegt bei Administration/Finanzen, nicht bei IT
    • Die deutsche Reflex-Gleichung "Transformation = Kosteneinsparung" – und warum sie Unternehmen ihr eigentliches Potenzial kostet
    • Warum Kunden bei der Gestaltung digitaler Prozesse laut Umfrage kaum eine Rolle spielen
    • Zwei Praxisbeispiele (Software-Rollout, Scrum-Einführung) zeigen, warum Einbindung über Erfolg oder Scheitern entscheidet

    Zentrale Learnings für Führungskräfte
    1. Frag nach dem Warum, bevor du nach dem Wie fragst. Ohne verstandenen Sinn bekommst du Dienst nach Vorschrift oder Widerstand – egal wie gut das Tool ist.
    2. Wer nur an der Kostenschraube dreht, verliert langfristig. Personalabbau ist kurzfristig effizient, führt aber in eine Abwärtsspirale aus weniger Kapazität und Wettbewerbsfähigkeit.
    3. Einbindung schlägt Ansage. Wer gefragt wird "was brauchst du?", trägt Veränderung mit. Wer vor vollendete Tatsachen gestellt wird, sucht den Weg zurück zum Status quo.

    Weiterführende Links
    • Simon Sinek: "Start with Why" – TED Talk – Der zitierte Grundsatz "Everything starts with the why" im Original.
    • Gallup: State of the Global Workplace Report – Daten dazu, wie Sinnhaftigkeit Motivation und Leistung beeinflusst.
    • McKinsey-Forschung zu Transformationserfolg – Warum die meisten Transformationsprojekte scheitern und welche Rolle Kommunikation spielt.

    Kapitelmarken (ungefähr)
    • (00:00) Intro: Sommerfolge, Rückblick Folge 50
    • (01:10) Thema: Realitätscheck digitale Transformation
    • (03:00) IT wird als geringster Veränderungsbedarf genannt
    • (04:00) Der deutsche Reflex: Transformation = Kosteneinsparung
    • (07:00) Warum "Change" und "Transformation" verbrannt sind
    • (09:00) CEO hat Vision, CFO prüft Bezahlbarkeit
    • (14:00) Warum "du musst dich verändern" demotiviert
    • (17:00) 75%-Zahl: Widerstand vs. fehlende Unterstützung
    • (19:30) Praxisbeispiel: Software-Einführung per Rundmail vs. Einbindung
    • (22:00) Praxisbeispiel: Scrum-Einführung, "Scrum Light"
    • (26:30) Warum der Kunde in den Ergebnissen so weit hinten steht
    • (29:00) Nokia- und Magenta-TV-Beispiel: Weiterentwicklung statt Stillstand
    • (35:00) Henry Ford "schnellere Pferde"-Zitat
    • (38:00) Fazit: Transformation = Weiterentwicklung mit erkennbarem Sinn
    • (40:00) Ausblick Folge 52: Jan Koltermann, Gemeinwohlökonomie

    Zielgruppe

    Geschäftsführer, Gründer und Führungskräfte im Mittelstand, die Change-Projekte verantworten und wissen wollen, warum ihre Belegschaft eher bremst als mitzieht.

    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    49 分
  • Folge 50 - Unternehmensnachfolge im Mittelstand: Family First (Gast Sandra Paggen)
    2026/08/02

    Worum geht's?

    Die Firmenübernahme in der Familie gilt oft als Minenfeld. Alte Strukturen treffen auf neue Ideen, Konflikte am Mittagstisch scheinen vorprogrammiert. Sandra Paggen beweist in unserer 50. Jubiläumsfolge das Gegenteil. Sie zeigt, wie der Generationswechsel reibungslos funktioniert, wenn Vertrauen und klare Absprachen das Fundament bilden.


    Darum geht's in dieser Folge:



    • Der fließende Übergang in die Geschäftsführung und die Neudefinition von Rollen.
    • Das Prinzip Family First als Sicherheitsnetz für die familiäre und geschäftliche Beziehung.
    • Warum der radikale Umbau der alten Firmenräume ein essenzieller Schritt für die eigene Identität als Nachfolgerin war.
    • Reale Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Familie und Führungsposition in der Elektronikbranche.


    Zentrale Learnings:




    1. Konflikte präventiv klären: Wer das Schlimmste im Voraus bespricht, handelt freier. Das Bekenntnis zur Familie über die Firma nimmt den Druck aus strategischen Entscheidungen.
    2. Entscheidungsfreiraum einfordern: Echte Nachfolge funktioniert nur mit echtem Mandat. Die eigene Überzeugung von einer Idee ist der beste Lackmustest für deren Umsetzung.
    3. Eigene Handschrift entwickeln: Nachfolge bedeutet nicht, das Leben der Vorgänger exakt zu kopieren. Es geht darum, das Unternehmen an die eigene Realität und Vision anzupassen.


    Weiterführende Links:



    • McKinsey: The resilience of family-owned businesses
    • Simon Sinek: Why good leaders make you feel safe (TED Talk)
    • Harvard Business Review: Succession Planning in Family Business


    7. Kapitelmarken:

    • (00:00) Jubiläum: Willkommen zur 50. Folge.
    • (02:00) Der Weg in die Nachfolge bei Paggen Werkzeugtechnik.
    • (05:00) Family First: Die wichtigste Regel vor der Übernahme.
    • (09:40) Das Elternhaus umbauen: Raum für Neues schaffen.
    • (14:30) Als Frau und Dipl.-Ingenieurin in der Elektronikindustrie.
    • (18:15) Die Herausforderung als Mutter in Führungsposition.
    • (25:20) Kernbotschaft: Mut zur eigenen Handschrift in der Nachfolge.


    8. Zielgruppe:

    Geschäftsführer im Mittelstand, Inhaber von Familienunternehmen, potenzielle Nachfolger und Führungskräfte.

    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    41 分
  • Folge 49 - Komplex vs Chaotisch
    2026/07/19

    Entschuldigung

    Rein aus zeitlichen Gründen findet die in der Folge angekündigte Umfrage leider nicht statt.


    Worum geht es?

    Jeden Tag prasseln unzählige neue Themen auf uns ein. Schnell faellt im Buero der Satz Hier herrscht das absolute Chaos. Wir klaeren warum fast alle Unternehmen in Wirklichkeit komplex sind und nicht chaotisch. Diese Erkenntnis ist eine gute Nachricht fuer die Fuehrung und hilft bei der Loesung von Problemen.


    Darum geht es in der Folge

    • Das Cynefin Framework in der Praxis: Wir übertragen Dave Snowdens Modell auf den Unternehmensalltag und definieren, wo die Grenze zwischen Komplexität und Chaos exakt verläuft.
    • Die Illusion des Chaos: Wir diskutieren, warum unklare Strukturen und Überforderung dazu führen, dass wir komplexe Aufgaben fälschlicherweise als chaotisch und lebensbedrohlich empfinden.
    • Die Falle von Command and Control: Wir decken auf, warum der Rückfall in alte Führungsmuster und Mikromanagement komplexe Probleme nicht löst, sondern den Stillstand in der Organisation noch vergrößert.
    • Die Macht der Strukturierung: Wir zeigen am Beispiel eines Haufens Legosteine, wie man durch kluges Sortieren und Analysieren scheinbares Chaos auf eine handhabbare Komplexität reduziert.


    Zentrale Learnings

    • Akzeptiere die Unvorhersehbarkeit: In einem komplexen System existieren keine offensichtlich richtigen Antworten und keine klaren Best Practices. Führungskräfte müssen akzeptieren, dass sich Ursache und Wirkung erst im Nachhinein zeigen.
    • Strukturiere das Chaos herunter: Echtes Chaos erfordert sofortiges, entschlossenes Handeln ums reine Überleben. Wenn man jedoch anfängt, unübersichtliche Situationen in Einzelteile zu sortieren, baut man das gefühlte Chaos zu einer steuerbaren Komplexität ab.
    • Fördere eine experimentelle Fehlerkultur: Ersetze die Suche nach Schuldigen durch iterative Feedbackschleifen und agiles Arbeiten. Teams brauchen einen sicheren Rahmen, um nach dem Prinzip "Ausprobieren, wahrnehmen, reagieren" zu lernen und handlungsfähig zu bleiben.


    Weiterführende Links

    1. Harvard Business Review Artikel The Leader's Framework for Decision Making von Dave Snowden
    2. The Cynefin Co Website mit Grundlagen zum Cynefin Framework



    Kapitelmarken (ungefähr)

    00:00 Begruessung und Einfuehrung in das Thema

    02:15 Ist ein Unternehmen chaotisch oder komplex

    03:30 Das Cynefin Framework und Definition von komplex

    05:10 Definition von chaotisch und Beispiele aus dem Alltag

    07:45 Warum Command and Control der falsche Weg ist

    11:20 Die Rolle der agilen Methoden und Fehlerkultur

    16:40 Der Unterschied zwischen objektiver und empfundener Realitaet

    20:10 Historische Vergleiche und Schwarmintelligenz

    25:30 Zusammenfassung und Aufruf zur Umfrage


    Zielgruppe

    Geschaeftsfuehrer CIOs und Projektleiter im Mittelstand

    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    40 分
  • Folge 48 - Schwarmintelligenz vs. Expertenwissen (Gast Niklas Wallmeier)
    2026/07/05

    Worum geht's?

    Wir kaufen oft für teures Geld externe Experten ein, um Sicherheit bei wichtigen Geschäftsentscheidungen zu gewinnen. Aber was, wenn die präziseste Antwort bereits im eigenen Unternehmen sitzt? In Folge 48 sprechen wir mit Niklas Wallmeier von ARQ Decisions über die wissenschaftlich bewiesene Kraft der Schwarmintelligenz.

    Er erklärt, warum die Meinung der Vielen gerade bei großer Unsicherheit robuster ist als das Gutachten eines Einzelnen – und warum der Weg dorthin gleichzeitig die Ausrichtung deines Teams massiv verbessert.


    Darum geht's in dieser Folge


    • Jede Entscheidung ist eine Prognose: Warum wir bei Unsicherheit schätzen müssen und wie wir diese Schätzungen optimieren.
    • Das Cola-Kracher-Experiment: Wie eine scheinbar unstrukturierte Masse an Einzelmeinungen (von extrem bis präzise) im Mittelwert das exakte Ergebnis trifft (772 Süßigkeiten).
    • McKinsey vs. Belegschaft: Wie ein amerikanischer Automobilhersteller mit Schwarmintelligenz schneller war und einen 25 % geringeren Fehler in der Prognose hatte als teure Marketing-Consultants.
    • Der sekundäre Effekt (Alignment): Warum die Einbindung der Mitarbeitenden in komplexe Fragen nicht nur bessere Daten liefert, sondern das gesamte Team auf gemeinsame Ziele ausrichtet.


    Zentrale Learnings


    • Das Wissen für schwierige Zukunftsfragen liegt oft viel näher, als man denkt – nämlich bei den eigenen Leuten, die man bisher nur nicht gefragt hat.
    • Ziehe die breite Belegschaft als Alternative zu klassischen Experten in Betracht, besonders wenn die Unsicherheit hoch ist und die Zukunft nicht linear aus der Vergangenheit abgeleitet werden kann.
    • Partizipation ist kein "Feel-Good"-Faktor. Der Prozess der Befragung schafft ein immenses Alignment und schlaut die Organisation gegenseitig auf.


    Weiterführende Links


    • TED Talk: James Surowiecki – The power and the danger of crowds (Der Klassiker zum Thema Weisheit der Vielen)
    • Harvard Business Review: The New Science of Team Chemistry (Wie diverse Gruppen bessere Ergebnisse liefern)
    • McKinsey & Company: Flatter, faster, fairer: How a more agile approach to decision making can boost performance (Datenbasierte Erkenntnisse zu schnellen, verteilten Entscheidungen)


    Kapitelmarken (Schätzung)


    • (00:00) Begrüßung und Intro von Folge 48
    • (01:10) Vorstellung Niklas Wallmeier und der Weg zu ARK Decisions
    • (02:30) Jede Entscheidung ist im Kern eine Prognose
    • (04:00) The Wisdom of Crowds: Das Cola-Kracher-Experiment
    • (09:15) Sind Straßenumfragen besser als McKinsey-Gutachten?
    • (12:30) Case Study: US-Automobilhersteller nutzt Schwarmwissen
    • (15:10) Der Alignment-Effekt: Warum Fragen die Kultur verändert
    • (18:00) Wie geht man mit persönlicher Betroffenheit um?
    • (21:50) Fermi-Aufgaben: Große Probleme in greifbare Stücke zerlegen
    • (23:40) Drei zentrale Takeaways für Führungskräfte
    • (25:10) Outro und Einladung zum Testen auf der Plattform


    Zielgruppe

    Geschäftsführer, Führungskräfte im Mittelstand, Change Manager und alle, die vor Entscheidungen mit hoher Unsicherheit stehen.

    Impressum:

    https://die-passioneers.de/#impressum

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    続きを読む 一部表示
    46 分