エピソード

  • #46 - 55 Minuten, der Psychopodcast - Ehrlich währt am längsten?!
    2026/04/17

    Was ist Ehrlichkeit und ist sie lohnenswert? Ich finde, ja. Während wir versuchen, die Welt da draußen zu retten und zu verbessern, gehen wir mit uns selbst recht unehrlich um. Das hat zur Folge, dass nicht nur unsere Umwelt ein fehlerhaftes oder zumindest unvollständiges Bild von uns bekommt, auf das sie dann auch nur unvollkommen reagieren kann, sondern wir selbst entfernen uns auch immer mehr von dem, was wir doch eigentlich sind. So entstehen (unter anderem) Krankheiten oder sogar Kriege. Die Botschaft: Werde ehrlich, vor allem dir selbst gegenüber – dann klappt's vielleicht auch mit dem Nachbarn, zumindest besser.

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  • #45 - 55 Minuten, der Psychopodcast - Systeme, in denen wir leben
    2026/03/28

    Wir leben alle in Systemen, in Berufen, in unseren Familien- und Freundeskreisen, etc.

    Was aber, wenn diese Systeme nicht mehr so richtig passen, wir uns verändern und entwickeln? Plötzlich sind wir "nicht mehr derselbe" und haben uns „so verändert". Systeme versuchen meistens, solche Veränderungen zu verhindern, weil sie sich sonst auch verändern müssten. Wie kommen wir da aber raus und müssen wir da überhaupt raus, oder ist eine solche Veränderung nicht auch eine Chance für alle anderen? Dieser Podcast beschäftigt sich mit diesen Fragen.

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  • #44 - 55 Minuten, der Psychopodcast - Hellsehen
    2025/10/04

    Wir glauben hin und wieder, andere müssten doch eigentlich erkennen, was wir wollen. Wir gähnen, um dem Besuch zu signalisieren, dass wir ins Bett wollen. Dabei wäre es viel einfacher, eine freundliche und wertschätzende Information zu geben, dass wir müde sind. Oft trauen wir uns das nicht und lagern es dann durch „Zeichen“ aus. Erkennt unser Gegenüber dann die Zeichen nicht, werden wir wütend und haben zumindest einen Grund, ihm Unachtsamkeit vorzuwerfen, statt unsere Ängste zu erkennen.

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    17 分
  • #43 - 55 Minuten, der Psycho-Podcast - Spiele beenden
    2025/09/27

    Spiele, vor allem diejenigen, die uns mehr Nach- als Vorteile bringen, sollten geändert werden. Sie zu erkennen, braucht die Fähigkeit der Reflexion, die Fähigkeit, zu erkennen, dass es Spiele sind und wie wir sie ändern können. Viele Menschen können oder wollen das nicht, da es einfacher scheint, einfach immer weiterzuspielen. Doch was, wenn wir erkannt haben, dass wir unter dem Spiel leiden. Mit diesem Wissen können wir aus Angst weiterspielen oder mit der Wahrheit ans Licht. Ein Weg ist Ehrlichkeit – vor uns selbst und dann auch vor anderen.

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    20 分
  • #42 - 55 Minuten, der Psychopodcast - Spiel des Lebens
    2025/09/20

    Menschen lieben es, zu spielen. Doch außer Monopoly und Skat gibt es da noch die Spiele, die wir, meistens ganz unbewusst, mit unseren Mitmenschen spielen. Wir lernen diese Spiele von Anbeginn und sie sollen uns schützen. Wir sind störrisch, herrisch, spaßig,

    zurückgezogen oder offensiv. Leider verlernen wir die Spiele nicht so leicht, wie wir sie uns lernen. Das liegt unter anderem daran, dass wir sie beherrschen und uns immer die entsprechenden Mitspieler ins Leben holen.

    Menschen, die unsere Spiele nicht (mit)spielen sind uns suspekt, da sie nicht auf unsere gelernten Muster eingehen und wir im Umkehrschluss auch nicht. Wie erkennen wir die Spiele und gibt es eine Möglichkeit, auch anders zu spielen?

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    22 分
  • #41 - 55 Minuten - Warum gibt's eigentlich Neurodivergenz
    2025/05/16

    Wenn wie von Diagnose sprechen, steht oft das krankhafte und Gestörte im Vordergrund. Doch Neurodivergenz bedeutet erst einmal, dass das Gehirn anders arbeitet, wahrnimmt und verarbeitet. Und, warum gibt es das überhaupt? Fragen über Fragen. Ich spreche in dieser und der beiden vorherigen Folgen über dieses Phänomen und auch darüber, dass man manche Diagnosen und deren Behandlung erweitern muss.

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    23 分
  • #40 - 55 Minuten - bin ich neurosensitiv oder krank?
    2024/12/28

    Neurosensitivität lässt einen Menschen anders denken - nicht besser oder schlechter, sonders verzweigter, tiefer, intensiver, oder alles auf einmal. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf sein Fühlen.

    Das betrifft auch viele psychische Störungen: Man fühlt zu viel, zu wenig, im Wechsel.

    Während depressive Zustände oder auch schnelle Gefühlswechsel mit dysfunktionalen (inhaltlichen) Gedanken assoziiert werden, bietet die neurodiverse Architektur des Gehirns mancher Menschen einen weniger pathologischen Erklärungsansatz: Die Unfähigkeit, "normal" wahrzunehmen und zu verarbeiten, um stattdessen die Dinge durchdenken und dann auch jedem mitteilen zu müssen, was Teil neurodivergenten Verhaltens sein kann, führt dann erst zu den genannten Störungen. Die sind in dem Falle aber nicht die Störung, sonders das Symptom.

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    19 分
  • #39 - 55 Minuten - was ist Neurodivergenz
    2024/12/16

    Immer wieder einmal tauchen in der Psychotherapie neue Begriffe auf, die nicht selten auf Unverständnis stoßen. Nicht zuletzt geschieht dies, weil viele Menschen davon nicht betroffen sind oder sich, auch nicht selten, nicht betroffen fühlen.

    Solche "neuen Erkrankungen" sind natürlich nicht neu, sondern entstehen aus der Praxis heraus und beschreiben bereits vorhandene, bisher meist anders eingeordnete Erkrankungen.

    Eine recht neue Beschreibung ist die Neurodivergenz. Sie beschreibt keine Störung oder Erkrankung, sondern eine formale Art zu denken, die allerdings in der neurotypischen Welt zu Problemen führen kann.

    In diesem ersten Bericht darüber versuche ich eine (persönliche) Einführung in das Thema. Es folgen weitere, in denen ich dann etwas genauer werde, Auswirkungen und Ausblicke beschreiben werde.

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    27 分