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recht:zeitig

recht:zeitig

著者: Nomos Verlag ZEIT STIFTUNG BUCERIUS Susanne Beck Stefanie Bock Charlotte Schmitt-Leonardy Georgia Stefanopoulou Dana-Sophia Valentiner Liane Wörner
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Der Debatten-Podcast über Recht in bewegten Zeiten.

In einer polarisierten Gesellschaft brauchen rechtliche Fragen mehr als schnelle Antworten. recht:zeitig greift aktuelle Kontroversen auf, ordnet sie juristisch ein und diskutiert ihre gesellschaftliche Tragweite. Im Mittelpunkt stehen die großen Fragen unserer Zeit: Rechtsstaat, Demokratie, Verfassungsrecht, Strafrecht, Kriminalpolitik, Migration, Digitalisierung, Meinungsfreiheit, soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Transformation.


Führende Stimmen aus Wissenschaft, Praxis, Justiz, Politik und Medien diskutieren aktuelle Entwicklungen, kontroverse Themen und grundsätzliche Herausforderungen des Rechtssystems. Jede Folge verbindet wissenschaftliche Expertise mit gesellschaftlicher Einordnung: in klugen Gesprächen, mit unterschiedlichen Perspektiven und mit juristischem Tiefgang, der aktuelle Debatten verständlich und präzise ausleuchtet.


recht:zeitig richtet sich an Juristinnen und Juristen, Studierende, Medienschaffende sowie an alle, die Rechtspolitik, Demokratie und gesellschaftliche Debatten besser verstehen wollen und hinter die Schlagzeilen schauen möchten.


Moderiert und gestaltet vom Team recht:zeitig: Susanne Beck, Stefanie Bock, Charlotte Schmitt-Leonardy, Georgia Stefanopoulou, Dana-Sophia Valentiner und Liane Wörner.


Der Podcast wird produziert durch den Nomos Verlag und gefördert von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.


Neue Folgen erscheinen regelmäßig auf Spotify, Apple Podcasts und allen gängigen Podcast-Plattformen.

© 2026 recht:zeitig
政治・政府 政治学
エピソード
  • Migration und Sicherheit – eine Debatte auf dem Prüfstand
    2026/08/06

    Migration wird in politischen und gesellschaftlichen Debatten häufig als Sicherheitsfrage verhandelt. Doch greift diese Perspektive zu kurz? In dieser Folge von recht:zeitig spricht Prof. Dr. Susanne Beck mit Prof. Dr. Pauline Endres de Oliveira und Prof. Dr. Aziz Epik über die rechtlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen von Migration. Gemeinsam diskutieren sie, welche Rolle das Recht in polarisierten Debatten einnehmen kann, warum strafrechtliche Antworten häufig zu kurz greifen und wie sich Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftliche Teilhabe miteinander in Einklang bringen lassen.

    Weiterführende Links:

    • Lehrstuhl Prof. Dr. Pauline Endres de Oliveira: https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/ls/edo
    • Profil Prof. Dr. Aziz Epik: https://www.jura.uni-hamburg.de/die-fakultaet/personenverzeichnis/epik-aziz.html
    • Verfassungsblog-Beiträge von Pauline Endres de Oliveira:
      • https://verfassungsblog.de/anordnung-des-europa-rechtsbruchs/
      • https://verfassungsblog.de/humanitaere-visa-fuer-fluechtlinge-nicht-mit-der-eu/
      • https://verfassungsblog.de/wer-ist-fluechtling-zum-hin-und-her-der-entscheidungspraxis-zu-asylsuchenden-aus-syrien/
      • https://verfassungsblog.de/kinderrechte-und-die-geas-reform/
    • Verfassungsblog-Beiträge von Aziz Epik:
      • https://verfassungsblog.de/stadtbild-merz/
      • https://verfassungsblog.de/das-strafrecht-als-mittel-der-migrationskontrolle/
    • Aziz Epik & Valentin Schatz: Das Rückführungsverbesserungsgesetz
      • https://kripoz.de/wp-content/uploads/2024/01/epik-schatz-das-rueckfuehrungsverbesserungsgesetz.pdf
    • FAZ: Warum Kriminalstatistiken in die Irre führen
      • https://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/kriminologe-singelnstein-warum-kriminalstatistiken-in-die-irre-fuehren-110385058.html
    • FAZ Einspruch: Wenn Gewalt gegen Frauen politisiert wird
      • https://www.faz.net/premium/einspruch/exklusiv/wenn-gewalt-gegen-frauen-politisiert-wird-200626931.html
    • Videovortrag von Aziz Epik:
      • https://www.youtube.com/watch?v=YSAVdFWEJII

    Website


    Mehr zu den Hostinnen:

    Susanne Beck

    Stefanie Bock

    Charlotte Schmitt-Leonardy

    Georgia Stefanopoulou

    Dana-Sophia Valentiner

    Liane Wörner


    Produktion:

    Nomos Verlag


    Gefördert von:

    ZEIT BUCERIUS STIFTUNG


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    1 時間 31 分
  • Die Kunst, Urteile zu erklären
    2026/07/09
    Die Kunst, Urteile zu erklären – Im Gespräch mit Şirin Özfirat, Marc Petit und Jürgen Renz darüber, wie man Urteile kommuniziertWie erklärt man ein Urteil, das viele Menschen emotional kaum nachvollziehen können? Und was passiert, wenn gerichtliche Entscheidungen nicht nur juristisch bewertet, sondern in Öffentlichkeit, Politik und sozialen Medien zum Gegenstand massiver Empörung werden?Ausgangspunkt dieser Folge ist das Urteil des Landgerichts Saarbrücken im Fall des in Völklingen getöteten Polizeioberkommissars Simon Bohr. Der Fall löste bundesweit Bestürzung aus. Nach der Urteilsverkündung kam es zu teils heftigen Reaktionen, Kritik am Gericht und massiven Drohungen gegen die zuständige Richterin.Hostin Prof. Dr. Liane Wörner spricht mit Jürgen Renz, Dr. Marc Petit und Dr. Şirin Özfirat darüber, wie Gerichte Urteile kommunizieren können und sollten, welche Rolle Medien, Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz dabei spielen und wo die Grenzen öffentlicher Kritik verlaufen. Es geht um Verständlichkeit, Vertrauen in den Rechtsstaat, die besondere Belastung emotional aufgeladener Strafverfahren und die Frage, wie Justiz in Zeiten sozialer Medien sichtbar bleiben kann, ohne sich dem Druck der Öffentlichkeit zu unterwerfen.Zu Gast: Jürgen Renz, Polizeidirektor und Prodekan der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg Dr. Marc Petit, Landesverfassungsrichter des Schleswig-Holsteinischen Landesverfassungsgerichts und Vorsitzender Richter am Landgericht Lübeck Dr. Şirin Özfirat, Oberstaatsanwältin und Vorsitzende des saarländischen RichterbundesWeiterführende Links:Der Fall:Dr. Maximilian Amos: Die Angst vor dem tanzenden Richter. beck-aktuell, 17.01.2025Barbara Spitzer: Urteil im Fall des getöteten Polizisten, SR Info, 07.04.2026Moritz Bletzinger: Polizist erschossen, Täter freigesprochen: Urteil entfacht Empörung, Frankfurter Rundschau, 11.04.2026Timo Steppat: Getöteter Polizist in Völklingen, FAZ, 08.04.2026 Presseerklärung des saarländischen Richterbundes zur Debatte um das Urteil im Prozess um die Tötung des Polizeibeamten Simon B. Öffentlichkeitsarbeit in der Justiz:Marc Petit, Notwendigkeit und Zulässigkeit justizieller Öffentlichkeitsarbeit in Sozialen Medien, NJW 2024, 2666-2771Lübecker Pilotprojekt, Bericht vom 05.02.2026Lesehinweis:Unrecht durch Rechtsprechung - Die Entscheidungen des NS-Sondergerichts bei dem Landgericht Saarbrücken in den Jahren 1936 bis 1945 - Band 2: 1943-1946 von Şirin Özfirat und Peter StrobelWebsiteMehr zu den Hostinnen:Susanne BeckStefanie BockCharlotte Schmitt-LeonardyGeorgia StefanopoulouDana-Sophia ValentinerLiane WörnerProduktion:Nomos VerlagGefördert von:ZEIT BUCERIUS STIFTUNG
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    1 時間 11 分
  • Meinungsfreiheit unter Druck? Ronen Steinke über die (strafrechtlich) verengten Grenzen des Sagbaren
    2026/06/11
    Beschreibung:Was darf man heute noch sagen – und wer entscheidet eigentlich darüber?In dieser Folge von recht:zeitig spricht Charlotte Schmitt-Leonardy mit dem Journalisten, Juristen und Autor Ronen Steinke über die Meinungsfreiheit in Deutschland. Ausgangspunkt ist sein Buch „Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen“. Darin beschreibt Steinke eine Entwicklung, die juristisch wie gesellschaftlich brisant ist: Die Grenzen des Sagbaren verschieben sich nicht nur durch gesellschaftliche Empörung, digitale Debattenkultur oder politische Polarisierung. Auch das zunehmend verschärfte Strafrecht verengt die Grenzen des Sagbaren. Im Gespräch geht es um die Frage, ob der erlaubte Korridor für Meinungen in Deutschland in den letzten Jahren tatsächlich oder rechtlich deutlich enger geworden ist, als es einer offenen demokratischen Streitkultur guttut. Konkret werden Fragen thematisiert wie z.B.: Wann wird aus einer zugespitzten, verletzenden oder provozierenden Äußerung eine strafbare Aussage? Welche Rolle spielen Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte bei der Bestimmung dessen, was noch erlaubt ist? Und was bedeutet es für eine Demokratie, wenn Konflikte über Sprache immer häufiger rechtlich, ordnungsbehördlich oder strafrechtlich bearbeitet werden? Links zu den Büchern, die Prof. Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy im Interview erwähnt : Jonathan Haidt / Greg Lukianoff: The Coddling of the American Mind (2019)https://www.genialokal.de/Produkt/Jonathan-Haidt-Greg-Lukianoff/The-Coddling-of-the-American-Mind_lid_38911682.htmlhttps://en.wikipedia.org/wiki/The_Coddling_of_the_American_Mindhttps://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9780141986302/Haidt-Jonathan/The-Coddling-of-the-American-Mind Loretta Ross: Calling In: How to Start Making Change with Those You'd Rather Cancel (2025)https://www.goodreads.com/en/book/show/214152325-calling-inhttps://catalog.library.nashville.org/Record/CARL0001059192?searchId=327703070&recordIndex=8&page=1https://www.simonandschuster.com/books/Calling-In/Loretta-J-Ross/9781982190798 Cass Sunstein: Campus Free Speech (2024)https://books.google.com/books/about/Campus_Free_Speech.html?id=nGHU0AEACAAJhttps://www.hup.harvard.edu/file/feeds/PDF/9780674298781_sample.pdfhttps://hope.econ.duke.edu/campus-free-speech Jeremy Waldron: The Harm in Hate Speech (2012)https://books.google.com/books/about/The_Harm_in_Hate_Speech.html?id=ucbmEAAAQBAJhttps://archive.org/details/harminhatespeech0000waldhttps://www.jstor.org/stable/24572517 WebsiteMehr zu den Hostinnen:Susanne BeckStefanie BockCharlotte Schmitt-LeonardyGeorgia StefanopoulouDana-Sophia ValentinerLiane WörnerProduktion:Nomos VerlagGefördert von:ZEIT BUCERIUS STIFTUNG
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    1 時間 6 分
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