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re:publicast

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著者: re:publica Jonas Ross
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Von der Macht digitaler Plattformen, über die Strategien des Neo-Faschismus, dem Verhältnis von Internet und Sexualität bis zur Zukunft unserer Anonymität im Netz. Im re:publicast spricht Host Jonas Ross mit den Menschen, die auf den Bühnen und Diskussionen der re:publica und mit ihrem alltäglichen Tun die Themen unserer Zeit verhandeln. Wir beleuchten Perspektiven auf unsere digitale Gesellschaft und unser analoges Zusammenleben. Wir stellen große Fragen und suchen neue Antworten im Allgemeinen, im Detail und im oft Übersehenen. Wie schleichen sich 100 Jahre alte faschistische Schriften in unsere Social Media Timelines? Wie kann das Demokratieversprechen des Internets sich wieder besser erfüllen? Was ist Enshittification? Und was ist eigentlich ein Meme? In diesem Podcast beleuchten wir alle Aspekte unserer digitalen Gesellschaft, sprechen mit Expert*innen über ihre Perspektiven auf unser digitales Zusammenleben. Und wir fragen Menschen aus Wissenschaft und Kultur zu jenen gesellschaftlichen Themen, die analog und digital unsere Gesellschaft beeinflussen. Von den Städten der Zukunft bis zu Tech-Monopolen, von Fragen der Gerechtigkeit bis zu den Nischenwelten des Internets. Das ist der re:publicast. Ein Podcast der re:publica, produziert und moderiert von Jonas Ross.re:publica, Jonas Ross 社会科学 科学
エピソード
  • Spezial - "Digitale Zivilgesellschaft" Teil 4: Wie funktioniert Big-Tech Lobbyismus, Joris Kanowski?
    2026/08/21
    Lobbyismus ist Teil des demokratischen Prozesses – aber wie viel Macht haben Interessengruppen wirklich, und wie nachvollziehbar ist ihr Einfluss? In dieser Folge des re:publicast-Spezial spricht Markus Beckedahl mit Joris Kanowski über die Strategien der Big-Tech-Lobby in Berlin und Brüssel. Joris Kanowski ist Senior Advisor Policy & Strategy im Zentrum für Digitalrechte und Demokratie, das Markus Beckedahl 2025 gemeinsam mit Campact gegründet hat. Zuvor lobbyierte er selbst als Referent beim Bitkom zu digitalpolitischen Themen auf Bundesebene. Er hat Philosophie und Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und der UC San Diego studiert. Im Gespräch geht es darum, warum Ministerien zunehmend auf Expertise aus Interessengruppen statt auf eigene Ideenentwicklung setzen, warum der Politikwissenschaftler Rudolph Speth Lobbyismus als eine Art „fünfte Gewalt" beschreibt, und wie sich die schiere wirtschaftliche Größe der Tech-Konzerne in politischen Einfluss übersetzt. Auch die enge Verflechtung von Big-Tech-Interessen mit der US-Regierung und die Frage, was eine wache digitale Zivilgesellschaft für mehr Transparenz tun kann, sind Thema. Diese Folge ist Teil vier eines sechsteiligen Themenspezials zur digitalen Zivilgesellschaft, gefördert von der Stiftung Mercator. Moderation: Jonas Ross Interview: Markus Beckedahl
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    43 分
  • Empathie und Zusammenhalt: Hat die Moral einen schlechten Ruf, Anne Rabe?
    2026/08/07
    Haben wir aufgehört, das Wort „moralisch" als etwas Gutes zu verstehen? In dieser Folge des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit der Schriftstellerin Anne Raabe darüber, warum sie denkt, dass sich Politiker*innen heute kaum noch trauen, sich offen auf Moral zu berufen und was das über den Zustand unserer Demokratie verrät. Anne Raabe ist Autorin preisgekrönter Theaterstücke, Drehbücher und Essays. Ihr Roman „Die Möglichkeit von Glück" über die Lebenswelt der Kinder der Wende wurde zum Bestseller. 2025 erschien ihr Essay „Das M-Wort – Gegen die Verachtung der Moral", in dem sie der Frage nachgeht, was in den letzten zehn Jahren mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland passiert ist. Auf der re:publica 2026 diskutierte sie gemeinsam mit Yasmin M'Barek über ihre zentrale Beobachtung: In politischen Debatten gilt es zunehmend als Schwäche, moralisch zu argumentieren. Gleichzeitig erstarken rechte Kräfte und der die AfD erlebt einen Aufstieg, was für Rabe bedeutet, dass gesellschaftlich der Gleichheitsgrundsatz aller Menschen immer offener infrage gestellt wird. Im Gespräch erklärt Raabe, warum sie den Gedanken der Gleichwertigkeit aller Menschen an Wert und Würde als Fundament der westlichen Wertegemeinschaft begreift und warum dessen zunehmende Erosion sie beunruhigt. Es geht um Doppelmoral, die Rolle von Kirchen, und darum, warum ausgerechnet junge Erstwähler*innen unterdurchschnittlich oft rechtsextrem wählen. Und mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt ordnet sie ein, welche Rolle Moral im aktuellen Wahlkampf tatsächlich spielt. Und Jonas stellt ihr die Frage, ob man sich Moral eigentlich leisten können muss. Den Live-Talk auf der re:publica 2026 mit Yasmin M'Barek findet ihr auf Youtube.
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    57 分
  • Enshittification: Will there ever be a good internet again, Cory Doctorow?
    2026/07/23
    Hast du das Gefühl, dass das Internet in weiten Teilen, nun ja, schlechter geworden ist? Dass Suchergebnisse weniger taugen, Feeds voller Dinge sind, die du nie sehen wolltest, und Geräte immer schneller ihren Zustand verschlechtern? Viele Menschen haben das Gefühl: Etwas verändert sich, man kann es aber kaum benennen. Cory Doctorow hat dafür einen Begriff geprägt: Enshittification. In dieser Folge des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit ihm darüber, warum digitale Plattformen systematisch schlechter werden, wer daran verdient und vor allem: Warum das keine Naturgewalt ist, sondern eine Entscheidung. Cory Doctorow ist Autor, Aktivist und Sonderberater der Electronic Frontier Foundation (EFF), einer der ältesten Organisationen für Bürgerrechte im digitalen Raum. Er schreibt Science-Fiction-Romane, Sachbücher und fast täglich in seinem Blog – dort fiel Ende 2022 zum ersten Mal jenes Wort, dem er inzwischen ein ganzes Buch gewidmet hat. Auf der re:publica 2026 stand er damit auf der Bühne, mit einer für ihn selbst überraschenden Botschaft: Hoffnung. Im Gespräch erklärt Doctorow, warum er von Nostalgie nichts hält, wieso Mark Zuckerberg darauf setzt, dass du deine Freunde mehr liebst, als du Facebook hasst und nach welchem Prinzip Plattformen und Hersteller vorgehen um ihre Produkte zu "enshitten"... Entscheidend ist für ihn und uns in dieser Folge das Warum. Und die Antwort darauf nimmt nicht all zu viel Vorweg: weil die Plattformbetreiber es können. Wie wir uns dem widersetzen, welche Schritte und Änderungen es braucht um den Plattformlogiken etwas entgegenzusetzen und wieso Cory denkt, dass Science-Fiction nie die Zukunft vorhersagt, sondern immer die Gegenwart, darum geht es in dieser Folge des re:publicast.
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    46 分
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