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book:deluxe - Der Büchertalk mit Bärbel Schäfer

book:deluxe - Der Büchertalk mit Bärbel Schäfer

著者: Bärbel Schäfer
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„book:deluxe – Der Büchertalk mit Bärbel Schäfer“ ist der Podcast für alle Buchliebhaber:innen, die mehr als nur Rezensionen suchen. Jede zweite Woche führt Bärbel Schäfer intensive Gespräche mit Bestsellerautor:innen und präsentiert neue Bücher, spannende Geschichten und gesellschaftlich relevante Themen. Entdecke exklusive Einblicke in das Autorenleben, literarische Trends und Persönlichkeiten, die Bücher lebendig machen. Perfekt für Hörer:innen, die Leselust mit kultureller Neugier verbinden wollen. Abonniere jetzt, um keine Folge voller Inspiration und Lesetipps zu verpassen! アート 人間関係 文学史・文学批評 社会科学
エピソード
  • 079 - Andreas Loff: „Das geht nicht mehr weg" – KI ohne Angst
    2026/07/29
    Künstliche Intelligenz macht vielen Menschen Angst – und genau darüber spricht Bärbel Schäfer in dieser Ausgabe von book:deluxe mit Andreas O. Loff, Autor, digitaler Produzent und Podcaster von „Richard, wo erreiche ich Dich?". Sein aktuelles Buch trägt einen Titel, der wie eine Ansage klingt: „Das geht nicht mehr weg. KI in der Welt von morgen." Und genau das ist seine zentrale These – künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben, so wie einst der Strom oder der Tonfilm. Andreas Loff beschäftigt sich nicht erst seit dem Hype um ChatGPT mit künstlicher Intelligenz, sondern schon seit 2004, als er an einem frühen System zur Mustererkennung in Texten mitarbeitete – der Grundlage heutiger Sprachmodelle. Im Gespräch erklärt er, warum die Angst vor KI in Deutschland besonders groß ist, warum gerade kreative Berufe wie Fotografie, Musik und Film sich bedroht fühlen, und warum genau diese Angst den spielerischen Umgang mit der Technologie verhindert. Ein zentrales Thema der Folge: Es gibt „die KI" gar nicht. Andreas Loff plädiert dafür, den Begriff differenzierter zu nutzen, denn hinter Sprachmodellen wie ChatGPT steckt keine denkende Superintelligenz, sondern eine Wahrscheinlichkeitsrechnung – weit entfernt von Terminator-Fantasien. Trotzdem sieht er reale Risiken: sexualisierte Deepfakes, ungeklärte Verantwortlichkeiten, eine Gesellschaft, die gesetzlich hinterherhinkt. Auch seinen eigenen Umgang mit dem Thema Verantwortung reflektiert er offen – etwa im Zusammenhang mit seinem viel diskutierten KI-Kurzfilm „Herr Ohmer", der ihm Hass und sogar Morddrohungen einbrachte. Bärbel Schäfer und Andreas Loff sprechen außerdem darüber, was mit der Kreativbranche passiert, wenn plötzlich jeder mit KI-Tools arbeiten kann, warum Sprachkompetenz zur entscheidenden Zukunftsqualifikation wird, wie Synchronsprecher:innen und Podcaster:innen heute schon mit KI-Stimmen arbeiten – und warum das ständige Googeln und Fragen an die KI uns eine wichtige Lernerfahrung raubt: das eigenständige Suchen nach Antworten. Eine Folge für alle, die sich fragen, wie sie mit der eigenen Unsicherheit gegenüber KI umgehen sollen – ehrlich, unaufgeregt und mit vielen konkreten Beispielen aus dem Alltag.
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    40 分
  • 078 - Prof. Dr. Eva Asselmann: „Too Much" – Warum wir Kontrolle suchen und wie wir sie loslassen
    2026/07/15
    Alles zu viel? Push-Nachrichten, E-Mails, Krisen, To-dos, die nie enden – das Gefühl der permanenten Überforderung kennt inzwischen fast jede und jeder. In dieser Folge von book:deluxe spricht Bärbel Schäfer mit Psychologieprofessorin und SPIEGEL-Bestsellerautorin Prof. Dr. Eva Asselmann über ihr neues Buch „Too Much. Warum wir Kontrolle suchen – und Kraft im Loslassen finden" (erschienen bei dtv). Eva Asselmann, Professorin für Differentielle und Persönlichkeitspsychologie an der HMU Health and Medical University in Potsdam, erklärt im Gespräch, warum unser Stressempfinden seit Jahren messbar steigt – und warum das kein individuelles Versagen, sondern das Ergebnis eines ganzen Bündels an Faktoren ist: Beschleunigung durch Technik und KI, permanente Erreichbarkeit, eine fragmentierte Gesellschaft und eine Flut an Negativschlagzeilen, die unser Gehirn ständig in Alarmbereitschaft hält. Im Zentrum des Gesprächs steht ein scheinbares Paradox: Je mehr wir versuchen, unser Leben zu kontrollieren, desto mehr scheint uns die Kontrolle zu entgleiten. Eva Asselmann erklärt, warum Kontrolle ein zutiefst menschliches, evolutionär verankertes Grundbedürfnis ist – und wie sich dieses Bedürfnis heute in Ersatzstrategien wie exzessivem Self-Tracking, Kalorienzählen oder ständigem Schlaf-Monitoring äußert, die uns am Ende oft mehr schaden als nützen. Weitere Themen der Folge: warum Zugehörigkeit trotz digitaler Vernetzung schwindet, wie Kontrollverlust den Nährboden für Verschwörungsmythen und populistische Narrative bildet, warum wir uns in den kuratierten Scheinwelten von Social Media ständig vergleichen und dabei vergessen, dass wir nur die Highlights der anderen sehen – und warum ausgerechnet Deutschland historisch bedingt ein besonders hohes Sicherheitsbedürfnis hat. Ganz praktisch wird es, wenn Eva Asselmann erklärt, wie wir aus der Opferrolle in die Selbstwirksamkeit zurückfinden, warum Pausen keine Schwäche, sondern eine Voraussetzung für langfristige Leistungsfähigkeit sind, und wie wir – Stichwort Sunk-Cost-Effekt – lernen können, Projekte und Belastungen bewusst loszulassen, statt uns mit letzter Kraft daran festzuklammern. Ein Gespräch voller Aha-Momente für alle, die sich gerade selbst ein bisschen „too much" fühlen – und die wieder mehr Klarheit, Gestaltungskraft und Selbstwirksamkeit in ihren Alltag holen wollen.
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    33 分
  • 077 - Ruth Moschner: "Fuck it!" – Warum wir endlich aufhören sollten, es allen recht zu machen
    2026/07/01
    Wir alle schleppen sie mit uns herum: die unsichtbare Liste an Erwartungen, die uns sagt, wie wir auszusehen, zu lieben, zu arbeiten und zu altern haben. Ruth Moschner macht damit Schluss – mit ihrer Fuck-it-List, der selbstbewussten großen Schwester der Bucketlist. Bei book:deluxe spricht die Moderatorin und Bestsellerautorin mit Bärbel Schäfer über ihr neues Buch "Die Fuck-it-List-Challenge" (Knaur HC) und stellt die Frage, die alles ins Rollen bringt: Wenn du noch 100 Tage zu leben hättest – was würdest du nicht mehr machen? Und warum lässt du es dann nicht gleich? Im Gespräch geht es um den Körperkapitalismus, der besonders Frauen ab 40 ins Visier nimmt – von Wechseljahres-Marketing bis zum Longevity-Hype, den Ruth liebevoll-bissig "Longschwitt" tauft. Sie erzählt, warum Stress der größte Alterungsfaktor ist, warum wir das Thema Tod gesellschaftlich verdrängen, und wie ihre eigene Geschichte mit Slut-Shaming in den Medien sie geprägt hat. Ruth nimmt kein Blatt vor den Mund: Sie spricht über sexualisierte Gewalt, Übergriffe in der eigenen Branche, das Schweigen danach – und darüber, warum die wichtigste Reaktion oft ganz einfach ist: "Ich glaube dir." Ein Gespräch über Selbstermächtigung, gesellschaftliche Zwänge, weibliche Vorbilder in der Musikgeschichte (von Claire Waldoff bis Megan Thee Stallion) und die Frage, die am Ende übrig bleibt: Bin ich noch im Wie – oder schon im Warum?
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    34 分
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