エピソード

  • #9 Schlüsselrolle bei Raumplanung und Biodiversität - Die Ökologische Infrastruktur
    2026/03/12

    *Links ganz am Ende

    In dieser Folge spreche ich mit Franziska Wloka über die ökologische Infrastruktur und warum sie weit mehr ist als nur die Vernetzung einzelner Lebensräume. Sie erklärt, wie Bund und Kantone die Umsetzung angehen, weshalb bewirtschaftete Flächen wie Hochstamm-Obstgärten ein zentraler Bestandteil sind und warum die Implementierung auf nationaler und kantonaler Ebene Zeit braucht.

    Ein zentrales Thema ist die Umsetzung in den Gemeinden. Raumplanung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Franziska zeigt auf, wie die örtliche Nutzungsplanung zugunsten der ökologischen Infrastruktur gestaltet werden kann und warum das richtige Timing bei Revisionen entscheidend ist. Ebenso sprechen wir darüber, wie Unternehmen mit ihren Flächen oder durch Freiwilligenarbeit einen Beitrag leisten können.

    Wir hören auch, dass Biodiversität nicht nur in Schutzgebieten notwendig ist. Auch Balkone, Gärten und Siedlungsräume sind wichtige Trittsteine. Grundsätzlich gilt: Jede Fläche in der Schweiz kann zur ökologischen Infrastruktur beitragen und verbessert werden.

    Wir diskutieren zudem, wie jede und jeder konkret mithelfen kann und warum Naturschutzvereine oft besonders wirksam sind. Z.B. Da sie regionale Besonderheiten und wertvolle Gebiete am besten kennen und gezielt pflegen können.

    Eine funktionierende ökologische Infrastruktur spart langfristig Steuergelder, erhöht die Lebensqualität und schafft stabile Lebensräume. Denn eine gesunde Umwelt ist kein Luxus sie ist Grundlage unseres Lebens und gemäss den Vereinten Nationen ein Menschenrecht.

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    Aufleben-Natur

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    47 分
  • #8 Biodiversität und wie sie gestärkt werden kann
    2026/03/05

    Warum ist Biodiversität so entscheidend für unser Leben? In dieser Folge spreche ich mit Markus Bieri darüber, weshalb jede Wildtierart wie eine tragende Säule unseres Ökosystems ist. Fällt eine weg, passt sich die Natur an. Dies nicht zwingend zu unseren Gunsten.

    Wir beleuchten die direkten und indirekten Vorteile biodiverser Flächen. Sie liefern uns Medikamente, schützen vor Naturgefahren wie Lawinen, stabilisieren Böden, regulieren das Klima und beeinflussen unser Wohlbefinden. Biodiversität betrifft uns einfach in jeder Lebenslage.

    Gleichzeitig gehört die Schweiz zu den Ländern mit besonders geringer Biodiversität. Trotz der unterschiedlichen Bewertungsmethoden der Länder. Wir stehen unter Druck. Deshalb sprechen wir darüber, ob sich biodiversitätsfördernde Flächen lohnen und warum ihre Vernetzung entscheidend ist.

    Ein weiterer Punkt ist die Landwirtschaft und unsere Ernährung. Wie kann eine Lebensmittelproduktion aussehen, die Artenvielfalt unterstützt? Warum darf Nahrung wieder mehr Wert haben und wie profitieren Bauern, Landschaft und Biodiversität davon?

    Wir diskutieren zudem, wie anspruchsvoll es ist, naturnahe Flächen im eigenen Garten oder in der Gemeinde zu gestalten. Warum verursachen naturnahe Gärten oft weniger Arbeitsaufwand? Welche Rolle spielt Wasser als zentrales Element für nahezu alle Tierarten? Und weshalb werden einzelne Arten wie die Tigermücke oft zur Angsterzählung, während ganzheitliche Lösungen zu kurz kommen?

    Zudem geht es um typische Fehler, die vermieden werden sollten und um konkrete Tipps für den Einstieg. Denn ein naturnaher Garten ist für jeden Lebensstil möglich! Er beginnt mit Ausprobieren, Beobachten und Lernen.

    Zum Schluss erzählt Markus von seinen Erfahrungen in der Naturbildung, wie stark die Motivation beim Exkursionsleiter selber, aber auch bei den Teilnehmern die Qualität beeinflusst und was die effektivsten Methoden in der Naturbildung sind.

    naturdienst.ch

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    48 分
  • #7 Einblick in die Naturarbeiten von heute und von Morgen
    2026/02/26

    In dieser Folge spreche ich mit Ulysses Witzig von CreaNatira über konkrete Naturarbeiten und wie Artenvielfalt im eigenen Garten, im Verein oder in Projekten wirksam umgesetzt werden kann.

    Ein zentrales Thema sind sogenannte Zielarten: Sie sind ein einfaches und wirkungsvolles Instrument, um den Erfolg von Aufwertungsmassnahmen messbar zu machen. Wir sprechen über konkrete Beispiele und zeigen, warum ein breit gefächertes Angebot an Naturarbeiten entscheidend ist. Zudem gibt es einen Blick in die Zukunft und warum die Zielartenbeobachtung immer mehr ergänzt wird durch andere Wirkungskontrollen.

    Welche Massnahmen lassen sich unkompliziert zu Hause oder im Vereinsumfeld umsetzen? Wie sind Waldweiden in allen Kantonen möglich und welche ökologischen Vorteile bringen sie? Und weshalb lohnt es sich, bei Aufwertungen von Naturgebieten, Wiesen oder Gärten eine Fachperson beizuziehen?

    Zudem diskutieren wir die Verschiebung von der klassischen Neophytenbekämpfung hin zur umfassenderen Neobiotabekämpfung und wie man auf Kritik reagiert, wenn ein renaturiertes Gebiet zunächst „unordentlicher“ oder ungewohnter aussieht als zuvor.

    Eine Folge für alle, die Natur nicht nur schätzen, sondern aktiv gestalten wollen.

    Schau bei CreaNatira vorbei

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    1 時間 4 分
  • #6 Einfache Lösungen und Beispiele für naturnahe Gärten
    2026/02/19

    Wie einfach Landschaftsarchitektur, Umweltplanung und Klimaanpassung zusammenspielen können, zeigt diese Folge mit Sebastian Meyer von Planikum. Wir sprechen darüber, warum genau diese Kombination ein zentraler Weg für zukunftsfähige Siedlungsräume ist.

    Anhand konkreter Projekte und Lösungen wird deutlich, wie einfache Massnahmen grosse Wirkung entfalten können, wie starke Verbauungen vermieden werden und wie Gemeindearbeiten sinnvoller über das Jahr verteilt werden können. Weiter geht es um die Bedeutung von Kaltluftströmen und Biodiversität für Wildtiere und auch für unser eigenes Wohlbefinden.

    Wir sprechen auch über die Vorteile für Investoren. Denn, Naturnahe Flächen steigern die Attraktivität von Wohnraum, führen zu zufriedeneren und treueren Mieterinnen und Mietern und reduzieren den Freizeitdruck auf entfernte Naturgebiete, weil hochwertige Grünräume direkt vor der Haustür entstehen.

    Am Beispiel der Bewertung des Schulhauses Gränichen zeigt Sebastian einfache und kostengünstige Möglichkeiten zur Naturförderung. Aber auch umfassendere Projekte kommen zur Sprache. Er gibt konkrete Tipps für den Einstieg und macht deutlich, warum ein gewisses Grundwissen entscheidend ist. (Ein Mauerseglerkasten gehört schliesslich nicht in den Wald).

    Wir sprechen ausserdem darüber, wie selbst die Dorffeuerwehr unterstützen kann, warum Orchideen auf Dächern wachsen und sprechen kurz darüber wie komplex die Planung und Umsetzung von ökologischer Ausgleichsflächen bei Bauprojekten ist.

    Mehr zu Planikum

    Bauanleitung Nistkasten

    Gartenaufwertung

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    1 時間 4 分
  • #5 Mythen, Missverständnisse und Fakten zur Natur
    2026/02/12

    In dieser Folge räumen wir mit alten und neueren Mythen aus der Tier- und Pflanzenwelt auf. Kann eine Hummel wirklich nicht fliegen? Leben beide Hälften eines Regenwurms weiter, wenn man ihn teilt? Und sammelt die Elster tatsächlich glänzende Gegenstände?

    Wir gehen 24 weit verbreiteten Naturmythen auf den Grund und trennen Fakten von gut gemeinten, aber falschen Annahmen. Nach dieser Folge weisst du, was stimmt und was nicht und kannst dein Wissen an Kinder, Familie, Freund:innen oder Kolleg:innen weitergeben, wenn der nächste Mythos auftaucht.

    Mein Ziel: dass du danach aufmerksamer, neugieriger und vielleicht auch angstfreier durch die Natur gehst.

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    13 分
  • #4 So einfach geht naturnaher Garten
    2026/02/05

    *Links ganz am Ende*

    In dieser Folge spreche ich mit Kai Pulver von der Geschäftsstelle Bioterra über die Arbeit der Organisation und ihr Engagement für nachhaltige, naturnahe Gärten. Bioterra zeigt, wie Gärtnern ohne Pestizide und künstlichen Dünger funktioniert.

    Wir klären, warum ein „Naturgarten“ eigentlich nie ganz Natur ist, weshalb der Begriff naturnaher Garten treffender ist und ob ein naturnaher Balkon überhaupt möglich ist. Zudem gehen wir der Frage nach, wie es dazu kam, dass heute die Biodiversität in Städten zunimmt, während sie im ländlichen Raum abnimmt und es früher genau andersrum war.

    Ein weiteres Thema ist der rasante Klimawandel: Wie müssen sich unsere Gärten anpassen? Und was können wir konkret tun, um mit veränderten Bedingungen umzugehen?

    Eine gute Hilfe für naturnahe Gärten, sind die von Bioterra zertifizierten Gartenbauerinnen und Gartenbauer, die hohe Anforderungen an Pflanzen-, Tier- und Insektenwissen erfüllen. Sie arbeiten ausschliesslich mit zugelassenen Hilfsmitteln des FiBL, vermeiden unnötige Eingriffe, reduzieren den CO₂-Ausstoss (etwa durch den Verzicht auf den Import von Steinen oder Materialien aus anderen Kontinenten) und achten darauf, dass im Garten keine Tierfallen entstehen.

    Wir sprechen darüber, warum sich eine Zertifizierung lohnt: Der Kundenstamm wächst, Gemeinden erkennen zunehmend den Wert naturnaher Flächen und der Austausch unter Gleichgesinnten wird als grosser Gewinn erlebt. Gerade weil es noch nicht viele zertifizierte Betriebe gibt.

    Zum Schluss werfen wir einen Blick auf Gentechnik (GMOs), ihre Vor- und Nachteile sowie auf unsere zunehmende Abhängigkeit von wenigen Saatgutsorten und warum wir in einer Saatgutkrise sind.


    Bioterra

    Natura DB

    Wildstauden

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    53 分
  • #3 Das Rätsel um den Rotmilan wird langsam entschlüsselt
    2026/01/29

    *Links ganz am Ende*

    Patrick Scherler und sein Team an der Schweizerischen Vogelwarte untersuchen seit 2015 in einem gross angelegten Forschungsprojekt die Schweizer Population dieses beeindruckenden Greifvogels. Auslöser des Projekts waren auffällige Unterschiede in der Bestandsentwicklung innerhalb Europas, wobei in der Schweiz eine besonders starke Zunahme beobachtet wurde. Um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen, wurden in den vergangenen Jahren umfangreiche Daten gesammelt. Dank der Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds konnten mehrere Forschungsarbeiten durchgeführt werden. Dabei kamen unter anderem Drohnen zum Einsatz, Veränderungen bei Zufütterungen wurden untersucht und Millionen von GPS- und Fotofallendaten erhoben, deren detaillierte Auswertung nun beginnt. Im Podcast berichtet Patrick über die bisherigen Erkenntnisse, die Herausforderungen eines Grossprojekts und darüber, welche Fragestellungen in den kommenden Jahren im Fokus stehen. Zudem sprechen wir darüber, was konkret getan werden kann, um dem Rotmilan zu helfen und welche Rolle dabei auch eingeschläferte Tiere spielen.

    Zum Projekt

    Zur Vogelwarte

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    50 分
  • #2 Überraschende Einblicke in die Naturbildung mit dem Naturlehrgebiet Buchwald
    2026/01/22

    In dieser Folge spreche ich mit Dominik Henseler über das Naturlehrgebiet Buchwald, welche Aufgaben und Angebote es hat und wie sich das Gebiet mit der Professionalisierung ab dem Jahr 2020 weiterentwickelt hat.

    Wir diskutieren, warum Natur auf den ersten Blick komplex wirkt, aber der Einstieg oft viel einfacher ist, als man denkt. Es geht um Bildungsangebote für Schulklassen wie auch für langjährige Naturexpertinnen und -experten, um die Frage, welche Formate besonders gefragt sind und wie das Naturlehrgebiet mit der steigenden Nachfrage umgeht.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zukunft der Naturbildung. Dominik hat eine grossen und langjährigen Erfahrungsschatz und teilt seine Beobachtungen, Einschätzungen und Erfahrungen aus der Praxis.

    Eine Folge, wie Lernen in und mit der Natur gelingt und warum Naturbildung heute wichtiger ist denn je.

    naturlehrgebiet.ch

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    56 分