『Zukunft Natur』のカバーアート

Zukunft Natur

Zukunft Natur

著者: Naturbotschafter - Michel Hänggi
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2026年5月12日まで。4か月目以降は月額1,500円で自動更新します。

概要

In diesem Podcast erzählen Fachpersonen aus der Naturförderung von ihrer Arbeit, Projekten und den zentralen Herausforderungen auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Natur. Sie teilen ihr Wissen und geben praktische Tipps, wie du die Tier- und Pflanzenwelt zu Hause, in deiner Gemeinde, im Verein oder im Berufsalltag aktiv fördern kannst. Zu Gast sind Expertinnen und Experten aus der Landschaftspflege, der Wildhut, dem Forstwesen, aus Ökobüros, Gärtnereien, Universitäten und dem Naturschutz. Hier erhältst du Sicherheit und Inspiration, damit wir auch in Zukunft auf eine gesunde Natur hinarbeiten.Naturbotschafter - Michel Hänggi 生物科学 科学
エピソード
  • #16 Unser paradoxe Umgang mit der Natur
    2026/04/30

    In dieser Folge spreche ich mit Sandro Jenni über unsere Beziehung zu Tieren und die Frage, warum uns manche Schicksale tief berühren, während andere kaum Beachtung finden.

    Im Alltag zeigt sich ein spannendes Muster: Einzelne Tiere, etwa ein gestrandeter Wal oder ein bekanntes Zootier, können grosse Emotionen und Mitgefühl auslösen. Gleichzeitig bleibt das Leid vieler anderer Tiere oft abstrakt und fern. Wir gehen diesem Phänomen auf den Grund und sprechen darüber, wie Nähe, Geschichten und Identifikation unsere Wahrnehmung prägen.

    Ein zentraler Aspekt ist die Frage, wie wir Tieren Leidensfähigkeit zuschreiben. Diese Einschätzung ist selten objektiv, sondern stark von unserem Kontext abhängig. Tiere, die wir beobachten, kennenlernen oder emotional zuordnen können, erscheinen uns oft „näher“. Während andere weniger stark wahrgenommen werden.

    Dabei spielen auch kulturelle Unterschiede eine wichtige Rolle. Je nach Gesellschaft werden Tiere unterschiedlich bewertet, geschützt oder genutzt. Diese Normen beeinflussen unser Denken stärker, als uns oft bewusst ist.

    Wir sprechen zudem darüber, wie unser Gehirn mit inneren Widersprüchen umgeht. Menschen mögen keine Konflikte und versuchen, sie möglichst schnell aufzulösen. Das führt oft dazu, dass wir einfache Erklärungen oder Rechtfertigungen suchen, anstatt uns mit der ganzen Komplexität auseinanderzusetzen.

    Gerade in einer Zeit, in der viele Themen emotional aufgeladen sind, wird dieser Mechanismus besonders sichtbar. Medien und Gesellschaft greifen häufig einzelne, gut erzählbare Geschichten auf, während grössere Zusammenhänge schwieriger greifbar bleiben.

    Link: Buch

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    46 分
  • #15 Lernen mit allen Sinnen. Die Naturpädagogik als Schlüssel zur Bildung
    2026/04/23

    In dieser Folge spreche ich mit Natalie Oberholzer von Ecoviva über Naturpädagogik und warum sie ein zentraler Schlüssel ist, um Kindern einen echten Zugang zur Natur und zu Umweltthemen zu ermöglichen.

    Natalie zeigt, wie gut sich Naturpädagogik in den Lehrplan 21 integrieren lässt. Insbesondere im Bereich „Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“. Denn Lernen draussen ist nicht nur möglich, sondern bietet enormes Potenzial für verschiedenste Fachbereiche.

    Natalie staunt zudem immer wieder über die Kinder und wie offen, neugierig und anders sie die Natur wahrnehmen und wie viel sie dabei entdecken. Sie empfiehlt Lehrpersonen, unter anderem, direkt vor dem Schulhaus zu starten. Dort lassen sich alle fünf Sinne ohne grosse Planung oder Reisen einfach einsetzen und gezielt fördern.

    Wir sprechen darüber, was einen guten Naturlernort ausmacht und welche Vorteile solche Lernumgebungen bieten (auch für Kinder mit besonderen Bedürfnissen wie ADHS). Gleichzeitig zeigt Natalie, wie ihre Module Lehrpersonen entlasten und Themen wie Mathematik oder sogar Finanzbildung integrieren können.

    Auch mögliche Risiken kommen zur Sprache: Zecken, Fuchsbandwurm oder Verletzungen und wie man damit in der Praxis sinnvoll umgeht, ohne die Kinder von Naturerfahrungen abzuhalten.

    Zum Schluss erzählt Natalie von ihrer Lieblingspflanze, der Brennnessel, und warum sie so viel mehr kann, als man denkt.

    Ecoviva

    Joseph Cornell

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    52 分
  • #14 Totholz. Wichtiger und praktischer als man denkt
    2026/04/16

    In dieser Folge spreche ich mit Etienne von Speisepilze.ch über die zentrale Rolle von Totholz in der Natur. Was oft als „Abfall“ wahrgenommen wird, ist in Wirklichkeit ein wichtiger Baustein für funktionierende Ökosysteme. Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten und gleichzeitig ein natürlicher Wasserspeicher, der Feuchtigkeit aufnimmt und langsam wieder abgibt.

    Die Zersetzung von Holz ist nicht einfach. Pilze gehören dabei zu den wichtigsten Verwertern und schaffen die Grundlage dafür, dass andere Arten wie der Hirschkäfer profitieren können. Dabei wird auch deutlich, warum stehendes Totholz ökologisch oft wertvoller ist als liegendes.

    Wir sprechen darüber, wie einfach sich Totholz in den Alltag integrieren lässt. Sei es im Garten, in Form von Asthaufen, Baumstümpfen oder unbehandeltem Holz in Zäunen und Beeteinfassungen. Selbst kleine Strukturen können bereits einen grossen Beitrag zur Förderung seltener Arten wie Wildbienen oder Hirschkäfer leisten.

    Auch Gemeinden können erstaunlich viel machen: Sie können Totholz und andere organische Materialien gezielt vor Ort einsetzen und Pilze können bei der Beschleunigung von Zersetzungsprozessen super helfen

    Etienne teilt also spannende Beobachtungen aus seiner Arbeit und gibt konkrete Tipps für den Aufbau eines funktionierenden Holzhaufens. Zum Schluss wird es nochmals persönlich. Er erzählt von seinem Lieblingstier, dem Hirschkäfer, und wie man ihn mit etwas Glück selbst entdecken kann.


    Schau mal bei Etienne vorbei: Speisepilze.ch

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    51 分
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