エピソード

  • #20 Zuhause im Elternsein - Je mehr wir beruhigen wollen, desto weniger beruhigen sich unsere Kinder
    2026/08/28
    #20 Zuhause im Elternsein - Je mehr wir beruhigen wollen, desto weniger beruhigen sich unsere Kinder Was, wenn wir unsere Kinder gar nicht beruhigen müssen? In dieser Folge nehme ich dich mit in eine Kita, in der ein etwa einjähriges Kind trotz einer liebevollen und ausführlichen Eingewöhnung immer wieder stundenlang geweint hat. Die Fachpersonen hatten bereits vieles versucht: Körperkontakt, Streicheln, Wiegen, verschiedene Orte und trotzdem kam das Kind nicht zur Ruhe. Gemeinsam schauen wir darauf, warum aktives Beruhigen manchmal genau das Gegenteil bewirken kann. Denn wenn das Nervensystem eines Kindes aktiviert ist, braucht es nicht noch mehr Bewegung und noch mehr Möglichkeiten. Es braucht Sicherheit, Ruhe und einen Erwachsenen, der selbst in dieser Ruhe bleiben kann. Ich erzähle, wie wir in der Kita die Bedingungen verändert haben: einen ruhigen Ort geschaffen, Bewegung reduziert und aufgehört haben, das Weinen unbedingt stoppen zu wollen. Stattdessen ging es darum, das Kind in seinem Weinen zu begleiten und ihm zu vermitteln: Hier ist es sicher. Du darfst hier sein. Und dann passiert etwas Entscheidendes: Das Kind beruhigt sich von selbst. Es entstehen Tränen, intensiver Augenkontakt, Nähe und plötzlich kann es essen und schlafen. Aus einem Kind, bei dem zunächst die Frage im Raum stand, ob es überhaupt für die Kita geeignet sei, wird ein Kind, das spielt, klettert, isst und entspannt schläft. Diese Folge ist eine Einladung, das Weinen unserer Kinder nicht sofort beruhigen zu müssen. Sondern zu verstehen, was ihr Nervensystem gerade braucht – und ob wir Sicherheit wiederherstellen können. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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    24 分
  • #19 Zuhause im Elternsein - Ab wann kann dein Kind sich selbst beruhigen?
    2026/07/31
    #19 Zuhause im Elternsein - Ab wann kann dein Kind sich selbst beruhigen? „Kinder können sich ab 4 Jahren selbst beruhigen.“ 
Das hat einmal eine Traumatherapeutin zu mir gesagt. Doch stimmt das wirklich? In dieser Folge schauen wir genauer hin. Denn Kinder kommen zwar mit der Fähigkeit zur Selbstregulation auf die Welt, jedoch entwickelt sich diese nur Schritt für Schritt, wenn die entsprechenden Voraussetzungen durch Co-Regulation dafür geschaffen werden. Und genau hier entsteht oft ein Missverständnis: Co-Regulation bedeutet nicht, dass wir unsere Kinder bis zum Umfallen ständig beruhigen müssen. Es geht darum, den Unterschied zwischen Begleiten und Beruhigen zu erkennen. Denn unser Ziel ist nicht, jedes unangenehme Gefühl durch Beruhigung sofort verschwinden zu lassen, sondern unseren Kindern zu helfen, ihre Emotionen selbst tragen zu lernen. Denn eine gesunde Selbstregulation entsteht nicht dadurch, dass wir alles für unsere Kinder übernehmen, sondern dadurch, dass wir sie sicher durch ihre Gefühle begleiten. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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    23 分
  • #18 Zuhause im Elternsein - 90 Sekunden Wut? Warum es bei deinem Kind oft viel länger dauert
    2026/06/26
    #18 Zuhause im Elternsein - 90 Sekunden Wut? Warum es bei deinem Kind oft viel länger dauert Eine Emotion dauert nur 90 Sekunden – sagt die Neurowissenschaft. Doch warum weinen Kinder dann manchmal eine halbe Stunde oder länger? In dieser Folge schauen wir gemeinsam hinter einen der größten Irrtümer im Umgang mit kindlicher Wut und Frustration. Viele Eltern begleiten ihre Kinder heute bedürfnisorientiert und liebevoll. Gleichzeitig entsteht oft die Angst, dem Kind zu schaden, wenn man nicht sofort hilft, beruhigt oder Bedürfnisse erfüllt. Doch was passiert, wenn wir immer wieder aufstehen, um das Glas Wasser zu holen, die Einschlafbegleitung zu übernehmen oder Konflikte zu vermeiden? Ich spreche darüber, warum Wut häufig stärker wird, wenn wir beginnen, alte Muster zu verändern. Warum das kein Zeichen dafür ist, dass etwas schiefläuft – sondern oft ein Hinweis darauf, dass Gefühle endlich Raum bekommen. Außerdem teile ich eine sehr persönliche Geschichte aus meinem eigenen Alltag. Einen Moment, in dem ich selbst aus dem Kontakt gegangen bin, weil meine Kräfte erschöpft waren. Und warum genau darin eine wichtige Botschaft für uns Eltern liegt: Wir müssen nicht perfekt begleiten. Aber wir dürfen lernen zu erkennen, wann wir aus dem Kontakt gehen – und wie wir wieder zurückfinden. Denn Kinder brauchen nicht Eltern, die alles richtig machen. Sie brauchen Eltern, die bleiben. Oder zurückkommen. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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    19 分
  • #17 Zuhause im Elternsein - Ich habe alles versucht, um mein Kind zu beruhigen – und nichts funktioniert.
    2026/05/29
    #17 Zuhause im Elternsein - Ich habe alles versucht, um mein Kind zu beruhigen – und nichts funktioniert. „Ich habe alles versucht – und nichts funktioniert.“ Vielleicht kennst du diesen Moment. Du willst dein Kind liebevoll begleiten, ruhig bleiben, Gefühle spiegeln, co-regulieren – und trotzdem wird die Wut größer statt kleiner. In dieser Folge spreche ich darüber, warum genau das passieren kann. Warum Co-Regulation oft missverstanden wird. Und warum Beruhigen nicht automatisch bedeutet, dass Kinder aufhören zu schreien. Im Gegenteil, meist werden sie noch wütender. Ich nehme dich mit in meinen eigenen Weg als Mama, die dachte, sie wisse alles übers Beruhigen. In die Momente der Hilflosigkeit. In das Gefühl, alles „richtig“ machen zu wollen – und trotzdem nicht durchzudringen. Bis ich verstanden habe: Co-Regulation beginnt nicht mit Handeln. Sondern mit Beobachten. Es geht darum, das Nervensystem zu verstehen. Die Auslöser hinter der Wut zu erkennen. Und zu begreifen, dass nicht jedes wütende Kind dasselbe braucht. Ein überreiztes, müdes Kind braucht etwas anderes als ein Kind, das gerade Frust erlebt. Und genau darin liegt der Unterschied zwischen „beruhigen wollen“ und liebevoll begleiten. Diese Folge ist für alle Eltern, die gerade daran zweifeln, ob ihre liebevolle Begleitung noch Sinn macht. Die verstehen möchten, statt nur blind zu beruhigen. Und die bereits wissen: Hinter jedem Verhalten steckt ein Bedürfnis, und dieses herauszufinden ist nicht so kompliziert, wie wir alle denken. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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    18 分
  • #16 Zuhause im Elternsein - Schadet es meinem Kind, wenn ich gegen seinen Willen handle?
    2026/04/24
    #16 Zuhause im Elternsein - Schadet es meinem Kind, wenn ich gegen seinen Willen handle? Ich habe gegen den Willen meines Kindes entschieden – und kein schlechtes Gewissen dabei. Ein Satz, den ich lange nicht aussprechen konnte. Und gleichzeitig so viel über meine Sehnsucht im Elternsein erzählt. In dieser Folge nehme ich dich mit in eine ganz konkrete Alltagssituation: Meine Tochter wollte nicht von einer vertrauten Bezugsperson betreut werden – und ich habe mich trotzdem dafür entschieden. Nicht gegen sie, sondern für uns beide. Ich spreche darüber, wie sich diese innere Klarheit entwickelt hat. Warum es nicht darum geht, Widerstand zu vermeiden, sondern Kinder sicher hindurch zu begleiten. Und weshalb wir ihnen auch Herausforderungen zumuten dürfen – wenn wir wissen, dass wir sie danach halten können. Es geht um die Balance zwischen den Bedürfnissen deines Kindes und deinen eigenen. Um das Vertrauen, dass Wut, Frust und Tränen nicht schaden – sondern ein wichtiger Teil von Entwicklung sind und unsere Kinder daran wachsen. Und darum, dass du deinem Kind nicht schadest, wenn du dich bewusst für dich entscheidest. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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    22 分
  • #15 Zuhause im Elternsein - Eine gesunde Stresstoleranz entsteht nicht dadurch, indem wir unsere Kinder vor Stress schüt
    2026/03/27
    #15 Zuhause im Elternsein - Eine gesunde Stresstoleranz entsteht nicht dadurch, indem wir unsere Kinder vor Stress schützen. Wir alle wollen unsere Kinder schützen. Ihnen eine schöne Kindheit ermöglichen. Es fing damit an, dass ich meiner Tochter nach der Geburt eine Schützhülle geben wollte. Also besorgte ich Seidenbodys, Kaschmirdecken und Merinosocken.Ich habe alles dafür gemacht, dass sich meine Tochter geborgen fühlt. Und ja, ein Baby zu umhüllen ist das Schönste, was wir für unsere Kinder tun können. 
Doch was, wenn genau das sie langfristig unsicher macht? In dieser Folge spreche ich darüber, warum der Wunsch, unsere Kinder „zu umhüllen“, oft zu lange aufrechterhalten wird – und dadurch dazu führen kann, dass Kinder weniger eigene Stresstoleranz entwickeln. Wir schauen gemeinsam auf die Frage: Müssen wir unsere Kinder wirklich ständig beruhigen?
Oder dürfen wir ihnen auch zumuten, unangenehme Gefühle wie Wut, Frust oder Überforderung zu erleben – in unserer Begleitung? Ich teile mit dir, warum es aus Sicht des Nervensystems nicht darum geht, jede Aktivierung sofort zu stoppen, sondern Kindern zu ermöglichen, sich innerhalb dieser Gefühle sicher zu erleben. Denn genau dort entsteht echte Stabilität:
Nicht im perfekten Schutz vor der Welt, sondern in der Erfahrung, dass es sich nach schwierigen Situationen wieder gut anfühlt. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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    25 分
  • #14 Zuhause im Elternsein - Kann ich mein Kind zu viel beruhigen? Ja, du kannst…
    2026/02/27
    #14 Zuhause im Elternsein - Kann ich mein Kind zu viel beruhigen? Ja, du kannst… Wir alle wollen unsere Kinder beschützen. Trösten. Sofort da sein, wenn sie weinen.
Und gleichzeitig taucht irgendwann diese Frage auf: Nehme ich meinem Kind vielleicht etwas, wenn ich es immer sofort beruhige? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Kinder eine gesunde Stresstoleranz entwickeln dürfen und warum genau dafür eine sichere, verlässliche Bezugsperson so entscheidend ist. Gerade im ersten Lebensjahr geht es darum, da zu sein. Verlässlich. Feinfühlig. Haltgebend. Doch danach beginnt ein neuer Abschnitt: Schritt für Schritt dürfen wir unseren Kindern mehr zutrauen. Ihnen kleine Herausforderungen zumuten. Situationen gemeinsam erleben, nicht sofort lösen, sondern begleiten. Kinder brauchen nicht nur Sicherheit, sondern auch Action. Nicht nur Schutz, sondern Erfahrungen.
 Es geht um Balance: zwischen Auffangen und Loslassen, zwischen Nähe und Wachstum. Und am Ende steht eine große Frage:
 Wie übernehmen wir als Eltern Verantwortung – ohne unserem Kind die eigene Entwicklung abzunehmen? Eine Folge über Vertrauen, Mut und die Kunst, nicht alles sofort wegzutrösten. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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  • #13 Zuhause im Elternsein - Mehr Bewegung oder mehr Halt? Aktive Kinder besser verstehen
    2026/01/30
    #13 Zuhause im Elternsein - Mehr Bewegung oder mehr Halt? Aktive Kinder besser verstehen Viele Eltern spüren, dass etwas nicht stimmig ist und greifen trotzdem zu dem, was naheliegend erscheint: mehr Bewegung, mehr Angebot, mehr Tun. Besonders bei Kindern, die sehr aktiv sind. 
Doch was, wenn genau das gar nicht das ist, was sie wirklich brauchen? In dieser Folge spreche ich darüber, wie Klarheit im Elternsein entstehen kann. Darüber, warum wir Bewegung oft mit Regulation verwechseln und weshalb ein Kind, das viel in Aktion ist, nicht automatisch noch mehr Aktivierung braucht. Wir schauen gemeinsam darauf, wie ein aktives Umfeld auf Kinder wirkt, wann es stabilisiert und wann es überfordert. Ich erkläre, warum Anker oft hilfreicher sind als weitere Impulse von außen und wie Eltern lernen können, feiner wahrzunehmen: Was braucht mein Kind gerade wirklich? Diese Folge lädt dich ein, Kinder die viel in Bewegung sind besser zu verstehen. Denn Klarheit entsteht dann, wenn wir sehen können, wozu das Verhalten von Kindern dient und welche Bedürfnisse wirklich dahinter stecken. Liebe Grüße Desirée Website: www.desireeweber.com Instagram: Instagram.com/zuhause.im.elternsein
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    23 分