• ZEIT für Literatur mit Lena Gorelik
    2026/03/18
    Nicht eine Mutter, sondern viele: In „Alle meine Mütter“ schreibt Lena Gorelik über Frauen, die Mütter sind. In unterschiedlichen Lebenslagen, mit widersprüchlichen Erfahrungen und Blicken auf Mutterschaft. Ihr Roman versammelt versehrte Mütter, Frauen, die sich gegen ein Kind entschieden haben, Mütter, die zugleich Töchter sind, und Beziehungen, die sich einfachen Zuschreibungen entziehen. In dieser Folge von ZEIT für Literatur liest Gorelik aus ihrem Roman und berichtet im Interview von den Müttern, die ihr beim Schreiben begegnet sind: erinnerte, erfundene, beobachtete. Zwischen Fiktion und Autofiktion fragt sie, warum Geschichten über Mutterschaft noch immer oft zu eindeutig, zu glatt, zu erwartbar erzählt werden – und was literarisch möglich wird, wenn man sie stattdessen in ihrer Widersprüchlichkeit ernst nimmt. Im Gespräch erzählt Lena Gorelik, was sie mit „Alle meine Mütter“, erschienen bei Rowohlt, anders machen wollte, warum sie die Perspektive vervielfacht hat und weshalb gerade darin die besondere Kraft dieses Romans liegt.
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    53 分
  • ZEIT für Literatur mit Navid Kermani
    2026/03/11
    Eine Freundschaft, die sich verändert, politische Haltungen, die sich voneinander entfernen – und ein Vorwurf, mit dem sich der Erzähler auseinandersetzen muss: In seinem Roman „Sommer 24“ erzählt der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani von einem Sommer, in dem politische Verschiebungen bis in Freundschaften und persönliche Beziehungen hineinwirken. Im Podcast ZEIT für Literatur spricht Navid Kermani über Nähe und Distanz, über literarische Bezugspunkte von Thomas Mann bis Antonin Artaud – und über die Gleichzeitigkeit unserer Gegenwart. Es geht um die Fragen, wie wir diese Spannungen aushalten und was nötig ist, um trotz politischer Differenzen miteinander im Gespräch zu bleiben. Das Gespräch zu „Sommer 24“, erschienen bei Hanser, stellt außerdem eine weitere Überlegung in den Raum: Muten wir uns eigentlich genug zu? Nach dem Gespräch können Hörerinnen und Hörer direkt in den Text einsteigen: mit einer eine Hörprobe aus dem gleichnamigen Hörbuch, erschienen im Argon Verlag und gelesen von Jens Harzer.
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    57 分
  • ZEIT für Literatur mit Nelio Biedermann
    2025/09/09
    Ein Familienepos über Generationen, getragen von leiser Magie: In Lázár erzählt Nelio Biedermann von Lajos von Lázár, einem jungen Adligen, der im Habsburgerreich aufwächst und in den Umbrüchen der Zeit seinen Platz sucht. Im Gespräch geht es um die Balance zwischen Märchenhaftem und Historischem, um den Einfluss der eigenen Familiengeschichte – und um die Frage, was ihm beim Schreiben besonders wichtig war: Fiktion oder Biografie? Dazu liest Nelio Biedermann aus Lázár, erschienen bei Rowohlt Berlin. Die Podcast-Folge wurde im Auftrag des Rowohlt Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – die Kreativagentur des ZEIT-Verlags.
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    38 分
  • ZEIT für Literatur mit Christopher Kloeble
    2025/07/16
    Was, wenn man ein Mädchen ist und trotzdem in den Knabenchor will? In dieser Folge von ZEIT für Literatur lernen wir Moll kennen: 13, musikalisch hochbegabt, und entschlossen, sich nicht den Regeln eines Dorfes zu beugen, das für Mädchen wie sie keinen Platz vorgesehen hat. In "Durch das Raue zu den Sternen" erzählt Christopher Kloeble von einer jungen Heldin, die gegen das Verschwinden ihrer Mutter ansingt. Und vom Trost, den Musik spenden kann, wenn Worte fehlen. Im Gespräch geht es um musikalisches Erzählen, um den schmalen Grat zwischen Leichtigkeit und Schmerz – und um die Frage, wie man eine Geschichte voller Verlust erzählen kann, ohne bitter zu werden. Durch das Raue zu den Sternen ist bei Klett-Cotta erschienen.
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    26 分
  • ZEIT für Literatur mit Paulina Czienskowski
    2025/05/28
    In dieser Folge von ZEIT für Literatur begegnen wir Paulina Czienskowski – und einem Roman, der sich behutsam an das Unausgesprochene herantastet. In Dem Mond geht es gut erzählt sie von drei Generationen von Frauen, von Nähe und Distanz, vom Erinnern und Weitergeben – und davon, wie es ist, Mutter zu werden, während man noch Tochter ist. Im Gespräch geht es um Sprachlosigkeit als literarisches Motiv, um Mutterschaft als Zustand der Wachsamkeit – und darum, wie sich ein Familiengedächtnis in Fragmenten, Gesten und Schweigen weiterträgt. „Dem Mond geht es gut“ – jetzt erschienen bei Blumenbar im Aufbauverlag.
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    43 分
  • ZEIT für Literatur mit Helene Bracht
    2025/02/26
    Wie verändert eine Missbrauchserfahrung das eigene Verständnis von Liebe? Wie beeinflusst sie Beziehungen, Sexualität, Vertrauen – zu anderen und zu sich selbst? Helene Bracht stellt in "Das Lieben danach" genau diese Fragen. In ihrem autobiografischen Text nähert sie sich einem Thema, für das es oft keine passenden Worte gibt. Als Kind wurde sie über mehrere Jahre sexuell missbraucht. In dem Essay reflektiert sie, was die Erfahrung mit ihrem Leben gemacht hat – und von dem langen Prozess, die eigenen Erlebnisse in Sprache zu übersetzen. Dabei geht es nicht nur um das Erinnern, sondern auch um das Erzählen: Welche Worte stehen uns überhaupt zur Verfügung, wenn es um Missbrauch geht? Und welche fehlen? Helene Bracht wechselt in ihrem Buch zwischen autobiografischen Episoden, theoretischen Reflexionen und gesellschaftlichen Betrachtungen – und macht so deutlich, dass es keine eindeutigen Antworten gibt. Vielmehr zeigt sie, dass Liebe und Scham, Angst und Begehren, Nähe und Distanz oft untrennbar miteinander verwoben sind. In dieser Podcast-Folge von ZEIT für Literatur sprechen wir über genau über solche Ambivalenzen. Über Sprachlosigkeit und das Ringen mit Worten. Über die Frage, wie Sprache bewusst als Instrument eingesetzt werden und Grenzen ausloten kann. Und darüber, was es bedeutet, nach Jahrzehnten auf das eigene Leben zurückzublicken und es in Worte zu fassen – jetzt, mit 70 Jahren. Die Podcast-Folge wurde im Auftrag des Hanser Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – die Kreativagentur des ZEIT-Verlags.
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    34 分
  • ZEIT für Literatur mit Arno Frank
    2025/02/20
    Was bleibt von einem Jahrzehnt? Von einem Leben? Von einer Stadt? Arno Frank geht diesen Fragen in seinem neuen Roman Ginsterburg nach – einer Erzählung, die sich über zehn Jahre spannt, von 1935 bis 1945, und in der sich Geschichte und Alltag untrennbar verweben. In der fiktiven Kleinstadt Ginsterburg erleben wir den Aufstieg und die Auswirkungen des Nationalsozialismus aus verschiedenen Perspektiven. Menschen, die über Nacht fliehen müssen. Familien, die auseinandergerissen werden. Unternehmer, die sich korrumpieren lassen. Frank zeigt, wie sich das Private und das Politische bedingen – und wie Geschichte im Leben Einzelner konkret spürbar wird. In dieser Folge von ZEIT für Literatur spricht Arno Frank über seine Recherchearbeit, den erzählerischen Balanceakt zwischen Grausamkeit und Menschlichkeit und darüber, was sein Roman über unsere Gegenwart aussagt. Wie gelingt es, so viele Schicksale miteinander zu verweben, ohne den Überblick zu verlieren? Welche Erzählstränge mussten weggelassen werden? Und was können wir aus der Geschichte von Ginsterburg für heute lernen? Die Antworten gibt es in dieser Podcastfolge. Diese Podcast wurde im Auftrag des Klett-Cotta Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – die Kreativagentur des ZEIT Verlags.
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    53 分
  • ZEIT für Literatur mit Caroline Peters
    2024/10/16
    Kaum ein Mensch hat so viel Einfluss auf unser Leben wie die eigene Mutter. Auch Schauspielerin und Autorin Caroline Peters widmet sich in ihrem Debütroman „Ein anderes Leben“, soeben im Rowohlt Berlin Verlag erschienen, der Beziehung zu ihrem weiblichen Elternteil. Die Geschichte dreht sich um Hanna, eine Frau und Mutter, die immer wieder mit den gängigen Konventionen brach. Die ihren Platz suchte in der bürgerlichen Welt, die aneckte, sich stets treu blieb und dabei andere Menschen verletzte. Viele Jahre nach Hannas Tod blickt die jüngste Tochter zurück auf das Leben ihrer Mutter, auf die eigene Kindheit im Rheinland der Siebziger und Achtziger Jahre. Ein Leben zwischen Bürgerlichkeit und Boheme. Im Podcast sprechen wir mit der Autorin über Rollenbilder, über Fiktion und Erinnerung und natürlich über ihre eigene Mutter. Diese Podcast-Folge wurde im Auftrag des Rowohlt Berlin Verlags vom Studio ZX produziert. Studio ZX – ein Unternehmen der ZEIT Verlagsgruppe.
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    37 分