エピソード

  • So entsteht ein Tierfilm im Regenwald
    2026/09/13
    Einen ganzen Tag drehen, nur für eine Minute in einem Film – wenn man Glück hat. Einen Tierfilm zu drehen, ist mühselig. Thoralf Grospitz und Jens Westphalen gehen dorthin, wo kaum Menschen leben – dafür aber viele wilde Tiere. Die beiden arbeiten seit 30 Jahren als Tierfilmer und waren im Regenwald von Borneo unterwegs, um Orang-Utans, Gibbons und Zwergelefanten vor die Kamera zu bekommen. Was braucht es, um einen richtig guten Naturfilm zu drehen? ZEIT-Reporterin Dagny Lüdemann hat die beiden sechs Wochen lang begleitet und spricht mit Podcast-Host Linda Fischer über Tage in Fledermaushöhlen und Wochen zwischen Regenwald und lebensfeindlichen Plantagen auf der drittgrößten Insel der Welt. In seiner Kolumne geht Christoph Drösser der Frage nach, wie diese besonderen Elefanten nach Borneo gekommen sind. Shownotes Der Film »Orang-Utans – So nah wie nie« von Thoralf Grospitz und Jens Westphalen ist verfügbar in der ARD-Mediathek. Das Making-of zum Film »So filmt man Orang-Utans«. Im Podcast beschreibt Jens Westphalen einen Moment während eines früheren Drehs, der ihm besonders naheging. Hier ist er zu sehen, in der Dokumentation »Elefanten hautnah«. In diesen beiden Studien versuchten Forscher mit genetischen Analysen, der Frage näherzukommen, wie die Elefanten nach Borneo gekommen sind: »PLOS Biology«: Fernando et al., 2003; »Scientic Reports«: Sharma et al., 2018. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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    53 分
  • Brauchen wir Chefs (m/w/d)?
    2026/08/30
    Es geht um ein Digitalunternehmen, das schnell wächst. Als die Belegschaft die Marke von achtzig überschreitet, ist allen klar: So kann es nicht weitergehen, es braucht mehr Struktur. Der naheliegende Weg wäre eine Führungsebene: Teamleiterinnen, Abteilungsleiter, Vorstand. Stattdessen wird abgestimmt. Wollt ihr Vorgesetzte haben? Was dabei herauskam, ist der Anlass dieser Folge. Brauchen wir Chefs, brauchen wir Chefinnen? Johanna Michaels sagt Ja. Tobias Hürter sagt Nein. Die beiden diskutieren: Warum in Hierarchien Menschen so verlässlich bis zu ihrer Stufe der Unfähigkeit aufsteigen; warum wir Demokratie in der Politik selbstverständlich finden und in der Wirtschaft kaum je einfordern; was Psychologen herausfinden, wenn sie messen, wer in einem Team wie lange redet. Es geht um ein Flugzeug, das 1978 bei Portland abstürzte, weil die Cockpitbesatzung dem Kapitän nicht zu widersprechen wagte. Um Erste-Hilfe-Kurse und um Führungsstrukturen im OP-Saal, wo es ein gutes Zeichen ist, wenn wenig gesprochen wird. Und um die Deutsche Bahn, deren neue Chefin die Kultur ihres Hauses als »organisierte Verantwortungslosigkeit« beschreibt. Und schließlich ist da noch dieses Kammerorchester in New York, das ohne Dirigent probt und spielt. Auch dort wird geführt. Nur eben nicht von einem Chef. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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    30 分
  • Wozu Mathe, es gibt doch KI?
    2026/08/16
    Auf der internationalen Mathematikkonferenz in Philadelphia war von der größten Krise der Mathematik seit einem Jahrhundert die Rede: Die künstliche Intelligenz löst inzwischen mathematische Rätsel, an denen Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten verzweifeln. Das Problem: Die Beweise sind für Menschen mitunter nicht mehr zu verstehen. Stimmen sie überhaupt? Und was bleibt den Menschen jetzt noch zu tun? Christoph Drösser hat auf der Konferenz mit führenden Fachleuten gesprochen, die sich nun Regeln im Umgang mit KI auferlegen wollen. Außerdem erklärt die Mathematikdidaktikerin Susanne Prediger, wie die künstliche Intelligenz den Mathematikunterricht verändert. Was sollen Schülerinnen und Schüler überhaupt noch lernen? Diese Diskussion gibt es an vielen Schulen mit Einführung des Taschenrechners, aber mit den neunmalklugen Chatbots erreicht sie ein neues Level. Mathematiker rechnen mit einer Spaltung der Schülerschaft. Und schließlich stellt Christoph Drösser die KI mit seiner eigenen Diplomarbeit auf die Probe. Da war nämlich noch ein Fehler drin. Kontakt zur Redaktion: podcast@zeit-wissen.de ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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    30 分
  • Machen Kinder glücklich?
    2026/08/09
    Die Philosophin L. A. Paul nennt Elternschaft eine transformative Erfahrung: Man kann vorher nicht wissen, ob sie glücklich macht, weil man selbst ein anderer Mensch wird. Kinder zu kriegen ist eine Entscheidung, die man trifft, bevor man weiß, wer man danach sein wird. Die Glücksforschung nähert sich der Angelegenheit mit Fragebögen und Interviews. Sie erkundet, ob Eltern im Durchschnitt glücklicher sind als Kinderlose – und ob das Elternglück, das viele nach der Geburt eines Kindes erleben, von Dauer ist. Johanna Michaels und Tobias Hürter diskutieren im Podcast über ihre eigenen Erfahrungen und sortieren die Studien und philosophischen Argumente. Als Tobias Hürter seine Tochter zum ersten Mal sah, überkam ihn ein Glücksgefühl, das ihn selbst überraschte. Sechzehn Jahre später sagt er: Dieses Glück ist geblieben. Johanna Michaels findet schön, dass er das erleben durfte – und mindestens ebenso schön, dass sie es nicht erleben muss. Sie will keine Kinder. Dieser Wunsch hat sich mit den Jahren nur verfestigt. Eine Diskussion über das Parenting Paradox, Simone de Beauvoir und die Studie »Regretting Motherhood«, über Antinatalismus und darüber, warum es kein »Regretting Fatherhood« gibt. Elternglück ist nicht nur eine private Angelegenheit, sondern auch eine politische. Feedback zum Podcast erreicht uns auch per Mail unter podcast@zeit-wissen.de ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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    29 分
  • Wenn es der Arzt mit der Behandlung übertreibt
    2026/08/02
    Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar. Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten, Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die Wissenschaft Spontanheilungen? Shownotes: - Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können. - Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er gelernt? - Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan und Ragnhild Schweitzer ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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    29 分
  • Darf man jeden Witz machen?
    2026/07/19
    Ein cholerischer Küchenchef nennt unsere Host Johanna Michaels ständig »Yvonne« – so hieß die Mitarbeiterin vor ihr. Respektlos und ärgerlich. Ihre Freunde machen einen Witz draus, und plötzlich ist es ihr Spitzname, den sie liebt. In dieser Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts diskutieren Johanna Michaels und Tobias Hürter die Frage: Darf man jeden Witz machen? Johanna sagt ja – mit Einschränkungen. Tobias sagt nein – es kommt auf die Funktion an. Gemeinsam erkunden sie, was Humor alles kann: Situationen auflockern, Kritik schärfen, Tabus brechen. Aber auch: ausgrenzen, verletzen, Vorurteile verstärken. Sie sprechen über Roasting-Shows, in denen alles erlaubt scheint, über Satire als Werkzeug gegen Mächtige – und darüber, wann Witze nach unten treten, statt nach oben zu schießen. Warum fürchten Autokraten den Humor? Was hat Freud über Witze gesagt? Und warum sind 4.000 Jahre alte mesopotamische Witze heute nicht mehr lustig? Eins steht fest: Witze sind nie nur Text, sondern brauchen immer Kontext. Und die Antwort auf die Frage »Darf man das?« ist nie ein simples Ja oder Nein. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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    31 分
  • Was ist eine gute Kindheit? (Z+)
    2026/07/12
    Es wäre der Traum jeder Mutter und jedes Vaters: Dafür sorgen, dass das eigene Kind eine perfekte Kindheit hat. Eine, in der alles passt. Das Kind lebt gesund, es findet Freunde, wird selbstbewusst, findet Dinge, an denen es Freude hat, in Kindergarten und Schule läuft es gut. Doch so läuft es nun einmal nicht – oder nicht immer. Was Kinder erleben, kann sich auf ihr ganzes Leben auswirken, auf ihre körperliche und psychische Gesundheit. Nora Burgard-Arp ist Wissenschaftsjournalistin und recherchiert regelmäßig zu Fragen rund um die Familie. Für diese Episode von »Woher weißt du das?« spricht sie mit ZEIT-Redakteurin Linda Fischer über die Faktoren, die eine gute Kindheit ausmachen. Sie hat Studien aus den vergangenen Jahrzehnten zusammengetragen, die Eltern helfen können, sich zu orientieren: Worauf kommt es wirklich an? Und wo ist es okay, wenn mal etwas nicht perfekt ist? In seiner Kolumne geht Christoph Drösser außerdem der Frage nach, warum wir uns nicht an unsere frühe Kindheit erinnern können. Shownotes: - Die COPSY-Studie, geleitet von Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer und Dr. Anne Kaman - Forschungsprofil der Bindungsforscherin Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll - Wie reagieren Kinder auf Trennungssituationen? Das zeigt die berühmte Studie der Entwicklungspsychologin Mary Ainsworth, die die Bindungsforschung der vergangenen Jahrzehnte prägte. - Die Resilienzforschung untersucht, was Kinder wirklich trägt. Beispielsweise zeigt eine Studie der Entwicklungspsychologin Emmy Werner mit Kindern in Hawaii, dass sie sich selbst unter schwierigsten Lebensbedingungen bei bestimmten Bedingungen psychisch stabil entwickeln. Wir freuen uns über Kritik, Fragen und Anregungen an podcast@zeit-wissen.de. ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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    29 分
  • Hörtipp: "Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat verschluckte"
    2026/07/10
    2016 kaufte Bayer den Glyphosat-Hersteller Monsanto – und ging fast daran zugrunde. Nun hat der Supreme Court ein entscheidendes Urteil gesprochen. Die ganze Geschichte hören Sie in unserer sechsteiligen Podcast-Serie "Der Vernichter" von Andreas Sentker und Jens Tönnesmann. Auf https://www.zeit.de/bayer-podcast und überall, wo es Podcasts gibt. Alle Folgen von "Der Vernichter" hören Sie exklusiv mit einem Podcast-Abo der ZEIT. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen: "Der Vernichter" auf Apple Podcasts: "Der Vernichter" auf Spotify ZEIT WISSEN-Probeabo mit einer Gratisausgabe: zeit.de/wissen-testen Vergünstigtes Podcast-Abo für ZEIT WISSEN-Leser zeit.de/abo-wissen Wir freuen uns über Ideen, Kritik und Feedback. Schreiben Sie uns an podcast@zeit-wissen.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Wenn Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt das ZEIT-WISSEN-Magazin 1x kostenlos.
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