Der Große Ameisenbär hat keine Zähne, ein Maul, das sich nur etwa zwei Zentimeter weit öffnet, und eine Zunge von bis zu sechzig Zentimetern. Damit lebt er fast nur von Ameisen und Termiten. In dieser Folge von Wissenspause: Tiere geht es darum, wie das funktioniert, wie ein Einzelgänger mit seinesgleichen in Kontakt bleibt und warum diese Art heute gefährdet ist: mit Halsbändern im Pantanal, Fotos von Fellmustern und besenderten Tieren an brasilianischen Straßen.
In dieser Folge:
- Eine Zunge, die fast dreimal pro Sekunde vorschnellt, und warum der Ameisenbär an jedem Nest nur etwa vierzig Sekunden frisst.
- Ein Leben auf Sparflamme: niedrige Körpertemperatur, Waldinseln als Wärmepuffer und eine Decke aus Schwanzhaaren.
- Kratzspuren, Duftmarken und eine Methode, einzelne Tiere an ihrem Fellmuster zu erkennen.
- Ein Junges, das auf dem Rücken der Mutter mit ihrem Fellstreifen verschmilzt.
- Feuer, Straßen und Lebensraumverlust und was Forschende zum Schutz empfehlen.
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