Die Orchidee aus dem Supermarkt ist fast immer eine Schmetterlingsorchidee, eine Phalaenopsis. In ihrer Heimat in Südostasien sitzt sie hoch oben auf Ästen, mit Wurzeln wie Schwämmen. In dieser Folge von Wissenspause: Pflanzen geht es darum, wie sie dort lebt, warum ihre staubfeinen Samen einen Pilz zum Keimen brauchen, warum so viele Orchideen ihre Bestäuber hereinlegen und wie aus dem Luxusgut des viktorianischen Orchideenfiebers eine Pflanze für die Fensterbank wurde.
In dieser Folge:
- Ein Nachtfalter aus den Tropen: Herkunft, Name und ein Leben auf dem Ast, mit Wurzeln, die im Licht Sauerstoff bilden und der Feuchtigkeit nachwachsen.
- Staub, der einen Pilz braucht: Millionen winziger Samen, Noël Bernard und Lewis Knudsons Nährboden.
- Blüten, die betrügen: Nahrungstäuschung bei Schmetterlingsorchideen und die Duftkopien der Ragwurzen.
- Orchideenfieber und Massenware: von Sammlern, die ihr Leben riskierten, zu Millionen Pflanzen aus dem Labor.
- Bei dir zu Hause: Licht, Wärme, Gießen, Rindensubstrat, durchsichtige Töpfe und wie sie wieder blüht.
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