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Wirtschafts-Nobelpreis: Wofür eigentlich?

Wirtschafts-Nobelpreis: Wofür eigentlich?

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Wofür gab es dieses Jahr eigentlich den Wirtschafts-Nobelpreis – und was hat das mit deinem Gehalt zu tun?


Am 12. Oktober ging der Preis an Robert E. Hall und Michael Woodford, für die „mikroökonomischen Fundierungen makroökonomischer Stabilisierung". Das klingt sperrig – selbst im Team wusste vorher niemand so genau, wofür. Dahinter steckt aber eine Erkenntnis, mit der heute fast jede Notenbank rechnet.


Die Wirtschaft läuft über Erwartungen. Haushalte geben mehr aus, wenn sie dauerhaft mehr Einkommen erwarten, und nicht wegen eines einmaligen Bonus. Firmen investieren nach dem Zinssatz, den sie in 5, 10 oder 15 Jahren erwarten.


In dieser Folge von Prof of Concept sprechen Christoph Wieland und Marcel Olbert über die Forschung der beiden Preisträger. Sie klären, warum diese Forschung in einer neuen Energiepreiskrise wieder so wichtig ist und was Marcel mit Hall verbindet: Er zitiert ihn in rund der Hälfte seiner Papers.


Außerdem geht es um die Steuererklärung auf dem Bierdeckel, den einzigen deutschen Wirtschafts-Nobelpreisträger und die Frage, warum der Wirtschafts-Nobelpreis eigentlich gar kein echter Nobelpreis ist.


In dieser Folge erfahrt ihr:

- warum Einmalzahlungen teuer sind, aber wenig bringen

- wie die Forward Guidance der Zentralbanken entstanden ist

- woher die Flat-Tax-Idee hinter dem Bierdeckel-Vorschlag stammt

- was hinter dem offiziellen Namen „Preis der Schwedischen Reichsbank" steckt

- wie Forschung den Weg in die Politik findet


Anzeige - diese Folge wird unterstützt durch PwC Deutschland


#wirtschaft #nobelpreis #makroökonomie


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