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Wie KI Unternehmen bis 2035 verändert

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Sven Gábor Jánszky spricht mit Norman Müller über die Frage, wie Unternehmen im Jahr 2035 funktionieren könnten und welche Rolle künstliche Intelligenz, KI-Agenten und neue Formen von Arbeit dabei spielen. Im Zentrum steht die These, dass Wertschöpfung künftig weniger durch klassische Lohnarbeit und stärker durch Technologie, Kapital und intelligente Systeme entsteht. Die Folge fragt, was Unternehmen, Schulen, Politik und Gesellschaft heute tun müssen, um nicht nur auf KI zu reagieren, sondern Zukunft aktiv zu gestalten.* 00:00 Warum Unternehmen 2035 anders funktionieren könnten* 01:19 Der technologische Kipppunkt der nächsten zehn Jahre* 04:39 Welche Rolle Deutschland und Europa noch spielen können* 09:21 Sichere KI als europäische Chance* 13:38 Superintelligenz, Geschwindigkeit und menschliches Verstehen* 17:34 Warum KI uns nicht ersetzen, sondern Gesellschaft verändern wird* 21:24 Menschlichkeit als Zukunftsfähigkeit* 26:31 Von KI-Tools zu Agent-Teams in Unternehmensprozessen* 30:24 Human in the Loop und autonome KI-Prozesse* 31:09 Brain-Computer-Interfaces und die nächste Mensch-Maschine-Verbindung* 39:10 KI-Kompetenz als neue Grundbildung* 46:18 Warum wir ein Schulfach Zukunft brauchen* 49:22 Haltung, Neugier und Veränderungsbereitschaft* 57:45 Warum Zukunft nicht aus Vergangenheit entstehtMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Shownotes* Buch „2035: Die Zukunft beginnt heute“: https://2035.2bahead.com/* Sven Gábor Jánszky: https://janszky.de/* 2b AHEAD ThinkTank: https://2bahead.com/* LinkedIn-Profil von Sven Gábor Jánszky: https://de.linkedin.com/in/svengaborjanszky* LIVE Webinar „KI für den Mittelstand“: https://gpt.2bahead.com/webinar/* LIVE Webinar „Wie komme ich zu einem zukunftssicheren Zukunftsbild“: https://webinar.2bahead.com/trendmanagement* 2b AHEAD Kontakt: kontakt@2bahead.comSven Gábor Jánszky über Arbeit, Führung und ZukunftEs gibt Gespräche über künstliche Intelligenz, die sich an der nächsten Modellversion festbeißen. GPT 5.5, 5.6, 5.7, Benchmark rauf, Benchmark runter. Und dann gibt es Gespräche, die eine Ebene höher ansetzen. Nicht: Was kann das neue Tool? Sondern: Was bleibt vom Unternehmen, wenn die eigentliche Wertschöpfung nicht mehr aus menschlicher Lohnarbeit entsteht?Genau darum geht es in dieser Folge des Venture AI Podcast mit Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher, Chairman und Geschäftsführer von 2b AHEAD. Anlass ist sein neues Buch „2035. Die Zukunft beginnt heute“. Der Titel ist kein dekorativer Ausblick. Er ist eine Frist. Neun Jahre sind im Maßstab von Technologieentwicklung keine lange Zeit mehr.Der Kipppunkt 2035Jánszkys zentrale These ist radikal, aber nicht dystopisch: Um 2035 herum könnte ein Kipppunkt erreicht sein, an dem künstliche Intelligenz, Robotik, synthetische Biologie und neue Energieformen so leistungsfähig werden, dass viele Formen menschlicher Lohnarbeit ökonomisch nicht mehr der zentrale Motor von Wertschöpfung sind. KI mit Händen, also Roboter, Agentensysteme und automatisierte Prozesse, werden in vielen Bereichen schneller, günstiger und besser sein als Menschen.Das klingt zunächst nach Kontrollverlust. Nach Jobverlust. Nach sozialem Absturz. Jánszky dreht die Perspektive. Wenn die globale Wertschöpfung tatsächlich so stark steigt, wie es einige Akteure aus dem Silicon Valley prognostizieren, dann geht es nicht nur um Verdrängung. Dann geht es um Verteilung, politische Anschlussfähigkeit und die Frage, wer an diesem Produktivitätsschub teilnimmt.Für Deutschland und Europa ist das die unbequeme Stelle des Gesprächs. Wir haben keine dominierenden Hyperscaler. Wir haben kein führendes eigenes LLM auf Weltniveau. Viele Grundlagen wurden hier entwickelt, aber selten hier skaliert. Jánszky sagt es ohne Schonung: Wenn Deutschland so weitermacht, wird es nur eine kleine Rolle spielen. Gleichzeitig sieht er eine Chance. Deutschland sei weiterhin eine der größten Volkswirtschaften der Welt und bei der Anwendung von KI stark. Die Frage ist also nicht nur, ob wir die Basistechnologie besitzen. Die Frage ist, ob wir sie schnell genug in produktive Anwendung bringen.Norman Müller bringt im Gespräch einen europäischen Hoffnungsanker ein: sichere KI. Könnte Europa der Ort werden, an dem leistungsfähige, vertrauenswürdige, datensichere KI entsteht? Jánszky hält das für möglich, aber nur unter einer Bedingung. Sicherheit allein reicht nicht. Eine sichere KI muss vergleichbar leistungsfähig sein wie die unsichere Alternative. Wenn sie deutlich schwächer ist, werden Unternehmen trotzdem die stärkere Lösung wählen. Nicht aus Bosheit, sondern weil Wettbewerb am Ende ökonomisch entschieden wird.Vom KI-Tool zum AgententeamDer härteste Teil des Gesprächs beginnt dort, wo KI nicht mehr als Werkzeug verstanden wird, sondern als Organisationsprinzip. Jánszky beschreibt eine Entwicklung in Stufen. Erst entdecken Unternehmen einzelne Tools. Dann setzen sie KI auf Prozessschritte. ...
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