Limited Edition, Special Release, Single Cask, Cask Strength, neues Finish, exklusives Bottling … gefühlt bringt die Spirituosenwelt ständig etwas Neues auf den Markt. Aber wieso eigentlich?
Auf der Whisky Messe in Dresden ist mir etwas aufgefallen: Die Standards stehen im Regal, die Limited Editions ziehen die Menschen an. Sobald etwas immer da ist, scheint es plötzlich langweilig zu sein. Neu, selten und exklusiv muss es sein.
Aber haben wir vielleicht vergessen, dass „Standard“ sicherlich nicht automatisch „schlecht“ bedeutet?
In dieser Folge geht es um den Limited Edition Wahnsinn bei Whisky, Gin, Rum & Co., die permanente Suche nach dem Besonderen, FOMO (Fear of missing out), Marketing und die Frage, warum wir uns manchmal vor lauter Neuheiten kaum noch retten können.
Und natürlich geht es zwischendurch auch um das gefährliche Halbwissen, das entsteht, wenn man zwar alle Fachbegriffe kennt, aber nicht unbedingt weiß, was wirklich dahintersteckt.
Müssen wir wirklich immer das nächste Besondere suchen? Oder können wir nicht einfach mal sagen: Das hier schmeckt mir. Und das reicht?
Eine persönliche Folge mit Beobachtungen aus Dresden, ein bisschen Branchen-Bullshit und einer ziemlich einfachen Frage:
Vielleicht ist der Standard gar nicht langweilig. Vielleicht ist er eben einfach nur immer da.
Wie seht ihr das? Limited Edition oder lieber der Klassiker, den man jederzeit wieder kaufen kann? Oder ist es am Ende einfach eine gesunde Mischung…..