Wenn Klient*innen über ihr Trauma sprechen wollen: Bremsen oder zuhören? - Kompaktkurs
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Viele sozialpsychiatrische Klientinnen bringen Traumaerfahrungen und Bindungsstörungen mit – gleichzeitig ist eine Traumatherapie aus verschiedenen Gründen oft nicht möglich. Wenn Klient*innen ihre Traumaerfahrungen schildern, birgt das Risiken, wie die Retraumatisierung der betroffenen Person oder die sekundäre Traumatisierung anderer anwesender Klient*innen und Fachkräfte. Auch in der traumasensiblen Arbeit ist es daher meist sinnvoller, Traumaschilderungen zu bremsen. Es gibt jedoch Situationen, in denen eine Schilderung gegenüber einer Fachperson ohne traumatherapeutische Ausbildung durchaus sinnvoll sein kann. In diesem Video schauen wir uns fünf konkrete Voraussetzungen an, unter denen du als Fachperson Traumaschilderungen zulassen kannst – aber niemals musst.
Fortbildungen von Andreas Knuf zu trauma- undbindungssensiblem Arbeiten in der Sozialpsychiatrie:
Trauma- und bindungssensibel arbeiten (5 Termine, online, abOktober 2026)
Traumasensibel arbeiten – wie geht das ganz konkret? (08.06.27 von 14 - 17:15 Uhr, Zoom)
Bindungsstörungen bei Erwachsenen (2 Tage, Zoom, November2027)
Onlinekurs-Kombipaket „Trauma & Bindung“ (Video-Fortbildung, jederzeit abrufbar)
Falls dich das Thema interessiert und du mehr zu diesem oder ähnlichen Themen erfahren möchtest, besuch doch mal unsere Online-Akademie: www.mindemy.de
MINDEMY bietet vorproduzierte Onlinekurse und Live-Webinare zu verschiedensten praxisrelevanten Themen für den psychosozialen Bereich an. Wir wenden uns an alle Berufsgruppen, die mit psychisch erkrankten Menschen arbeiten, beispielsweise Pflegefachpersonen, Sozialpädagog*innen, Heilerziehungspflegende, Psycholog*innen oder Ergotherapeut*innen. Wir bieten Lerneinheiten zu konkreten Themen, mit denen Mitglieder dieser Berufsgruppen im Arbeitsalltag häufig konfrontiert sind.
Erreichen kannst du uns unter: info@mindemy.de
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0:00 Trauma und Bindungsstörungen in der Sozialpsychiatrie2:20 Überschriften statt detaillierten Traumaschilderungen –sekundäre Traumatisierung vermeiden5:31 Keine Nebenbei-Gespräche über Traumaerfahrungen6:09 Mit-Klient*innen schützen: „Über Traumaerfahrungensprechen wir hier nicht“9:02 Möglichst entspannt und normaler Umgang10:33 Wann wir doch über Traumaerinnerungen sprechen sollten11:19 Raus aus der Geheimhaltung – das erleichtert12:27 Risiken: Retraumatisierung, Dissoziation und großeAngst14:10 Traumaschilderungen nicht unkontrolliert laufen lassen15:19 Traumatherapie ist wünschenswert – aber oft nichtmöglich16:28 Wann man sich Taumaerfahrungen schildern lassen kann17:09 Voraussetzung 1: Klient*in gut kennen und einschätzenkönnen17:54 Voraussetzung 2: Stabilität von Klient*innen19:38 Voraussetzung 3: Schilderung von Klient*innengewünscht20:03 Traumasensible Arbeit vs. Traumatherapie20:58 Voraussetzung 4: Die Situation ist angemessen(geschützter Raum und genug Zeit)22:00 Voraussetzung 5: Fachperson fühlt sich der Schilderunggewachsen22:41 Keine sozialpsychiatrische Fachperson muss dasmachen