• Wie werden sich die Gewässer nach dem Bergbauende entwickeln?
    2026/10/17
    Viele Flüsse im Rheinischen Revier wurden über Jahrzehnte technisch ausgebaut. Besonders die Erft musste große Mengen Sümpfungswasser aus den Tagebauen ableiten. Mit dem Ende des Braunkohlenbergbaus gehen diese Wassermengen deutlich zurück – und der Fluss muss erneut umgebaut werden. In dieser Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Ruth Halthoff, Ingenieurin in der Flussgebietsbewirtschaftung des Erftverbandes. Sie erklärt, wie eine Flussrenaturierung geplant wird, warum Kies, Totholz, Kurven und Auen für ein funktionierendes Gewässer wichtig sind und weshalb die eigentliche Bauphase häufig deutlich kürzer ist als die Planung. Außerdem geht es um Hochwasserschutz, Klimaanpassung und die Frage, warum die Entwicklung der Gewässer den Strukturwandel für die Menschen in der Region sichtbar macht.
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  • Gibt es nach dem Bergbauende nasse Keller im Revier?
    2026/10/10
    Über Jahrzehnte wurde im Rheinischen Revier Grundwasser abgepumpt, damit die Tagebaue trocken bleiben. Mit dem Ende des Braunkohleabbaus steigt dieses Wasser langfristig wieder an. Doch bedeutet das automatisch nasse Keller? In dieser Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Alina Konsten, Hydrogeologin beim Erftverband. Sie erklärt, warum der Grundwasserwiederanstieg nicht überall dieselben Auswirkungen hat, welche Rolle Flurabstände und natürliche Grundwasserverhältnisse spielen und warum insbesondere die Erftaue ein Sonderfall ist. Außerdem geht es darum, wie sich gefährdete Bereiche mithilfe historischer Daten und Grundwassermodelle erkennen lassen, welche technischen Lösungen möglich sind und wie sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer schon heute über ihren Standort informieren können.
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  • Warum ist Rheinwasser nach dem Bergbauende so wichtig?
    2026/10/03
    Mehr als 20 Milliarden Kubikmeter Wasser fehlen im Rheinischen Revier – fast die Hälfte des Bodensees. Mit dem Ende des Braunkohlebergbaus soll sich der Wasserhaushalt langfristig wieder selbst regulieren. Damit das nicht Jahrhunderte dauert, wird künftig Wasser aus dem Rhein in die Region geleitet. Doch wofür wird das Rheinwasser genau gebraucht? Welche Rolle spielt es bei der Befüllung der Tagebaufolgeseen, beim Wiederanstieg des Grundwassers und beim Schutz von Feuchtgebieten? Muss das Wasser vorher aufbereitet werden? Und steht auch unter den Bedingungen des Klimawandels genügend Rheinwasser zur Verfügung? Darüber spricht Anna Hecker in dieser Folge von Wasser.Welle. mit Dr. Nils Cremer, Hydrogeologe beim Erftverband.
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    38 分
  • Ist unsere Wasserversorgung auch nach dem Bergbauende sicher?
    2026/09/26
    Sauberes Trinkwasser ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch der Braunkohlenbergbau hat den Grundwasserhaushalt im Rheinischen Revier über Jahrzehnte stark verändert. Mit dem Ende des Bergbaus verändern sich die Voraussetzungen erneut. In dieser Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Stefan Simon, Abteilungsleiter Grundwasser beim Erftverband. Es geht darum, woher unser Trinkwasser heute kommt, wie Sümpfungsmaßnahmen das Grundwasser beeinflussen und warum Rheinwasser künftig eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Wasserhaushalts spielt. Außerdem sprechen sie über Wasserqualität, Grundwasserneubildung und den künftigen Bedarf von Bevölkerung, Industrie und Landwirtschaft. Die zentrale Botschaft: Auch nach dem Bergbauende bleibt die Wasserversorgung im Rheinischen Revier langfristig sicher.
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  • Wie funktioniert unser Wasserhaushalt nach dem Braunkohleausstieg?
    2026/09/18
    Mit dem Ende des Braunkohleabbaus verändert sich im Rheinischen Revier nicht nur die Energieversorgung. Auch der Wasserhaushalt muss über Jahrzehnte neu geordnet werden. Grundwasser steigt wieder an, Tagebauseen entstehen, Flüsse verändern sich – und die Region muss sich gleichzeitig auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten. In der ersten Folge von Wasser.Welle. spricht Anna Hecker mit Dr. Dietmar Jansen, Bereichsleiter Gewässer und ständiger Vertreter des Vorstandes des Erftverbandes. Es geht um 20 Milliarden Kubikmeter abgepumptes Grundwasser, Planungszeiträume bis ins nächste Jahrhundert und die Frage, warum Wasser zu einem entscheidenden Faktor für den Strukturwandel wird. Und es geht um Mut: Wie kann aus einer vom Braunkohlebergbau geprägten Landschaft eine klimaresiliente und regenerative Modellregion entstehen?
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    34 分