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Warum du Beschwerden lieben solltest - #258

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Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis BinderIn dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, welche Instrumente über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg wirken, von Qualitätsmanagement bis Kundenwertmanagement. Wir schauen uns an, warum Beschwerdemanagement oft unterschätzt wird, obwohl gut gelöste Beschwerden mehr Käufe, ein besseres Image und positive Mundpropaganda bringen können. Außerdem geht es darum, warum der direkte und der indirekte Beschwerdeprozess eng zusammenhängen und wie Unternehmen damit ihre Kundenbeziehungen ganzheitlich steuern.____________________________________________⁠Marketing-News der Woche:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠Social Media und Außenwerbung wachsen zusammenAktueller Kampagnen von Marken wie Rügenwalder Mühle und LBS zeigen, wie Inhalte zwischen Feed und Straße verlängert werden können. Ein Motiv funktioniert dabei nicht einfach identisch auf beiden Kanälen: OOH schafft öffentliche Sichtbarkeit und Reichweite, Social Media liefert Reaktionen, Weiterverbreitung und Gesprächsanlässe. Kampagnen sollten nicht mehr strikt nach Kanälen gedacht werden, sondern nach einer Idee, die sich zwischen digitalen und physischen Kontaktpunkten weiterentwickelt und gegenseitig verstärkt.YouTube greift nach den deutschen TV-BudgetsYouTube will im deutschen Werbemarkt deutlich stärker an klassische TV-Budgets heran. Die Plattform erreicht nach eigenen Angaben 57 Millionen Nutzer in Deutschland und sagt, dass viele Mediapläne diese Nutzung noch nicht ausreichend abbilden. Entscheidend ist in Zukunft weniger das Absender-Etikett des Kanals als die Frage, welche Reichweite, Zielgruppe und Wirkung ein Kontakt in dem Umfeld tatsächlich liefert.Punica zeigt die Grenzen von Nostalgie-MarketingPunicas Comeback endet erneut: Der Vertrieb der Saftmarke wurde eingestellt, obwohl die Rückkehr 2024 zunächst Aufmerksamkeit erzeugt hatte. Der Fall zeigt, wie begrenzt Nostalgie als Marketing-Strategie ist. Erinnerungen an eine bekannte Marke können kurzfristig Reichweite und Gesprächswert schaffen, ersetzen aber weder ein relevantes Produkt noch dauerhafte Kommunikation und Distribution. Die Vergangenheit kann den Start erleichtern, aber sie beantwortet nicht, warum Menschen heute kaufen sollten. Retro funktioniert vor allem dann, wenn eine bekannte Markenidee mit einem aktuellen Nutzen, ausreichender Sichtbarkeit und einem klaren Platz im Markt verbunden wird.Aldi macht Rabatt-Apps zum GegnerAldi greift mit seiner aktuellen Werbung die Rabatt-Apps von Rewe, Lidl und anderen Wettbewerbern frontal an. Die Botschaft: Gute Preise sollen ohne App, Coupons oder zusätzliche Datennutzung funktionieren. Der Discounter verlängert den Angriff über mehrere Motive und macht damit einen echten Marktmechanismus zum Kampagnenthema. Ein gutes Beispiel für klare Positionierung. Statt nur die eigene Leistung zu erklären, definiert Aldi bewusst, wogegen die Marke steht. Solche Vergleichsstrategien können aufmerksamkeitsstark sein, funktionieren aber nur, wenn das eigene Leistungsversprechen einfach, glaubwürdig und im Alltag überprüfbar bleibt.____________________________________________Vernetz dich gerne auf LinkedIn: ⁠https://www.linkedin.com/in/luisbinder/⁠ Instagram: https://www.instagram.com/marketingimkopf/Du hast Fragen, Anregungen oder Ideen? Melde dich unter: marketingimkopf@gmail.com Die Website zum Podcast findest du hier. [⁠⁠⁠https://bit.ly/2WN7tH5⁠⁠⁠]
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