Warum dein Vertrieb ohne Marketing keine Chance hat - #260
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Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie eng Marketing und Vertrieb tatsächlich zusammenhängen, von Marktorientierung über Marktforschung bis zur Verkaufsförderung. Außerdem klären wir, ob Unternehmen ihren Vertrieb besser selbst aufbauen oder auslagern sollten, welche 4 Kriterien dabei entscheidend sind und welche 3 Verkaufsformen es gibt: persönlich, distanzpersönlich und unpersönlich.
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Marketing-News der Woche:
Creator werden Teil der GEO-Strategie von Marken
Creator Marketing bekommt eine neue Aufgabe: Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen Kl-Systemen. Marken prüfen zunehmend, welche Creator und Inhalte von Large Language Models aufgegriffen und als Quellen verwendet werden. Es geht darum Creator-Daten mit Analysen aus Kl-Antworten zu verbinden. Ein glaubwürdiger Creator-Beitrag kann nicht nur Menschen erreichen, sondern später auch beeinflussen, welche Marken ein Kl-Assistent empfiehlt. Für Influencer-Marketing entsteht damit eine zusätzliche KPI neben Reichweite und Engagement. Es geht um die Frage, ob Content langfristig in der Kl-Suche sichtbar wird.
Microdramas könnten der nächste große Werbekanal werden
Minutenlange Serien im 9:16-Format entwickeln sich vom asiatischen Trend zum internationalen Medienmarkt. Die Downloads von Microdrama-Apps stiegen im ersten Halbjahr 2026 weltweit um 95,5% gegenüber dem Vorjahr. Auch in Deutschland wächst das Interesse. Das Format ist spannend, weil es die Mechanik von TikTok mit klassischem seriellen Storytelling verbindet. Kurze Episoden, Cliffhanger und hohe Frequenz. Werbung kann als klassischer Spot, Product Placement oder Teil der Handlung integriert werden.
Fandom wird für Marken wichtiger als reine Reichweite
Marketing-Verantwortliche interessieren sich zunehmend für Fandoms statt nur für klassische Zielgruppen. Der Unterschied liegt in der Intensität. Fans konsumieren Inhalte nicht nur, sondern diskutieren, produzieren eigenen Content und halten Themen über längere Zeit relevant. Marken versuchen deshalb, Teil bestehender Communities rund um Sport, Musik, Gaming oder Entertainment zu werden. ABER: Fandom lässt sich nicht einfach über Media-Budget kaufen. Marken müssen einen glaubwürdigen Beitrag zur Community leisten. Cultural Marketing wird damit weniger zu einer einzelnen Kampagne und stärker zu einer langfristigen Beziehung zwischen Marke und Kultur.
Automatisierte Werbung macht Brand Safety wieder zum Thema
Programmatic Werbung auf YouTube bringt Marken immer wieder in Umfelder, die sie eigentlich vermeiden wollen. Unternehmen wie dm, Aldi und P&G reagieren auf einen Campact-Vorstoß gegen Kanäle mit menschenverachtenden Inhalten. Das ist medienstrategisch interessant. Je automatisierter Werbung ausgespielt wird, desto wichtiger werden Ausschlusslisten, Inventarkontrolle und Brand-Safety-Prozesse. Reichweite und günstige TKPs reichen nicht, wenn die Marke in einem Umfeld auftaucht, das dem eigenen Anspruch widerspricht.
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