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著者: WerteInitiative - jüdisch-deutsche Positionen e.V.
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Was bewegt Jüdinnen und Juden in Deutschland? Freiheit, Sicherheit, Gesellschaft, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Bildung und der Widerstand gegen Hass - darüber und weitere Themen der freiheitlichen Demokratie sprechen wir im WI-Talk aus jüdischer Perspektive mit unseren Gästen.WerteInitiative - jüdisch-deutsche Positionen e.V. スピリチュアリティ ユダヤ教 政治・政府 政治学 社会科学
エピソード
  • Ahmad Mansour: Buchvorstellung: Haltung ohne Hass. Über Radikalisierung, Resilienz und eine neue Streitkultur
    2026/09/07

    Wenn wir von Radikalisierung sprechen, denken wir oft zuerst an Gewalt und Anschläge. Doch Radikalisierung beginnt viel früher. Einer, der sagt, dass wir handeln müssen, bevor wir die Gewalt sehen, ist Ahmad Mansour. Er ist Psychologe und Autor und hat Radikalisierung, aber auch Deradikalisierung am eigenen Leib erlebt.

    In seinem neuen Buch "Haltung ohne Hass" beschäftigt er sich mit den Mechanismen und Faktoren hinter Radikalisierung. Mansour arbeitet mit Jugendlichen und Lehrkräften, entwickelt Präventionsprogramme und berät auch die Bundesregierung bei der Frage, wie man Islamismus und Radikalisierung frühzeitig begegnen kann. In diesem WI-Talk geht es deshalb nicht nur um die Analyse des Problems, sondern vor allem um die Frage, was wir tun können: Wie entsteht Radikalisierung? Was macht Menschen anfällig für einfache Weltbilder und Feindbilder? Wie können Schulen, Lehrkräfte und Gesellschaft früher gegensteuern? Und was brauchen wir, um Resilienz zu stärken und wieder zu einer offenen Streitkultur zurückzufinden?

    Foto: © Markus Höhn

    Zum Buch: https://www.piper.de/buecher/haltung-ohne-hass-isbn-978-3-8270-1544-0

    Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.

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    38 分
  • Stefan Dietl: Wir antisemitisch ist die AfD?
    2026/08/31

    Die AfD präsentiert sich gerne als besonders israelfreundlich und als entschiedene Gegnerin von Antisemitismus. Gleichzeitig finden sich in der Partei immer wieder Geschichtsrevisionismus, Verschwörungserzählungen über „Globalisten“ und Eliten sowie antisemitische Denkfiguren in modernisierter Sprache. Wie passt das zusammen? Und woran erkennt man Antisemitismus, wenn er nicht offen als solcher auftritt?

    Darüber sprechen wir mit dem Gewerkschafter, Journalisten und Autor Stefan Dietl. In seinem Buch „Antisemitismus und die AfD“ untersucht er die ideologischen Muster hinter einzelnen Äußerungen und Skandalen. Im Gespräch geht es darum, wie die AfD ihre vermeintliche Israelfreundlichkeit politisch nutzt und wie sich berechtigte Kritik an islamistischem Antisemitismus von dessen Instrumentalisierung unterscheiden lässt.

    Außerdem werfen wir einen Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen rechtem und linkem Antisemitismus: Warum begegnen uns trotz verschiedener Ideologien ähnliche Muster von Verschwörungsdenken, Freund-Feind-Logik und kollektiven Zuschreibungen?

    Und schließlich geht es um eine grundsätzliche Frage: Verläuft die entscheidende Grenze vielleicht weniger zwischen rechts und links – sondern zwischen demokratischem und autoritärem Denken?

    Zum Buch: https://www.verbrecherverlag.de/shop/antisemitismus-und-die-afd/

    Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.

    www.werteinitiative.de

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    34 分
  • Tilman Tarach: Vom Mittelalter in die TAZ. Wie judenfeindliche Bilder die Jahrhunderte überdauern
    2026/08/20

    Israel als Täterstaat, Juden, die sich angeblich vom Opfer zum Täter entwickelt haben, Genozidvorwurf. All das wurde und wird so oft wiederholt, dass es in einigen Kreisen als unumstößliche Wahrheit gehandelt wird – Faktenresistenz inbegriffen. So inbegriffen, dass jemand in der TAZ über seinen Vater schreibt, der die Polio-Impfung nicht rechtzeitig erhalten haben soll, weil die Familie 1948 im israelisch-arabischen Krieg vertrieben wurde. Dass diese Impfung erst Jahre später erstmals zugelassen wurde – geschenkt. Wir wollen uns jedoch weniger auf die TAZ konzentrieren, sondern vielmehr fragen: wie ist es möglich, dass so etwas heute problemlos durchgewunken wird, und zwar nicht als journalistisches Versagen, sondern „Israelkritik“?

    Unser Gast ist der Jurist und Autor Tilman Tarach, der diesen Fall sehr pointiert kommentiert hat. Er beschäftigt sich mit der Ideen- und Wirkungsgeschichte des Antisemitismus. In seiner Arbeit zeigt er, wie sich Vorstellungen vom Gottesmörder, vom heimlichen Strippenzieher oder vom Juden als Täter verändert und bis in die heutige Wahrnehmung von Israel fortgesetzt haben.

    Moderation: Nelly Eliasberg, WerteInitiative e.V.

    www.werteinitiative.de

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    32 分
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