Von 9/11 zu Trumps Amerika (5/5): »Feinde« im eigenen Land
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Patriot Act, Heimatschutzministerium, Einreiseverbote, Islamfeindlichkeit, Verschwörungserzählungen: Der 11. September 2001 hatte politische Folgen, die bis heute im Inneren und Äußeren zu spüren sind. Angst wurde zu einer politischen Kraft, und Donald Trump nutzte genau das für seinen politischen Aufstieg.
Schon als Präsidentschaftskandidat 2015 forderte er, muslimischen Menschen die Einreise in die USA zu verweigern. In seiner zweiten Amtszeit weitet er seinen Kampf gegen den Terror aus – als strategischen Kampfbegriff gegen die politischen und gesellschaftlichen »Feinde« im eigenen Land.
9/11 machte Entwicklungen in den Vereinigten Staaten möglich, die vorher kaum denkbar gewesen wären. Außenpolitische Fehler wurden gemacht, die sich bis heute fortsetzen, Freiheit und Sicherheit werden gegeneinander ausgespielt, und Bush wie Trump verspielten die Stellung Amerikas in der Welt.
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Moderation und Recherche: Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz
Produktion: Pool Artists
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.