Von 9/11 zu Trumps Amerika (3/5): Die größte Lüge Amerikas und ihre Folgen bis heute
カートのアイテムが多すぎます
カートに追加できませんでした。
ウィッシュリストに追加できませんでした。
ほしい物リストの削除に失敗しました。
ポッドキャストのフォローに失敗しました
ポッドキャストのフォロー解除に失敗しました
-
ナレーター:
-
著者:
Auf einmal war das Wort überall: »Massenvernichtungswaffen«. George W. Bush sagte es als Präsident in seiner Rede zur Lage der Nation im Januar 2002. Es war die Ansprache, in der er die »Achse des Bösen« definierte: Irak, Iran und Nordkorea. Am 5. Februar 2003 präsentierte Außenminister Colin Powell dann dem UN-Sicherheitsrat die US-amerikanischen Geheimdienstbewertungen hinsichtlich der Massenvernichtungswaffen. Sie basierten auf einer Lüge, trotzdem wurden sie zur Grundlage für den Einmarsch in den Irak und sollten alle Präsidenten nach Bush dazu zwingen, diesen Krieg gegen den Terror weiterzuführen.
Barack Obama wollte die Kriege beenden, wurde aber zu dem Präsidenten, der mithilfe von Drohnen Krieg führte und den Befehl zur Tötung Osama bin Ladens gab. Joe Biden zog die letzten Truppen aus Afghanistan ab, es wurde ein Desaster. Und Donald Trump nahm die Lüge und machte sie zum zentralen Element seiner Präsidentschaft. In seiner ersten Amtszeit verhängte er einen »Muslim ban«, in seiner zweiten beginnt er Kriege, ohne sie beenden zu können, und verschränkt den Terrorbegriff immer enger mit der Verfolgung seiner innenpolitischen Ziele.
Sie können diese Folge mit einem Digitalabo oder dem Podcastabo der ZEIT hören. Das Podcastabo können Sie unverbindlich vier Wochen lang kostenlos testen. Alle Infos dazu gibt es unter www.zeit.de/podcastabo.
Moderation und Recherche: Klaus Brinkbäumer und Rieke Havertz
Produktion: Pool Artists
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.