エピソード

  • Ungeschminkt #11 mit Philipp Hochmair
    2026/08/26
    Mit einer Sonderausgabe während der Salzburger Festspielzeit tritt die Reihe im August 2026 erstmals außerhalb des Theatermuseums in Erscheinung. Im Salzburger Marionettentheater spricht Hannes Hametner mit Philipp Hochmair über die Lebensrolle des „Jedermann“, die Leidenschaft zur Sprache, Verausgabung, die Freiheit des Spiels und ein rastloses Leben aus dem Koffer. Philipp Hochmair sprengt alle Grenzen. Als von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierter „Jedermann“ verbindet er die Intensität eines körpersprachlichen Hochseilakrobaten mit der schillernden Aura eines Rockstars. Mit seiner Präsenz, seiner Stimme und seiner Energie verwandelt er auch Texte von Kafka, Goethe, Schiller oder Stifter in kraftvolle Performances.
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    1 時間 11 分
  • Ungeschminkt #10 mit Lydia Haider und Ferdinand Schmalz
    2026/06/16
    Lydia Haider und Ferdinand Schmalz verbindet nicht nur das gemeinsame Geburtsjahr 1985 und das Aufwachsen in der österreichischen Provinz. Beide zogen nach Wien und sind unverwechselbare Stimmen der zeitgenössischen österreichischen Dramatik und Prosa. Die Dramen des in Graz gebürtigen Ferdinand Schmalz wurden unter anderem am Deutschen Theater Berlin und am Wiener Burgtheater uraufgeführt und erhielten zahlreiche Preise (darunter den Nestroy - Autorenpreis), sowie für seine Prosa den Ingeborg Bachmann Preis. Sein Stück „jedermann (stirbt)“ wagte erfolgreich die Erneuerung des Hofmannsthal´schen Jedermann-Mythos aus dem Geist der Gegenwart und des entfesselten Kapitals. Die in Steyr geborene Lydia Haider schleudert interpunktionslose Sprachkaskaden gegen die Allmacht des Patriarchats und befragte auch den Salzburger Mythos „Jedermann“ durch die Figur der Buhlschaft. Haiders Stücke wurden an der Volksbühne Berlin und in Wien uraufgeführt. Beide stehen mit ihrer Sprache in der österreichischen Schreibtraditionen von Jandl bis Jelinek und suchen Strategien des Widerstandes gegen die stereotypisierten Sprachschablonen der Gegenwart. Hannes Hametner spricht mit Lydia Haider und Ferdinand Schmalz über Österreich, über den Zustand der Theater aus Sicht der AutorInnen, über die Sprache im
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    1 時間 30 分
  • Ungeschminkt #9 mit Maria Happel
    2026/05/19
    Maria Happel ist eine der wandlungsfähigsten Schauspielerinnen gegenwärtig. Sie brilliert in Komödien ebenso wie in tragischen Stoffen. Mit ihrer markanten Stimme ist sie zudem eine der gefragtesten Sprecherinnen. Seit über 30 Jahren prägt sie mit ihren Auftritten die Inszenierungen des Burgtheaters. 2016 wurde sie ebenda zur Kammerschauspielerin ernannt. Seit Sommer 2021 lenkt sie erfolgreich die künstlerischen Geschicke der Festspiele Reichenau, die heuer ihr 100 Jubiläum feiern. Einem breiten Publikum ist sie aus Film und Fernsehen bekannt, wie der Soko Donau. 1999 wurde Maria Happel mit der Kainz-Medaille und 2003 mit dem Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ geehrt. 2005 wählte der ORF sie zur „Schauspielerin des Jahres“ im Bereich Hörspiel. Hannes Hametner spricht mit Maria Happel anlässlich des Muttertages über die Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft, über fehlende Rollen für Darstellerinnen, über die Premiere von „Sant Falstaff“, über ihre Lebensrolle der Edith Piaf und über die Festspiele Reichenau.
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    1 時間 25 分
  • Ungeschminkt #8 mit Lotte de Beer
    2026/04/23
    Seit September 2022 ist Lotte de Beer Direktorin der Volksoper Wien und damit die erste Frau an der Spitze dieses Hauses und an einem Opernhaus in Wien überhaupt. Künstlerisch baut sie Brücken zwischen Innovation und Tradition und entwickelt die Volksoper zu einem Zufluchtsort für Zuversicht. Mit außergewöhnlichen Inszenierungen wie „Lass uns die Welt vergessen“ hat sie während ihrer Leitungstätigkeit schon große Ausrufezeichen gesetzt und selbst sehr erfolgreich inszeniert, zuletzt Mozarts Zauberflöte. Hannes Hametner spricht mit Lotte de Beer über die Volksoper Wien, über die Verführung des Publikums, über Diversität und über die Aufgabe des Musiktheaters in unserer heutigen Gesellschaft.
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    1 時間 24 分
  • Ungeschminkt #7 mit Jan Philipp Gloger
    2026/03/19
    Jan Philipp Gloger startete im September 2025 seine Direktion des Volkstheater programmatisch mit der Inszenierung von Texten Jura Soyfers und ist nach Inszenierungen an der Volksoper und der Burg jetzt ganz in Wien angekommen. Als Regisseur ist er sowohl im Schauspiel, als auch in der Oper und der Operette erfolgreich, getreu seinem eigenen Credo: anspruchsvolle und zu gleich zugängliche Inszenierungen zu schaffen. Hannes Hametner spricht mit Jan Philipp Gloger über sein erstes Jahr am Volkstheater, seine Vorliebe für österreichische AutorInnen, über den neu geschaffenen Jura Soyfer Preis, über die Kraft des Lachens und drüber, wie es ist, in Wien angekommen zu sein.
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    1 時間 17 分
  • Ungeschminkt #6 mit Caroline Peters
    2026/02/13
    Caroline Peters Spiel ist ein Ereignis. Ob auf der Bühne oder im Film - die Schauspielerin ist eine Meisterin des ausdrucksstarken Spiels. Mühelos wechselt sie von einfühlsamen Betrachtungen zu furiosen Auftritten. Das Publikum schätzt ihr besonderes und genaues Spiel, mit dem sie sich in ihren Rollen in allen Genres bewegt. Mit sensibler Intelligenz und durch ihre wahrhaftiges Spiel gelingt es Ihr immer die ambivalenten Beweggründe ihrer Charaktere hervor zu bringen. Hannes Hametner spricht mit Caroline Peters über ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit, die Zusammenarbeit mit René Pollesch und Simone Stone, über den Generationenwechsel am Theater und ihren ersten Roman „Ein anderes Leben“. Caroline Peters, 1971 in Mainz geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken. Bereits während ihres letzten Studienjahres wurde sie von Andrea Breth an die Berliner Schaubühne engagiert. Es folgten Engagements an alle wichtigen deutschsprachigen Bühnen, das Schauspielhaus Hamburg, Köln und Zürich sowie an die Volksbühne Berlin und an das Burgtheater in Wien. Besonders in Zusammenarbeiten mit Barbara Frey, Dimiter Gotscheff, Karin Beier, Luc Bondy, Nicolas Stemann, René Pollesch und Simon Stone, prägte sie die Entwicklungen des Gegenwartstheaters maßgeblich. Mit der Spielzeit 2024/25 ist Caroline Peters erneut festes Ensemblemitglied an der BURG. Caroline Peters ist darüber hinaus aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, wie der Krimiserie «Mord mit Aussicht» oder Sönke Wortmanns «Der Vorname» bekannt und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis (2007), dem Ulrich-Wildgruber-Preis (2012) und dem Bayerischen Fernsehpreis (2013). 2016 wurde sie mit dem Deutschen Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle“, 2018 und 2020 mit dem Nestroy-Theaterpreis geehrt. 2016 und 2018 wurde sie von der Fachzeitschrift Theater heute als "Schauspielerin des Jahres" ausgezeichnet. 2024 veröffentlichte sie ihren ersten Roman «Ein anderes Leben», der von der Presse und dem Publikum gleichermaßen gefeiert wurde.
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    1 時間 32 分
  • Ungeschminkt #5 mit Annette Beaufaÿs
    2026/01/19
    Annette Beaufaÿs ist eine Künstlerin mit Managertalent. Sie schuf Kostüme für über 120 Produktionen für den Zirkus, die Oper, den Film und stattete den Opernball sowie das Neujahrskonzert aus. Mit André Heller und Michael Haneke verbindet sie eine langjährige Arbeitsfreundschaft. Sie war die Herrin über 250.000 Kostüme und leitet die Kostümwerkstätten von Art for Art, dem Generalausstatter der Bundestheater mit über 100 Mitarbeitern. Hannes Hametner spricht mit Annette Beaufaÿs über Mode, die Kunst des Kostüms, die Wichtigkeit von Handwerk und über das Wien der 70er Jahre. Annette Beaufaÿs wurde am 1. April 1949 als Tochter des Primararztes Dr.med habil Josef Beaufaÿs und Martha Beaufaÿs, geb. Schillings in Arnsberg/Westfalen geboren. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters übersiedelte die Familie nach Wien, wo Annette Beaufaÿs von 1965 -1970 die Modeschule Hetzendorf besuchte. Die erste Berufserfahrung im Bereich der Mode sammelte sie als Modefotostylistin für die Werbung in Wien. Da es zu dieser Zeit sehr schwer war, in Wien im Bereich der Mode vorwärtszukommen, ging sie 1972 nach Australien. Dort verdiente sie als Modedirectrice in Sydney das nötige „Kleingeld“ für die Eröffnung der eigenen Boutiquen "Lilli Pilli" in der Bäckerstraße und „Nikita“ in der Sonnenfelsgasse. Das war 1973, zu einer Zeit, als es in Wien noch keine „schrägen“ Läden gab. Dort war es auch, wo die Karriere in Gestalt André Hellers in ihr Leben trat. Er überredete sie zu ihrer ersten Arbeit 1976 als Kostümbildnerin für „Circus Roncalli“ als Mitarbeiterin des österreichischen Malers Hubert Aratym. Es folgten weitere Arbeiten mit André Heller für „Flic Flac“, „Begnadete Körper“, „Feuertheater“ und „Magneten“. Noch heute gilt André Heller als ihr künstlerischer Mentor. Für das Theater und den Film wurde sie 1981 von Michael Haneke, dem berühmten österreichischen Regisseur als Kostümbildnerin entdeckt, für den sie neben einigen Theaterstücken unter anderen auch den Film „Wer war Edgar Allen“ und „Die Klavierspielerin“, sowie Haneke's erste Operninszenierung „Don Giovanni“ in Paris ausstattete. Sie war als freischaffende Kostümbildnerin für über 120 Produktionen in Theater, Oper, Film und Fernsehen in Europa, Japan und China verantwortlich. Hier arbeitete sie mit Regisseuren wie Axel Corti, August Everding, Dietmar Pflegerl, Elke Lang und in den letzten Jahren sehr verstärkt mit Philippe Arlaud, aber auch immer wieder mit André Heller, mit dem sie drei große Projekte mit Jessye Norman verwirklichte. Annette Beaufaÿs hat sich vor allem mit ihren Arbeiten für das Neujahrskonzert, den Opernball und Produktionen in der Staats- und Volksoper, sowie bei den Bregenzer Festspielen im österreichischen Kulturbetrieb einen Namen gemacht. Seit 1993 war Annette Beaufaÿs Leiterin der Kostümabteilung der österreichischen Bundestheater. Seit September 1999 sind die Bundestheater ausgegliedert und die Kostümabteilung als ein Profit Center in der ART for ART Theaterservice GmbH ein eigenständiger, wirtschaftlich ausgerichteter Betrieb. Annette Beaufaÿs war auch Leiterin der Marketingabteilung von ART for ART und hat in dieser Funktion dem Unternehmen zu einem starken eigenen Profil verholfen. Außerdem unterrichtet sie Kostümkunde am Konservatorium Wien. Am 23. Jänner 2008 wurde ihr von Bundesministerin Dr. Claudia Schmied der Berufstitel Professor verliehen. Seit 1. September 2013 genießt Annette Beaufaÿs den wohlverdienten Ruhestand.
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    1 時間 22 分
  • Ungeschminkt #4 mit Stefan Bachmann
    2025/12/20
    Stefan Bachmann ist ist nach Stationen in Zürich, Berlin, Basel, Köln ganz in Wien angekommen und seit der Spielzeit 2024/25 Intendant des Wiener Burgtheaters. Die erste erfolgreiche Spielzeit liegt hinter ihm. Der Zuspruch wächst. Das große Jubiläum „250 Jahre Burgtheater“ fällt in seine zweite Spielzeit. Als Intendant agiert er umsichtig. Als Regisseur sucht Stefan Bachmann die großen Themen und Stoffe, wie Daniel Kehlmanns „Tyll“ oder Reinald Götz´ Epochenroman „Johann Holtrop“. Oft verbindet er sie mit fulminanten Bühnenräumen, die seinen Schauspielerinnen höchste Spiel- und Wortkunst abverlangen. Hannes Hametner spricht mit Stefan Bachmann über frühe Erfolge, die Besonderheit Wiens als Theaterstadt, über die Traditionen des Burgtheaters, seine Lust an großen epischen Stoffen und über seine Pläne für die Burg.
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    1 時間 24 分