『Spitex-Welten』のカバーアート

Spitex-Welten

Spitex-Welten

著者: Jennifer Kummli Heinz M. Schwyter Martin Radtke
無料で聴く

Der Podcast bespricht Hintergründe, vertieft Trends und zeigt Lösungsansätze für wichtige Fragen auf. Spitex-Welten richtet sich an alle, die sich für die Spitex interessieren. Spitex-Welten ist eine wilde Zusammenarbeit von Better Nursing und der Spitex-Drehscheibe. 社会科学 衛生・健康的な生活 身体的病い・疾患
エピソード
  • Psychiatrische Pflege gehört mitten in die Gesellschaft
    2026/08/25
    Gast: Barbara Jost, Co-Leiterin Fachbereich Psychosoziale Betreuung der Spitex Region Thun AG Host: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Menschen mit psychischen Erkrankungen verlassen Kliniken heute oft nach wenigen Tagen oder Wochen. Zu Hause benötigen sie weiterhin Struktur, fachliche Begleitung und Unterstützung im Alltag. Gleichzeitig werden die betreuten Situationen komplexer und instabiler. Der Fachbereich Psychosoziale Betreuung der Spitex Region Thun AG ist aus einem kleinen Team entstanden. Heute arbeiten dort rund 50 Mitarbeitende. Sie betreuen etwa 450 Patientinnen und Patienten. Ein Teil des Teams konzentriert sich auf psychosoziale Betreuung im Alter und auf herausfordernde Situationen bei Demenz. Die Mitarbeitenden helfen bei der Tagesstruktur, beim Medikamentenmanagement und bei Kontakten mit Behörden oder Sozialdiensten. Sie unterstützen die soziale Integration und versuchen, die Selbstständigkeit der Betroffenen zu erhalten. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Krisenprävention. Das Team will Klinikeintritte nach Möglichkeit verhindern oder verkürzen. «Man hat stationär manchmal ein ganz anderes Bild, als wenn man die Menschen daheim erlebt», sagt Barbara Jost. Zu Hause zeigt sich, welche Unterstützung im Alltag tatsächlich nötig ist. Ein Krisenplan aus der Klinik muss deshalb häufig angepasst werden. Die Betroffenen sind einen grossen Teil der Zeit auf sich allein gestellt und müssen schrittweise wieder Verantwortung übernehmen. Das grosse Einsatzgebiet bringt lange Wegzeiten mit sich. Kurze Einsätze lassen sich deshalb nicht überall wirtschaftlich anbieten. Gleichzeitig versorgt das Team Patientinnen und Patienten auch am Wochenende.
    続きを読む 一部表示
    33 分
  • Mit Kennzahlen führen, statt Zahlen verwalten
    2026/07/28
    Gast: Marc Kaiser, Geschäftsführer und Inhaber Heyde Host: Jennifer Kummli, Gründerin und Inhaberin Better Nursing ----------------------------------------------------------------------------------- Spitex-Organisationen erfassen sehr viele Daten. Daraus lassen sich zahlreiche Kennzahlen bilden. Doch Zahlen allein führen noch nicht zu guten Entscheiden. Entscheidend ist, dass sie zur Strategie und zu den Zielen der Organisation passen. «Wir generieren aus Daten Informationen, damit man entscheiden kann», sagt Marc Kaiser. Sein Unternehmen verbindet Leistungs-, Lohn- und Finanzdaten in einem Cockpit. So können Spitex-Organisationen Entwicklungen unterjährig verfolgen. Sie erkennen beispielsweise, wenn die Produktivität sinkt, leiten Massnahmen ein und überprüfen nach einigen Monaten, ob diese wirken. Produktivität ist eine wichtige Kennzahl. Isoliert betrachtet kann sie jedoch in die Irre führen. Ein Psychiatrie-, Palliative-Care- oder Wundteam ist möglicherweise weniger stark ausgelastet als die Hauswirtschaft. Auch das Leistungsangebot und die Grösse einer Organisation beeinflussen die Ergebnisse. Vergleiche sind zusätzlich schwierig, weil nicht alle Organisationen gleich rechnen. Einige beziehen Lernende, Administration oder Geschäftsleitung ein, andere nicht. Zwei Organisationen können deshalb dieselbe Kennzahl nennen und trotzdem etwas anderes messen. Künftig könnte künstliche Intelligenz den Zugang zu den Daten vereinfachen. Führungspersonen könnten konkrete Fragen stellen, statt Auswertungen selbst zusammenzustellen. Der Ausgangspunkt bleibt jedoch die Strategie. Marc Kaiser rät deshalb: «Überlegen, was wir mit unserer Organisation erreichen wollen, was ist unser Auftrag, und dann Schritt für Schritt runterbrechen, welche Kennzahlen relevant sind.»
    続きを読む 一部表示
    36 分
  • «Schenken wir einander wieder mehr Vertrauen»
    2026/06/30
    Gast: Markus Reck, CEO von Spitex Zürich Host: Martin Radtke, Mitherausgeber Spitex-Drehscheibe* 18 Jahre lang hat Markus Reck die Spitex-Welt in führenden Funktionen mitgestaltet. Als CEO führte er Spitex Zürich Limmat und Spitex Zürich Sihl zusammen. Nun gibt er sein Amt ab und blickt auf eine Branche zurück, die sich stark verändert hat. Als Ökonom ohne Pflegeausbildung fand Markus Reck im Jahr 2008 eher zufällig zur Spitex. Dort begegnete er Mitarbeitenden, die aus innerer Überzeugung arbeiteten und manches anders betrachteten als er. Gerade dieser Austausch faszinierte ihn. Mit der Zeit, sagt er, sei er zu einem «Spitex-Fanatiker» geworden. Für Markus Reck ist Spitex weit mehr als eine Gesundheitsorganisation. Mitarbeitende sehen im Zuhause der Kundinnen und Kunden nicht nur deren gesundheitliche Situation. Sie erleben auch, wie Menschen wohnen, ob sie soziale Kontakte haben und welche Unterstützung sie im Alltag benötigen. «Wir leisten nicht nur Pflege. Wir übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.» Eine besonders prägende Aufgabe war die Fusion der beiden Zürcher Spitex-Organisationen. Zu Beginn trafen unterschiedliche Kulturen und verhärtete Bilder aufeinander. Die neue Geschäftsleitung setzte deshalb auf Dialog, Mitwirkung und einen Vertrauensvorschuss. Das Ziel lautete nicht, eine Organisation in die andere zu überführen. Aus zwei Organisationen sollte etwas Neues entstehen: «Eins plus eins ist drei.» Sorgen bereiten Markus Reck das Image der Branche und Fehlentwicklungen bei einzelnen Anbieterinnen. Hoffnung geben ihm die jungen Berufspersonen, die Verantwortung übernehmen und ihre Arbeit mitgestalten möchten. Sein wichtigster Rat an Führungspersonen lautet deshalb: zuhören, Menschen mit Wohlwollen begegnen und ihnen etwas zutrauen. Sein Schlussgedanke nach 18 Jahren Spitex: «Schenken wir einander wieder mehr Vertrauen. Gehen wir aufeinander zu und hören wir einander zu. Dann kommt es gut.» * Deklaration: Martin Radtke ist Leiter Marketing & Kommunikation bei Spitex Zürich
    続きを読む 一部表示
    38 分
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
まだレビューはありません