Sind Innovationsmanager eigentlich "Bullshit-Jobber"? - mit Timo Landener
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Innovation und Nachhaltigkeit stehen für Zukunft, Fortschritt und Erneuerung. Sie haben eigene Abteilungen, Rollen und Strategien. Aber was passiert, wenn hinter dem schönen Etikett irgendwann die Frage steht: „Was machen wir hier eigentlich?“
In dieser Folge von „Innovation ohne Make-up“ schauen Dirk Wirth und Jean Philipp Hagmann genau dorthin, wo es unbequem wird – hinter die Fassade der Innovationsarbeit.
Zu Gast ist Timo Landener, Innovations- und Nachhaltigkeitsmanager und Autor des Buchprojekts „Confessions of a Bullshit Jobber“. Inspiriert von David Graebers „Bullshit Jobs“ entwickelt er eine provokante These:
Innovation und Nachhaltigkeit sind keine Bullshit Jobs – aber sie können „bullshitisiert“ werden.
Ein sinnvoller Job kann durch fehlende Strukturen, widersprüchliche Erwartungen, mangelnde Ressourcen und unklare Zielbilder zu „Fake Work“ werden. Dann wird Aktivität zum Ersatz für Wirkung: Workshops, Hackathons, Methoden und Innovationstheater – viel Bewegung, aber wenig Veränderung.
Die drei sprechen über Selbstzweifel, Scham und die Frage, warum Menschen in Systemen manchmal Verhalten zeigen, das sie selbst längst hinterfragen. Und sie diskutieren, warum Innovation in vielen Organisationen noch immer als Add-on zum Kerngeschäft verstanden wird.
Doch die Folge bleibt nicht bei der Kritik. Es geht um die entscheidende Frage: Wie kommen wir raus aus der Fake-Work-Falle?
Eine persönliche, ehrliche und durchaus provokante Folge über Innovation, Organisationsstrukturen und die vielleicht unbequemste Frage:
Tun wir gerade wirklich etwas – oder tun wir nur so?
(gemafreie Musik von www.frametaxx.de)