Shoah: Ein filmisches Mahnmal gegen das Vergessen
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Der französische Journalist und Regisseur Claude Lanzmann arbeitete rund zwölf Jahre an seinem epochalen Dokumentarfilm. 1985 wurde er in Paris uraufgeführt. 1986, vor 40 Jahren, kam er in deutsche und österreichische Kinos, anschließend ins Fernsehen. Der Film hat eine Dauer von neuneinhalb Stunden. Er führt an die Orte des systematischen Massenmordes und lässt Überlebende das Unfassbare berichten. Er zeigt Täter und scheinbar unbeteiligte Zeugen, verzichtet auf historisches Archivmaterial. Als beharrlicher Fragesteller nähert sich Lanzmann nach und nach der Vielschichtigkeit des Grauens. Sein Dokumentarfilm "Shoah" fiel in die Zeit eines neuen Umgangs mit der Geschichte des Holocaust in Österreich und Europa. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30.09.2026.
Gestaltung: Rosemarie Burgstaller