エピソード

  • Trailer: Rote Roben – Fälle, die Deutschland bewegen
    2026/08/03
    Die spannendsten und emotionalsten Geschichten hinter den großen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Ab dem 17.8. in ARD Sounds.
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    1 分
  • Darf Helmut Feldmann sterben?
    2026/08/24
    Helmut Feldmann ist unheilbar krank. Er weiß, dass der Tag kommen wird, an dem er nicht mehr leben möchte. Wenn es so weit ist, will er sich Hilfe von einem Sterbehilfeverein holen. Doch das geht plötzlich nicht mehr. Denn der Bundestag verabschiedet 2015 ein neues Gesetz: § 217 Strafgesetzbuch. Danach machen sich Ärzte und Sterbehilfevereine strafbar, wenn sie Menschen beim Suizid helfen. Helmut Feldmann will dieses Gesetz nicht akzeptieren und zieht vors Bundesverfassungsgericht. Für ihn beginnt ein jahrelanger Kampf – gegen seine Krankheit und für das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Wir haben Helmut Feldmann und seine Familie über viele Jahre begleitet. Podcast Tipp: 11KM: der tagesschau-podcast: https://1.ard.de/11KM_Podcast
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    44 分
  • Hintergrund: Hinter den Kulissen des Bundesverfassungsgerichts
    2026/08/31
    Warum tragen die Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts eigentlich rote Roben? Wie fühlt es sich an, eine rote Robe anzuziehen? Und warum sitzt das Gericht eigentlich in Karlsruhe? Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, und die ehemalige Verfassungsrichterin, Susanne Baer, geben persönliche Einblicke in ihre Zeit am Bundesverfassungsgericht. ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam erklärt im Gespräch mit Egzona Hyseni, wie das Gericht arbeitet – vom Eingang der Verfassungsbeschwerde bis zur fertigen Entscheidung. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Christoph Kehlbach machen Frank Bräutigam und Egzona Hyseni außerdem eine kleine Zeitreise in die Anfangsjahre des Gerichts und schauen darauf, wie sich die Anzahl von Frauen am Bundesverfassungsgericht im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. Podcast Tipp: https://1.ard.de/paartherapie-podcast
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    43 分
  • Darf Yana zwei Mütter haben?
    2026/08/31
    Wir erzählen in dieser Folge zwei Geschichten. In beiden geht es um das Thema „Gleichberechtigung“. Auf der einen Seite erzählen wir die Geschichte einer auf den ersten Blick ganz normalen Familie. Ein Paar und seine beiden Töchter. Aber: Das Paar, das sind zwei Frauen. Die Folge zeigt, wie das deutsche Recht gleichgeschlechtliche Paare über viele Jahre unterschiedlich behandelt hat, besonders wenn es um das Thema Adoption geht. Denn als gleichgeschlechtliches Paar ist es im Jahr 2006 nicht einfach. An eine richtige „Ehe für alle“ ist nicht zu denken, die ist erst seit 2017 möglich. Das heißt: Schwule und Lesben durften vorher nicht richtig heiraten – und auch nicht gemeinschaftlich adoptieren. Also konnte nur eine Partnerin die gemeinsame Tochter adoptieren. Die andere Partnerin wurde rechtlich nicht als Elternteil ihrer Tochter anerkannt. Erst 2013 entscheidet das Bundesverfassungsgericht: Diese rechtliche Situation ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Auch die zweite Partnerin muss die Tochter nachträglich adoptieren können. Auf der Richterbank sitzt übrigens auch die erste offen homosexuell lebende Richterin, Susanne Baer. Aber nicht nur sie, alle, auch ihre konservativen Kollegen entscheiden einstimmig, dass die alte Regelung nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Außerdem erzählen wir in dieser Folge noch die Geschichte von der ersten Richterin am Bundesverfassungsgericht, Erna Scheffler. 1951 kommt sie ins Amt. Sie hatte es nicht immer leicht, sie wurde in eine Welt geboren, in der es für Frauen kaum vorstellbar war, zu studieren. Gleichberechtigung von Mann und Frau, das ist Erna Schefflers Thema. Karlsruhe muss der Politik immer wieder in mehreren Urteilen erklären, was es bedeutet, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Urteile, die Erna Scheffler ganz entscheidend prägt. Podcast Tipp: Willkommen im Club https://1.ard.de/willkommen-im-club
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    37 分
  • Hintergrund: Der Streit um die Sterbehilfe
    2026/08/24
    Mit dem Tod der Kessler-Zwillinge Ende 2025 ist die Debatte um die Sterbehilfe wieder neu entfacht worden. Die beiden bekannten Schauspielerinnen und Sängerinnen hatten mit 89 Jahren gemeinsam ihr Leben beendet – mit Hilfe eines Sterbehilfevereins. Seit Jahren ringt der Bundestag darum, sich auf gesetzliche Rahmenbedingungen für den assistierten Suizid zu einigen, bislang ohne Erfolg. Welche Arten der Sterbehilfe gibt es überhaupt? Warum hat Deutschland Stand jetzt die liberalste Regelung seit langem? Und warum gelingt es dem Bundestag seit Jahren nicht, sich auf einen neuen Gesetzesentwurf zum assistierten Suizid zu einigen? Über diese Fragen spricht Egzona Hyseni mit dem ARD-Rechtsexperten Frank Bräutigam. Podcast-Tipp: Tod und Jetzt? https://1.ard.de/tuj
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    20 分