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Retina Innovation

Retina Innovation

著者: Retina plus e.V.
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Retina Innovation ist ein Podcast über praktische Hilfsmittel und medizinische Behandlungsoptionen, die das Leben mit Sehverlust heute schon erleichtern. Jede Folge stellt ein Thema vor, das Selbstständigkeit und Teilhabe fördert – verständlich, praxisnah und für Betroffene direkt relevant. Im Unterschied zu Retina View richtet sich Retina Innovation bewusst auf die Gegenwart: Lösungen, die jetzt helfen – nicht irgendwann.Retina plus e.V. 衛生・健康的な生活
エピソード
  • Von der Studie in die Versorgung – Telemedizin als gelebte Innovation in der Augenheilkunde
    2026/05/15

    In dieser Folge spricht Moderator Thomas M. Duda mit Dr.med. Claus Gruber, Gründer von Mirantus Health, über die Entwicklung telemedizinischer Versorgungskonzepte in der Augenheilkunde – von den wissenschaftlichen Grundlagen der OVIS- und TOVIS-Studien bis zur praktischen Umsetzung im Rahmen einer Gesundheitspartnerschaft mit der TechnikerKrankenkasse (TK) in Sachsen.

    Die OVIS-Studie zeigte deutlich: In deutschen Senioreneinrichtungen besteht eine relevante augenärztliche Unterversorgung, viele Bewohnerinnen und Bewohner weisen bislang unerkannte oder unbehandelte Befunde auf. Die TOVIS-Studie erprobte daraufhin ein teleophthalmologisches Modell, bei dem Untersuchungen vor Ort durchgeführt und digital durch Augenärztinnen und Augenärzte ausgewertet werden.

    Doch entscheidend ist für uns die Frage: Was ist aus diesenErkenntnissen geworden?

    Heute existieren Versorgungsmodelle, die genau dort ansetzen – insbesondere in Regionen mit augenärztlicher Unter- oder drohender Unterversorgung. In Sachsen hat die Techniker Krankenkasse gemeinsam mit Mirantus Health ein Pilotprojekt initiiert, um niedrigschwellige Augenuntersuchungen in ländliche Regionen zu bringen.

    Gerade in einigen Regionen Sachsens sind Augenarzttermine schwer zu bekommen, Wartezeiten lang, Praxen stark belastet. Hier setzt das Hybridmodell an.

    Versicherte können Untersuchungen entweder in teilnehmenden Optikgeschäften oder im mobilen „Augenmobil“ durchführen lassen. Speziell geschulte Fachkräfte erheben mithilfe moderner Diagnostikgeräte strukturierte Messdaten – darunter Sehschärfe, Refraktion, Netzhautaufnahmen mit Darstellung von Makula und Sehnervenkopf sowie Vorderabschnittsfotografie mittelsSpaltlampe.

    Die erhobenen Daten werden digital an ein Netzwerk vonAugenärztinnen und Augenärzten übermittelt und dort fachärztlich beurteilt. Innerhalb von 24 bis 72 Stunden erhalten die Nutzerinnen und Nutzer eine Rückmeldung. Bei auffälligen Befunden unterstützt Mirantus bei der zeitnahenOrganisation eines augenärztlichen Termins oder einer telemedizinischen Weiterbehandlung.

    Wichtig: Dieses Angebot richtet sich an Menschen ab 18 Jahren ohne akute Beschwerden. Es ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie, sondern dient der strukturierten, niedrigschwelligen Früherkennung und Versorgungssteuerung.

    Genau hier liegt die Innovation, die wir im Podcast in denMittelpunkt stellen möchten.

    Gemeinsam sprechen wir in dieser Folge über:

    • Die Entstehungsgeschichte von Mirantus und die Impulseaus OVIS und TOVIS
    • Die technische Grundlage teleophthalmologischerScreenings – von moderner Bildgebung bis zu KI-gestützter Auswertung
    • Die Zusammenarbeit zwischen Pflege, Optometrie,Augenärzteschaft und Krankenkassen
    • Internationale Best Practices im BereichTeleophthalmologie
    • Die Vision einer niedrigschwelligen Basisversorgungvon morgen
    • Und die Frage, welche strukturellen Voraussetzungenfür eine nachhaltige Expansion solcher Modelle notwendig sind

    Mit „Retina Innovation“ möchten wir Innovation verständlichmachen. Wir richten uns bewusst an Menschen mit Sehverlust, ihre Angehörigen und an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die wissen möchten, welche Möglichkeiten heute bereits Teil der medizinischen Versorgung sind.

    Weiterführende Links: www.mirantus.com

    Disclaimer:

    Die Inhalte dienen der neutralen Information und ersetzen keine medizinische oder versorgungsbezogene Beratung. Produkt-, Hilfsmittel- oder Software-Nennungen erfolgen ohne werblichen Anspruch und ohne Einfluss von Sponsoren.

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    33 分
  • Zweitmeinung in der Augenheilkunde – Vertrauen durch Struktur und Erfahrung
    2026/04/15

    Was tun, wenn die Diagnose unsicher ist? Wenn die Entscheidung über eine Behandlung schwerfällt – oder wenn Betroffene sich mehr Orientierung wünschen?

    In dieser Folge von Retina Innovation sprechen wir mit Prof. Dr. Bernd Kirchhof, ehemaliger Direktor der Universitäts-Augenklinik Köln, über das gemeinnützige Beratungsprojekt „Augenrat“. Dort bieten erfahrene Professorinnen und Professoren der Augenheilkunde im Ruhestand unabhängige Zweitmeinungen zu verschiedenen Augenerkrankungen an – von Makuladegeneration über Netzhautdystrophien bis hin zu komplexen Befunden.

    Was dieses Angebot so besonders macht, wie die Beratung funktioniert und warum „Augenrat“ eine echte Innovation für Patientinnen und Patienten mit Sehverlust ist – das alles hören Sie in dieser Folge.


    Die ärztliche Zweitmeinung wird durch „Augenrat“ zur modernen Beratungsform: fundiert, neutral und ortsunabhängig abrufbar – mit der Erfahrung einer lebenslangen Fachkarriere


    Denn manchmal ist Innovation kein neues Gerät – sondern ein neuer Blick auf das, was da ist.


    „Augenrat“ ist ein gemeinnütziges Beratungsangebot von Professoren der Augenheilkunde im Ruhestand oder kurz davor. Sie stellen ihre jahrzehntelange klinische und wissenschaftliche Erfahrung zur Verfügung, um Betroffenen mit unklarer Diagnose oder Therapieentscheidung durch eine unabhängige Zweitmeinung zu helfen.

    Für Menschen ohne digitalen Zugang kann der erste Kontakt auch telefonisch erfolgen unter 0221-29 20 50 56

    Weitere Informationen unter: www.augenrat.de


    +++

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    Die Inhalte dieses Podcast dienen ausschließlich der neutralen Information und Aufklärung. Sie stellen keine medizinische, therapeutische oder versorgungsbezogene Beratung dar und ersetzen nicht die individuelle Beratung durch Ärztinnen, Ärzte, Therapeutinnen, Therapeuten oder andere qualifizierte Fachpersonen.

    Die im Podcast genannten Arzneimittel, Medizinprodukte, Hilfsmittel, Softwarelösungen, Verfahren oder Unternehmen werden sachlich und ohne werblichen Charakter dargestellt. Aussagen zu möglichen Einsatzgebieten oder Versorgungsoptionen stellen keine Empfehlung oder Garantie dar. Sponsoren haben keinen Einfluss auf die Auswahl der Themen oder die Inhalte der Episoden.

    Entscheidungen zu Therapie, Versorgung oder Hilfsmitteln sollten stets individuell und unter Berücksichtigung der persönlichen Situation sowie der geltenden Zulassungen und Erstattungsregelungen getroffen werden.

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    33 分
  • NGS-Screening: Präzise Diagnostik bei erblichen Netzhauterkrankungen
    2026/03/15

    Gast: Prof. Dr. med. Hanno Jörn Bolz

    In dieser Folge von Retina Innovation, dem Podcast von Retina plus e.V., stehen genetische Untersuchungsmethoden im Mittelpunkt, die in der Diagnostik erblicher Erkrankungen längst etabliert ist, deren Bedeutung vielen Betroffenen – und auch Ärzten – jedoch mitunter noch nicht ausreichend bekannt ist: Hochdurchsatz-DNA-Sequenzierungen in Form verschiedener Next-Generation Sequencing (NGS)-Verfahren bis hin zur aktuell lebhaft diskutierten long-read-Genomsequenzierung (long-read whole-genome sequencing, LR-WGS).

    Zu Gast ist Prof. Dr. med. Hanno Jörn Bolz, ärztlicher Leiter der Humangenetik bei Bioscientia in Ingelheim und Experte für genetisch bedingte Augenerkrankungen.

    NGS ermöglicht es heute, zahlreiche krankheitsrelevante Gene gleichzeitig und systematisch zu analysieren. Damit hat sich die molekulargenetische Diagnostik erblicher Netzhauterkrankungen grundlegend verändert. Was früher nur schrittweise oder mit begrenzter Aussagekraft möglich war, kann heute deutlich präziser eingeordnet werden.

    In dieser Folge klären wir:

    • wie sich die genetische Diagnostik in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat
    • warum NGS einen entscheidenden Fortschritt darstellt
    • welchen konkreten Nutzen eine molekulare Diagnose für Patienten und ihre Familien hat
    • welche Bedeutung sie für Prognose, Beratung, Studienzugang und zukünftige Therapien besitzt
    • welches Rolle neue Verfahren wie die long-read-Genomsequenzierung diagnostisch bereits spielen
    • wo die Grenzen der heutigen Diagnostik liegen

    Zum Abschluss ordnen wir eine aktuelle internationale Studie ein, die zeigt, dass auch Veränderungen in nicht-kodierenden RNA-Genen eine Rolle bei erblich bedingtem Sehverlust spielen können. Diese Erkenntnisse erweitern die diagnostischen Möglichkeiten weiter und verdeutlichen, wie dynamisch sich das Feld der Molekulargenetik entwickelt.

    Diese Folge richtet sich an Patienten mit erblich bedingten Netzhauterkrankungen, an Angehörige sowie an Fachleute im Gesundheitswesen.

    Retina Innovation vermittelt Entwicklungen, die heute bereits verfügbar sind – verständlich erklärt und mit klarem Bezug zum praktischen Nutzen für Betroffene.

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    39 分
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