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Retina Innovation

Retina Innovation

著者: Retina plus e.V.
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Retina Innovation ist ein Podcast über praktische Hilfsmittel und medizinische Behandlungsoptionen, die das Leben mit Sehverlust heute schon erleichtern. Jede Folge stellt ein Thema vor, das Selbstständigkeit und Teilhabe fördert – verständlich, praxisnah und für Betroffene direkt relevant. Im Unterschied zu Retina View richtet sich Retina Innovation bewusst auf die Gegenwart: Lösungen, die jetzt helfen – nicht irgendwann.Retina plus e.V. 衛生・健康的な生活
エピソード
  • IVOM im richtigen Rhythmus – welches Therapieschema passt zu mir?
    2026/10/17

    Warum bekommen manche Patienten alle vier Wochen eine Spritze ins Auge, während bei anderen deutlich längere Behandlungsabstände möglich sind? Gibt es das eine richtige Therapieschema, oder muss die Behandlung individuell angepasst werden?

    Die IVOM-Therapie, bei der Medikamente direkt in den Glaskörper des Auges gespritzt werden, kommt unter anderem bei der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), dem diabetischen Makulaödem und bei Makulaödemen infolge retinaler Venenverschlüsse zum Einsatz.
    In dieser Folge von „Retina Innovation“, dem Podcast von Retina plus e.V., spricht Thomas M. Duda mit Prof. Dr. Oliver Zeitz. Der erfahrene Augenarzt und Netzhautspezialist war viele Jahre an der Berliner Charité tätig und arbeitet heute an der Augentagesklinik Zehlendorf in Berlin. Darüber hinausengagiert er sich als Mitglied im Wissenschaftlich-Medizinischen Beirat (WMB) von Retina plus e.V.

    Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Behandlungsintervalle festgelegt werden, woran sich der Erfolg einer Therapie erkennen lässt und welche Möglichkeiten bestehen, wenn die Behandlung nicht wie erhofft wirkt.

    Ein Gespräch über individuelle Therapieentscheidungen, medizinische Empfehlungen und darüber, was Patientinnenund Patienten wissen sollten, um ihre Behandlung besser zu verstehen und aktiv mitzugestalten.

    Weitere Informationen:

    Augentagesklinik Zehlendorf: https://www.augentagesklinik-zehlendorf.de/

    Wissenschaftlich-Medizinischer Beirat von Retina plus e.V.: https://www.retinaplus.de/forschung-wissen/forschung-verstehen/wissenschaftlicher-beirat/

    Disclaimer:

    Die Inhalte dienen der neutralen Information und ersetzen keine medizinische oder versorgungsbezogene Beratung. Produkt-, Hilfsmittel- oder Software-Nennungen erfolgen ohne werblichen Anspruch und ohne Einfluss von Sponsoren.

    Ihre Meinung ist wichtig Teilen Sie uns Ihre Themenwünsche und Ideen unter podcast@retinaplus.de mit oder per WhatsApp 0156 796 456 19.
    Unsere Arbeit lebt von vielfältigen Perspektiven – auch von Ihrer.
    Mehr Informationen zu Retina plus: www.retinaplus.de
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    33 分
  • Silikonölfreie Augeninjektionen (IVOM) - Ein wenig beachteter Aspekt der modernen Netzhauttherapie
    2026/09/15

    Millionen intravitreale Medikamenteninjektionen (IVOM) werden jedes Jahr durchgeführt – sie gehören heute zu den größten Erfolgen der modernen Netzhautmedizin und haben die Behandlung vieler Netzhauterkrankungen grundlegend verändert. Erkrankungen wie die feuchte altersbedingte Makuladegeneration (AMD), das diabetische Makulaödem oder Netzhautvenenverschlüsse können durch Anti-VEGF-Therapien häufig über viele Jahre stabilisiert und Sehvermögen erhalten werden.

    Doch obwohl sich die Medikamente kontinuierlich weiterentwickelt haben, blieb ein entscheidender Bestandteil der Behandlung lange nahezu unverändert: die Spritze.

    Konventionelle Spritzen werden meist mit Silikonöl beschichtet, damit sich der Kolben leicht bewegen lässt. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass dabei Silikonöltröpfchen in den Glaskörper gelangen können. Diese können als störende Glaskörpertrübungen (Floaters) wahrgenommen werden und werden mit entzündlichen Reaktionen sowie weiteren potenziellen Risiken in Verbindung gebracht. Eine aktuelle Metaanalyse berichtet, dass nach intravitrealen Injektionen bei mehr als der Hälfte der behandelten Augen Silikonölpartikel nachweisbar sind. Gleichzeitig weisen aktuelle Untersuchungen darauf hin, dass silikonölfreie Spritzensysteme dieses Risiko reduzieren können.

    In dieser Episode von Retina Innovation sprechen wir mit Merlina Wojta und Nicholas Stromer, zwei Apothekern von SJJ Solutions, über die Entwicklung eines silikonölfreien Spritzensystems für die präzise Applikation kleiner Volumina, das heute vor allem in der Ophthalmologie eingesetzt wird.

    Gemeinsam beleuchten wir die Rolle von Silikonöl in herkömmlichen Spritzen, die Bedeutung von Dosiergenauigkeit, Totraumvolumen und aseptischer Herstellung sowie die Frage, welchen Beitrag innovative Applikationssysteme zu einer präziseren Dosierung, einer höheren Prozessqualität und möglicherweise auch zu mehr Patientensicherheit leisten können.

    Darüber hinaus geht es um die Zusammenarbeit mit Krankenhausapotheken und Herstellbetrieben, internationale Lieferketten sowie die wissenschaftliche Forschung hinter der Entwicklung neuer Injektionssysteme.

    Im Anschluss hören Sie ein englischsprachiges Interview mit Jasper Schootstra, Geschäftsführer und Mitgründer von SJJ Solutions. Er berichtet über die Entstehung des Familienunternehmens, die Entwicklung der silikonölfreienZero Residual®-Spritze, die regulatorischen Herausforderungen bei Medizinprodukten sowie über die Vision des Unternehmens, innovative Applikationssysteme für die Ophthalmologie und weitere medizinische Anwendungsgebiete zu entwickeln.


    Retina Innovation vermittelt Entwicklungen, die heute bereits verfügbar sind – verständlich erklärt und mit klarem Bezug zum praktischen Nutzen für Betroffene.

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    37 分
  • Die Spritze, die das Sehen veränderte – eine Zeitreise zu den Anfängen der IVOM-Therapie
    2026/08/15

    Was heute als medizinische Innovation in der Versorgung von Menschen mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration (AMD) angekommen ist, begann vor Jahrzehnten in der Forschung. Prof Daniel Pauleikhoff berichtet über die Anfänge der Spritzen ins Auge, die heute nicht mehr wegzudenken sind.

    Die intravitreale operative Medikamentengabe, kurz IVOM,gehört heute zur etablierten Versorgung von Menschen mit feuchter altersbedingter Makuladegeneration. Vor ihrer Einführung waren die Behandlungsmöglichkeiten jedoch begrenzt: Laserbehandlungen und photodynamischeTherapien konnten den Krankheitsverlauf teilweise bremsen, waren aber vor allem auf Schadensbegrenzung ausgerichtet.

    In dieser Folge von Retina Innovation unternehmen wirgemeinsam mit Prof. Dr. Daniel Pauleikhoff eine Zeitreise zu den Anfängen der IVOM-Therapie. Als langjähriger Netzhautspezialist hat er die Entwicklung derBehandlung wissenschaftlich, klinisch und beim Aufbau geeigneter Versorgungsstrukturen begleitet.

    Prof. Pauleikhoff erklärt verständlich, wie krankhafteBlutgefäße und austretende Flüssigkeit die Netzhaut bei feuchter AMD schädigen und warum die Einführung der Anti-VEGF-Medikamente einen grundlegenden Wandelbedeutete. Statt die Gefäße mit Laser oder anderen Verfahren zu zerstören, konnte nun gezielt ihre Durchlässigkeit verringert und die Flüssigkeitsansammlung in der Netzhaut behandelt werden.

    Wir sprechen darüber, wie eine IVOM abläuft, warum dieVorstellung einer Spritze ins Auge bei vielen Patienten zunächst Ängste auslöst und mit welchen hygienischen und medizinischen Maßnahmen die Behandlung sicher durchgeführt wird. Außerdem geht es um realistische Erwartungen: Bei vielen Patienten kann das vorhandene Sehvermögen stabilisiert, bei einem Teil sogarverbessert werden. Die feuchte AMD bleibt jedoch eine chronische Erkrankung, weshalb wiederholte Behandlungen über einen langen Zeitraum notwendig sein können.

    Die Geschichte der IVOM zeigt beispielhaft, was RetinaInnovation in den Mittelpunkt stellt: eine medizinische Entwicklung, die den Weg aus der Forschung in die reguläre Versorgung gefunden und die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Sehverlust grundlegend verändert hat.Heute geht es nicht mehr nur darum, einen drohenden Sehverlust zu verlangsamen, sondern vorhandenes Sehvermögen möglichst lange zu erhalten und damitSelbstständigkeit und Lebensqualität zu sichern.

    Prof. Dr. Daniel Pauleikhoff gehört zu den prägendenRetinologen Deutschlands. Über Jahrzehnte hat er die Erforschung und Behandlung von Netzhauterkrankungen, insbesondere der altersbedingten Makuladegeneration(AMD), wissenschaftlich und klinisch begleitet. Nach seiner Ausbildung an der Universitäts-Augenklinik Essen und Forschungsaufenthalten am renommiertenMoorfields Eye Hospital in London baute er das Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital Münster mit auf und setzte sich maßgeblich für die Einführung moderner Netzhauttherapien in die Patientenversorgung ein. Bis heuteengagiert er sich dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse in eine qualitativ hochwertige Versorgung zu übertragen. Als langjähriger Vorsitzender des AMD-Netz e.V. setzt er sich zudem für die Vernetzung von Augenärzten, Kliniken,Wissenschaft und Patienten ein und engagiert sich für eine bestmögliche Versorgung von Menschen mit altersbedingter Makuladegeneration.

    Die IVOM-Therapie steht beispielhaft für das, worum es inRetina Innovation geht: medizinische Innovationen, die heute bereits Teil der Versorgung sind und das Leben von Menschen mit Sehverlust nachhaltig verbessernkönnen

    Weiterführende Links: https://www.amd-netz.de/team

    Disclaimer: Die Inhalte dienen der neutralen Information und ersetzen keine medizinische oder versorgungsbezogene Beratung. Produkt-, Hilfsmittel- oder Software-Nennungen erfolgen ohne werblichen Anspruch und ohne Einfluss von Sponsoren.

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    39 分
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