Von der Studie in die Versorgung – Telemedizin als gelebte Innovation in der Augenheilkunde
カートのアイテムが多すぎます
カートに追加できませんでした。
ウィッシュリストに追加できませんでした。
ほしい物リストの削除に失敗しました。
ポッドキャストのフォローに失敗しました
ポッドキャストのフォロー解除に失敗しました
-
ナレーター:
-
著者:
In dieser Folge spricht Moderator Thomas M. Duda mit Dr.med. Claus Gruber, Gründer von Mirantus Health, über die Entwicklung telemedizinischer Versorgungskonzepte in der Augenheilkunde – von den wissenschaftlichen Grundlagen der OVIS- und TOVIS-Studien bis zur praktischen Umsetzung im Rahmen einer Gesundheitspartnerschaft mit der TechnikerKrankenkasse (TK) in Sachsen.
Die OVIS-Studie zeigte deutlich: In deutschen Senioreneinrichtungen besteht eine relevante augenärztliche Unterversorgung, viele Bewohnerinnen und Bewohner weisen bislang unerkannte oder unbehandelte Befunde auf. Die TOVIS-Studie erprobte daraufhin ein teleophthalmologisches Modell, bei dem Untersuchungen vor Ort durchgeführt und digital durch Augenärztinnen und Augenärzte ausgewertet werden.
Doch entscheidend ist für uns die Frage: Was ist aus diesenErkenntnissen geworden?
Heute existieren Versorgungsmodelle, die genau dort ansetzen – insbesondere in Regionen mit augenärztlicher Unter- oder drohender Unterversorgung. In Sachsen hat die Techniker Krankenkasse gemeinsam mit Mirantus Health ein Pilotprojekt initiiert, um niedrigschwellige Augenuntersuchungen in ländliche Regionen zu bringen.
Gerade in einigen Regionen Sachsens sind Augenarzttermine schwer zu bekommen, Wartezeiten lang, Praxen stark belastet. Hier setzt das Hybridmodell an.
Versicherte können Untersuchungen entweder in teilnehmenden Optikgeschäften oder im mobilen „Augenmobil“ durchführen lassen. Speziell geschulte Fachkräfte erheben mithilfe moderner Diagnostikgeräte strukturierte Messdaten – darunter Sehschärfe, Refraktion, Netzhautaufnahmen mit Darstellung von Makula und Sehnervenkopf sowie Vorderabschnittsfotografie mittelsSpaltlampe.
Die erhobenen Daten werden digital an ein Netzwerk vonAugenärztinnen und Augenärzten übermittelt und dort fachärztlich beurteilt. Innerhalb von 24 bis 72 Stunden erhalten die Nutzerinnen und Nutzer eine Rückmeldung. Bei auffälligen Befunden unterstützt Mirantus bei der zeitnahenOrganisation eines augenärztlichen Termins oder einer telemedizinischen Weiterbehandlung.
Wichtig: Dieses Angebot richtet sich an Menschen ab 18 Jahren ohne akute Beschwerden. Es ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie, sondern dient der strukturierten, niedrigschwelligen Früherkennung und Versorgungssteuerung.
Genau hier liegt die Innovation, die wir im Podcast in denMittelpunkt stellen möchten.
Gemeinsam sprechen wir in dieser Folge über:
- Die Entstehungsgeschichte von Mirantus und die Impulseaus OVIS und TOVIS
- Die technische Grundlage teleophthalmologischerScreenings – von moderner Bildgebung bis zu KI-gestützter Auswertung
- Die Zusammenarbeit zwischen Pflege, Optometrie,Augenärzteschaft und Krankenkassen
- Internationale Best Practices im BereichTeleophthalmologie
- Die Vision einer niedrigschwelligen Basisversorgungvon morgen
- Und die Frage, welche strukturellen Voraussetzungenfür eine nachhaltige Expansion solcher Modelle notwendig sind
Mit „Retina Innovation“ möchten wir Innovation verständlichmachen. Wir richten uns bewusst an Menschen mit Sehverlust, ihre Angehörigen und an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die wissen möchten, welche Möglichkeiten heute bereits Teil der medizinischen Versorgung sind.
Weiterführende Links: www.mirantus.com
Disclaimer:
Die Inhalte dienen der neutralen Information und ersetzen keine medizinische oder versorgungsbezogene Beratung. Produkt-, Hilfsmittel- oder Software-Nennungen erfolgen ohne werblichen Anspruch und ohne Einfluss von Sponsoren.
Ihre Meinung ist wichtig Teilen Sie uns Ihre Themenwünsche und Ideen unter podcast@retinaplus.de mit oder per WhatsApp 0156 796 456 19.
Unsere Arbeit lebt von vielfältigen Perspektiven – auch von Ihrer.Mehr Informationen zu Retina plus: www.retinaplus.deAbonnieren Sie auch unseren kostenlosen Newsletter unter: https://www.retinaplus.de/newsletter/