Rechtes Denken in Deutschland (Teil 1)
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In dieser Folge zeichnet Volker Weiß den Weg des rechten Denkens in Deutschland nach – von der völkischen Romantik und dem Sozialdarwinismus über die Konservative Revolution und den Nationalsozialismus bis zur Neuen Rechten der Bundesrepublik und ihren heutigen Erscheinungsformen. Dabei geht es um die Frage, was „rechts“ überhaupt bedeutet und in welchem Verhältnis rechtes Denken zur Moderne steht. Zur Sprache kommen Motive wie Nationalismus, Antiliberalismus, Antiegalitarismus und Antimoderne, die Bedeutung von Carl Schmitt, Arthur Moeller van den Bruck und Oswald Spengler sowie die ideengeschichtlichen Bezugnahmen der heutigen Neuen Rechten auf die Konservative Revolution. Außerdem geht es um die Frage, wie sich rechtes Denken nach 1945 neu formierte, welche Strategien es entwickelte, um nach dem Nationalsozialismus wieder gesellschaftlich anschlussfähig zu werden, und wie sich diese Entwicklung schließlich in Bewegungen und Parteien wie den Identitären, PEGIDA und der AfD niederschlägt. Weitere wichtige Fragen zur heutigen Zeit werden in Teil 2 zum Thema geklärt.