エピソード

  • #169 Veränderung: Warum wir uns oft selbst im Weg stehen! Mit Verhaltenstherapeut Jens Corssen
    2026/06/17
    Wir verbringen erstaunlich viel Zeit damit, uns über Dinge aufzuregen, die wir nicht ändern können. Über andere Menschen. Über Entscheidungen. Über Umstände. Über das Leben selbst. Doch warum fällt es uns oft so schwer, das zu akzeptieren, was ist? Warum verharren wir im Beklagen, obwohl wir eigentlich etwas verändern möchten? Und warum stehen wir uns dabei häufig selbst im Weg? Jens Corssen ist Psychologe, seit über 30 Jahren Verhaltenstherapeut und bekannt für sein Konzept des Selbstentwicklers. Im Gespräch erklärt er, warum Leid manchmal verlockender erscheint als Veränderung, weshalb unser Gehirn uns häufiger denkt, als uns lieb ist, und warum unsere Haltung zum Leben oft wichtiger ist als die Situation selbst. Du erfährst, wie wir vom Beklagen ins Handeln kommen, warum Wissen allein selten ausreicht, um uns zu verändern und weshalb eine gehobene Gestimmtheit die Grundlage für Veränderung ist. Außerdem sprechen wir über Selbstverantwortung, den Umgang mit Krisen, die Grenzen individueller Verantwortung und die Frage, welche Rolle Führungskräfte dabei spielen, eine gesunde Haltung im Unternehmen zu fördern. Ein Gespräch über Veränderung, Selbstverantwortung und die Kunst, mehr für das Leben zu sein – statt dagegen.
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    1 時間 24 分
  • #168 Einsamkeit: Warum sie uns alle betrifft! Mit Einsamkeitsforscherin Prof. Dr. Maike Luhmann
    2026/06/03
    Einsamkeit ist weit mehr als das Gefühl, allein zu sein. Sie verändert, wie wir andere Menschen wahrnehmen. Wem wir vertrauen. Wie sehr wir uns in Gemeinschaften einbringen. Und sogar, wie wir auf Politik und Gesellschaft blicken. Deshalb betrifft Einsamkeit nicht nur die Menschen, die sich gerade einsam fühlen. Sie betrifft uns alle. Prof. Dr. Maike Luhmann zählt zu den führenden Einsamkeitsforscherinnen Deutschlands und erklärt, warum Einsamkeit nicht einfach ein persönliches Problem ist, sondern weitreichende Folgen für unser Zusammenleben haben kann. Wir sprechen darüber, wie Einsamkeit entsteht, warum sie Menschen oft in eine Negativspirale führt und weshalb sie Vertrauen, Beziehungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt beeinflusst. Gleichzeitig schauen wir auf die vielleicht wichtigste Frage: Was schützt uns eigentlich vor Einsamkeit? Ein Gespräch über Verbundenheit, Zugehörigkeit und die Erkenntnis, dass starke Beziehungen nicht nur unser Leben bereichern – sondern eine der wichtigsten Voraussetzungen für Gesundheit, Vertrauen, Zusammenarbeit und eine funktionierende Gesellschaft sind.
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  • #167 Besser zusammenarbeiten: Was erfolgreiche Kooperation wirklich braucht | Verhaltensökonom Prof. Dr. Matthias Sutter
    2026/05/20
    Warum fällt uns Zusammenarbeit heute oft so schwer? Warum schwindet Vertrauen, obwohl Kooperation eigentlich die Grundlage für erfolgreiche Unternehmen, Beziehungen und Gesellschaften ist? Prof. Dr. Matthias Sutter ist Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensökonomik. Seit Jahren erforscht er, unter welchen Bedingungen Menschen kooperieren – und warum Zusammenarbeit manchmal gelingt und manchmal scheitert. Wir sprechen darüber, was es braucht, damit Kooperation gelingt, wie Vertrauen entsteht, warum Zusammenarbeit ohne gemeinsame Identität immer schwieriger wird, welche Rolle Führungskräfte dabei spielen und warum manchmal tatsächlich eher die Peitsche als das Zuckerbrot wirkt. Ein Gespräch darüber, wie wir wieder besser zusammenarbeiten können – im Unternehmen, in Beziehungen und als Gesellschaft.
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    1 時間 10 分
  • #166 Zukunftsblind: Warum der Wandel uns so schwerfällt – und wie nachhaltiges Wirtschaften gelingen kann mit Maja Göpel
    2026/05/06
    Warum kommen wir trotz besseren Wissens nicht ins Handeln, wenn es um Wirtschaft, Nachhaltigkeit und unsere Zukunft geht? Antworten hat Prof. Dr. Maja Göpel. Sie ist Transformationsforscherin und eine der führenden Stimmen für nachhaltige Entwicklung. Maja Göpel erklärt, warum der Wandel aktuell so oft ins Stocken gerät, obwohl die Ziele eigentlich klar sind? Welche Strukturen echte Veränderung verhindern? Und warum uns die klassische Wachstumslogik oft in die falsche Richtung führt? Gleichzeitig schauen wir auch auf Lösungen. Du erfährst, was es jetzt braucht, damit die nachhaltige Transformation wirklich gelingt? Wie wir mit Zielkonflikten zwischen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft umgehen? Wie viel ist wirklich genug? Und warum Verlässlichkeit und Anstand in der Führung dabei eine entscheidende Rolle spielen? Ein Gespräch über Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Transformation – und darüber, wie wir es schaffen, ein gutes Leben bei geringstem ökologischen Fußabdruck zu ermöglichen.
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    1 時間 12 分
  • #165 Was zählt wirklich? Orientierung in einer komplexen Welt mit Ranga Yogeshwar
    2026/04/22
    Warum fühlen wir uns oft schlecht, obwohl es uns eigentlich gut geht? Und wie behalten wir einen klaren Blick auf die Welt in Zeiten von Informationsflut, widersprüchlichen Entwicklungen und Dauerkrisen? Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar ordnet genau das für uns ein. Er zeigt, wie sehr wir von äußeren Narrativen, Medien und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt sind, ohne es zu merken - und warum wir dadurch oft den Blick für das verlieren, was wirklich zählt. Es geht um Orientierung in einer komplexen Welt. Darum, wie wir Dinge einordnen können, ohne uns ständig verunsichern zu lassen. Und welche Rolle unsere Perspektive dabei spielt. Du erfährst, warum es vielleicht gar nicht mehr Leistung braucht, sondern eine andere Haltung: weniger Konsum, weniger Kontrolle – und dafür mehr Klarheit, mehr Lernen und ein bewussterer Blick auf das eigene Leben. Ein Gespräch, das hilft, die Dinge wieder klarer zu sehen.
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    1 時間 5 分
  • #164 Immunsystem: Wie Psyche und Beziehungen unsere Gesundheit prägen! Mit Psychoneuroimmunologe Christian Schubert
    2026/04/08
    Was macht uns eigentlich krank? Sind es wirklich nur Viren und Bakterien – oder spielen unsere Psyche und unsere Beziehungen eine viel größere Rolle, als wir denken? Dieses Wechselspiel zwischen Immunsystem, Psyche und Beziehungen untersucht Prof. Dr. Dr. Christian Schubert. Er ist Arzt, Psychotherapeut und Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Im Gespräch erklärt er, warum es nicht ausreicht, den Menschen nur als Körper zu betrachten, wie psychosoziale Faktoren unser Immunsystem prägen und weshalb die klassische Medizin hier oft zu kurz greift. Besonders spannend wird es, wenn du erfährst, wie sehr unsere Kindheit unser Immunsystem beeinflusst – und damit unsere Gesundheit im Erwachsenenalter. Ein Gespräch, das definitiv den Blick auf Gesundheit erweitert.
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    1 時間 11 分
  • #163 Too Much: Wie wir handlungsfähig bleiben, wenn alles zu viel wird! Mit Psychologin Eva Asselmann
    2026/03/25
    Wenn alles zu viel wird. Zu viele Aufgaben, zu viele Gedanken, zu viel Druck. Dann tendieren wir dazu, wieder mehr Kontrolle zu gewinnen und machen es damit oft einfach nur noch schlimmer. Wir fühlen uns noch ohnmächtiger und erschöpfter. Psychologin und Professorin für Persönlichkeitspsychologie Eva Asselmann erklärt, warum wir so reagieren und was uns stattdessen viel mehr hilft, wenn das Leben uns mal wieder über den Kopf wächst. Du erfährst, wie wir aus diesem Gefühl von Überforderung wieder herausfinden, klarer denken können und Schritt für Schritt zurück in unsere eigene Wirksamkeit kommen. Ein Gespräch über Überforderung, Kontrolle und den Weg zurück zu mehr innerer Stärke.
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    49 分
  • #162 Liebe: Wie wir Hass und Ohnmacht überwinden! Mit Autor Daniel Schreiber
    2026/03/11
    Liebe ist mehr als nur ein romantisches Gefühl - sie kann auch eine politische, gesellschaftliche und psychologische Haltung sein. Vor allem in einer Zeit, in der Ohnmacht für viele zum politischen Grundgefühl geworden ist. Eine Rhetorik des Hasses und der Menschenverachtung prägt zunehmend unseren öffentlichen Diskurs. Immer mehr Menschen ziehen sich zurück – resignieren, schweigen, bleiben im Privaten. Doch Schweigen hat noch nie jemanden geschützt. Daher ruft Bestseller-Autor Daniel Schreiber zu Liebe als aktiven Widerstand gegen eine Kultur des Hasses auf. Was zunächst naiv klingen mag, versteht er als politische Haltung – als bewusste Entscheidung für Verantwortung, Empathie und demokratischen Zusammenhalt. Wir sprechen darüber, warum Rückzug keine nachhaltige Bewältigungsstrategie ist, was Hannah Arendts „Amor Mundi“ – die Liebe zur Welt – wirklich bedeutet, warum Liebe kein Gefühl, sondern eine Tätigkeit ist, wie wir Menschen begegnen können, die völlig anderer Meinung sind und weshalb Vergebung für ein funktionierendes gesellschaftliches Miteinander unverzichtbar ist. Es geht um die Frage, was wir im Zusammenleben aus dem Blick verloren haben – und wie es gelingen kann, hoffnungsvoll, handlungsfähig und zuversichtlich zu bleiben.
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    1 時間 4 分