Der Große Preis von Spanien in Madrid sollte die neue Formel 1 verkörpern: moderne Infrastruktur, volle Tribünen und eine spektakuläre Strecke mitten in einem riesigen Entertainment-Komplex. Am Ende standen 353.000 Zuschauer gerade einmal vier Überholmanöver auf der Strecke gegenüber. Der Madring wurde zur Fahrerparade – und zum Sinnbild für eine Entwicklung, die der Formel 1 gefährlich werden könnte. Max Verstappen hatte bereits vor dem Rennwochenende vor den problematischen Bremszonen gewarnt. Nico Rosberg bezeichnete es als „pretty shocking“, dass Oscar Piastri auf frischen Reifen nicht an Franco Colapinto vorbeikam. Fernando Alonso erklärte zudem, weshalb selbst die monumentale Steilkurve La Monumental den Fahrern kaum Möglichkeiten bietet, Mut und Können auszuspielen. Während Madrid bis 2035 fest im Kalender steht, verliert Spa ab 2028 seinen jährlichen Stammplatz. Gleichzeitig entsteht mit Qiddiya das nächste gigantische F1-Projekt. Das Layout verspricht besseres Racing, enthält aber erneut extrem schnelle und unübersichtliche Passagen zwischen Mauern. Plant die Formel 1 ihre Zukunft inzwischen stärker nach wirtschaftlichem Potenzial als nach sportlicher Qualität? Und welche Strecke würdet ihr aus dem Kalender streichen, um Spa, Kyalami oder Indien dauerhaft zurückzuholen? Schreibt eure Meinung in die Kommentare und abonniert Race One für weitere Analysen zur Formel 1.
続きを読む
一部表示