エピソード

  • Vom Traum zur Struktur: Wie die WIR-Kraft ihre Bürgschaftskasse vorbereitet
    2026/03/06

    Anfang März bin ich nach Hessen gereist – zu einem Treffen von Menschen, die versuchen, eine ziemlich große Frage ganz praktisch zu beantworten:

    Wie organisieren wir eine lebenswertere und gerechtere Gesellschaft?

    Wer jetzt an Räucherstäbchen, Meditation im Kreis oder Geigenmusik am Lagerfeuer denkt, liegt allerdings daneben. Denn der Weg dorthin führt nicht nur über schöne Ideen – sondern auch über etwas, das auf den ersten Blick ziemlich trocken wirkt:

    Verträge und Finanzierungsmodelle.

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    Beim Arbeitstreffen der Wirkraft ging es konkret um die Gründung einer sogenannten Bürgschaftskasse. Das klingt erstmal nach Wirtschaftsseminar – ist aber im Kern ein Versuch, neue wirtschaftliche Strukturen aufzubauen, die Kooperation statt Konkurrenz fördern.

    Was mich an diesen Treffen beeindruckt hat, ist weniger das Papier auf dem Tisch als die Art, wie daran gearbeitet wird: Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven ringen miteinander um Lösungen, hören einander zu, verteidigen ihre Ideen – und versuchen gleichzeitig, das gemeinsame Ziel im Blick zu behalten.

    Es ist eine Form von politischer und wirtschaftlicher Kultur, die man heute selten erlebt: Kooperation statt Ego-Show.

    In dieser Podcastfolge hört ihr Ausschnitte aus den Diskussionen, Interviews mit Teilnehmern – und ihr begegnet auch einer überraschenden historischen Figur, die viele nur als Motorenerfinder kennen: Rudolf Diesel.

    Diesel über den Solidarismus: „Dass ich den Dieselmotor erfunden habe, ist schön und gut. Aber meine Hauptleistung ist, dass ich die soziale Frage gelöst habe.“

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    Der zeitgenössische Gegenpart zu Rudolf Diesel war ein gewisser Herr Rockefeller. Leider hatte dieses Duell der Weltanschauungen ein jähes Ende, als Diesel während einer Überfahrt nach England plötzlich vom Schiff verschwand. Einige Tage später wurde seine Leiche angespült. Seine Idee des Solidarismus war zwar zunächst auf Eis gelegt, jedoch nicht vergessen. Vielleicht ist ihre Zeit ja jetzt gekommen.

    Wenn ihr also wissen wollt, wie gesellschaftlicher Wandel aussehen kann, wenn Menschen ihn selbst in die Hand nehmen, dann hört rein und erlebt, wie die geistigen Urenkel Diesels versuchen, diese Ideen neu zu beleben. Und wer weiß? Nach getaner Arbeit versammeln wir uns eines Tages vielleicht singend und tanzend am Lagerfeuer und feiern unser gemeinsames Leben.

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    44 分
  • Chance: Community – Gründung vor den Toren Berlins
    2026/02/13

    Wie wollen wir leben? Diese Frage stellt sich immer dann, wenn ein altes gesellschaftliches Konzept sich überdauert hat und zusammenbricht. Das Konzept, das sich überdauert hat, ist eines des Einzelkämpfertums und der gewaltvollen Manipulation, versteckt hinter einer Fassade des Wohlstands und der Scheindemokratie. Es will uns wohl nicht gelingen, die Gewaltherrscher im Demokratiegewand zum Aufhören zu bewegen – also müssen wir selbst anfangen, unser Leben in die Hand zu nehmen. Gemeinsam!

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    Die Idee friedlicher und kooperativer Gemeinschaften tröpfelt schon seit Jahrzehnten in das alte System hinein, und es scheint so, als ob sie immer dann scheitern, wenn die Begeisterung des Neubeginns verpufft und der graue Alltag unsere dunklen Seiten hervorholt. Doch dem ist nicht so.

    Wir lernen als Kollektiv! Wenn eine Gemeinschaft scheitert, kann das nächste Projekt aus den Fehlern der Vorgänger lernen und es besser machen. Das ist ein langwieriger Prozess und keine Modeerscheinung.

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    Viele von uns tragen die Sehnsucht nach diesem neuen Leben in sich, wissen aber noch nicht genau, wo, wie und mit wem sie es beginnen wollen. Dann entstehen aus diesem weit verbreiteten Wunsch erste konkrete Handlungen. Dieses Tun entwickelt Anziehungskraft. Eine Stimme in uns ruft erfreut: „Ich bin ja gar nicht allein mit diesen inneren Bildern!“ Dann fügt man sich hinzu. Aus Bildern werden Taten, werden Realitäten. Aus einzelnen Sternen werden Sternbilder. Das ist die spirituelle Komponente oberhalb der sichtbaren Prozesse.

    KRASSE VERANSTALTUNG: 27.02.26 um 19 Uhr in Schwerin Hagenowerstraße. 73, Haus 7: Wahn&Sinn – Solokonzert und Slampoetry mit Jens Fischer Rodrian

    Auch im brandenburgischen Bad Freienwalde wächst gerade ein solches Feld. Du kannst es dir anschauen, in dich hineinspüren und erforschen, ob es das ist, worauf du schon so lange gewartet hast. Der Raum ist da und möchte gefüllt werden.

    Kontakt zu Katja: Katja.Pilop@gmx.de

    Welche Energien findest du vor? – Es ist der Geburtsort der Naturschutzeule, die Heimstatt des ältesten Naturschutzvereins Deutschlands. Wir haben einen Wanderweg zum Atemschöpfen, ein gesundes Moorbad sowie das Fontanehaus. Katja zog es 2018 gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Tochter hierher, und oft bekamen sie Besuch von Freunden aus der Stadt, die sich vom Alltagsstress erholen wollten. Nun können sie diese Wohnung finanziell nicht mehr halten. Doch sie wollen sie nicht einfach an „irgendjemanden“ abgeben, sondern einer Gemeinschaft zur Verfügung stellen, die daraus eine Visionsstätte machen kann.

    Passend zum Thema - Die Guten Nachrichten von Menschliche Werte Medien: https://menschlichwirtschaften.de/kategorie/gute-nachrichten/

    Was kann eine Gruppe von vielleicht 20 Leuten damit anstellen? Um das auszuprobieren, lud Katja viele Menschen aus ihrem durchaus großen Freundeskreis ein, sie zu besuchen – wahlweise als Tagesausflug oder auch mit Übernachtung – und einfach ihre Ideen mitzubringen und teilweise umzusetzen. Die Themen, die sich manifestierten, entstanden – genau wie die Mahlzeiten – aus dem, was die Besucher mitbrachten. An manchen Tagen war es Geopolitik, an anderen Gesundheit und Spiritualität. Wie das genau aussah und was sich noch alles daraus entwickeln kann, erfahrt ihr in unserem Vierergespräch zwischen der Visionärin Katja, dem Ingenieur Dante sowie den Journalisten Angela Mahr und Oliver Schindler.

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    20 分
  • Union Berlin: Friede den Kurven – Krieg den Verbänden
    2026/02/06

    zum Thema „Wem gehört der Fußball?“. Raphael stammt aus Berlin-Köpenick und lebt mittlerweile in Gießen. Seine thematischen Schwerpunkte liegen auf kritischen Sport- und Demokratietheorien. Zu seinen journalistischen Projekten gehört unter anderem der Podcast »beyond the ball«. Als glühender Anhänger des FC Union ist er groß geworden und kennt die gesamte Fanszene aus dem Effeff. Politisch versteht er sich als Fußballmarxist – also als waschechter Linker, allerdings nicht von der Sorte, die den Austausch mit Andersdenkenden verweigert. Im Gegenteil: Er sucht den Dialog und konkrete Lösungen.

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    Ich selbst (der Moderator) bin ebenfalls mit der Lederkugel groß geworden. Fußball war für mich lange Zeit vor allem eine Ablenkung von der anstrengenden Realität – die Traumwelt meiner Kindheit und später eine von vielen Zerstreuungsmöglichkeiten des Erwachsenseins. Entsprechend glaubte ich irgendwann, Fußball sei Opium fürs Volk. Tapfer versuchte ich, mich nach außen hin zu distanzieren, und schaute zeitweise nur noch heimlich auf den Liveticker.

    Raphaels Instagram Seite: https://www.instagram.com/fussballmarxist/

    Doch Fußball ist weit mehr als bloße Unterhaltung bei Chips und Limonade oder regelmäßige Massenkeilereien zwischen unartigen Hooligans, Ultras und Polizisten. Er ist ein Raum für vitale politische Auseinandersetzungen, für soziales Miteinander sowie für gemeinschaftliches, kreatives und selbstwirksames Handeln.

    Wenn einmal mehr der Eindruck entsteht, der Fußball gehöre den Investoren, schließen sich ursprünglich verfeindete Gruppen zusammen – ganz gleich, welchem Verein sie angehören oder welcher politischen Richtung sie sich zuordnen. Dann zählt nur noch eines: das gemeinsame Ziel. Davon könnten sich so manche Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen eine Scheibe abschneiden. Auch im Ausland hat die Macht organisierter Fangruppen bei Aufständen auf der Straße einiges bewirkt. Ob das immer gut war, ist Geschmackssache. Mit Raphael spreche ich in diesem Zusammenhang über den Euromaidan, den sogenannten Arabischen Frühling und die Gezi-Park-Proteste in Istanbul.

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    Ganz spurlos ist die gesellschaftliche Spaltung allerdings auch am Fußball nicht vorbeigegangen. Die politisch jederzeit korrekten St. Paulianer sind der Ansicht, den Besuchern aus Rostock keine vernünftigen sanitären Anlagen zur Verfügung stellen zu müssen. Beim nächsten Mal werden sie um die kümmerlichen drei Dixi-Klos, die dort platziert wurden, womöglich noch eine Brandmauer ziehen. Den sogenannten gesellschaftlichen „Rechtsruck“ konnten sie damit zwar nicht verhindern. Aber nun ja: Wenn sie es zumindest schaffen, ihr eigenes Stadion „rein“ zu halten, haben sie immerhin einen Raum geschaffen, in dem alle das Gleiche denken. Klingt doch nach einem interessanten Experiment.

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    58 分
  • Transzendentale Meditation – eine magische Friedensbewegung
    2026/01/30
    Meditieren für den Frieden. Ich weiß, was viele jetzt denken: „Esoterische Friedensschwärmerei. So kriegen wir hier gar nichts auf die Kette. Wir müssen die Regierung unter Druck setzen und Millionen Menschen auf die Straße bringen, um gegen Kriegstreiberei und Waffenlobbys zu protestieren.“ Und ich sage: Ja! Müssen wir. Bin dabei. Friedensmahnwachen, Friedensdemos – alles wichtig. Telegramkanal RBM: https://t.me/radio_berliner_morgenroete_de Radio Berliner Morgenröte auf X: https://x.com/RBM_Schindler Aber wir dürfen dabei eines nicht vergessen: Frieden beginnt im Herzen jedes einzelnen Menschen. Und wenn man ehrlich zu sich selbst ist, dann hasst man sie ja nun mal – die Typen, die unser Leben und unsere Existenz für Reichtum und Karriere aufs Spiel setzen. Man hasst manchmal sogar den Nachbarn, der nachts um 22:30 noch einen Nagel in die Wand schlägt. Der Mensch, dem wir mit diesem Hass am meisten schaden, sind wir selbst. Schenkungen nehmen wir entweder mit dem Paypal Button am Ende unserer Webseite https://radio-berliner-morgenroete.de/ oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74 entgegen. Wenn wir dann unsere Wut über den Nachbarn oder den BlackRock-Kanzler in die Welt hinaustragen – sorgen wir damit für Frieden? Wer einmal ernsthaft versucht hat, seine innere Wut zu bezähmen, dem wird bewusst, wie schwer es ist, Frieden im Inneren zu gewinnen. Wie schwer muss es dann erst sein, Frieden im Außen zu schaffen? Die Forderungen nach Diplomatie und dem Stopp von Waffenlieferungen sind berechtigt – aber sie reichen nicht aus. Webseite von TM: https://meditation.de/ Ende der sechziger Jahre brachte Maharishi die Transzendentale Meditation in den Westen. Für viele Menschen ist inzwischen auch wissenschaftlich nachvollziehbar, dass Meditation gesünder und gelassener macht. Deshalb habe auch ich damit begonnen. Dass jedoch weltweiter Frieden eines der zentralen Ziele von TM ist, hat mich zunächst ziemlich erstaunt. Angeblich wurde sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass in Städten, in denen große Gruppen gezielt meditieren, Kriminalitäts- und Gewaltraten deutlich gesunken sind. Das kann man anzweifeln – man kann sich aber auch ernsthaft damit beschäftigen. Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass hier etwas ganz Besonderes im Gange ist. Und dieses Besondere ist für uns. Mein Gesprächspartner Lothar Pirc ist seit Anfang der siebziger Jahre dabei und kannte Maharishi persönlich. Gemeinsam mit seiner Frau hat er das Buch „Der Segen des Maharishi“ geschrieben. Ich ahne schon, was viele jetzt denken: „Schon wieder so ein Guru!“ Verstehe ich total. Nur hat Maharishi nachweislich weder riesige Autoparks besessen noch Menschen seelisch versklavt – auch wenn das Magazin Der Spiegel es vermutlich gerne so darstellen würde. (Okay, jetzt kennt ihr eine meiner Baustellen für ungezähmte Wut. Ich gebe es zu.) Webseite Lothar Pirc: https://lothar-pirc.de/ In seinem Buch beschreibt Lothar Pirc seinen ganz persönlichen Weg: vom Knirps aus der Pfalz zum Meditationslehrer und weltweiten Friedensbotschafter. Als Gründer und Leiter der Maharishi-Ayurveda-Klinik in Bad Ems ist für ihn auch das Thema Gesundheit zentral. Lothar wollte den Neujahrsempfang der Botschafter in Berlin nutzen, um auf den Weg der Transzendentalen Meditation aufmerksam zu machen. Zum Glück konnte ich ihn vorher noch in seinem Hotel besuchen und mit ihm über TM sprechen – aber auch über die demonstrierende Friedensbewegung auf der Straße. In einem Punkt sind wir uns völlig einig: Wer wirklich Frieden will, braucht über Waffenlieferungen gar nicht erst nachzudenken. Dieses Geld lässt sich sinnvoller einsetzen. Außerdem berichtet Lothar von zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen, die nahelegen, dass TM sogar bei Menschen Frieden fördern kann, die selbst gar nicht meditieren. Ein spannender Ansatz, der seit Jahren erforscht wird. Mir hat dieses Gespräch jedenfalls Freude bereitet – und Hoffnung gemacht. Vielleicht sind wir dem Weltfrieden schon näher, als wir denken. Wir merken es nur nicht, weil die Massenmedien nicht darüber berichten. Wer weiß? Webseite Weltweite Vereinigung der Wissenschaftler für den Frieden: https://www.gusp.org/
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    35 分
  • Wir haben es satt: Das goldene Zeitalter soll jetzt kommen!
    2026/01/23

    RBM berichtet zwar gerne mal hin und wieder über spannende und/oder beängstigende Vorkommnisse des Weltgeschehens, vor allem betrachten wir es jedoch als unsere Aufgabe, euch auf die zartrosa Strahlen am Horizont hinzuweisen, die beharrlich in das Weltbewusstsein aufsteigen. Zu diesem Zwecke haben wir diesmal Michael Bonke eingeladen. Michael stellte zwar einige Jahre nach dem letzten Millenniumsprung fest, dass wir die Welt, wenn wir so weitermachen wie bisher, gegen die Wand fahren, jedoch war das kein Grund für ihn, die Flinte ins Getreide zu werfen. Im Gegenteil: Er machte sich auf den Weg, um Veränderungen herbeizuführen.

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    Eines seiner wichtigsten Projekte, welches seitdem entstand, ist sein Podcast „Sunpod“. Der Name rührt daher, dass Michael damit begann, aus Karton und Alufolie Solarkocher zu bauen, damit zu kochen und seine Erfahrungen in seinem Blog „Solargourmet“ aufzuschreiben. Für den Podcast tat er sich mit einem Elektroauto-Pionier namens Marc Grübel zusammen. Seitdem entstand ein ähnliches Konzept, wie viele unserer Hörer es schon aus den Guten Nachrichten kennen: Man findet Menschen, die die Welt positiv verändern, und interviewt sie.

    Zum Podcast „Sunpod“: https://www.sunpod.de/author/michael/

    Michael ist auch in die Ausrichtung des Saatgutfestivals involviert, wo privaten Gärtnern der Zugang zu freiem Saatgut und zu Wissen rund um den Anbau und Erhalt von selten gewordenen und alten Sorten ermöglicht wird. Das ist besonders in Zeiten wichtig, in denen die Kennzeichnungspflicht von genmanipulierten Lebensmitteln dahin schmilzt. Auf der anderen Seite wird es von den Behörden durch komplizierte Vorgaben immer schwerer gemacht, samenfestes Saatgut herzustellen und zu verkaufen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Doch Michael sagt: „Der Baum, der fällt, macht mehr Krach als der langsam wachsende Wald.“ Deswegen sind wir positiv gestimmt. Die Menschen werden wach! Es braucht halt seine Zeit.

    Garantiert unmanipuliert: Die Solawi Grandelisee, nördlich von Berlin: https://www.grandelisee.de/

    Veganes und abhörfreies Wirphone 1.0: Gemeinsam stark, gemeinsam frei! https://wirkraft.org/produkt/wir-phone-1-0/

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    46 分
  • Industrie im Niedergang, Mittelstand unter Druck – Uli Gausmanns 2. Utopie-Akademie bietet Lösungen
    2026/01/20

    Im Herbst vergangenen Jahres trafen sich bei der 1. Utopie-Akademie Menschen, die jenseits von Parteien, Verbänden und NGOs darüber nachdachten, wie eine bessere Gesellschaft konkret aussehen kann – mit Themen wie Gartenringen, Pflegebauernhöfen, autark erzeugten Energien oder neuen digitalen Gemeingütern. Radio Berliner Morgenröte berichtete damals vor Ort.

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    Nun geht es einen Schritt weiter. Der Gesellschaftswissenschaftler und Autor Dr. Ulrich Gausmann richtet den Fokus auf den deutschen Mittelstand – und auf eine Entwicklung, die viele Unternehmer längst spüren: den schleichenden Niedergang industrieller Wertschöpfung, steigende Kosten, wachsende Abhängigkeiten von Finanzmärkten, zunehmende regulatorische Eingriffe und eine Politik, die produktive Betriebe immer häufiger als Verfügungsmasse behandelt.

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    Gausmann spricht offen über die Abwicklung industrieller Substanz in Deutschland und über ein Thema, das bisher kaum öffentlich diskutiert wird, hinter den Kulissen jedoch längst vorbereitet scheint: den drohenden Lastenausgleich. Gemeint ist damit der staatliche Zugriff auf Vermögen und Eigentum in Krisenzeiten – historisch erprobt, rechtlich möglich und für viele Unternehmer eine reale Bedrohung, wenn Schutzstrukturen fehlen.

    Ralf Otterpohl: Lebendiges Land und eine neue Erde

    Doch der Podcast bleibt nicht bei der Analyse stehen. Im Zentrum des Gesprächs steht Gausmanns Drei-Säulen-Modell, ein praktisch erprobter Ansatz zur Sicherung von Eigentum und zur Stabilisierung regionaler Wirtschaft:

    Privates Unternehmenseigentum, das geschützt bleibt und unternehmerische Freiheit sichert

    Gemeinschaftliches Infrastruktureigentum, etwa über Genossenschaften und Bodenstiftungen, das Kosten senkt und Spekulation verhindert

    Mischformen, in denen privates und gemeinschaftliches Eigentum sinnvoll ineinandergreifen – etwa durch Unterstützungskassen, Verbrauchergenossenschaften oder regionale Wirtschaftsnetze

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    Ziel des Vorschlags ist eine sichere wirtschaftliche Zukunft: geringere Abhängigkeit von Banken, planbare Standortkosten, gesicherte Nachfolge, langfristige Mitarbeiterbindung durch die eigene Bank im Unternehmen, Netzwerke für neue Umsätze und Kunden und stabile regionale Wertschöpfung.

    Genau darum geht es auch bei der 2.Utopie-Akademie im März in der Südpfalz, zu der Uli Gausmann gezielt Unternehmer aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung einlädt. In einer viertägigen Praxis-Werkstatt wird geballtes Wissen in neun Themen mit Fachleuten besprochen, darunter auchdas Drei-Säulen-Modell. Nicht nackte Theorie, sondern konkret auf die Betriebe der Teilnehmer angewendet – mit rechtssicheren Werkzeugen, realen Praxisbeispielen, dem Aufbau tragfähiger regionaler Netzwerke und der Vernetzung der Unternehmer untereinander.

    Zusätzlich: Ein Begleitprogramm für Partner mit einem Ausflug nach Frankreich und einer Weinprobe auf einem Winzergut mit Verkostung.

    Dieser Podcast ist damit kein abstraktes Zukunftsgespräch, sondern eine Einladung:

    Eigentum neu zu denken, bevor andere darüber entscheiden.

    Regionale Wirtschaft zu stärken, bevor sie verschwindet.

    Und vom Reden ins Handeln zu kommen.

    Vom 19. bis 22. März in Gleiszellen in der Südpfalz.

    Infos unter: www.utopie-akademie.de

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    36 分
  • Pandemien und Päpste
    2026/01/16
    #Drosten Kritiker #RenéSchlott berichtet über Medien, Macht und Moral 03:12 #Bertelsmann Ausbildung 10:13 Papsttode und Medienberichterstattung 13:50 Holocaust: Das gefährliche Eigenleben der Bürokratie damals und heute. 26:15 Renés Erfahrungen bei #SpiegelOnline 35:40 René warnt in der #SüddeutscheZeitung vor Folgen des Lockdowns. 54:20 #Corona: René kritisierte Drosten öffentlich - Autokratisches Wissenschaftsverständniss! 57:00 René contra #Thomas Brussig - Mehr #Diktatur wagen contra der Freiheit eine Gasse geben. René Schlott ist freier Journalist, Historiker und jemand, der früh gelernt hat, wie Systeme Menschen formen – sei es ein Konzern, eine Bürokratie oder die Medienlandschaft. Über 15 Jahre schrieb er für Spiegel Online, die Süddeutsche Zeitung und andere Medien und beobachtete dabei genau, wie Macht, Verantwortung und Moral in großen Strukturen verschoben werden. Telegramkanal RBM: https://t.me/radio_berliner_morgenroete_de Ich lernte ihn eher zufällig kennen: freitagnachts in der stets vollgestopften U1 auf dem Weg zur Warschauer Straße in Berlin. Er wurde mir von einem alten Bekannten vorgestellt, der im dichten Getümmel zwischen uns eingeklemmt war und mir erzählte, was René beruflich macht. Ich fing natürlich sofort Feuer. Vor mir stand immerhin jemand, der jahrelang für die medialen Feinde schrieb. Das war die ideale Gelegenheit, ein paar meiner Vorurteile anhand von Informationen aus erster Hand auf die Probe zu stellen. Radio Berliner Morgenröte auf X: https://x.com/RBM_Schindler Bis er mich schließlich in Köpenick für ein Interview mit anschließendem Spaziergang auf dem zugefrorenem Müggelsee besuchte, gingen noch einige Wochen ins Land. Aber es lohnte sich. Er präsentierte mir nicht nur bodenständige Berufserfahrungen aus dem Bereich des medialen Warmwasserstroms, sondern auch fundierte Erkenntnisse darüber, wie Menschen in bestimmten Systemen dazu neigen, ihre persönliche Entscheidungskraft und Individualität aus verschiedensten Gründen an der Moralgarderobe abzugeben. „Treten Sie gerne bei uns ein und machen Sie mit. Wir kümmern uns solange um Ihre Kleidung!“ Schenkungen nehmen wir entweder mit dem Paypal Button am Ende unserer Webseite https://radio-berliner-morgenroete.de/ oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74 entgegen. Renés Erkenntnisweg begann mit ersten Einblicken in den gesellschaftspolitisch höchst einflussreichen Bertelsmann-Konzern. Betriebssystem: Konzernideologie. In seiner Doktorarbeit erforschte er den Umgang von Massenmedien mit dem Sterben der heiligen Väter des Vatikans. Betriebssystem: Aufmerksamkeit und Kostenlogik. Weiter ging es mit Untersuchungen dazu, wie der Völkermord an den Juden möglich sein konnte. Betriebssystem: Bürokratie. Und hier bitte aufgepasst: „Nach der Bereinigung lief das System scheinbar stabil weiter – bis sich zeigte, dass alte, nicht gelöschte Logiken unter neuen Bedingungen wieder greifen könnten.“ Buchtipp: Der Superfaschismus: https://www.masselverlag.de/v/yHj2uBdfar/ Es kam also die C-Krise. René hatte niemals behauptet, über Fachkenntnisse im Bereich Virologie zu verfügen. Mit den Begriffen Grundrechte und Demokratie konnte er aufgrund seiner historischen Vorbildung jedoch durchaus etwas anfangen. Und als ein Berufskollege in einem Zeitungsartikel die Idee propagierte, man müsse „mehr Diktatur wagen“, und Herr Drosten meinte, es dürften nur noch zuvor ausgewählte Wissenschaftler mit den Medien sprechen, läuteten beim Journalisten alle Alarmglocken: Demokratie im Härtetest. https://menschlichwirtschaften.de/kategorie/gute-nachrichten/ René schrieb Gegenentwürfe und konnte diese auch veröffentlichen. Was ihn überraschte und überwältigte, waren Hunderte Dankes-E-Mails, die er daraufhin von den Lesern erhielt. Nur einige wenige vergaßen ihre gute Bildung und beschimpften ihn – eine Handvoll Akademiker. Viel Spaß, liebe Hinhörer, wünschen wir euch bei einem tiefgehenden, ernsthaften und doch mit stillem Humor gewürzten Zwiegespräch zwischen René Schlott und Oliver Schindler Das Wir – Phone 1.0: https://wirkraft.org/produkt/wir-phone-1-0/
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    1 時間 18 分
  • Zeitreise in den Frieden zu Emmy Ball-Hennings
    2025/12/21
    Heute gebe ich euch im Begleittext zum Podcast ganz nebenbei einen kleinen Einblick in unsere Onlinezeitung, die viele von euch noch nicht kennen. Darin berichtete ich nämlich von einem Wohnzimmerkonzert, das exakt von derselben Dame präsentiert wurde, mit der ich in diesem Podcast im Gespräch bin: der Schauspielerin Sabine Winterfeldt. Gemeinsam berührten sie und der wunderbare Pianist Stephan Noel Lang unsere friedensbewegten Herzen derart, dass manch einer nicht anders konnte, als feuchte Tränen zu vergießen. Telegramkanal RBM: https://t.me/radio_berliner_morgenroete_de Radio Berliner Morgenröte auf X: https://x.com/RBM_Schindler Im Podcast sprach ich mit Sabine zudem über ihren eigenen, ganz persönlichen Weg zum Menschen mit Mut zum „Nein“ sagen und darüber, wie sie das geteilte und wieder zusammengewachsene Berlin als Kind und Erwachsene erleben durfte. Da sich die Zeiten und die Bilder gleichen – und genau darum geht es ja leider – sprechen wir auch darüber, wie heute mit Oppositionellen in Deutschland umgegangen wird. Je nach Meinung hat man nicht überall die gleichen Berufschancen – schon gar nicht als Schauspieler. Ein kleiner Ausblick auf das, was ich in unserer Onlinezeitung darüber geschrieben habe, und eine Botschaft an alle, die es bisher noch nicht wussten: „Jaaaa! Wir haben auch eine Onlinezeitung!“ Ich verlinke sie gerne, denn sie ist wunderschön. Mehr dazu in unserer Onlinezeitung: https://menschlichwirtschaften.de/mwm-onlinezeitung-ausgabe-dezember-2025/ „Emmy lernte ich kennen – neben einigen Friedensaktivisten der ersten beiden Weltkriege – in einer gemütlichen, etwas übervollen Berliner Wohnküche, in der sich auch jene einfanden, die heute im alten Geist des Friedens weiterdenken – weit weg von der offiziellen „Zeitenwende“. Wegen der Gestasifa mache ich hier keine näheren örtlichen Angaben. Gemeinsam mit dem Pianisten, Komponisten und Textdichter Stephan Noel Lang gab die Schauspielerin Sabine Winterfeld ihr Konzert „Selig sind die Friedliebenden“ zum Besten. Aktion 100 für die Morgenröte: https://radio-berliner-morgenroete.de/100-fuer-die-morgenroete/ Es wehte dabei ein Hauch Bohème aus den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts durch die Räume. Plötzlich fühlte man sich Menschen wie Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky und Erich Kästner sehr nahe. Sie waren keine interessanten und schillernden Figuren der Vergangenheit mehr – sie saßen zwischen uns, sie gehörten dazu und waren ganz auf Augenhöhe mit uns. Wie gute Freunde. Oft habe ich mir vorgestellt, wie man in einigen Jahrzehnten über uns reden wird. Wessen Namen werden dann noch im Gedächtnis bleiben? Sicher, wenn man heute in der Vergangenheit stöbert, liest man, wer mit wem angebandelt hat und wer zusammen ein Buch schrieb oder sich auf andere Weise geistig befruchtete. Doch all jene, die damals in den Wohnküchen saßen, plauderten, ihre Räume öffneten und etwas zum Buffet beitrugen – all diese Gestalten, Begleiter und stillen Mitwirkenden sind vergessen. Schenkungen nehmen wir entweder mit dem Paypal Button am Ende unserer Webseite https://radio-berliner-morgenroete.de/ oder per Überweisung aufs Bankkonto: DE93 1001 1001 2624 3740 74 entgegen. Das Wir – Phone 1.0: https://wirkraft.org/produkt/wir-phone-1-0/ Doch inzwischen ruhen sie längst im Grab. Was spielt es also für eine Rolle? Sabine sagte, sie habe das Gefühl, diese früheren Weggefährten hätten uns eine Botschaft hinterlassen. Sie sprechen aus der Vergangenheit zu uns – und ich glaube daran. Dabei geht es nicht um die Namen, an die wir uns erinnern, sondern um jeden Einzelnen, der 1913 oder 1933 in diesen Wohnküchen gesessen hat. Jeder von ihnen ist Teil dieser Botschaft. Die Namen und die verbrannten, aber nicht vergessenen Bücher sind uns geblieben, denn den Geist der Freiheit kann man nicht zerstören. Ich durfte zwischen all diesen Mitschöpfern des Friedens sitzen und mit ihnen hoffen, dass wir es diesmal, getragen von unseren seelischen Urahnen, schaffen, den Frieden zu gewinnen.“ … weiter geht es in unserer Onlinezeitung Zu „der Osten redet Tacheles: https://menschlichwirtschaften.de/veranstaltung/im-osten-der-osten-redet-tacheles-sonderveranstaltung/
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    49 分