エピソード

  • Blutrausch: Winzer tötet Ehefrau mit 51 Messerstichen – nur 14 Jahre Haft!
    2026/07/12

    Mit einem besonders milden Urteil sorgte Astrid Wagner im September 2021 für Schlagzeilen: Ihr Mandant, ein 55-jähriger Winzer aus dem Weinviertel in Niederösterreich, hatte im März 2018 seine Ehefrau mit 51 Messerstichen getötet. Sie wollte sich scheiden lassen und drohte damit, ihm sein ganzes Vermögen zu nehmen. Der Weinbauer fürchtete um seine Existenz, nahm ein Küchenmesser und stach wie von Sinnen zu. Strafverteidigerin Astrid Wagner vertrat den angesehenen Familienvater vor Gericht und plädierte auf Totschlag. Die Geschworenen entschieden zwar auf Mord, der Winzer kam dennoch mit nur 14 Jahren Haft davon.

    14 Jahre Haft für ein Menschenleben – ist das wirklich gerecht? Warum nicht lebenslang? In der neuen Podcast-Folge nimmt Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch Astrid Wagner gewohnt kritisch ins Verhör und zeigt auf, wie nahe Mord und Totschlag juristisch beieinander liegen können.

    Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.


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    35 分
  • Mordbefehl aus dem Fernseher: Mutter tötet ihr kleines Kind
    2026/06/28

    Wien Favoriten am 5. Juli 2015: In einer kleinen Wohnung ereignet sich in den frühen Abendstunden eine Tragödie, die über Wochen die Schlagzeilen in den Medien dominierte. Weil ihr die Stimmen aus dem Fernseher befohlen haben sollen, tötete eine 25-jährige Wienerin ihren erst vier Jahre alten Buben. „Ich fühlte mich wie Gott“, rechtfertigte sie sich später in den Einvernahmen bei der Polizei. Der Fall sorgte auch deshalb für sehr viel Aufsehen, weil die Großmutter des getöteten Kindes öffentlich schwere Vorwürfe gegen die Behörden erhob. Mehrfach habe sie das Wiener Jugendamt gewarnt, nachdem sich ihre Tochter immer mehrwürdiger verhalten hatte. Doch es geschah nichts.

    Astrid Wagner vertrat die junge Mutter, die nach einem eindeutigen psychiatrischen Gutachten in eine Anstalt für geistig abnorme Straftäter eingewiesen wurde. In ihrem neuen Podcast versucht die Strafverteidigerin gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, die Hintergründe der unfassbaren Tat zu beleuchten. Wie konnte es so weit kommen? Warum haben die Behörden trotz mehrfacher Warnungen dem kleinen Buben nicht geholfen?

    Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.


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    45 分
  • Streit um „schlechten Sex“: Junge Frau mit drei Kopfschüssen getötet
    2026/06/14

    Es ist der aktuellste Mordfall in Österreich und die Beweislage scheint eindeutig: In der Nacht auf den 15. Mai starb in der niederösterreichischen Kottingbrunn eine Schulsekretärin (28) durch drei Kopfschüsse. Ihr verdächtiger Liebhaber wurde gefasst, er legte ein umfassendes Geständnis ab. Doch der 28-jährige Steirer will nicht in Tötungsabsicht auf das Opfer geschossen haben, die drei Projektile aus seiner Pistole hätten sich versehentlich gelöst. Ist das im Falle eines geübten Sportschützen glaubhaft? Astrid Wagner glaubt ja, sie verteidigt den Beschuldigten vor dem zu erwartenden Mordprozess.

    In ihrem Podcast schildert Strafverteidigerin Astrid Wagner die Hintergründe ihres neuesten Falles. Hat wirklich die Kritik an „seiner Männlichkeit“ den jungen Steirer so in Rage gebracht, dass er zur Waffe griff? Oder war es doch ein Versehen? Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch fragt wie gewohnt kritisch nach – unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“, überall zu hören, wo es Podcasts gibt.


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    23 分
  • Familie verliert ihr Zuhause: Mutter tötet in Panik geliebte Tochter (4)
    2026/05/31

    Es war einer ihrer ersten Fälle als Strafverteidigerin – und einer ihrer traurigsten: Im Sommer 2015 übernahm Astrid Wagner die Verteidigung einer zweifachen Mutter. Nur wenige Tage zuvor, am 4. August, hatten sich Gerichtsvollzieher Zutritt zur kleinen Gemeindewohnung von Izabela L. (38) in Wien-Hernals verschafft, um die Wohnung der Familie zwangszuräumen. Grund: 2500 Euro Mietrückstand. In Panik griff die gebürtige Polin zu einem elf Zentimeter langen Küchenmesser und stach mehrfach auf ihre vierjährige Tochter Nicola ein. Das Mädchen erlag noch vor Ort seinen schwere Verletzungen. Obwohl laut Gutachten voll zurechnungsfähig wurde die Angeklagte im Jänner 2016 am Wiener Straflandesgericht wegen Mordes zu nur 15 Jahren Haft verurteilt und vergangenen Herbst nach zehn Jahren in Freiheit entlassen.

    In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den tragischen Fall noch einmal auf und versucht, die unfassbare Tat zu erklären: Es habe sich „um keine geplante Tat“ gehandelt, es sei „nicht passiert, weil sie eine böse, grausame Mutter ist. Sie hat die Tat begangen, weil sie ihre Tochter abgöttisch geliebt hat.“

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    31 分
  • Aus „Mordlust“ getötet: 17-Jähriger gesteht Blutbad an Ehepaar
    2026/05/17

    Wieder schockiert ein Mord, mutmaßlich begangen durch einen Teenager, das ganze Land. Nur wenige Wochen nach einer Bluttat, mit einer erst 14-jährigen Verdächtigen auf dem Friedhof Baumgarten in Wien, soll im April in St. Peter am Ottersbach in der Steiermark ein 17-jähriger Lehrling in ein Haus eingebrochen und dort auf ein wehrloses Ehepaar eingestochen haben. Der Mann (84) verblutete, seine Frau (80) überlebte nur knapp. „Es war Neugierde, ich wollte wissen, wie es ist, einen Menschen zu töten“, gab der Lehrling bei der Polizei zu Protokoll. Brutalität habe ihn schon immer fasziniert, sagte er aus. Der Jugendliche kannte seine Opfer nicht einmal.

    Astrid Wagner vertritt den geständigen Beschuldigten, der bislang keinerlei Reue zeigt. In ihrem neuen Podcast schildert sie die schockierende Tat, erzählt von ihren Besuchen bei ihrem jungen Mandanten in der Justizanstalt Graz-Jakomini und versucht gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch zu erörtern, wie es dazu kommen konnte. Wie kann es sein, dass innerhalb von nur wenigen Wochen zwei noch so junge Menschen aus Mordlust so unfassbar kaltblütige Taten begehen?

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    30 分
  • Tod beim Fessel-Sex: Elite-Polizist unter Mordverdacht
    2026/05/03


    Ein Elite-Polizist des Sondereinsatzkommandos Cobra soll am 9. Jänner seine schwangere Geliebte, die 34-jährige Fitnesstrainerin Johanna G., in seinem Auto mit einem Gürtel vorsätzlich erdrosselt haben, glaubt zumindest die Staatsanwaltschaft Graz. Es war ein Sexunfall bei einvernehmlichen Würgespielen, sagt dagegen der beschuldigte 30-Jährige. Beides scheint nach den bisherigen Ermittlungen im Bereich des Möglichen – Mord, fahrlässige Tötung oder doch nur ein unbeabsichtigter Unfall – fest steht, dass auf das delikateste Tötungsdelikt des Jahres der spannendste Prozess der jüngeren Vergangenheit folgen wird.

    Astrid Wagner vertritt den Elite-Polizisten. Sie ist von seiner Unschuld restlos überzeugt und kämpft für einen Freispruch für den 30-Jährigen. In ihrem neuen Podcast erklärt die Strafverteidigerin warum. Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch hat da allerdings seine Zweifel und nimmt Wagner gewohnt kritisch ins Verhör.

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    38 分
  • Frau auf Wiener Friedhof doch nicht im Wahn ermordet? 14-Jährige zurechnungsfähig!
    2026/04/19

    Überraschende Wende um die jüngste mutmaßliche Mörderin Österreichs in der Kriminalgeschichte des Landes: Wie erst vor kurzem in unserem Podcast berichtet, soll ein 14-jähriges Mädchen am 23. Februar auf dem Friedhof Baumgarten in Wien-Penzing eine ihr vollkommen fremde Frau (64) mit mehr als 20 Messerstichen getötet und das Foto des entstellten Opfers per Handy verschickt haben. Bislang wurde davon ausgegangen, dass die junge Täterin wegen einer schweren psychischen Erkrankung im Wahn gemordet hat. Doch inzwischen mehren sich Hinweise darauf, dass die 14-Jährige die Tat durchaus geplant haben könnte und zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war. Droht dem Mädchen tatsächlich ein Mordprozess?

    In ihrem neuen Podcast rollt Astrid Wagner gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch den Fall noch einmal auf, erzählt von ihren Besuchen bei ihrer jungen Mandantin und erklärt, warum nach dem Gutachten einer Kinder- und Jugendpsychiaterin nun doch mit einer Mordanklage zu rechnen ist.

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    42 分
  • 3 Mordopfer, 36 Verletzte: Motiv für wahnsinnige Amokfahrt von Graz bis heute rätselhaft
    2026/04/05

    Der 20. Juni 2015 – ein Tag, der das ganze Land erschütterte. An diesem Samstag raste ein 26-Jähriger mit seinem SUV durch die Grazer Innenstadt und machte regelrecht Jagd auf Passanten. Drei Menschen, darunter ein vierjähriger Bub, starben, 36 weitere wurden teils lebensgefährlich verletzt. Das Motiv der Amokfahrt ist bis heute unklar. War der Täter zurechnungsfähig? Im Prozess widersprachen sich die Gutachter, letztendlich wurde Alen R. aber zu lebenslanger Haft verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Straftäter eingewiesen. Astrid Wagner versuchte, ihren Mandanten aus dem Maßnahmenvollzug zu holen. Allerdings ohne Erfolg. Acht Jahre nach der Amokfahrt in Graz nahm sich der Täter in seiner Gefängniszelle das Leben.
    In ihrem neuen Podcast erzählt Strafverteidigerin Astrid Wagner von ihren letzten Besuchen bei Alen R. in der Justizvollzugsanstalt Stein, von seinem Wahn und den „Teufeln, die in verfolgten“. Und sie versucht gemeinsam mit Polizei- und Gerichtsreporter Michael Koch, die vielen ungelösten Fragen zu klären, die bis heute für Spekulationen sorgen.
    Unbedingt reinhören! “Plädoyer für Verbrecher“ – überall zu hören, wo es Podcasts gibt.

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    36 分