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Philosoph! Der andere Versicherungspodcast

Philosoph! Der andere Versicherungspodcast

著者: Mathias Harrassowitz
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Willkommen bei ‘Philosoph! Der andere Versicherungspodcast’ – dem Raum für neue Perspektiven und tiefgehende Gespräche. Hier geht es nicht um Tarife oder Trends, sondern um die großen Fragen, die unsere Gäste bewegen. Wir philosophieren über die Ideen, die die Versicherungswelt prägen, und wagen gemeinsam einen Blick über den Tellerrand.Carls Zukunft GmbH 社会科学 経済学
エピソード
  • #76 Katrin Gruber – Kann man Vertrauen automatisieren?
    2026/09/01

    Kann man Vertrauen automatisieren? Katrin Gruber (Vorstandsvorsitzende der Cosmos Direkt & Generali-Vorständin) erklärt, wie der Spagat zwischen KI-gestützter Prozessautomatisierung und empathischer Betreuung gelingt. Zudem gibt sie Einblicke in die Vorbereitungen auf das neue Standarddepot der Altersvorsorgereform 2027.

    Zu Gast:

    Katrin Gruber, CEO Cosmos Direkt & Vorständen Generali Deutschland AG

    Besuche unsere Website für weitere Insights: carls-zukunft.de

    Mehr über unseren Partner Concentrix: https://www.concentrix.com/de/dach/

    Philosoph! Der andere Versicherungspodcast. Über 80 Versicherungsvorstände seit 2021. Mehr als jeder andere Podcast in Deutschland. Verstehen, was Versicherungen bewegt. Ein Format von Carls Zukunft, dem Zukunftsinstitut aus Leipzig.

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    46 分
  • #75 Sommerfolge Spezial
    2026/07/14

    In ihrer gemeinsamen Sommerfolge plädieren Mathias Harrassowitz und Christian Granseier für eine Rückbesinnung auf den Menschen. Bei ihrer Analyse prägender Podcast-Momente stellen sie fest: Wahre Resilienz liegt nicht in technischen Schutzmauern, sondern im analogen Vertrauen.

    Christian verweist auf den folgenschweren Cyberangriff auf die IDEAL Versicherung. Dort war es kein System, sondern die schnelle Intuition eines einzelnen Mitarbeiters, der durch beherztes Handeln das Schlimmste verhinderte. Mathias pflichtet bei: Man kann sich zwar gegen finanzielle Schäden versichern, nicht aber gegen den Verlust von Vertrauen. Technik schützt Prozesse, doch nur Menschen sichern Beziehungen.

    Diese Erkenntnis erstreckt sich weit über die IT hinaus bis in die Führungsetagen und die existenziellen Fragen des Lebens. Ob im Umgang mit dem Tod oder bei harten unternehmerischen Entscheidungen: Empathie und das Zulassen von Emotionen werden heute von modernen Führungskräften als Stärke verstanden.

    Am Ende sind sich Mathias und Christian einig: Trotz aller Automatisierung bleibt der Mensch der entscheidende Differenzierungsfaktor. Die Zukunft wird nicht durch Technologie beliebig, sondern durch gelebte Menschlichkeit erst wieder wertvoll.

    Hier finden sich mehr Informationen zum erwähnten Buch „Mit Sicherheit Zukunft – 28 Gespräche über Vertrauen, Veränderung und die Zukunft der Versicherungsbranche“.

    Der Philosoph wird ermöglicht durch unseren Zukunftspartner Concentrix.

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    47 分
  • #74 Imke Brammer-Rahlfs – Brauchen wir in der Führung viel Testosteron?
    2026/06/30

    „Angst macht dumm.“ Dieser vermeintlich simple Satz birgt die wohl größte Wahrheit über moderne Unternehmenskultur: Wo Druck und Angst herrschen, kollabiert die Entscheidungsqualität. Imke Brammer-Rahlfs, Vorstandsvorsitzende der Uelzener Versicherungen, plädiert für ein radikales Umdenken in den Chefetagen. Führung braucht kein Testosteron, sondern Wirksamkeit, Klarheit und Empathie.

    Für Imke bedeutet Führung im Kern „Dienen“ – die aktive Gestaltung eines Umfelds, in dem Mitarbeitende ihre Fähigkeiten voll entfalten können. Das verlangt, mit dem historischen Dogma zu brechen, dass die Führungskraft fachlich stets am besten aufgestellt sein muss. In einer komplexen Welt führt dieser patriarchale Anspruch unweigerlich ins Scheitern. Stattdessen zeichnet sich eine Zukunft ab, in der disziplinarische Führung und fachliche Spezialisierung konsequent entkoppelt werden.

    Diese Entwicklung wird durch den Einzug künstlicher Intelligenz drastisch beschleunigt. Wenn KI-Agenten künftig Routineaufgaben übernehmen und Datenfluten bändigen, wandelt sich die Rolle des Menschen: Er wird vom Ausführenden zum strategischen Orchestrator. Führungskräfte müssen diesen technologischen und kulturellen Wandel moderieren. Das gelingt jedoch nur, wenn die Belegschaft technologische Assistenz nicht als Bedrohung, sondern als Befreiung begreift. Letztlich entscheidet nicht die Technologie über den Erfolg einer Organisation, sondern ihre psychologische Sicherheit und die Fähigkeit, im ständigen Wandel stabil zu bleiben.

    Zu Gast: Imke Brammer-Rahlfs, Vorstandsvorsitzende der Uelzener Versicherungen

    Foto: Nicole Schick

    Der Philosoph wird ermöglicht durch unseren Zukunftspartner Concentrix.

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    55 分
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