エピソード

  • 11. Oktober 2026 (19. So. n. Trinitatis) – „Kleiderwechsel“ (Eph 4,22–32)
    2026/10/25

    Alte Kleider legt man ab. Eigentlich. Doch manchmal greifen wir immer wieder in denselben Schmutzwäschesack: Zorn, Bitterkeit, Schuld und verletzende Worte.

    Paulus spricht von einem radikalen Kleiderwechsel. In der Taufe haben wir Christus angezogen. Nicht wir machen uns zu neuen Menschen – Christus schenkt uns neues Leben.

    Aber was, wenn die alten Flecken wieder auftauchen? Dann hilft kein Kaschieren, kein Parfüm und kein Schönreden. Ab in den Waschsalon!

    Kirche ist kein Ausstellungsraum für perfekte Menschen. Sie ist der Ort, an dem Christus durch sein Wort, seine Vergebung und seine Sakramente an uns handelt.

    Du hast Christus angezogen. Lebe aus seiner Nähe. Heute. Und morgen wieder.

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    19 分
  • 20. September 2026 (16. So. n. Trinitatis) – „Größer als die Angst“ (2. Tim 1,7–10)
    2026/09/20

    Angst gehört zum Leben. Sie kann warnen und schützen. Aber manchmal wird aus einem kleinen Rinnsal ein Hochwasser – bis nicht mehr wir Angst haben, sondern die Angst uns hat.

    Predigt - „Größer als die Angst“ (2. Timotheus 1,7–10).docx

    Ich folge in dieser Predigt dem Lauf der Elbe: von ihrer unscheinbaren Quelle im Riesengebirge über Königstein bis hinaus ins Meer. Und ich frage: Wo liegt eigentlich die Quelle unserer Angst – und was ist größer als sie?

    Paulus setzt der Angst nicht billigen Optimismus entgegen, sondern Christus: „Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen.“ Selbst der Tod bekommt eine Grenze. Der Strom unserer Angst mündet in etwas Größeres – in das Meer der Liebe Gottes.

    Predigt - „Größer als die Angst“ (2. Timotheus 1,7–10).docx

    Kraft. Liebe. Besonnenheit.Ich kann Angst haben und trotzdem gehen. Ich kann weinen und trotzdem hoffen. Denn Gottes Liebe ist größer als meine Angst – und größer als der Tod.


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    18 分
  • 6. September 2026 (Kirchweih) – „Freie Sicht auf Christus“ (Lk 19,1–10)
    2026/09/13

    Zachäus will Jesus sehen. Dafür klettert er auf einen Baum – und bekommt endlich freie Sicht. Für mich wird dieser Baum zum Bild für Kirche: Sie ist nicht Christus. Sie soll Menschen einen Ort geben, von dem aus sie Christus sehen können.

    Doch dann dreht sich die Blickrichtung um: Zachäus sucht Jesus und entdeckt, dass Jesus ihn längst gesehen hat. Aus Zuschauen wird Begegnung, aus Schuld Vergebung, aus einem belasteten Leben ein neuer Anfang.

    Christus sieht dich. Er kennt deinen Namen. Und er will bei dir einkehren.

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    20 分
  • 23. August 2026 (12. So. n. Tr.) – „Du bist gut genug – Ein Sommerhit im Belastungstest“ (1. Kor 3)
    2026/08/23

    „Du bist gut genug. Bleib einfach nur du.“ Ein Satz, der diesen Sommer zum Hit geworden ist. Aber stimmt er auch aus christlicher Sicht?

    Ich unterziehe den Sommerhit einem kleinen theologischen Belastungstest mit Paulus. Das Ergebnis: Du darfst zu Gott kommen, wie du bist. Du darfst vor ihm ehrlich sein, wie du bist. Aber du musst nicht bleiben, wie du bist.

    Denn Gott arbeitet nicht an dir, weil du ihm nicht gut genug bist. Er arbeitet an dir, weil du längst sein bist – sein Acker, sein Haus, sein Tempel, sein Kind.
(1. Kor 3,9–17)


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    25 分
  • 12. Juli 2026 (6. So. n. Trinitatis) – „Schmeckt wie Heimat“ (5. Mose 7,6–12)
    2026/07/15

    Ich spreche darüber, wie Heimat Identität schenkt – und warum unsere tiefste Identität nicht an Herkunft, Leistung oder Stimmung hängt.

    Gott sagt: Du bist mein. In der Taufe legt er seinen Namen auf unser Leben, im Abendmahl lässt er uns seine Freundlichkeit schmecken.

    Bei Gott sind wir zu Hause.

    (5. Mose 7,6–12)

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    22 分
  • 5. Juli 2026 (5. Sonntag nach Trinitatis) – „Das eigentliche Wunder“ (Lk 5,1–11)
    2026/07/05

    Ich spreche über Simon Petrus, leere Netze und ein Wunder, das tiefer geht als voller Fang und volle Boote.

    Jesus gibt Petrus nicht nur Fische. Er führt ihn dahin, sich selbst ehrlich vor Gott zu sehen. Und genau dort spricht Christus sein Evangelium: Fürchte dich nicht.

    Das eigentliche Wunder ist nicht zuerst, dass Gott unsere Netze füllt, sondern dass ein hartes Herz weich wird und ein sündiger Mensch Gnade hört.

    (Lk 5,1–11)

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    19 分
  • 7. Juni 2026 (1. Sonntag nach Trinitatis) – „Wenn das Leben zur Kanzel wird“ (Apg 4,32–37)
    2026/07/05

    Ich spreche darüber, wie Christus nicht nur durch Worte hörbar wird, sondern auch durch ein Leben, das von ihm spricht.

    Die erste Gemeinde bezeugt die Auferstehung mit großer Kraft – und Barnabas zeigt: Trost bleibt nicht bloß ein schönes Wort. Trost bekommt Hände, Zeit und Opferbereitschaft.

    Wo Wort und Leben zusammengehören, wird das Leben selbst zur Kanzel.

    (Apg 4,32–37)

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  • 31. Mai 2026 (Trinitatis · Jubelkonfirmation) – „Der Segen bleibt“ (4. Mose 6,22–27)
    2026/07/05

    Ich spreche über den Aaronitischen Segen – eines der ältesten und schönsten Segensworte der Bibel. Gottes Segen bewahrt nicht vor jedem schweren Weg, aber er verspricht seine Gegenwart. Nicht unsere Erinnerung trägt den Segen. Gottes Name trägt uns – damals, heute und auf dem Weg, der vor uns liegt. (4. Mose 6,22–27)

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    17 分