Machtspiele mit Todesfolge. In dieser Folge geht es um Puccinis Tosca: ein Werk, das gern als dramatische Liebesgeschichte verkauft wird, dabei aber viel brutaler, politischer und psychologisch fieser ist, als der Opernkanon es manchmal zugibt. Wir sprechen darüber, warum Tosca kein romantisches Dreiecksdrama ist, sondern ein Thriller über Kontrolle, Willkür und Erpressung. Warum Cavaradossi als Held ziemlich blass bleibt. Warum Tosca viel zu oft als eitle Diva missverstanden wird. Und warum Scarpia einer der widerlichsten, aber besten Bösewichte der Operngeschichte ist. Außerdem: Szenenapplaus, der alles kaputtmacht. Tenöre, die aus Todesangst eine Bravouarie basteln und die wirklich wichtige Frage: Womit bringt man Scarpia am besten um, mit Messer, Schreibmaschine oder Golfschläger? Das Urteil hört ihr in der Folge - danach wollen wir eures. Diskutiert mit uns auf Instagram und LinkedIn!
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